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 Vorberichte: TuS Koblenz - SV Waldhof Mannheim

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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - SV Waldhof Mannheim   Vorberichte: TuS Koblenz - SV Waldhof Mannheim EmptyFr 25 Apr 2014 - 16:08

Zitat :
TuS-Kapitän Gentner ist momentan nicht an Bord

Koblenz - Im Lager der TuS Koblenz klemmt's im Moment an allen Ecken und Enden: Sportlich läuft's nach den Niederlagen gegen die Kellerkinder aus Hoffenheim (1:3) und Baunatal (0:1) überhaupt nicht rund - sicher auch Ausdruck der Verletztenmisere, mit der sich Teamchef Evangelos Nessos tagtäglich konfrontiert sieht. Da gerät das anstehende Heimspiel der Fußball-Regionalliga Südwest am Sonntag um 14 Uhr gegen den SV Waldhof Mannheim ungewollt ein wenig in den Hintergrund, denn dem Tabellenzwölften gehen derzeit die Spieler aus.

Eine recht übersichtliche Schar seiner Schützlinge begrüßte Nessos beim gestrigen Training, gerade mal 13 Aufrechte trafen sich zur Übungseinheit im Verbund mit sechs Testspielern. "Es fehlt an Kontinuität, jede Woche muss ich mir um vier, fünf oder sechs Spieler so meine Gedanken machen", klagt Nessos mit Blick auf den weiterhin ausgedünnten Kader, schiebt aber schnell hinterher: "Das soll jetzt keine Entschuldigung sein. Aber jeder, der dieses Trikot trägt, muss nicht nur 80 oder 90, sondern volle 100 Prozent geben."

André Marx, der sich beim 0:1 in Baunatal trotz Kniebeschwerden durchbiss, wird wegen anhaltender Probleme diesmal vielleicht tatsächlich ausfallen. Während seine Rückkehr in absehbarer Zeit jedoch wahrscheinlich ist, werden zwei Akteure längerfristig fehlen: Für Burak Sözen, der sich im Training einen Mittelfußbruch zuzog, ist die Saison beendet. Ähnliches Ungemach droht Kapitän Thomas Gentner, dessen Knieprobleme einen Einsatz derzeit unmöglich machen. Eldin Hadzic hatte vor dem Baunatal-Spiel wiederholt Magenkrämpfe, konnte aber fast eine Halbzeit lang mitwirken. Das nötigt Nessos Respekt ab: "Das ist unglaublich, schließlich hatte er in den Tagen vorher nur zwei oder drei Bananen gegessen."

Anel Dzaka ist wieder im Mannschaftstraining und wird nach knapp achtwöchiger Abstinenz gegen Mannheim ins Geschehen eingreifen, wenn auch wohl nicht von Beginn an. "Er hat seinen Rhythmus noch nicht richtig gefunden, da darf man jetzt auf Anhieb keine Wunderdinge erwarten", schränkt Nessos ein. Innenverteidiger Stefan Haben zieht wieder voll mit, nach seinem Schnuppereinsatz in Baunatal wird er im Bedarfsfall für Marx ins Zentrum der Abwehr rücken. Als Mann für alle Fälle holt Nessos noch Defensivspieler Aleksandar Naric aus der U23 hoch.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/regionalsport/fussball-maenner/regionalsport-fussball-regionalliga_artikel,-TuS-Kapitaen-Gentner-ist-momentan-nicht-an-Bord-_arid,1142473.html
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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - SV Waldhof Mannheim   Vorberichte: TuS Koblenz - SV Waldhof Mannheim EmptyFr 25 Apr 2014 - 16:09

Hier die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim (27.04. um 14 Uhr):

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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - SV Waldhof Mannheim   Vorberichte: TuS Koblenz - SV Waldhof Mannheim EmptyFr 25 Apr 2014 - 16:11

Zitat :
TuS empfiehlt Ultras eine Besinnungspause

Koblenz - Das Hausverbot, das Fußball-Regionalligist TuS Koblenz vor dem Heimspiel gegen Mannheim am Sonntag gegen die Mitglieder der Ultra-Fan-Gruppierung Inferno Koblenz ausgesprochen hat, sorgt für Aufsehen. In den Fan-Foren im Internet wie in den sozialen Medien tobt die Diskussion, ob die Aussperrung der Ultras nach den jüngsten Ausschreitungen in Baunatal gerechtfertigt oder als Kollektivbestrafung unangemessen ist.

"Wir sind gezwungen zu handeln", erläutert TuS-Präsidiumsmitglied Thomas Theisen die Maßnahme, "in Baunatal haben einige Personen eindeutig Grenzen überschritten."

Fans randalieren auf dem Rasen

Beim jüngsten Koblenzer Auswärtsspiel vor den Toren von Kassel hatten Koblenzer Fans Ordner angegriffen und verletzt, um sich Zugang zur Tribüne zu verschaffen. Polizisten wollten die aufsässigen Fans zurück in ihren Block führen, ungeschickterweise direkt am Spielfeldrand entlang. Einige nutzten die Gelegenheit, stürmten den Rasen, wo sich die Spieler auf die Partie vorbereiteten, und prügelten sich auch mit den Beamten.

