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 Spielberichte: TuS Koblenz - Eintracht Trier 2:0 (0.0)

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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - Eintracht Trier 2:0 (0.0)   Spielberichte: TuS Koblenz - Eintracht Trier 2:0 (0.0) EmptyMo 15 Apr 2019 - 0:36

Zitat :
Koblenzer jubeln über ihren dritten Heimsieg
Oberliga: Klein und Waldminghaus sichern 2:0 der TuS im Derby gegen Eintracht Trier

Koblenz. Es bleibt dabei: Eintracht Trier schaffte auch im fünften Versuch in dieser Saison keinen Sieg gegen eine Mannschaft aus Koblenz. Die TuS Koblenz behielt im Rahmen der 27. Runde in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar mit 2:0 (0:0) die Oberhand gegen den Erzrivalen von der Mosel – und verbuchte damit den erst dritten Heimsieg, der letzte datiert vom 3. November des Vorjahres (2:1 gegen den TSV Emmelshausen).

Erstaunlich im Gegensatz zu den jüngst brotlosen Darbietungen in der Offensive: Die Koblenzer nutzten ihre ersten beiden wirklich guten Gelegenheiten zu den Toren des Nachmittags. Gnadenlose Effizienz nennt sich das wohl, was auch TuS-Trainer Anel Dzaka mit Genugtuung erfüllte: „Endlich haben wir mal unsere Chancen genutzt.“ Nachdem in den vergangenen acht Tagen die U19 der TuS (3:3), die U15 (1:3) und die U13 (1:5) jeweils vor eigenem Publikum keinen Sieg gegen die Trierer Eintracht landen konnten, war für Dzaka vor dem Anpfiff klar: „Ich habe heute Morgen zu meiner Frau gesagt, dass wir das jetzt machen müssen.“ Sie machten es.

Dzaka hatte nach den beiden vorangegangenen Niederlagen gegen Karbach und in Mechtersheim eine Änderung an der Startelf vorgenommen: Giovani Lubaki saß zunächst nur auf der Reservebank, für ihn spielte der 17-jährige A-Jugendliche Marc Richter. Zudem verzichtete Dzaka auf das zuletzt übliche 3-4-3-System und griff auf das bewährte 3-1-4-2 zurück. Zwei Maßnahmen, die letztlich von Erfolg gekrönt waren.

„Er hat das richtig gut gemacht, das freut mich für ihn“, lobte Dzaka den jungen Richter. Der spielte in der Vierermittelfeldreihe mit den beiden 18-jährigen Felix Könighaus und Leon Waldminghaus sowie mit Justin Klein (23) – macht im Schnitt mal gerade 19 Jahre, ein derart junges Mittelfeld sucht in der Oberliga seinesgleichen. Um es vorwegzunehmen, dieser Mannschaftsteil nebst Torhüter Dieter Paucken waren unterm Strich die Garanten des Erfolgs.

Doch der Reihe nach: Die erste Halbzeit bot nur wenig Höhepunkte, ein Abnutzungskampf, der wahrlich nichts für Ästheten war. Auch nicht für einen erzürnten Dzaka, der seinem Unmut mit einem Fußtritt gegen eine Wasserflasche Ausdruck verlieh, nachdem Justin Klein mit einem Schlenker zu viel eine vielversprechende Situation zunichtegemacht hatte. Spektakulär war in dieser Phase des Spiels allenfalls ein weiter Abschlag Pauckens, der am gegenüberliegenden Strafraum aufprallte und den Eintracht-Schlussmann Denis Wieszolek falsch eingeschätzt hatte. Der Ball sprang über ihn hinweg, verfehlte aber das Trierer Gehäuse (38.).

Richtig Fahrt nahm die Begegnung im zweiten Abschnitt auf, der Verlauf sollte für die Vorstellung in der ersten Hälfte entschädigen und beide Trainer dazu verleiten, später unisono von einem „sehr guten Oberligaspiel“ zu sprechen. Mit der erstbesten Gelegenheit ging die TuS in Führung. Nach einem Querschläger von Amodou Abdullei in der Gefahrenzone vorm Trierer Tor stand Waldminghaus in der Mitte goldrichtig und beförderte den Ball mithilfe der Lattenunterkante ins Tor – 1:0 (56.). Zwei Tage vor seinem 19. Geburtstag strahlte der Torschütze später mit der Sonne um die Wette: „Es hat richtig Spaß gemacht. Genial, dass mir ausgerechnet im Derby gegen Trier mein zweites Saisontor gelungen ist. Wir haben alles gegeben und am Ende verdient gewonnen.“

Die Gäste hatten sich von diesem Schock kaum erholt, da war die Partie knapp 150 Sekunden danach im Prinzip schon gelaufen. Der starke Eldin Hadzic, als Solist auf der Sechserposition aufgeboten, tankte sich durchs Mittelfeld und bediente den rechts durchstartenden Justin Klein. Der behielt vor Wieszolek die Nerven, der Ball trudelte – beim Abschluss vom Trierer Keeper noch leicht berührt – zum 2:0 über die Linie (59.).

