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 Vorberichte Pokalfinale: FSV Salmrohr - TuS Koblenz

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BeitragThema: Vorberichte Pokalfinale: FSV Salmrohr - TuS Koblenz   Vorberichte Pokalfinale: FSV Salmrohr - TuS Koblenz EmptyFr 24 Mai 2019 - 10:33

Zitat :
Die TuS will eine starke Saison mit Pokalsieg krönen
Trainer Dzaka baut auf Routiniers und Talente und hat die Koblenzer in der Oberliga stabilisiert

Koblenz. Nach dem Ende des vereinsinternen Machtkampfs geht es bei TuS Koblenz endlich nur um Fußball. Mit einem Sieg im Endspiel um den Rheinlandpokal am Samstag (14.15 Uhr) im Apollinarisstadion zu Bad Neuenahr gegen den Rheinlandligisten FSV Salmrohr kann das junge Team von Trainer Anel Dzaka eine Saison krönen, die auf eindrucksvolle Weise erfolgreicher verlief als vielfach befürchtet.

Nach den 1:4-Pleiten gegen den FV Engers und den Stadtrivalen Rot-Weiß zum Oberligastart, die bei den TuS-Fans die schlimmsten Befürchtungen in Bezug auf den weiteren Saisonverlauf auslösten, bastelte Ex-Profi Dzaka aus einigen Routiniers und einem Haufen talentierter Kicker aus dem eigenen Nachwuchs ein schlagkräftiges Team, dem nach dem finalen 2:1 beim Absteiger TSV Emmelshausen nur ein Punkt und ein paar Tore fehlten, um sich wider alle Erwartungen für die Aufstiegsrunde zur Regionalliga zu qualifizieren. Wäre nicht die stabile „Senioren-Kette“ mit den Routiniers Michel Stahl (31), Admir Softic (32) und Daniel von der Bracke (27) wochenlang durch Verletzungen gesprengt worden, hätte der Traditionsverein sogar reelle Chancen auf eine Rückkehr in die vierthöchste Spielklasse gehabt.

Doch der Fokus von Verein und Fans lag nicht auf einem schnellen sportlichen Höhenflug. Wichtiger ist für die im Insolvenzverfahren befindliche TuS die wirtschaftliche Stabilisierung, die Stichworte lauten „Demut“ und „Sparsamkeit“ statt Erfolg um jeden Preis. Das musste auch Remo Rashica erfahren. Der umtriebige Großgastronom glaubte, im Auftrag des seit dem Insolvenzantrag weitgehend unsichtbaren Rest-Präsidiums zu handeln, als er monatelang an einer vermeintlich strahlenden Zukunft der TuS arbeitete, wurde aber im letzten Moment von seinen Vorstandskollegen und dem Insolvenzverwalter ausgebremst.

Statt Rashicas Konzept mit neuen Sponsoren, neuen Spielern und neuem Trainer zu unterstützen, verlängerte die TuS den Vertrag mit Dzaka und beauftragte den Coach, gemeinsam mit TuS-Legende Stahl im Sinne des Nachwuchskonzepts vielversprechende Talente in der Region aufzutreiben.

Es passt ins Bild, dass der größte Teil der 115 000 Euro, die der Pokalgewinner als Antrittsprämie für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal erhält, im Siegfall nicht in den Saisonetat, sondern in die Insolvenzkasse fließen soll. Darauf besteht Insolvenzverwalter Peter Theile, der zehn Tage nach dem Pokalendspiel die Gläubiger der TuS von seinem Plan für eine Gesundung des Vereins überzeugen muss.

Übergroßer Optimismus ist vor dem Endspiel gegen die eine Klasse tiefer spielenden Salmrohrer bei der TuS nicht zu spüren. „Im Finale gibt es keinen Favoriten“, stapelt Dzaka tief. Er hat die Enttäuschung aus dem Vorjahr nicht vergessen, als sein aus der Regionalliga abgestiegenes Team das prestigereiche „Finale daheim“ vor 7500 Zuschauern gegen die Rot-Weißen mit 0:1 verlor. Eine erneute Pleite würden die TuS-Fans schwerlich verzeihen – Demut hin, Bescheidenheit her.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 24. Mai 2019, Seite 25.


Zuletzt von TuS-Thomas am So 26 Mai 2019 - 2:57 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Vorberichte Pokalfinale: FSV Salmrohr - TuS Koblenz   Vorberichte Pokalfinale: FSV Salmrohr - TuS Koblenz EmptyFr 24 Mai 2019 - 10:34

Zitat :
Bad Neuenahr sieht zum zweiten Mal ein Finale
Turner verdrängen Fußballer vom Oberwerth – Endspielort muss der ARD zuliebe frühzeitig festgelegt werden

