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 Vorberichte: KSV Baunatal - TuS Koblenz

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: KSV Baunatal - TuS Koblenz   Vorberichte: KSV Baunatal - TuS Koblenz EmptyFr 8 Aug 2014 - 18:25

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TuS geht optimistisch ins Duell der Null-Punkte-Teams
Fußball Koblenzer wollen in Baunatal den ersten Saisonsieg feiern – Stahls Einsatz noch ungewiss

Koblenz. Zwei Niederlagen zum Saisonauftakt, eine eher peinlich, eine durchaus ehrenvoll – „klar muss man da von einem Fehlstart sprechen“, räumt Evangelos Nessos ein. Doch der Trainer des Fußball-Regionalligisten TuS Koblenz sah bei der 0:1-Heimniederlage gegen Drittliga-Absteiger SV Elversberg auch viel Positives: „Mit dieser Leistung werden wir unsere Punkte holen“, versichert Nessos, „jetzt nehmen wir den Kopf hoch und fahren nach Baunatal.“ Beim Vorletzten der vergangenen Saison, der nach dem 1:4 beim Neuling in Nöttingen in der aktuellen Tabelle nur dank eines Treffers in der Nachspielzeit um ein Tor vor der TuS liegt, wollen sich die Schängel am Samstag (14 Uhr) unbedingt die ersten Punkte holen. „Was wir brauchen, ist ein Erfolgserlebnis“, sagt Nessos, „dann wird auch der Knoten platzen.“ Gegen die deutlich besser besetzte Mannschaft aus Elversberg („Das hat mit einer Regionalliga-Mannschaft nichts zu tun“, merkte Nessos an) zog sich das junge TuS-Team – acht Akteure in der Anfangself waren jünger als 23 Jahre – gut aus der Affäre, was fehlte, war ein Tor, für das in der ersten Halbzeit durchaus Chancen da waren. „Von den zwei 100-prozentigen Möglichkeiten muss mindestens eine rein“, ärgerte sich Nessos hinterher, „wenn wir das 1:0 machen, bin ich sicher, dass wir zumindest nicht verlieren.“

Mit nur vier Feldspielern auf der Reservebank hatte der TuS-Trainer kaum Alternativen. „Wir gehen schon am zweiten Spieltag fast am Stock“, klagte er. Daran wird sich bis Samstag wenig bis nichts ändern; während Jo Göderz wegen seiner fast schon chronischen Schambeinentzündung länger ausfallen wird, gibt es bei Michael Stahl nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Walldorf-Spiel wenigstens ein bisschen Hoffnung auf einen Einsatz. „Er wird noch einen Belastungstest machen, dann werden wir sehen, ob es geht.“ Das letzte Wort haben die Ärzte, die auch am Mittwoch ein Machtwort sprachen. Stahl wollte gern dabei sein, musste aber einräumen, dass er Probleme bekam, sobald der Puls in die Höhe ging. „Ich werde keinen Spieler einsetzen, der eine Gehirnerschütterung hat und riskieren, dass er sich eventuell noch schwerer verletzt“, betont Nessos. Gegen Elversberg tauschten Anel Dzaka und Eldin Hadzic die Positionen; Dzaka sollte mit seiner „Ruhe am Ball“ (Nessos) als Sechser für mehr Ordnung im Spiel sorgen, während Hadzic durchaus auch in der Vorwärtsbewegung seine Qualitäten hat, wie er am Mittwoch im offensiven Mittelfeld bewies. Nur am Abschluss könnte der 21-Jährige noch arbeiten.

Besonders positiv fiel trotz der Niederlage die defensive Viererreihe auf mit den zweikampfstarken Innenverteidigern Sven Wurm, auch er ist erst 19, und dem Ex-Ulmer Daniel Reith, der mit 26 schon zu den Routiniers im Team gehörte. Reith ärgerte sich besonders über das Gegentor, das der lange Gäste-Verteidiger Kevin Maek nach einem Eckball köpfte: „Wieder ein Standardtor“, monierte er, „da müssen wir wacher sein.“ Ansonsten hatte auch Reith, der nach Dzakas Auswechslung die Kapitänsbinde trug, eine deutliche Steigerung gegenüber dem verpatzten Auftakt beim 1:5 in Walldorf gesehen. „Wir wollten die Fans wieder auf unsere Seite ziehen“, beschrieb er die Motivation der Mannschaft, „ich denke, wir haben die richtige Reaktion gezeigt.“ Dass die TuS am Ende doch mit leeren Händen dastand, war für Reith dennoch keine Überraschung: „In der Regionalliga zählen eben Nuancen.“

Ganz stark präsentierten sich die beiden 19-jährigen Außenverteidiger Samir Benamar und vor allem Marcus Fritsch bei seinem Startelfdebüt. Der frühere Mülheim-Kärlicher, der aus der A-Jugend der TuS aufgerückt ist, überzeugte mit einer couragierten Vorstellung gegen den Ball und zeigte auch im Aufbauspiel seine Qualitäten.
„Am Samstag wird es ein ganz anderes Spiel“, weiß Nessos, „die Baunataler sind keine Mannschaft, die gern das Spiel macht. Gegen solche Teams tun wir uns meistens schwer. Aber dennoch müssen wir dort und im folgenden Heimspiel gegen Zweibrücken unbedingt punkten.“

Die Nordhessen, beheimatet in einem Vorort von Kassel, gehören eigentlich schon längst nicht mehr in die vierte Liga. Als Tabellenvorletzter der vergangenen Saison profitierten sie von mancherlei Umständen, wie dem Aufstieg der beiden Spitzenteams, dem freiwilligen Rückzug der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt und der Lizenzverweigerung für den SSV Ulm. Unterm Strich stand dann doch der Klassenverbleib. Zur neuen Saison verpflichtete der KSV 13 neue Spieler, die meisten aus der näheren Umgebung. Spektakulärster Neuzugang ist Torwart Niklas Hartmann, der früher für Bielefeld und Oberhausen in der 2. und 3. Liga gespielt hat. Das Team, das vom Trainerduo Tobias Nebe und Tobias Klöppner betreut wird, startete wie die TuS mit zwei Niederlagen in die Saison. Beim 0:1 gegen den SVN Zweibrücken attestierten Beobachter dem neu formierten Team eine gute Leistung – allerdings nur 30 Minuten lang. Und beim 1:4 in Nöttingen waren die Baunataler weitgehend chancenlos. Auf dem Papier also ein Gegner, der wie gemacht scheint, um der TuS die ersten Punkte der Saison zu überlassen.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 8. August 2014, Seite 25.
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