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 Spielberichte: Hassia Bingen - TuS Koblenz 1:3 (0:2)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: Hassia Bingen - TuS Koblenz 1:3 (0:2)   Mo 1 Okt 2018 - 1:45

Zitat :
TuS-Serie hält dank des nötigen Quäntchen Glücks

Oberliga Koblenzer profitieren beim 3:1-Sieg in Bingen von einer Schiedsrichter-Entscheidung und großzügigen Gastgebern

Bingen. Die Serie der TuS Koblenz hält. Mit nunmehr zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen konnte sich die Mannschaft von TuS-Trainer Anel Dzaka aus der Gefahrenregion der Fußball-Oberliga herausziehen. Beim 3:1 (2:0)-Sieg in Bingen kam den Koblenzern allerdings das Schiedsrichterteam um Matthias Edrich (Bliesen) zu Hilfe. Umgekehrt erwischte es die Hassia nach der Hand-Vorbereitung zum 1:2-Endstand bei Rot-Weiß Koblenz in der Vorwoche bereits zum zweiten Mal mit einer falschen Entscheidung der Unparteiischen.

Die TuS war am Hessenhaus zu Beginn aktiver, ohne sich allerdings Torchancen herausspielen zu können. Bis zur 13. Minute. Da verpasste es Bingens Dominik Kranz, den Ball zu klären. Stattdessen spritzte Edin Hadzic im hohen Pressing dazwischen, passte auf Amodou Abdullei, der eigentlich nur den Binger Torwart Jens Maaß zustellen wollte, dann aber unverhofft zum 1:0 einschießen durfte. Allerdings: Abdullei stand mindestens fünf Meter im Abseits. Das Schiedsrichterteam hatte beide Augen zugedrückt.

Zwei Minuten später der nächste Schiri-Lapsus, diesmal zugunsten der Hassia. Einen 25-Meter-Rückpass von Serdal Günes nahm Maaß an der Torauslinie mit der Hand auf. Allein: Auch dort blieb der Pfiff aus. Nach diesen beiden Fehlentscheidungen kam Mitte des ersten Abschnitts Ruhe ins Spiel, wurde die Hassia, vor allem in Person von Mittelstürmer Vllaznim Dautaj, langsam stärker. Weil aber der Ausgleich verpasst wurde, kam es, wie es kommen musste. Diesmal verteilte die Binger Abwehr das Geschenk, ließ einen Freistoß von Rudolf Gonzalez passieren, sodass Michael Stahl am langen Pfosten ungehindert zum 2:0 eindrücken konnte (29.).

„Was uns danach in der zweiten Halbzeit passiert ist, darf nicht passieren“, analysierte TuS-Trainer Anel Dzaka, ungeachtet der Tatsache, dass sein Team auch im ersten Abschnitt bei aller Feldüberlegenheit bei zwei Torschüssen zweimal lediglich aufgrund von Geschenken, einmal vom Schiedsrichter, einmal von der Hassia-Abwehr, erfolgreich war. Jedenfalls zeigte die Hassia nach der Pause ihr zweites Gesicht, ließ defensiv nichts mehr zu und schnürte den Gegner mehr und mehr in dessen Hälfte ein. Hassia-Trainer Nelson Rodrigues hatte in der Abwehr umgestellt, setzte offensiv über die Außenbahnen neue Akzente. Zunächst vergab Abdullei frei für die TuS (47.), dann spielte nur noch die Hassia. Mehr als das eine Tor von Dautaj nach einer Flanke von Joshua Iten wollte aber nicht herausspringen (59.) – auch wenn Dautaj (49.), Antonio Serratore (54.), Axel Neumann (66.) und Dennis de Sousa Oelsner nach einer Hereingabe von Dautaj (77.) haarscharf am Torerfolg schnupperten. Später zielte Kranz per Kopf nur um Zentimeter vorbei (82.).

Die größte Chance vergab Christian Klöckner. Nach einer Kopfballstafette stand der Routinier frei vor TuS-Torwart Dieter Paucken, schoss diesen jedoch per Volleyabnahme an (85.). Gegen eine aufgerückte Binger Abwehr gelang dem eingewechselten Alen Muharemi aus 18 Metern mit der Pike die Entscheidung (89.) für die TuS. „Am Schluss hatten wir das Quäntchen Glück“, erklärte Dzaka.

„Bei einem Unentschieden hätten wir uns zufrieden die Hand gegeben“, analysierte Rodrigues und bemängelte im Spiel seiner Mannschaft lediglich die ersten 20 Minuten. „Ärgerlich“, sagte Dautaj und erklärte: „Dass wir ein solches Spiel mit individuellen Fehlern und einer solchen Schiedsrichter-Entscheidung verlieren, ist ganz bitter.“

RZ Koblenz und Region vom Montag, 1. Oktober 2018, Seite 14.
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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Spielberichte: Hassia Bingen - TuS Koblenz 1:3 (0:2)   Mo 1 Okt 2018 - 1:46

Zitat :
3:1 in Bingen: Schängel weiter auf Erfolgskurs
Seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen: 5 Siege, 1 Unentschieden

Die TuS Koblenz hat ihre Erfolgsserie weiter ausgebaut: Das 3:1 (2:0) bei Hassia Bingen war bereits das sechste Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage. Fünf Siege und ein Unentschieden – so die beeindruckende Bilanz der Blau-Schwarzen aus diesen sechs Begegnungen.

