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 Vorberichte: SC Idar-Oberstein - TuS Koblenz

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: SC Idar-Oberstein - TuS Koblenz   Vorberichte: SC Idar-Oberstein - TuS Koblenz EmptyFr 26 Apr 2019 - 10:12

Zitat :
Trainer Dzaka hat noch keinen Vertrag
Oberliga: TuS Koblenz tritt beim SC Idar-Oberstein an – „Wir müssen uns alle an einen Tisch setzen“

Koblenz. Hinter den Kulissen brodelt es bedenklich, aber auf dem Platz ist bei der TuS Koblenz derzeit alles in bester Ordnung: Nach zwei überzeugenden Zu-Null-Heimsiegen wollen die Schängel nun auch ihrem Ruf als Auswärtstabellenführer der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gerecht werden und am Samstag um 15.30 Uhr drei Punkte beim SC 07 Idar-Oberstein entführen.

Nach dem Wutausbruch von Präsidiumsmitglied Remo Rashica und der mittlerweile in aller Öffentlichkeit erfolgten Entschuldigung will Trainer Anel Dzaka auch nicht mehr groß in dem herumrühren, was in den vergangenen Tagen hochkochte: „Traurig, dass so viel über solche Themen geredet wird, die mit dem Fußball eigentlich nur am Rand zu tun haben.“ Er appelliert an die Vernunft aller Beteiligten: „Es geht allein um die TuS. Wir müssen uns jetzt alle an einen Tisch setzen und gemeinsam Lösungen finden.“ Wobei Lösungen, sofern sie finanziellen Hintergrund besitzen, in der aktuellen Lage ganz entscheidend von einer vereinsexternen Person gesteuert werden: dem Insolvenzverwalter.

Zumindest bleibt für den Coach das gute Gefühl, sich künftig nicht als Alleinunterhalter um den sportlichen Fortbestand der TuS kümmern zu müssen. Mit Heiner Backhaus, designierter Sportdirektor der TuS, weiß er in den nächsten Wochen vor der offiziell am 1. Juli geplanten Amtsübernahme um einen in der Szene gestandenen Partner an seiner Seite. Dzaka legt den Finger aber in die offene Wunde: „Ich habe jetzt zwei-, dreimal mit ihm gesprochen. Er hat noch keinen offiziellen Vertrag. Ich für die nächste Saison übrigens auch nicht. Da muss man einfach mal schauen, wie das hier überhaupt weitergeht.“

Somit beschränkt er sich mit seiner Schaffenskraft auf ein naheliegendes Ziel mit seiner Mannschaft: drei Punkte in Idar-Oberstein. Vom akut abstiegsbedrohten Gegner hat Dzaka trotz der miserablen Ausgangslage eine hohe Meinung: „Ich habe die Mannschaft gegen Rot-Weiß Koblenz gesehen, dieses Spiel hätten sie nicht verlieren müssen. Idar dürfte nicht da unten stehen, die sind viel besser als ihr Tabellenplatz.“

In Koblenz geht der Blick weiter oben in der Tabelle noch verstohlen auf den zweiten Platz, auch wenn weder Dzaka noch ein anderer Verantwortlicher im Verein diesen Rang ganz plakativ im Liga-Schlussspurt als Ziel ausgeben würde. Wenn die TuS ähnlich stabil werkelt wie zuletzt gegen Eintracht Trier und Hassia Bingen, rückt das aber vielleicht in greifbare Nähe. Ein Sieg beim abgeschlagenen Vorletzten der Tabelle im Idarer „Haag“, zwei weitere in den Heimspielen am Mittwoch, 1. Mai (14 Uhr), gegen den 1. FC Kaiserslautern II und am Samstag, 4. Mai (16.30 Uhr), gegen den VfB Dillingen – schon wären die Schängel dick im Geschäft.

Dzaka wird dabei weiterhin zwangsläufig, aber auch gerne auf die Unbekümmertheit der Jugend setzen. Leon Gietzen und Lukas Szymczak (beide 19 Jahre alt) werden in der Dreierabwehrkette wohl wieder auf den Außenbahnen ihren Dienst verrichten, im Vierermittelfeld dürften Felix Könighaus (bis Montag noch 18), Marc Richter (17) und Leon Waldminghaus (19) die Akzente setzen. Nicht zu vergessen in dieser Aufzählung: Alen Muharemi (19), der gegen Bingen ein Tor erzielte und eins seinem zuletzt glücklosen Sturmpartner Amodou Abdullei maßgerecht vorbereitete. Ein Mitglied dieses Talentschuppens bereitet dem Trainer derzeit Sorgen: „Felix hat sich krank gemeldet. Da müssen wir abwarten, ob er bis Samstag wieder fit ist.“

Könighaus war beim 4:0 gegen die Hassia der überragende Mann, schoss ein Tor selbst. Ihn adäquat zu ersetzen, dürfte eine knifflige Angelegenheit werden. Defensivstratege Daniel von der Bracke, der seit einer Woche an einem Muskelfaserriss laboriert, ist zum Leidwesen der TuS eine ganze Weile kein Thema. Ob für ihn im Pokalfinale gegen den FSV Salmrohr (25. Mai) wieder ein Einsatz in Frage kommt, bleibt abzuwarten. Dzaka trägt es mit Fassung: „Ich jammere niemals. Dann müssen andere einspringen.“

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 26. April 2019, Seite 25.
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