Koblenz/Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Terminierung des DFB für den „Finaltag der Amateure“ hat Walter Desch nicht gepasst. „Ich werde in diesem Jahr auf den Besuch des DFB-Pokalendspiels in Berlin verzichten müssen, weil das am selben Tag stattfindet wie unser Finale“, kritisiert der FVR-Präsident, „ich hoffe, das wird nicht zur Routine.“ In Berlin trifft Desch normalerweise viele Kollegen aus den anderen Landesverbänden, rund um das Endspiel wird dort in der Regel auch ein wenig Fußball-Politik gemacht. „Doch der Ärger ist vorbei“, versichert der 74-jährige Funktionär, „jetzt freue ich mich aufs Rheinlandpokal-Finale.“

Das Apollinarisstadion in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wo einst Bundesligaspiele der Bad Neuenahrer Frauen stattfanden und wo heute Oberliga-Anwärter Ahrweiler BC spielt, ist zum zweiten Mal nach 1970 Austragungsort des Rheinlandpokal-Endspiels. Vor 49 Jahren gewann der FC Rhein-Ahr Sinzig das Wiederholungsspiel gegen den FV Engers mit 5:1, die erste Partie in Neuwied hatte nach Verlängerung 2:2 geendet.

Eigentlich sollte das Finale wie im Vorjahr auf dem Koblenzer Oberwerth stattfinden, doch als der FVR im April 2018, unmittelbar nach der Terminfestlegung durch den DFB, seine Bewerbung abgab, war es schon zu spät. Sechs Wochen zuvor hatte der Turnverband Mittelrhein beim Sportamt der Stadt Koblenz das Stadion reserviert.

Dort finden nun am Wochenende die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften der turnerischen Mehrkämpfer statt, eine Veranstaltung, bei der auch die benachbarte Großsporthalle sowie ein Schwimmbad zu Austragungsorten werden.

„Den Sicherheitsanforderungen der Polizei entsprechen nur ganze zwei Stadien im Rheinland“, erläutert Desch, „das Stadion Oberwerth und das Moselstadion in Trier.“ Glücklicher Umstand, dass der Finalgegner der Koblenzer TuS nicht die Trierer Eintracht, sondern „nur“ der FSV Salmrohr ist. Ein Endspiel gegen den Oberligarivalen von der Mosel wäre unweigerlich als „Rot-Spiel“ eingestuft worden und hätte nur in einem dieser beiden Stadien stattfinden dürfen.

„Unser Problem ist, dass wir normalerweise erst kurz vorher wissen, wer im Finale steht“, sagt Desch, „die ARD, die am Finaltag überträgt, will aber vier Monate im Voraus den Austragungsort wissen.“ Deshalb fanden die Halbfinalspiele zur Ermittlung der Endspielgegner in dieser Saison schon acht Wochen vor dem Endspiel statt, so blieb Zeit für die Planung.

„In Bad Neuenahr gibt es eine schöne Tribüne, die Infrastruktur stimmt“, versichert Bernd Schneider, der Spielausschussvorsitzende des FVR, und Desch findet: „Es ist gut, dass wir auch mal da oben hingehen.“ Die Gelegenheit ist günstig; wer weiß, ob nicht im nächsten Jahr wieder ein „rotes“ Finale zustande kommt. kif

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 24. Mai 2019, Seite 25.
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BeitragThema: Re: Vorberichte Pokalfinale: FSV Salmrohr - TuS Koblenz   Vorberichte Pokalfinale: FSV Salmrohr - TuS Koblenz EmptyFr 24 Mai 2019 - 10:37

Zitat :
Der FSV verspürt keinen Druck
Im Kampf um den Klassenverbleib fehlte Rheinlandligist Salmrohr die Konstanz

Salmrohr. Nimmt man die bisherigen Erfolge im Rheinlandpokal als Maßstab, geht Rheinlandligist FSV Salmrohr als Favorit ins Finale gegen die TuS Koblenz. 13 Mal stand der FSV im Endspiel und holte acht Mal den Pott. Den Koblenzern gelangen bei zehn Finalteilnahmen fünf Erfolge.

Die aktuelle sportliche Lage spricht indes für die Schängel. Der Salmrohrer Umbruch nach dem Abstieg aus der Oberliga und der Einbau einiger junger Spieler verliefen schwieriger als erwartet. Nach einem ganz schwachen Start mit null Punkten aus fünf Partien fing sich das Team des aus Ettringen im Kreis Mayen-Koblenz stammenden Trainers Lars Schäfer (36) zwar, geriet aber gegen Ende der Saison wieder unter Druck. Nach vier Niederlagen in Serie war der FSV unterm Strich auf fremde Hilfe angewiesen, um den Klassenverbleib zu schaffen. Mit Tabellenplatz 14 sind sie im Salmtal alles andere als zufrieden.

