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 Spielberichte: TuS Koblenz - Rot-Weiß Koblenz 1:1 (1:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - Rot-Weiß Koblenz 1:1 (1:0)   Sa 1 Dez 2018 - 18:42

Zitat :
Seit 16 Spielen ungeschlagen: Serie hält auch gegen den Spitzenreiter
1754 Zuschauer im Stadion Oberwerth sehen ein 1:1-Unentschieden gegen Rot-Weiß Koblenz

Mit dem 16. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage hat sich die TuS Koblenz in die Winterpause verabschiedet. Zum Jahresabschluss in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar trennten sich die Schängel mit einem leistungsgerechten 1:1 (1:0)-Unentschieden von Rot-Weiß Koblenz.

Die Mannschaft von TuS-Trainer Anel Dzaka hatte im ersten Durchgang deutliche Vorteile gegenüber dem Spitzenreiter. Die Blau-Schwarzen waren sofort im Spiel drin und starteten nach zwei Minuten auch direkt den ersten Angriff, als ein vielversprechender Schussversuch von Eldin Hadzic geblockt wurde. Wiederum nur 120 Sekunden später probierte es Justin Klein aus der zweiten Reihe, RW-Keeper Tobias Oost war auf dem Posten und hielt die Kugel fest.

Auch die nächste nennenswerte Offensivaktion ging auf das Konto der Schängel. Klein passte die Kugel in den Lauf des gestarteten Alen Muharemi, der bei seiner Rechtsflanke jedoch keinen Abnehmer im Zentrum fand (12.). Zwar kamen die Rot-Weißen kurz darauf zu einer guten Torchance durch einen Drehschuss von Jordi Arndt (15.), dennoch war das 1:0 für die TuS in der 24. Minute mehr als verdient. Einen Eckball von Klein verlängerte der aufgerückte Michael Stahl zu Amodou Abdullei, der einmal mehr seinen Torriecher bewies und aus kurzer Distanz mit dem Kopf zur Führung einnetzte. Nur vier Minuten später lag sogar das schnelle 2:0 in der Luft, doch die Schängel hatten Pech, dass ein Kopfball von Daniel von der Bracke nach Freistoßflanke von Felix Könighaus nur ans Aluminium ging.

Bis zum Pausenpfiff änderte sich nicht viel am Spielgeschehen: Die TuS hielt defensiv die Ordnung und ließ den Gegner weiterhin nicht zum Abschluss kommen. Weiter vorne lauerte man auf das 2:0. So wie beispielsweise Klein, der von rechts nach innen zog und es dann einfach aus der Distanz probierte (42.).

Nach Wiederanpfiff beteiligten sich auch die Rot-Weißen am Spiel. Acht Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, als Thilo Kraemer einen Eckball gefährlich in Richtung TuS-Tor köpfte. Zehn Minuten später fiel dann der Ausgleich für die Rot-Weißen. Nach Kraemers Kopfball an den Pfosten brachte Ismayil Barut den Abpraller im gegnerischen Kasten unter.

Fast wäre den Schängeln im direkten Gegenzug die erneute Führung gelungen, doch Stahl scheiterte nach einer präzisen Freistoßhereingabe von Könighaus an Oost (67.). Vier Minuten später wurde der RW-Torwart erneut geprüft, als er bei einem Stahl-Freistoß von der linken Strafraumgrenze mit den Fäusten zur Stelle war. Auch sein Gegenüber konnte sich in der Schlussphase eines spannenden Stadtduells noch einmal auszeichnen. Mit einer starken Fußabwehr gegen Barut verhinderte TuS-Keeper Dieter Paucken elf Minuten vor dem Ende das 2:1 für die Rot-Weißen. Somit blieb es letztlich vor 1754 Zuschauern bei einem leistungsgerechten Unentschieden.

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - Rot-Weiß Koblenz 1:1 (1:0)   Mo 3 Dez 2018 - 2:31

Zitat :
Im dritten Derby hat endlich auch die TuS mal Spaß
Oberliga: Koblenzer Stadtduell endet mit einem leistungsgerechten 1:1 vor 1745 Zuschauern – Dzaka will am neuen Jugendstil festhalten

Koblenz. Wenn nach einem gutklassigen, leidenschaftlichen und trotz aller Rivalität ausgesprochen fair geführten Derby beide Seiten mit Recht behaupten, sie hätten auch als Sieger vom Platz gehen können, ist 1:1 ein gerechtes Ergebnis ist. So war's im noch jungen Koblenzer Stadtklassiker zwischen der vielfach gebeutelten TuS und den zwischenzeitlich enteilten Rot-Weißen in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar am letzten Spieltag vor der Winterpause.

