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 Spielberichte: TuS Koblenz - Eintracht Frankfurt II 0:4 (0:2)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - Eintracht Frankfurt II 0:4 (0:2)   So 25 Mai 2014 - 9:13

Zitat :
0:4-Heimniederlage zum Abschluss: Chancenlos gegen Frankfurt II
Die TuS blamiert sich im letzten Saisonspiel gegen Eintracht Frankfurt II - 14. Tabellenplatz in der Endabrechnung

Das haben sich alle Schängel anders vorgestellt! Am letzten Spieltag der Regionalliga Südwest kassierte die TuS im Stadion Oberwerth vor 1898 Zuschauern eine hochverdiente 0:4-Heimniederlage gegen Eintracht Frankfurt II. Ausgerechnet am 34. Spieltag versagte die Mannschaft von Teamchef Evangelos Nessos auf ganzer Linie und rutschte in der Endabrechnung noch auf den 14. Tabellenplatz ab. Christos Almpanis (16.), Sven Hassler (42.) und Andre Fliess (49., 85.) sorgten für die vier Treffer der Hessen, die von knapp 500 Eintracht-Fans 90 Minuten lang lautstark unterstützt wurden.



Von der ersten Spielminute an waren die Gäste das dominante Team, spielten immer wieder gefährlich nach vorne. Der starke Almpanis brachte die TuS immer wieder in Verlegenheit, ein Schuss von Fliess wurde im letzten Moment abgeblockt (5.). Drei Minuten später beinahe die Führung für die Eintracht: Reljic bediente Albayrak im Fünfmeterraum, das Leder kullerte Zentimeter am Pfosten vorbei (8.). Die Frankfurter Bundesligareserve war optisch klar überlegen, drängte auf das 1:0. In der 17. Minute war es dann soweit: Christos Almpanis setzte zu einem Solo über 20 Meter an, ließ zwei Gegenspieler stehen und traf aus 18 Metern zur verdienten Führung. Von der TuS war hingegen so gut wie gar nichts zu sehen. Nach einem Saito-Freistoß köpfte Stefan Haben drei Meter über den Kasten (28.), ein Freistoß von Michael Stahl flog einen Meter am Tor vorbei (34.). Die Eintracht einfach spritziger und deutlich gefährlicher. Folgerichtig noch vor der Halbzeitpause das 2:0. Einen simplen Freistoßtrick vollendete Sven Hassler am langen Pfosten (42.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte man den Eindruck die TuS würde etwas besser ins Spiel finden. Michael Stahl (47.) und Stefan Haben (48.) kamen zu zwei Kopfballchancen, in der 49. Minute dann das 3:0 für Eintracht Frankfurt II. Die passende Antwort der Hessen. Ein schneller Konter über Maslanka und Albayrak wurde dann im Zentrum von Fliess beendet. Pech hatte dabei TuS-Keeper Fabrice Vollborn. Vom Pfosten knallte der Ball an den Rücken des TuS-Torwarts ins Tor. Die Eintracht legte nach und hatte durch Almpanis (53.) und Hassler (62.) weitere gute Chancen. Die beste TuS-Chance des Spiels vergab Akiyoshi Saito in der 57. Minute als er einen Lupfer aus acht Metern am Kasten vorbeisetzte. In der 64. Minute stand einmal mehr TuS-Keeper Fabrice Vollborn im Mittelpunkt: Mit einem starken Reflex gegen Reljic bewahrte er seine Farben vor dem vierten Gegentreffer. Elf Minuten später segelte Eintracht-Keeper Albayrak nur knapp an einer Fliess-Hereingabe vorbei (75.). In der 85. Minute sorgte Fliess dann mit einem direkt verwandelten Freistoß für den 0:4-Endstand. Eine peinliche Vorstellung der TuS und gleichzeitig die höchste Saisonheimniederlage.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - Eintracht Frankfurt II 0:4 (0:2)   Mo 26 Mai 2014 - 22:09

Zitat :
TuS verabschiedet sich mit einem blutleeren Auftritt
Regionalliga Koblenzer enttäuschen beim 0:4 gegen Eintracht Frankfurt II auf der ganzen Linie – Jerome Assauer feiert sein Comeback

Koblenz. Ein denkbar schlechter Start in die Saison (ein Punkt aus vier Spielen), ein desaströser Auftritt direkt vor der Winterpause (0:4 in Offenbach), ein verkorkster Wiederbeginn (1:4 in Freiburg) und nun ein indiskutables 0:4 (0:2) gegen Eintracht Frankfurt II zum Abschluss der Spielzeit vor eigenem Publikum: Die Eckdaten der gerade zu Ende gegangenen Runde der Fußball-Regionalliga Südwest werden den Fans, den Verantwortlichen und auch der Mannschaft der TuS Koblenz nicht in allzu guter Erinnerung bleiben.

