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 Vorberichte: TuS Koblenz - SSV Ulm 1846

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - SSV Ulm 1846   Mo 30 Okt 2017 - 2:37

Zitat :
TuS Koblenz sendet ein klares Zeichen im Tabellenkeller

Wie spielt ein Tabellenletzter bei einer Mannschaft, die zuvor viermal in Serie ungeschlagen geblieben war und über sieben Stunden kein Gegentor mehr hat hinnehmen müssen? „Genau so“, sagte Trainer Petrik Sander süffisant unmittelbar nach dem Abpfiff vor 1190 Zuschauern im Sportzentrum Haarwasen in Haiger. Soeben hatte seine TuS Koblenz beim TSV Steinbach für fast alle überraschend in der Fußball-Regionalliga Südwest mit 2:1 (2:0) die Oberhand behalten und den ersten Auswärtssieg der Saison überhaupt eingefahren.

Der bisher einzige Drei-Punkte-Pack der Schängel (1:0 am 16. September gegen Stadtallendorf) war nach nur einem Punkt aus den sechs folgenden Liga-Spielen schon fast in Vergessenheit geraten, jetzt sendete der bisherige Tabellenletzte ein deutliches Lebenszeichen an die Konkurrenz im Tabellenkeller. Platz 16 ist der aktuelle Lohn für die Bemühungen, ein weiterer Sieg soll nun am Dienstag um 14 Uhr im Heimspiel gegen den SSV Ulm folgen.

Dass das eine schwierige Nummer wird, scheint ein Blick auf die Statistik zu verdeutlichen: In den vergangenen elf Spielen nach dem Trainerwechsel haben die Spatzen nur ein einziges Mal verloren – mit 2:3 beim TSV Steinbach. Aber Serien sind ja auch da, um gebrochen zu werden. Diese Binsenweisheit hat die TuS am kalten Freitagabend in Haiger eindeutig belegt. Sander ist jedoch Stratege genug, um in dieser Situation schnell vor übertriebenen Erwartungen zu warnen: „Natürlich darf keiner erwarten, dass wir die komplette Umkehrbewegung vollziehen und jetzt kein Spiel mehr verlieren.“

Ob Sander denn nun den sprichwörtlichen „Seuchenvogel“ gefunden hat, den er noch vor Wochen suchte, um die bisherige Misere nachhaltig abzustellen? Die Frage ist ebenso wenig ernst gemeint wie die Antwort darauf: Sander zeigte nach dem Spiel in diesem Zusammenhang spitzbübisch mit dem Finger auf den neben ihm stehenden Ricardo Antonaci. Der etatmäßige Rechtsverteidiger hatte kurzfristig aufgrund von Knieproblemen passen müssen. Einsatz gegen Ulm: ungewiss. Mit der ihm angedachten „Rolle“ kommt er aber klar: „Die nehme ich gerne an.“ Wer den Aberglauben noch vertiefen möchte: Die Koblenzer Trainerlegende Rudi Gutendorf war vor Ort und wurde Zeuge des TuS-Erfolgs. Ob er auch im Heimspiel gegen Ulm als Glücksbringer fungiert?

Der Spielverlauf im Zeitraffer: Mit zwei Treffern durch Dejan Bozic (9.) und Dino Bajric (29.) zogen die Schängel den Steinbachern im ersten Abschnitt den Zahn. Der erste Treffer beendete die gegentorlose Zeit des TSV nach 442 Minuten, der für den am Rücken verletzten Frederic Löhe eingesprungenen Ersatztorwart Julian Bibleka ließ den von Kevin Lahn abgefeuerten und von Bozic entscheidend angefälschten Schuss passieren. Bajric traf aus ähnlicher Position, sein Distanzschuss ging durchs Getümmel im Strafraum und schlug im rechten unteren Toreck ein (29.). Ein durchaus dritter Treffer war der TuS nicht vergönnt, Lahn verhaspelte sich kurz vor dem Pausenpfiff in aussichtsreicher Position. „Macht er den, dann ist es, glaube ich, schon rum“, seufzte Sander in Erinnerung an diese Gelegenheit.