In den ersten 45 Minuten dominierte die TuS von 1911, die nach zwei bitteren Schlappen in den ersten beiden Derbys den jüngsten sportlichen Aufschwung zur Revanche nutzen wollte, nach dem Pausenrückstand rafften sich die müden Rot-Weißen noch einmal auf, erzwangen den Ausgleich und waren am Ende dem Siegtreffer sogar näher. „In der zweiten Halbzeit haben die Jungs das Herz auf den Platz bekommen“, fand Rot-Weiß-Trainer Fatih Cift eine fast poetische Erklärung für die Wende.

Spieler und Offizielle der gastgebenden TuS nahmen es erstaunlich gelassen hin, dass den Blau-Schwarzen vor diesmal 1754 Zuschauern auch im dritten Anlauf binnen sechs Monaten nicht der erste Sieg im Stadtduell gelang. „Wir sind zufrieden“, strahlte TuS-Kapitän Michael Stahl, „das Ergebnis ist für beide Seiten fair.“ Er war mit seinem Team zum 16. Mal in Folge ungeschlagen geblieben, die sportliche Krise vom Saisonanfang ist nur noch ferne Erinnerung: „Wer hätte nach dem sechsten Spieltag gedacht, dass wir mit 30 Punkten in die Pause gehen und im Halbfinale des Rheinlandpokals stehen?“, fragte Stahl rhetorisch.

Die Probleme, die sein Team in der zweiten Halbzeit offenbarte, führte der Kapitän auch auf die mangelnde Fitness des angeschlagenen Mittelstürmers und Torschützen Amodou Abdullei zurück: „Dadurch fehlte uns die Anspielstation, die vorn die Bälle festmacht, und wir gerieten hinten immer mehr unter Druck.“ Sein Trainer Anel Dzaka beklagte zwar den verpassten Sieg („Leider haben wir nicht das 2:0 nachgelegt“), lobte aber das Gesamtkunstwerk: „Ich bin stolz auf den gesamten Verein, was wir in wenigen Monaten auf die Beine gestellt haben.“

Dzaka darf sich auf die Fahne schreiben, dass er die lange beschworene Verjüngung des Teams nun wirklich angeht und umsetzt. „Wir haben viele gute Talente“, weiß er, „davon profitieren auch Konkurrenten wie Rot-Weiß oder Engers.“ Jetzt will die TuS endlich selbst den Nutzen von ihrer guten Jugendarbeit haben.

Als Symbolfiguren der „neuen TuS“ haben sich in den vergangenen Monaten nicht zuletzt die beiden A-Jugendlichen Leon Waldminghaus und Felix Könighaus erwiesen, deren starke Leistungen sogar einen Scout des derzeitigen Bundesligisten Fortuna Düsseldorf ins Stadion gelockt hatten. „Ich habe zu Saisonbeginn höchstens auf ein paar Kurzeinsätze gehofft“, kommentierte Könighaus, der vor zweieinhalb Jahren aus Eisbachtal zur TuS kam, seinen rasanten Aufsieg zum Stammspieler. „Mal reinschnuppern, ein paar Minuten spielen“, hatte auch Waldminghaus, seit zehn Jahren bei der TuS, bescheidene Erwartungen.

Doch Dzaka setzt auf Jugendstil. „Ich arbeite gern mit jungen Spielern und lege großen Wert drauf, dass die in der Mannschaft akzeptiert werden“, sagt der Trainer und kündigt an: „In der Vorbereitung werden noch mehr A-Jugendspieler bei uns auftauchen.“

Zum positiven Bild der TuS trugen auch die blau-schwarzen Fans bei, die lautstark, aber diesmal feuerfrei agierten. Alles klar also bei TuS Koblenz? „2019 wird ein großes Jahr“, versprach Stadionsprecher Nils Lappahn in der Pressekonferenz. Andere wären schon froh, wenn der Verein das Jahr übersteht. Michael Stahl macht den Zweiflern Mut: „Wir gehen nicht unter, wir schaffen das. Da bin ich mir ziemlich sicher.“

RZ Koblenz und Region vom Montag, 3. Dezember 2018, Seite 24.
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