Was folgte, waren wütende, aber bis zum Ende auch erfolglose Attacken des Gegners, die Trainer Josef Cinar schier zur Weißglut brachten: „Wir sind angerannt, hatten viele Möglichkeiten, aber nicht die nötige Qualität, um hier noch ein Unentschieden, vielleicht sogar einen Sieg zu holen.“ Dagegen hatte Paucken entschieden etwas einzuwenden, präzise Kopfbälle von Hendrik Thul (52.) und von Luca Sasso-Sant (70.) entschärfte er in meisterlicher Manier, beim Versuch von Kevin Kling (71.) hatte er auch seine Hände im Spiel. Glück allerdings, als Maurice Roth frei stehend im Koblenzer Strafraum kläglich vergab (74.).

Fast wäre der TuS noch das 3:0 gelungen. Kling prüfte nach einer scharfen Hereingabe den eigenen Torhüter, den abprallenden Ball brauchte Abdullei nur noch einzudrücken, doch irgendwie verstolperte er ungelenk diese Gelegenheit (80.) – symptomatisch für seine derzeitige Abschlussschwäche. Was aber letztlich zu verschmerzen war. Dem dritten Heimsieg möchten die Koblenzer gleich den vierten folgen lassen, am kommenden Samstag stellt sich die Hassia aus Bingen im Stadion Oberwerth vor.

RZ Frühausgabe vom Montag, 15. April 2019, Seite 14.
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - Eintracht Trier 2:0 (0.0)   Spielberichte: TuS Koblenz - Eintracht Trier 2:0 (0.0) EmptyMo 15 Apr 2019 - 0:38

Zitat :
Derbysieger: Schängel schlagen Eintracht Trier verdient mit 2:0
Leon Waldminghaus und Justin Klein treffen für die TuS Koblenz

Der langersehnte erste Heimdreier des Jahres ist unter Dach und Fach: Vor 1524 Zuschauern im Stadion Oberwerth feierte die TuS Koblenz einen verdienten 2:0 (0:0)-Derbysieg gegen den SV Eintracht Trier.

Beide Mannschaften gingen als punktgleiche Tabellennachbarn ins Spiel. Entsprechend umkämpft sollten die nachfolgenden 90 Minuten werden. Der Gast aus Trier kam in der Anfangsphase zu den ersten kleineren Gelegenheiten. Hendrik Thul probierte es mit einem Schuss von der rechten Strafraumgrenze (4.), Jan Brandscheid mit einem Kopfball (10.) – in beiden Situationen war TuS-Keeper Dieter Paucken zur Stelle und packte sicher zu. Nach einer weiteren Chance der Trierer – ein Distanzschuss von Maurice Roth landete aufs Tornetz (12.) – kamen auch die Schängel zu den ersten vielversprechenden Offensivaktionen. So hatte Sturmspitze Amodou Abdullei in der 27. Spielminute die Koblenzer Führung auf dem Fuß. Er bekam den Ball in den Lauf gespielt, traf die Kugel aus halbrechter Position aber nicht.

Diese Großchance gab den Blau-Schwarzen weiteren Auftrieb. Nur zwei Minuten später war es Justin Klein, der nach Zuspiel von Alen Muharemi einen Schuss aus 16 Metern abgab. Auch der unbekümmerte A-Jugendliche Marc Richter, der ausgerechnet im Derby gegen die Trierer Eintracht sein Startelf-Debüt feierte, wollte es nun wissen. Sein abgefälschter Versuch aus dem Rückraum flog nur knapp am linken Pfosten vorbei (35.).

Spannend blieb es auch im zweiten Durchgang. Acht Minuten waren nach Wiederanpfiff gespielt, als sich Paucken mit einer Glanzparade auszeichnen konnte. Der sichere Koblenzer Schlussmann lenkte einen Kopfball von Thul reaktionsschnell über die Latte. Es folgten zwei verrückte Minuten, in denen die Schängel den Grundstein zum Heimsieg legten. Zunächst traf Leon Waldminghaus zur Führung, als sein Ball von der Latte ins Tor ging (57.). Kaum 120 Sekunden später versenkte Klein das Leder von der rechten Seite in die Maschen – das 2:0 war perfekt.

Mit dem Rücken zur Wand setzte Trier nun alles auf eine Karte. Doch die kampf- und laufstarken Schängel fighteten um jeden Ball und hielten am Ende die Null. Nicht zuletzt auch dank Paucken, der bei einem Kopfball von Maurice Roth einmal mehr sein ganzes Können unter Beweis stellte (71.). Auch bei der nachfolgenden Ecke war bei Paucken Endstation, im Nachfassen begrub er einen Ball von Kevin Kling unter sich. Eine letzte Chance bekam Trier durch Roth noch (74.), ehe auf der Gegenseite Abdullei knapp das 3:0 für die TuS verpasste (80.). Am verdienten Derbysieg änderte das nichts mehr, und so konnten Mannschaft und Fans nach dem Schlusspfiff gemeinsam den Dreier bejubeln.

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