Ganz und gar nicht einverstanden war er in diesem Kontext mit den Ausführungen seines Kollegen Matthias Mink, der die Leistung der Koblenzer herunterzuspielen versuchte und die Niederlage mehr am Unvermögen seiner Schützlinge festmachte: „Ich glaube, wir haben kein gutes Spiel gezeigt in der ersten Halbzeit. Mit einer einzigen 100-prozentigen Situation hätte Koblenz schon fast das 3:0 erzielt, die beiden Gegentore waren eigentlich gar keine Chancen.“

Sander erwiderte später: „Wir hatten nur eine echte Chance in der ersten Halbzeit? Dann muss ich wohl ein anderes Spiel gesehen haben. Aber egal. Wir sind hier gewiss nicht aufgetreten wie ein Tabellenletzter. Wie die Mannschaft den Plan umgesetzt hat, war einfach exzellent. Am Ende haben wir es leidenschaftlich verteidigt. Man hat gesehen, was möglich ist, wenn wir mutig sind und an uns glauben.“ Ein wenig ging dieser Glaube aber verloren, als Steinbach schon sechs Minuten nach Wiederanpfiff per Foulelfmeter verkürzen konnte. Nicolai Lorenzoni hatte Dino Bisanovic im Eck des Sechszehnmeterraums zu Fall gebracht, Fatih Candan anschließend verwandelt.

TuS-Schlussmann Chris Keilmann war chancenlos, weil er sich für eine Seite entschieden hatte und der Schütze relativ mittig traf. Die Nummer eins der Koblenzer war aber das, was Sander als „Mosaiksteinchen“ bezeichnete. Unmittelbar nach dem 2:0 für die Farben der Gäste und wenige Minuten nach dem Anschlusstreffer der Platzherren war er auf dem Posten und verhinderte einen zusätzlichen Einschlag. Dem zweiten Sieg stand somit nichts mehr im Weg. Folgt jetzt direkt der Dritte?

Quelle: https://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-regionalliga_artikel,-tus-koblenz-sendet-ein-klares-zeichen-im-tabellenkeller-_arid,1723834.html
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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - SSV Ulm 1846   Mo 30 Okt 2017 - 2:38

Zitat :
Gegner unter der Lupe: SSV Ulm

Ulm. Dass ein Trainerwechsel wahre Wunder vollbringen oder zumindest eine Trendwende einleiten kann, dafür ist der SSV Ulm in dieser Saison ein rühmliches Beispiel. Nach drei Spielen ohne Punkt zu Saisonbeginn mit elf Gegentoren zog der bisherige Coach Stephan Baierl, über drei Jahre im Amt, die Reißleine: „Ein gewisser Verschleiß und Abnutzungserscheinungen sind in so einer langen Phase einfach nicht von der Hand zu weisen.“ Co-Trainer Tobias Flitsch übernahm zunächst interimsweise, ist mittlerweile aber offiziell Chef.

Sein Arbeitsnachweis: Die „Spatzen“ haben aktuell mit 19 Punkten eine ausgeglichene Bilanz, nur am 26. August (2:3 beim TSV Steinbach) ging Ulm noch einmal leer aus. Seither gab es aus neun Spielen vier Siege und fünf Unentschieden, zuletzt ein 0:0 zu Hause gegen den FC-Astoria Walldorf. Die zielsichersten Schützen des SSV sind Alper Bagceci und David Braig (je vier Erfolgserlebnisse).
Sowohl im Schwabenland (0:1) als auch auf dem Oberwerth (1:2) unterlag die TuS Koblenz in der Vorsaison den Ulmern – das kann ja jetzt nur besser werden.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 30. Oktober 2017, Seite 14.
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