Teamchef Evangelos Nessos rang nach der 34. und letzten Darbietung um Fassung: „Mir fehlen die Worte. Das war beschämend und ein ganz bitterer Tag. Da gibt es nichts, aber auch gar nichts zu entschuldigen.“ Ganz anders äußerte sich natürlich sein Frankfurter Kollege Alexander Schur: „Ein super Spiel, die Jungs haben einfach Bock gehabt. Wir haben das Zepter von Anfang an in die Hand genommen und giftig um jeden Ball gefightet. Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Ich bin stolz darauf, dass wir einen so positiven Abschluss hinbekommen haben.“

Was neben dem blutleeren Auftritt des Schängel-Ensembles auch noch hängen bleibt, war die Verabschiedung zweier Spieler vor der Begegnung: Ersatztorhüter Maurice Paul wird nach nur halbjährigem Verbleib und ohne eine einzige Regionalliga-Minute gespielt zu haben die Koblenzer schon wieder verlassen. Mit ihm geht Angreifer Dimitrios Ferfelis, der nach einer herausragenden Hinrunde (neun Treffer) im Verlauf der Rückserie (ein Tor) aus unerklärlichen Gründen überhaupt nicht mehr in Tritt kam. Warum er geht und wohin es ihn zieht, wollte er nicht sagen. „Nein, sorry“, wehrte er nach dem Spiel den Versuch einer entsprechenden Anfrage ab. Vielleicht war der Abgang des langen Griechen auch der Grund dafür, dass sich zunächst einmal Jerome Assauer nach seinem Wadenbeinbruch und knapp dreimonatiger Verletzungspause auf der Position der alleinigen Sturmspitze versuchen durfte.

„Es war ein gutes Gefühl, überhaupt wieder spielen zu dürfen. Mehr nicht. Das Gesamtpaket war nicht in Ordnung. Diese peinliche Niederlage wird uns noch ein paar Tage beschäftigen“, gab der schlaksige Angreifer mit der Nummer neun zu Protokoll. Auf seinen möglichen Verbleib in Koblenz angesprochen, sagte er: „Es gibt noch keine Tendenz, alles ist offen. Im Fußball kann das ja manchmal alles sehr schnell gehen.“

Hinter seiner Position versuchten sich Akiyoshi Saito und Stahl als treibende Kräfte, ebenfalls mit überschaubarem Erfolg, auch wenn beiden noch zu den Besten im insgesamt schwachen Team der blau-schwarzen Koblenzer zählten. Anel Dzaka fehlte wegen seiner fünften Gelben Karte, Eldin Hadzic musste aufgrund anhaltender Magenprobleme passen – kein Wunder also, dass es dem Spiel der Platzherren an Kreativität mangelte. Das Manko der permanenten und vor allem langen Verletztenliste ist hinlänglich bekannt, soll aber in diesem Fall nicht als Ausrede gelten.
Das versuchte Nessos auch gar nicht erst während seiner schonungslosen Analyse nach dem Spiel. „Maximal 15 vernünftige Minuten“ sah er zu Beginn der Partie, der Rest kam mehr einer mustergültigen Bewerbung der nun zum großen Teil arbeitslosen Kicker des Gegners gleich. Allen voran Christos Almpanis, der bei der Frankfurter Eintracht vielleicht einen Profivertrag bekommt und der sich mit dem Treffer zum 0:1 (16.) selbst ein Empfehlungsschreiben ausstellte. Beim 0:2 kurz vor der Pause (42.) stand die Koblenzer Abwehr artig Spalier, als sich nach einem simplen Freistoß, flach in den Strafraum gespielt, niemand für André Fliess zuständig fühlte. Ein Lupfer auf den Kopf von Sven Hassler, schon war der nächste Gegentreffer perfekt. „Das war einer Schülermannschaft nicht würdig“, fand Nessos vernichtende Worte für das Defensivverhalten seines Teams in dieser Situation.
Und nach dem Wechsel dauerte es nur vier weitere Minuten, da schlug es erneut im Tor des bedauernswerten Fabrice Vollborn ein. Fliess war diesmal zur Stelle und beendete auch mit einem Schlenzer in den Winkel (85.) den Torreigen an diesem Nachmittag. Eine wirklich gute Chance für den Gastgeber wird in dieser Zusammenfassung nicht unterschlagen, es gab einfach keine. Ein paar zaghafte Versuche, mehr stand am Ende nicht im Notizblock.

Nach dem Abpfiff versammelte sich das Gros der Mannschaft schweigend und mit versteinerter Miene vor der Ersatzbank, bevor sich die TuS-Spieler dann doch aus Gründen des Anstands in die Fankurve bewegten und verhaltenen Applaus spendeten. Derweil war Stahl schon in den Katakomben verschwunden, erst mit ein wenig Abstand gab er kritische Worte von sich: „Das war in allen Belangen überhaupt nichts. Vielleicht zwei oder drei Spieler zeigten Normalform, ansonsten hatte das nichts mit Regionalliga-Fußball zu tun.“ Zum 14. Platz im Endklassement sagte er: „Das passt. Besser waren wir auch nicht. Da bleibt jetzt nur zu hoffen, dass der Verein im Sommer die richtigen Entscheidungen trifft.“

Das sah der reguläre Spielführer Thomas Gentner, der den Saisonabschluss aus Verletzungsgründen in Zivilkleidung von der Tribüne aus verfolgte, im Prinzip ähnlich: „Natürlich hatten wir uns einen schöneren Abschluss gewünscht, das hinterlässt jetzt einen bitteren Beigeschmack. Da bleibt uns nichts anderes übrig, als nach vorne zu schauen.“

RZ Koblenz und Region vom Montag, 26. Mai 2014, Seite 14.
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