„Am Ende ging dem einen oder anderen die Puste etwas aus. Es wurde deutlich, dass den Jüngeren noch die Konstanz fehlt“, sagt der Zweite Vorsitzende Christian Rauen, der die Geschicke des Vereins gemeinsam mit dem langjährigen Torwart Karl-Heinz Kieren führt. Eine alleinige Spitze hat der Verein seit dem Abgang von Helmut Meeth vor rund fünfeinhalb Jahren nicht mehr. Der Wittlicher Fensterbauunternehmer trat einst mit großen Plänen an beim Dorfverein, der in den 1980er- und 1990er-Jahren seine Blütezeit hatte und in der Saison 1986/87 sogar in der Zweiten Bundesliga spielte. Als Meeth die Brocken hinwarf, meldete der FSV Insolvenz an und verklagte wenig später seinen mittlerweile als Präsident bei Eintracht Trier eingestiegenen Ex-Boss auf die Zahlung von 150 000 Euro, die er als Abschiedsgabe versprochen hatte. Nach jahrelangem Rechtsstreit gab Meeth im Frühjahr 2018 nach und zahlte.

Die Zeit der großen Summen scheint auch in Salmrohr vorbei. „Wir sind froh, dass wir fast komplett schuldenfrei sind“, betont Christian Rauen, der auf Nachhaltigkeit und eine feste Verankerung des FSV im Dorf großen Wert legt. Sein Vater Peter, inzwischen 74, der die erfolgreichsten Jahre des Vereins als „Macher“ geprägt hat, steht auch heute mit Rat und Tat zur Seite.

Die Pokaleinnahmen im Falle eines Endspielsieges von rund 115 000 Euro würde Christian Rauen gern in eine neue LED-Flutlichtanlage und den in die Jahre gekommenen Kunstrasenplatz im Trainingszentrum des Klubs investieren – wenige 100 Meter vom Salmtalstadion entfernt schlägt hier das Herz des 1921 gegründeten Klubs.

Kleinreden will der FSV seine Chancen auf eine Pokalüberraschung nicht. Schließlich hat Salmrohr im Viertelfinale den Pokalverteidiger Rot-Weiß Koblenz im Elfmeterschießen eliminiert. Rauen sieht aber keinen Druck auf seinem Team. „Koblenz braucht das Geld viel dringender als wir“, sagt Rauen, der erst nach dem Pokalfinale klären will, ob Trainer Schäfer und sein Assistent Michael Lofy weitermachen (sollen).

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 24. Mai 2019, Seite 25.
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BeitragThema: Re: Vorberichte Pokalfinale: FSV Salmrohr - TuS Koblenz   Vorberichte Pokalfinale: FSV Salmrohr - TuS Koblenz EmptyFr 24 Mai 2019 - 10:38

Zitat :
Rund um das Finale: Anreise, Parkplätze, Tickets und Sicherheit
An der Tageskasse gibt es Karten in allen Kategorien

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Samstag stehen sich im Apollinarisstadion in Bad Neuenahr-Ahrweiler Rheinlandligist FSV Salmrohr und Oberligist TuS Koblenz im Finale des Wettbewerbs um den Fußball-Rheinlandpokal gegenüber. Anstoß ist um 14.15 Uhr, Einlass ab 12.15 Uhr. Platz finden maximal 4600 Zuschauer. Tickets in allen Kategorien sind am Samstag an der Tageskasse des Apollinarisstadions erhältlich.

Anreise

Anfahrt mit dem Pkw: Das Apollinarisstadion kann über die B 266, Abfahrt Bad Neuenahr-Ost, erreicht werden. Von Süden kommend: Autobahn A 61 bis zum Dreieck Sinzig, dort weiter auf die A 571, die bald darauf in die Bundesstraße B 266 übergeht. Nach etwa vier Kilometern die Abfahrt „Bad Neuenahr-Ost“ nehmen, die unmittelbar zum Stadion führt.

Von Norden kommend: A 61 bis zum Dreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler, dort weiter auf die A 573, die bald darauf in die B 266 übergeht. Nach etwa sechs Kilometern die Abfahrt „Bad Neuenahr-Ost“ nehmen, die unmittelbar zum Stadion führt.

Parkplätze

Die Parkplätze unmittelbar vor dem Stadion sind begrenzt. Es wird empfohlen, Fahrgemeinschaften zu bilden. Neben dem Stadionparkplatz stehen im näheren Umfeld weitere Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Beispielsweise der Parkplatz der Berufsbildenden Schule (ca. 300 Meter Fußweg), der Parkplatz am Bahnhof Bad Neuenahr (ca. 600 Meter Fußweg), das Parkdeck an der Landgrafenstraße (ca. 600 Meter Fußweg) und die Parkplätze in der Straße Am Gartenschwimmbad (ca. 800 m Fußweg).

Sicherheit

Für die Sicherheit im und rund um das Stadion werden die Stadtverwaltung und die Polizei sowie ein Sicherheitsdienst sorgen. Die Besucher werden gebeten, keine größeren Taschen oder Ähnliches mitzubringen. Untersagt sind Glasflaschen, Bengalos, Pyrotechnik und Druckluftfanfaren sowie alle Gegenstände, die zu Verletzungen der Besucher oder zu Schäden an der Anlage führen können. Zur Freihaltung der Flucht- und Rettungswege werden auch Parkverbote angeordnet und überprüft.

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