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 Auch als Oberligist hat TuS Koblenz Visionen

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Auch als Oberligist hat TuS Koblenz Visionen   Di 5 Jun 2018 - 12:47

Zitat :
Auch als Oberligist hat TuS Koblenz Visionen
Fußball Rashica will alles auf Null stellen – Kommt doch die Insolvenz?

Frankfurt/Koblenz. Es bleibt beim Plan B, TuS Koblenz muss sich auf die Fußball-Oberliga einrichten. Der Zulassungsbeschwerdeausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat entschieden, dem sportlich in die 3. Liga aufgestiegenen KFC Uerdingen die Lizenz zu erteilen, obwohl eine Liquiditätsbürgschaft der Uerdinger zu spät beim DFB eingegangen war (siehe vorherige Seite). Gegner SV Waldhof Mannheim bleibt Regionalligist, und deshalb muss die TuS Koblenz als Fünftletzter der abgelaufenen Saison aus der Regionalliga Südwest in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar absteigen. Wo es in der kommenden Saison unter anderem zu brisanten Derbys mit den Nachbarvereinen (und teilweise TuS-„Filialen“) FC Karbach, Rot-Weiß Koblenz und FV Engers kommen wird.

„Wir sind sportlich abgestiegen und es steht uns nicht zu, die Entscheidung des DFB zu beurteilen“, nahm TuS-Präsidiumsmitglied Remo Rashica unmittelbar nach der Verkündung durch DFB-Vizepräsident Rainer Koch die neuerliche Niederlage, diesmal am Grünen Tisch, mit sportlichem Anstand hin. Die Koblenzer sind vor allem froh, dass endlich eine Entscheidung gefallen ist. „Wir hatten uns ja schon damit abgefunden, dass wir in die Oberliga müssen“, blickt Rashica zurück, „dann dürfen wir wieder ein paar Tage lang hoffen. Es wäre wohl besser gewesen, der DFB hätte den Fall vor einer Klärung gar nicht öffentlich gemacht.“

Trotzdem bleibt ein bisschen Wehmut: „Die Regionalliga wäre gewiss die bessere Plattform für uns gewesen, um uns eventuellen Sponsoren zu präsentieren und gute Spieler für uns zu interessieren“, sagt Rashica, „deshalb ist die Enttäuschung einerseits groß. Die Erleichterung ist aber auch groß, dass wir endlich wissen, was Sache ist.“

Bevor die TuS nun daran gehen kann, den angekündigten Neustart zu wagen und mit kleinem Geld große Erfolge anzusteuern, muss sie erst einmal die abgelaufene Saison ab- und aufarbeiten. Verständlich, dass Rashica („Ich bin ein großer Visionär“) lieber über eine strahlende Zukunft spricht als über die düsteren Schatten der Vergangenheit. Er räumt ein, dass die seit dem 15. Mai ausstehenden Spielergehälter endlich bezahlt werden müssen: „Das wird in Kürze geregelt“ verspricht Rashica, „und es wird künftig nicht mehr geschehen, dass wir mit einer sechsstelligen Unterdeckung in eine Saison gehen.“

Doch Rashica weiß natürlich auch, dass Ex-Großsponsor Frank Linnig noch immer auf den Beginn der Rückzahlungen an ihn wartet. Bekanntlich hatte Linnig seinem Herzensverein im Winter einen großzügigen Erlass der Verbindlichkeiten gewährt und will von 930 000 Euro, die er dem Verein als Darlehen gewährt hatte, nur rund 30 Prozent, 280 000 Euro, zurückbekommen. Für die klamme TuS ist das immer noch eine stolze Summe, und in der Mitgliederversammlung im vergangenen Dezember sprach Finanzvorstand Dirk Feldhausen von weiteren Verbindlichkeiten im sechsstelligen Bereich.

Rashica würde am liebsten alles „auf Null stellen“, dann seien potenzielle Unterstützer eher bereit, der TuS zu helfen. „Keiner will doch gutes Geld schlechtem hinterherwerfen.“ Wie das gehen soll mit der „Nulllösung“, das verrät er nicht. Steht am Ende doch der Gang vors Insolvenzgericht? Was würde das bedeuten für den TuS Koblenz e.V.? Von der letzten Insolvenz 2015 war ja „nur“ die inzwischen abgewickelte GmbH betroffen. Und welche sportlichen Konsequenzen hätte ein solcher totaler Neuanfang?

In der kommenden Woche, so haben die TuS-Präsidialen versprochen, wollen sie sich zu diesen und anderen Fragen konkreter äußern. Bis dahin überwiegen Visionen die Fakten. „Sechs bis sieben“ oberliga-, wenn nicht sogar regionalligataugliche Spieler haben laut Rashica der TuS bereits zugesagt. „Noch ein paar Spieler müssen wir holen, die erste Mannschaft enger mit der U 21 und der U 19 verzahnen und unseren Nachwuchsspielern gute Perspektiven bieten.“

Auch wenn Trainer Anel Dzaka sich derzeit in seiner bosnischen Heimat um die Trainer-A-Lizenz kümmert, ist er in die Spielersuche eingebunden. „Wir telefonieren jeden Tag“, versichert Rashica, „und wir sind dabei, mit Spielern zu sprechen.“

RZ Koblenz und Region vom Dienstag, 5. Juni 2018, Seite 13.
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BeitragThema: Re: Auch als Oberligist hat TuS Koblenz Visionen   Di 12 Jun 2018 - 12:26

Wenn es denn dabei bleibt. Wie sieht es mit der Insolvenz aus? Nächstes A Klasse gegen Lay?

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