Die 580 Zuschauer, davon gut die Hälfte stimmgewaltige Koblenzer, sahen eine TuS, die von Beginn an hellwach war. Gerade einmal fünf Minuten waren gespielt, als die Schängel das erste Mal vor dem gegnerischen Tor auftauchten. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß und anschließender Flanke von Justin Klein ließ Amodou Abdullei den Ball gekonnt für Mitspieler Rudolf Gonzalez abklatschen. Sein Schussversuch wurde von einem Binger Abwehrbein geblockt. Nur zwei Minuten später musste Hassia-Torwart Jens Maass eingreifen, als Felix Könighaus einen Eckball direkt aufs Tor zog.

Die Koblenzer attackierten hoch und setzten den Gegner damit immer wieder unter Druck. Das frühe Pressing machte sich in der 13. Spielminute bezahlt. Nach einer Balleroberung am gegnerischen Strafraum passte Eldin Hadzic die Kugel zu Abdullei, der alleine vor Torwart Maass nervenstark zum 1:0 vollstreckte.

Nach der verdienten Koblenzer Führung kam Bingen zu einem kurzen Zwischenhoch. Doch bis auf eine scharfe Linksflanke von Dennis Desousa, die im Zentrum keinen Abnehmer fand (24.), und Vllaznim Dautajs Abschluss mit dem Rücken zum Tor (26.) blieben die Gastgeber im ersten Durchgang harmlos. Ganz im Gegensatz dazu präsentierte sich die TuS an diesem Nachmittag eiskalt vor dem gegnerischen Tor. Einen Freistoß von Gonzalez aus dem Halbfeld spitzelte Michael Stahl am zweiten Pfosten ins kurze Eck – das 2:0 nach einer halben Stunde.

Bis zum Pausenpfiff kontrollierte das Team von TuS-Trainer Anel Dzaka die Begegnung. Die Schängel hatten Spiel und Gegner im Griff und waren die bestimmende Mannschaft auf dem Platz. Kurz vor der Halbzeit sorgte Könighaus noch einmal für Torgefahr. Sein Freistoß flog an Freund und Feind vorbei und hätte fast Keeper Maass überrascht, der mit einer unkonventionellen Abwehr Schlimmeres für die Hassia verhinderte (45.).

Wie schon im ersten Durchgang dauerte es auch nach dem Seitenwechsel nicht lange bis zur ersten gefährlichen Koblenzer Torannäherung. Abdullei hatte nach starkem Zuspiel von Daniel von der Bracke das 3:0 und damit die vorzeitige Entscheidung auf dem Fuß, doch sein Abschluss war nicht druckvoll genug (49.). Danach wurde Bingen von Minute zu Minute immer stärker und der bis dahin kaum geforderte Dieter Paucken geriet zunehmend unter Beschuss. Sowohl beim Versuch von Dautaj aus halbrechter Position (52.) als auch beim Kopfball von Antonio Serratore (55.) war der sichere Koblenzer Schlussmann zur Stelle. Machtlos war Paucken dagegen nach knapp einer Stunde, als Dautaj eine Hereingabe von links zum 1:2 verwertete (59.).

Nach dem Anschlusstreffer witterte Bingen Morgenluft. Immer wieder tauchten die Gastgeber nun gefährlich am und im Koblenzer Strafraum auf, doch in diesen Minuten war es vor allem der aufmerksame von der Bracke, auf den mit starken Rettungstaten in der Defensive Verlass war. Aber auch Nebenmann Stahl bei einem Binger Angriff über rechts (66.) und Könighaus gegen Axel Neumann (68.) hatten entscheidenden Anteil daran, die Gefahr vom eigenen Tor fernzuhalten.

Auf der Gegenseite sorgten Stahl mit einem direkten Freistoß aus relativ spitzem Winkel (70.) und Abdullei per Kopf (77.) für Entlastung bei den Schängeln. Der Abpfiff rückte näher, doch noch mussten die Koblenzer hochkonzentriert bleiben, denn in einer heißen Schlussphase erhöhte Bingen noch einmal den Druck. Sieben Minuten vor dem Ende war es Dominik Kranz, der einen Eckball von links nur knapp am Tor vorbeiköpfte. Als kurz darauf dann Christian Klöckner frei vor Paucken auftauchte, lag der Binger Ausgleich eigentlich schon in der Luft. Doch Teufelskerl Paucken zeigte einmal mehr sein ganzes Können und bewahrte seine Mannschaft mit einer starken Fußabwehr vor dem 2:2 (87.).

Bange Minuten galt es für die TuS zu überstehen, ehe Alen Muharemi die Schängel mit einem Traumtor erlöste. Der Joker chippte den Ball über Torwart Maass hinweg unter die Latte – der 3:1-Endstand in der 90. Spielminute war perfekt.

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