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 Spielberichte: SC Idar-Oberstein - TuS Koblenz 1:1 (0:0)

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BeitragThema: Spielberichte: SC Idar-Oberstein - TuS Koblenz 1:1 (0:0)   Spielberichte: SC Idar-Oberstein - TuS Koblenz 1:1 (0:0) EmptySo 28 Apr 2019 - 0:22

Zitat :
Schängel starten mit Auswärtspunkt in die englische Woche
1:1-Unentschieden beim SC Idar-Oberstein

Einen Auswärtspunkt gab es für die TuS Koblenz zum Start in die englische Woche der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Vom SC Idar-Oberstein trennten sich die Schängel mit einem 1:1 (0:0)-Unentschieden.

Wie in der Vorwoche beim 4:0-Heimsieg gegen Hassia Bingen vertraute TuS-Trainer Anel Dzaka erneut auf gleich fünf Spieler aus der eigenen A-Jugend. In der elften Spielminute tauchten die Koblenzer das erste Mal gefährlich im gegnerischen Sechzehner auf. Bei einer Freistoßflanke von Felix Könighaus war Kapitän Michael Stahl wohl noch leicht mit dem Kopf dran, der Ball flog nur knapp links am Kasten vorbei. Fünf Minuten später war Stahl auf der anderen Seite des Feldes gefordert, als er einen brenzligen Angriff der Gastgeber vor dem hinter ihm lauernden Lucas Alves da Silva zur Ecke klären konnte. Dazwischen lag die beste Koblenzer Chance des ersten Durchgangs: Amodou Abdullei hielt bei einer scharfen Könighaus-Flanke von links im Zentrum den Fuß hin, traf allerdings nur das Außennetz (14.).

Die Schängel blieben die Mannschaft mit den größeren Spielanteilen und der Mehrzahl an Torchancen. So hatte der aufgerückte Außenverteidiger Leon Gietzen Pech, dass er mit seinem strammen Schuss vom linken Strafraumeck an einem Idarer Abwehrbein hängen blieb (27.). Nur drei Minuten später kam die TuS gleich zum nächsten Abschluss. Der erst 17-jährige Marc Richter passte den Ball zu Justin Klein, der es von der rechten Strafraumlinie mit einem Heber probierte.

Nach einer torlosen ersten Hälfte waren es die Gastgeber, die vor 226 Zuschauern überraschend in Führung gingen. Der kurz zuvor eingewechselte Florian Zimmer kam auf der linken Seite frei an den Ball und versenkte das Leder in die Maschen (57.). In den nachfolgenden Minuten durchlebten die Schängel ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst verletzte sich Stahl und musste ausgewechselt werden, dann besorgte Alen Muharemi mit einem Traumtor in den Winkel den umjubelten 1:1-Ausgleich (65.).

Fast hätten die Schängel das Spiel in der 70. Minute komplett gedreht. Der eingewechselte Hakeem Araba hatte von der rechten Seite die Chance zum 2:1, scheiterte aber am Außennetz. Riesenaufregung dann sieben Minuten später: Nachdem Klein im gegnerischen Sechzehner zu Fall gekommen war, hätten alle TuS-Fans gerne einen Strafstoß gesehen, doch der Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Luca Schiliro blieb aus. So wäre kurz darauf auf der Gegenseite beinahe das 2:1 gefallen, doch der aufmerksame Koblenzer Keeper Dieter Paucken verkürzte geschickt den Winkel und parierte glänzend gegen Zimmer (81.).

In den letzten zehn Minuten warfen die Schängel alles nach vorne und hofften auf den Lucky Punch. Doch trotz aller Bemühungen sollte der Siegtreffer nicht fallen, und so blieb es am Ende beim 1:1-Unentschieden.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: SC Idar-Oberstein - TuS Koblenz 1:1 (0:0)   Spielberichte: SC Idar-Oberstein - TuS Koblenz 1:1 (0:0) EmptyMo 29 Apr 2019 - 10:32

Zitat :
TuS Koblenz muss mit dem Remis zufrieden sein
Oberliga: Alen Muharemi trifft zum etwas glücklichen 1:1 beim SC Idar-Oberstein – Dzaka: „Das Ergebnis geht in Ordnung“

Idar-Oberstein. Nicht wie ein Aufstiegskandidat hat sich die TuS Koblenz beim 1:1 (0:0) im Duell der Fußball-Oberliga beim SC Idar-Oberstein präsentiert. Allerdings wirkten die Gastgeber vor 226 Zuschauern im Haag-Stadion auch nicht wie ein fast sicherer Absteiger. „Das Ergebnis geht in Ordnung“, sagte TuS-Coach Anel Dzaka, bevor sein Gegenüber Uwe Hartenberger befand: „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Das 1:1 war leistungsgerecht.“ Doch so ganz stand der Coach des SC Idar-Oberstein nicht hinter dieser Einschätzung, so recht mochte er sich nicht mit dem Remis anfreunden, und so stellte er fest: „Eigentlich hätten wir das Spiel 1:0 gewinnen müssen.“

