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 Spielberichte: TuS Koblenz - VfB Dillingen 3:0 (1:0)

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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - VfB Dillingen 3:0 (1:0)   Spielberichte: TuS Koblenz - VfB Dillingen 3:0 (1:0) EmptySa 4 Mai 2019 - 21:59

Zitat :
3:0-Heimsieg: Schängel überzeugen gegen Dillingen
Abdullei und Doppeltorschütze Käfferbitz treffen für die TuS

Eine überzeugende Vorstellung hat die TuS Koblenz in ihrem vorletzten Saisonheimspiel abgeliefert. Gegen den VfB Dillingen siegten die Schängel vor 886 Zuschauern im Stadion Oberwerth verdient mit 3:0 (1:0).

Der Sieg war auch in dieser Höhe absolut gerechtfertigt – und das, obwohl die TuS einmal mehr ersatzgeschwächt in die Partie gehen musste. Zwar konnte Felix Könighaus wieder mitmischen, dafür aber fehlten neben den Langzeitverletzten auch noch Justin Klein, Lukas Szymczak und Giovani Lubaki. So tummelten sich gleich sieben Spieler aus der eigenen A-Jugend im Kader von TuS-Trainer Anel Dzaka.

Lange mussten die Zuschauer bis zur ersten Großchance der Schängel nicht warten. Bereits in der siebten Spielminute hatte Könighaus nach starker Einzelleistung das 1:0 auf dem Fuß, sein Schuss ging nur knapp am langen Pfosten vorbei. Zehn Minuten später setzte der auffällige Könighaus erneut Akzente in der Offensive, als er einen gefährlichen Flankenball von links schlug. Ein VfB-Spieler war einen Ticken eher am Ball als der lauernde Rudolf Gonzalez und konnte so für Dillingen klären.

Auch in der Folge spielte weiterhin nur die TuS. Gästekeeper Jan Philipp Greff war gleich zweimal bei Schüssen von Leutrim Kabashi (24.) und Gonzalez (32.) gefordert. Und dann trat wieder Könighaus in Erscheinung, von der linken Seite traf er das Außennetz (35.). Die Koblenzer Führung war längst überfällig und fiel schließlich auch kurz vor der Pause. Eine Könighaus-Ecke köpfte Abdullei zum 1:0-Halbzeitstand in die Maschen (42.).

Gleiches Bild auch im zweiten Durchgang: Die TuS war auch nach dem Seitenwechsel überlegen. Abdullei (51., 56.) und Hakeem Araba (55.) vergaben noch, ehe der eingewechselte Felix Käfferbitz für die Vorentscheidung sorgte. Wie schon beim Führungstreffer kam die Vorlage erneut von Könighaus, Käfferbitz hielt im Zentrum den Fuß hin und erhöhte auf 2:0 (58.).

Danach wollte es Gonzalez wissen. Der Nationalspieler der Dominikanischen Republik kam Mitte der zweiten Hälfte zu einer Doppelchance – erst mit links aus rund 16 Metern (66.), dann nach starkem Solo aus leicht spitzem Winkel (70.).

Und Dillingen? Yannik Schetter gab für die Gäste einen gefährlichen Drehschuss ab, der nur knapp über das Tor ging (75.). TuS-Keeper Dieter Paucken erlebte einen insgesamt ruhigen Nachmittag, nur einmal war er richtig gefordert, als er im Eins-gegen-Eins einen Schuss von Marius Neumeier glänzend zur Ecke lenkte (82.). Zu diesem Zeitpunkt hätten Abdullei per Kopf (78.), Käfferbitz nach einem tollen Spielzug (80.) und Leon Waldminghaus aus 16 Metern (81.) längst für die TuS nachlegen können. Sieben Minuten vor dem Ende belohnten sich die Schängel dann doch noch mit dem dritten Treffer. Außenverteidiger Leon Gietzen schaltete sich in die Offensive ein und legte vor für Käfferbitz, der das Leder aus kurzer Distanz locker zum 3:0-Endstand einschob.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - VfB Dillingen 3:0 (1:0)   Spielberichte: TuS Koblenz - VfB Dillingen 3:0 (1:0) EmptyMo 6 Mai 2019 - 13:01

Zitat :
Joker Käfferbitz macht den TuS-Sieg perfekt

Oberliga: Personell arg gebeutelte Koblenzer halten den Absteiger VfB Dillingen mit 3:0 sicher auf Distanz

Koblenz. Der Vergleich zweier extrem dünn besetzter Mannschaften zwischen der TuS Koblenz und dem VfB Dillingen endete so, wie es der Tabellenstand auch vermuten ließ: Mit 3:0 (1:0) gewann der Gastgeber im Stadion Oberwerth drei Runden vor Saisonschluss gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar.