Dieser Auftritt brachte für die TuS-Verantwortlichen das Fass zum Überlaufen. "Das war unfassbar peinlich", resümiert Theisen seine Eindrücke, "ein solches Verhalten ist im Fußball nicht zu akzeptieren und auch nicht im normalen Leben." TuS-Trainer Evangelos Nessos schildert die sportliche Komponente: "Dieses Verhalten der Fans trägt nicht zum Selbstvertrauen der Spieler bei. Wenn sich unser Torwart Fabrice Vollborn warm macht und fünf Meter daneben Fans über den Rasen rennen, sich mit der Polizei prügeln und lachend Handyfotos machen, gehen ein paar Prozentpunkte an Konzentration weg. Da frage ich mich schon, ob diesen Leuten wirklich die TuS am Herzen liegt oder ob sie nur ihr eigenes Ding machen wollen."

Für das nun ausgesprochene Hausverbot hat der Verein überwiegend Zustimmung erfahren. "Andere Fans und Sponsoren haben uns quasi die Pistole auf die Brust gesetzt und angedroht, nicht mehr ins Stadion zu kommen, wenn das nicht aufhört", berichtet Theisen. "Auch der Dachverband Koblenzer Fanklubs und die Fanbeauftragten haben uns bestärkt, etwas zu unternehmen, und stehen voll hinter dieser Maßnahme."

Das Sündenregister Koblenzer Fans in dieser Spielzeit ist recht umfangreich, auch wenn natürlich nicht feststeht, ob es immer dieselben Personen sind, die aus der Rolle fallen. Vor dem Hinspiel in Mannheim randalierten einige Koblenzer im Bus vom Bahnhof zum Stadion, mit dem Ergebnis, dass alle 136 per Bahn angereisten Fans direkt in den Zug nach Hause gesetzt wurden. Bei einem Freundschaftsspiel in Oberhausen lieferten sich Koblenzer Besucher in der Innenstadt, weitab vom Stadion, Schlägereien mit rivalisierenden Fans, in Großaspach flogen aus dem Koblenzer Fanblock Böller in Richtung des Schiedsrichters. "Wir haben wegen solcher Vorfälle in der Liga einen ganz schlechten Ruf", weiß Theisen.

Aber auch bei Heimspielen lassen manche Fans gern mal die Sau raus. In schlechter Erinnerung haben viele noch das Pyro-Feuerwerk vor dem Pokalspiel gegen Trier. "Dafür haben wir inzwischen eine hohe dreistellige Summe als Strafe bezahlen müssen", berichtet Thomas Theisen. Dazu kamen die "Jagdszenen" nach dem Abpfiff, als einige Koblenzer den Trierer Fanbus nach Polizeiangaben bis fast auf die Autobahn verfolgten.

Solche und ähnliche Ausfälle sind in vielen Stadien der Republik wenn nicht alltäglich, so doch regelmäßig zu verzeichnen und schaden dem Ruf der ganzen Bewegung. In manchen Bundesligastadien wie in Schalke oder Mainz richtet sich bisweilen der Zorn der "Normalfans" lautstark und vehement gegen die radikale Minderheit, die einst angetreten war, die schönen Seiten des Fußballs gegen die totale Kommerzialisierung zu verteidigen. "Die Ultra-Kultur hat zu Recht ihren Platz im Fußball", räumt Theisen ein, "manches finde ich sehr gut, wie das soziale Engagement vieler Ultra-Gruppen. Aber gegen gesellschaftliche Regeln zu verstoßen, das geht nicht."

Wie soll das mit dem Hausverbot am Sonntag nun praktisch funktionieren? Thomas Theisen beruhigt die Gemüter: "Wir werden nicht an den Eingängen ein großes Polizeiaufgebot postieren", sagt er, "wenn Mitglieder von Inferno Koblenz sich friedlich auf die Tribüne setzen und das Spiel sehen wollen, wird sie keiner daran hindern." So soll diese Maßnahme auch in erster Linie als symbolisch verstanden werden, als Appell an die "problematischen" Fans unter den geschätzten rund 100 Inferno-Mitgliedern: "Wir wollen die Jungs dazu bringen, mal nachzudenken und zur Besinnung zu kommen. Vielleicht tun sie am Sonntag ja mal was Sinnvolles und kümmern sich in Heimen um alte oder behinderte Menschen."

Grillfest mit den Ultras

Versuche, mit den Inferno-Fans ins Gespräch zukommen, hat es von Seiten der TuS zuhauf gegeben. Nachdem der Ultra-Klub den größten Teil der Vorsaison wegen eines Boykotts verpasst hatte, lud der Verein die Gruppierung vor der neuen Spielzeit zum Grillen und Quatschen ein. "Da waren fast 100 Leute da, und mit den meisten haben wir ganz vernünftig gesprochen", weiß Theisen, "manchmal haben Ultras auch schon Strafen übernommen, die der Verein wegen ihnen zu zahlen hatte."

Deshalb geben die TuS-Verantwortlichen die Hoffnung nicht auf, dass die Sorgenkinder auf der Fantribüne zur Vernunft kommen. "Wir führen den Dialog weiter", kündigt Theisen an. Aber erst einmal sollen die Inferno-Ultras für ein Spiel zu Hause bleiben. Und nachdenken.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/regionalsport/fussball-maenner/regionalsport-fussball-regionalliga_artikel,-TuS-empfiehlt-Ultras-eine-Besinnungspause-_arid,1142474.html
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