Ganz unrecht hatte Hartenberger nicht, denn dieses 1:1 schmeichelte eher den Koblenzern als seinem nun seit zehn Spielen sieglosen Team. Am Ende hatten nämlich beide zwar ungefähr die gleiche kleine Zahl an Tormöglichkeiten, aber die Idarer spielten lange Zeit den feineren Ball und kombinierten besser. Koblenz kam vor allen Dingen über lange Schläge und Wucht. „Ich habe gesagt, dass es nicht einfach wird, der SC Idar-Oberstein hat Qualität“, erklärte Dzaka und stellte fest: „Wir hatten wieder eine ganz junge Mannschaft auf dem Feld und haben am Limit gespielt.“

Dieses Limit reichte nicht, um den SC dauerhaft in Gefahr zu bringen. Die Gastgeber standen defensiv kompakt und stabil. Allerdings hatte die TuS die beste Möglichkeit der ersten Hälfte. Lukas Szymczak flankte von links, und Amodou Abdullei schoss die Hereingabe als Direktabnahme ans Außennetz (14.). „Den muss man eigentlich machen“, meinte Dzaka. über die einzige Chance seiner Mannschaft in Durchgang eins. Der SC kam immerhin auf zwei. Die erste verpuffte, weil weder SC-Angreifer Lucas Alves da Silva noch Rechtsaußen Tim Hulsey damit rechneten, dass Dieter Paucken sich nach einem langen Ball von André Petry einen Mordsklops erlauben würde. Der erfahrene Schlussmann trat an der Strafraumgrenze über den Ball, konnte aber hinter der Richtung Tor hüpfenden Kugel noch herlaufen und sie vor der Linie aufnehmen (8.). Unmittelbar nach der TuS-Großchance waren wieder Hulsey und Lucas an der zweiten SC-Möglichkeit beteiligt. Der starke Alexander Davidenko steckte an der Strafraumgrenze auf den von rechts einlaufenden Hulsey durch, der nun alleine vor Paucken stand, aber statt zu schießen einen Querpass auf Lucas spielte. Michael Stahl spritzte im letzten Moment dazwischen und verhinderte den Rückstand (15.). In der 55. Minute reagierte der SC-Coach, brachte Florian Zimmer und bewies damit ein goldenes Händchen. Knapp zwei Minuten nach seiner Einwechslung erzielte der junge Angreifer mit seinem ersten Ballkontakt das 1:0. „Ich habe das Ding gar nicht richtig getroffen, wahrscheinlich ist die Kugel deshalb rein“, erzählte Zimmer.

So glücklich der Abschluss gewesen sein mag, so herausragend war die Vorbereitung. Alex do Nascimento passte aus dem Mittelfeld auf seinen brasilianischen Kollegen Lucas, der den Ball zunächst ganz stark an- und mitnahm, gegen Stahl behauptete, um das Spielgerät dann fast von der Torauslinie mit der Hacke auf André Thom zurückzulegen. Der SC-Kapitän bewies Übersicht und passte in den Rückraum auf Zimmer, der zum 1:0 versenkte (57.).

Ein Tor, das Koblenz auf die Verlierstraße zu schicken schien, denn der TuS war bis dahin nichts eingefallen, um dem SC Idar das Leben schwer zu machen. Dzaka reagierte und brachte Hakeem Araba (59.). „Durch diesen zweiten großen Akteur im Zentrum hat sich das Spiel verändert. In der Luft war es nun schwieriger für uns, zumal wir zu viele Freistöße verursacht haben“, erklärte Hartenberger. Allerdings löste die SC-Deckung auch diese knifflige Aufgabe recht gut. Die TuS brauchte deshalb eine Mischung aus Zufall, Geniestreich und Torwartfehler, um doch zum Ausgleich zu kommen. Eigentlich war Alen Muharemi 22 Meter vor dem Tor gar nicht in Schussposition. Er zog trotzdem ab, fast aus dem Stand und geschlenzt mit der Innenseite. Der Ball stieg und fiel dann mit geradezu herausfordernder Langsamkeit in der rechten Ecke ins Netz (64.). Den Treffer schoss die TuS übrigens in Unterzahl, denn Sekunden zuvor hatte sich Kapitän Stahl eine Muskelverletzung eingehandelt. Als der Ball einschlug, war Stahl nicht mehr auf dem Platz und Leutrim Kabashi noch nicht eingewechselt.

Nach dem Ausgleich rannte die TuS an, forderte unberechtigterweise nach einer Attacke von Thiago an Justin Klein Elfmeter (76.) und hatte in den letzten Sekunden der Nachspielzeit doch noch eine Siegchance, als Araba den Ball nach einem langen Paucken-Abschlag aus spitzem Winkel über das Lattenkreuz jagte (90.+3).

Die größere Möglichkeit hatte freilich vorher wieder der SC gehabt. Zimmer wurde von Heroid Gjoshi und Alex frei gespielt, tauchte alleine vor Paucken auf, scheiterte aber am guten Stellungsspiel und der starken Reaktion des TuS-Schlussmanns (80.). „Wir wollten gewinnen, leider ist uns das nicht gelungen“, sagte Dzaka, der letztlich mit dem Unentschieden zufriedener wirkte als Kollege Hartenberger.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 29. April 2019, Seite 14.
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