Bei der Pressekonferenz äußerte sich TuS-Trainer Anel Dzaka zunächst zur personellen Schieflage, nachdem auch noch Lukas Szym-czak – er zog sich einen Knöchelbruch im Training zu – kurzfristig ausgefallen war: „Heute Morgen hatte ich nur einen einzigen Feldspieler auf der Bank. Ich bin schon lange im Geschäft, aber so etwas habe ich noch nicht erlebt. Schlimmer geht eben immer.“ Gemeint war übrigens Felix Käfferbitz, der als einziger Einwechselspieler ein paar Stunden später eine ganz entscheidende Rolle spielen sollte. Alen Muharemi nahm zwar auch Platz, war aber noch angeschlagen. Und so packte Dzaka aus der Not heraus drei A-Jugendliche in den Spielbericht und auf die Bank: Caner Günes, Dzeilan Pepic und Ozan Ekici.

Es entwickelte sich eine Begegnung auf eher mäßigem Niveau. Den Unterschied an diesem erst regnerischen, dann sonnigen Nachmittag machte neben den Torschützen vor allem ein Spieler: Felix Könighaus. Der 19-Jährige spulte auf dem linken Flügel ein respektables Pensum herunter und war an so ziemlich jeder gefährlichen Aktion beteiligt. Die erste schloss er selbst ab, als er die komplette Abwehr der Gäste mit einem Sololauf narrte, dann aber knapp verzog (6.).

Natürlich leistete Könighaus auch die Vorarbeit beim Führungstreffer, als sich nach seiner Ecke kein Dillinger zentral vorm eigenen Tor für Amodou Abdullei zuständig fühlte und der völlig unbedrängt einköpfen konnte (42.). „Zu billig, das haben wir schlecht verteidigt“, bewertete VfB-Spielertrainer Marius Neumeier diesen Rückstand.

Abdulleis Sturmpartner Hakeem Araba war zwar stets bemüht, wirkte aber wie ein Fremdkörper im Koblenzer Spiel. Abdullei hingegen war mehrmals in der Gefahrenzone präsent, hatte sein Schießpulver nach dem 1:0 aber aufgebraucht. Freistehend am langen Pfosten vergab er nach Könighaus-Flanke kläglich (49.), ebenso, als ihn Rudolf Gonzalez mustergültig bediente (54.). Das wenig ertragreiche Szenario in der Spitze sollte sich grundlegend ändern, als Araba nach 55 Minuten angeschlagen für Käfferbitz das Feld räumte. Ein Glücksgriff, wie sich schnell herausstellte. Der Mann mit der Nummer sieben war gerade mal 180 Sekunden im Einsatz, da gelang ihm das 2:0, als er die Hereingabe seines Namensvetters Könighaus über die Linie grätschte (58.). Er wollte dieses Tor unbedingt, er machte es.

Danach plätscherte die Partie eine Weile ohne großen Aufreger vor sich hin. Glück hatte der junge Marc Richter, als er im Übereifer den Dillinger Janek Velten vehement abräumte, dafür aber lediglich die Gelbe Karte sah (71.). In der Schlussphase fühlte sich die TuS mit dem scheinbar stabilen Vorsprung im Rücken etwas zu sicher. Schlussmann Dieter Paucken, bis dahin praktisch beschäftigungslos, musste sich mächtig strecken, um den Anschlusstreffer durch Neumeier zu vereiteln (80.). Eine Minute später verfehlte der Dillinger Spielertrainer knapp das Ziel. Das war der Weckruf für nun wieder emsigere Schängel, Käfferbitz markierte im Nachsetzen nach Vorarbeit von Leon Gietzen das 3:0 (83.). Damit war die Angelegenheit erledigt, wie auch Neumeier erkannte: „Da war der Drops gelutscht.“

Der Doppeltorschütze gab zu Protokoll: „Ein sehr gutes Gefühl, so etwas beflügelt natürlich. Ich war ja seit dem Winter bis vor Kurzem nie so richtig fit. Aber ich hoffe, es geht weiter aufwärts.“ Ob er jetzt auch eine Option für die Anfangsformation beim nächsten Auswärtsspiel bei Hertha Wiesbach ist? Da zeigte sich Käfferbitz ganz diplomatisch: „Das entscheidet allein der Trainer.“

Coach Dzaka war für den Moment einfach froh, das Spiel nach wenig erfreulichen Begleitumständen gewonnen zu haben: „Wir wollten das erzwingen und haben eine überragende Mentalität gezeigt. Jetzt hoffe ich nur, dass die verletzten Jungs so schnell wie möglich zurückkommen.“

RZ Koblenz und Region vom Montag, 6. Mai 2019, Seite 14.
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