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 Vorberichte: TuS Koblenz - Stuttgarter Kickers

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - Stuttgarter Kickers   Fr 1 Dez 2017 - 12:06

Zitat :
Sander kann derzeit nur auf 13 Feldspieler bauen

Fußball-Regionalliga TuS Koblenz spielt am Sonntag mit dünnem Kader gegen die Stuttgarter Kickers – Danach geht's noch zum FSV Mainz 05 II

Koblenz. Die Zahl der noch offenen Spiele in der Fußball-Regionalliga Südwest nimmt rapide ab. Damit reduzieren sich auch Woche für Woche die Gelegenheiten für die TuS Koblenz, im Kampf gegen den drohenden Abstieg wertvolle Punkte zu sammeln. Zweimal ist das vor Weihnachten noch möglich: Am Sonntag treten die Stuttgarter Kickers um 14 Uhr im Stadion Oberwerth an, am darauf folgenden Samstag müssen die Schängel beim FSV Mainz 05 II ihre Qualitäten beweisen.

Wobei gerade das anstehende Duell mit dem Ensemble aus Schwaben eine besondere Note birgt. Sechs Zähler liegen die Gäste im Tableau vor den Koblenzern, eine Niederlage würde die Kluft zum 14. Platz signifikant vergrößern. Verlieren ist demnach also verboten. Schreibt sich einfach, ist aber beileibe kein leichter Vorgang. TuS-Trainer Petrik Sander ist um seinen Job derzeit nicht zu beneiden – personelle Ausfälle, wo das Auge auch hinsieht.

Vor allem in der Offensive drückt gewaltig der Schuh, was angesichts zuletzt sechs erzielter Tore im Pokal und in der Meisterschaft kaum glaubhaft erscheint. Dimitrios Popovits fehlt schon so lange, dass der Grieche womöglich selbst gar nicht mehr weiß, wann er das letzte Mal gespielt hat. Kleine Gedächtnisstütze: am 26. August im „Heimspiel“ in Montabaur gegen Worms. Offensivkollege Dejan Bozic steht seit der Begegnung am 11. November gegen Elversberg auf der Liste der Langzeitverletzten, dort steht nach dem jüngsten Auftritt auch Kevin Lahn. Er unterzog sich am Montag einer schon länger geplanten Fußoperation.

„Das ist aber noch längst nicht alles“, beeilt sich der Coach zu sagen: „Insgesamt fehlen uns sieben Spieler. Felix Käfferbitz, Sandrino Reingans, Jordi Arndt und Jan Engels stehen auch nicht zur Verfügung.“ Im gleichen Atemzug fragt sich der sportliche Verantwortliche der Koblenzer mit mehr oder weniger ernstem Unterton: „Sind die jungen Kerle vielleicht nicht robust genug? Oder sind die Trainingsbedingungen zu hart?“

Er rechnet weiter: „Uns verbleiben fürs Spiel gegen Stuttgart nur noch 13 Feldspieler.“ Und ein Ersatztorwart. In Freiburg war das Yannik Reinländer, am Sonntag könnte das wieder Levent Vanli sein, sofern Sander die Denkpause für den 25-Jährigen als beendet erklärt. In dieser Lage stellt sich die Mannschaft ja eigentlich fast von allein auf. Immerhin: Der zuletzt nach fünf Gelben Karten gesperrte Nicolai Lorenzoni kehrt zurück und wird in der Koblenzer Mannschaft wohl exakt die Position bekleiden, die durch das Fehlen von Kevin Lahn auf dem linken Flügel frei geworden ist.

Ansonsten dürfte wohl alles beim Alten bleiben, auch wenn sich der Trainer nach „Schwächen im Defensivverbund“ sicher gerne eine alternative Aufstellung überlegt hätte. Dafür käme in der Defensive derzeit wohl nur Ioannis Nalbantis in Betracht, doch der 20-Jährige, der Woche für Woche geduldig seinen Platz auf der Reservebank einnimmt, hat in der laufenden Saison noch keine einzige Minute in der Regionalliga gespielt.

„Mir fehlt der Handlungsspielraum“, sagt Sander schulterzuckend und ergänzt zum wiederholten Mal: „Das hat natürlich auch mit den finanziellen Gegebenheiten zu tun.“ Die sind zwar nach dem jüngsten Schuldenerlass (die RZ berichtete) deutlich besser geworden, doch das schlägt sich aktuell nicht positiv aufs Mannschaftsgefüge nieder.

Zum Gegner: Die Konkurrenz aus Stuttgart ist bemüht, den drohenden Sturz in die Fünftklassigkeit mit (fast) allen Mitteln abzuwenden, vornehmlich natürlich pekuniären. Nach einem neuen Trainer (U19-Coach Paco Vaz beerbte am 16. Oktober den erfolglosen Tomas Kaczmarek) und einem neuen Torwart (Miro Varvodic stand schon beim 1. FC Köln und Greuther Fürth unter Vertrag) leisteten sich die Kickers vor knapp drei Wochen auch einen neuen Sportlichen Leiter: Die Verpflichtung des ehemaligen Bundesliga-Profis Martin Braun (42) wurde nach dem 4:2-Erfolg beim FSV Frankfurt bekannt gegeben. Seither verlor sein neuer Verein mit 0:1 bei Wormatia Worms und siegte zuletzt souverän mit 4:1 gegen den FC-Astoria Walldorf. Alessandro Abruscia, Jesse Weißenfels, Lhaji Badiane und Jonas Meister erzielten die Tore.

Ob die TuS am Sonntag wie erhofft den Ton angibt, wie viele Punkte sie noch bis zur Winterpause holen kann, was im neuen Jahr möglich ist (vor allem finanziell), welcher Platz final zum Nichtabstieg reicht – all das sind Themen, mit denen sich Sander zwar sicherlich am Rande beschäftigt, konkrete Hochrechnungen sind ihm jedoch ein Gräuel: „Das ist ja auch sinnlos. Es kommt doch oft ohnehin anders, als man sich das vorstellt.“Aber Wünsche werden in dieser Jahreszeit ja ab und zu erfüllt.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 1. Dezember 2017, Seite 13.
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