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 Vorberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken

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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken   Vorberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken EmptyDo 14 Aug 2014 - 23:34

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Hier die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SVN Zweibrücken (16.08.14 um 14 Uhr):

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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken   Vorberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken EmptyFr 15 Aug 2014 - 17:53

Zitat :
TuS Koblenz testet Stürmer
Fußball-Regionalliga Am Samstag sollen gegen Zweibrücken endlich die ersten Punkte her

Koblenz. Die Lage ist ernst, aber noch längst nicht hoffnungslos. Nach drei Niederlagen zum Saisonauftakt hat sich TuS Koblenz zunächst einmal die Rote Laterne als Schlusslicht der Fußball-Regionalliga Südwest gesichert. Doch trotz des Fehlstarts sind die Verantwortlichen bemüht, die Ruhe zu bewahren.

Im Gegensatz offenbar zu manchen Fans, „Fans“ und Kritikern. TuS-Geschäftsführer Ulrich Schulte-Wissermann war es in der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den SVN Zweibrücken (Sa., 14 Uhr) jedenfalls ein Anliegen, auf diverse Auswüchse hinzuweisen: „Natürlich haben wir volles Verständnis für den Unmut und die Enttäuschung der Fans, uns gefällt der Saisonstart ja auch nicht. Aber wir sind nicht bereit, Auswüchse zu akzeptieren, wie sie in den letzten Tagen vorgekommen sind. Wenn leitende Angestellte des Vereins bespuckt werden oder anonyme Briefe mit beleidigendem Inhalt bei uns eingehen, dann ist das unterstes Niveau und nicht zu verstehen.“

Gegen solche Extremreaktionen und gegen die düstere Endzeitstimmung, die sich bei manchem TuS-Sympathisanten bereits breitzumachen droht, helfen nur Erfolgserlebnisse. Am besten schon am Samstag, wenn der Aufsteiger der Vorsaison aufs Oberwerth kommt. Mit der Mannschaft, die ihre erste Regionalliga-Runde auf einem vorzüglichen fünften Platz abgeschlossen hat, ist das aktuelle Team der Westpfälzer kaum zu vergleichen. Der SVN (das N steht für den Zweibrücker Vorort Niederauerbach) hat quasi den kompletten Kader ausgetauscht, vom Vorjahresteam sind nur eine Handvoll Spieler geblieben. Und auch der Trainer ist neu. Peter Rubeck, der bereits für ein weiteres Jahr in Zweibrücken unterschrieben hatte, folgte dann doch dem Lockruf der Trierer Eintracht, sein Nachfolger beim SVN heißt Adis Herceg.

„Die Zweibrücker haben nach dem großen Umbruch auch keinen guten Start hingelegt“, weiß TuS-Trainer Evangelos Nessos. Dem Auswärtssieg in Baunatal zum Saisonstart folgten zwei Heimniederlagen gegen Hoffenheim II und Neuling FC Nöttingen. So stehen die Pfälzer am Samstag fast schon ebenso sehr unter Zugzwang wie die TuS. „Das ist für alle keine einfache Situation“, weiß Evangelos Nessos, „uns fehlt ein Erfolgserlebnis, damit der Knoten platzt“, sagt der TuS-Trainer zum wiederholten Mal. Hoffnung macht den Koblenzern die Rückkehr von Kapitän Michael Stahl, der nach seiner Gehirnerschütterung aus dem Auftaktspiel in Walldorf zwei Partien verpasste, nun aber ohne Probleme wieder trainiert. „Ich bin heiß auf das Spiel“, sagt Stahl, „wir müssen irgendwie die drei Punkte holen, und wenn wir den Sieg erzwingen.“ Und Nessos bekennt: „Stahli ist für uns nicht zu ersetzen; er ist ein Führungsspieler, der vorangeht und die Leute mitzieht.“

Ein solcher Spieler ist besonders wichtig in einem Team, das zum allergrößten Teil aus jungen und vergleichsweise unerfahrenen Akteuren besteht, wie zuletzt beim 0:1 in Baunatal deutlich wurde.
Achillesferse im Koblenzer Team bleibt die Offensive. Vom glücklosen Stürmer Besnik Rustamaj haben sich die Koblenzer getrennt. „Das hatte keinen Sinn mehr“, sagt Nessos, „er kam im fremden Land nicht zurecht, konnte die Sprache nicht und hat keinen Anschluss gefunden.“ Letztlich war es auch der Wunsch des Spielers, in seine schwedische Heimat zurückzukehren. „Er war psychisch am Ende und hat auch die einfachsten Sachen nicht hinbekommen“, resümiert Nessos, der nun ein veritables Stürmerproblem lösen muss. Die neu verpflichteten Angreifer Fabian Montabell und Carlos Penan fallen bis auf Weiteres verletzt aus, ein neuer Mann ist (noch) nicht verpflichtet. Im Training mischte unter anderem der frühere Lauterer Danko Boskovic (32) mit, der in den vergangenen 14 Jahren schon für sieben Vereine gespielt hat und zuletzt mit der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg den Aufstieg in die Dritte Liga verpasste. Ob er oder einer der beiden anderen Testspieler, die derzeit am Oberwerth mitmischen, die gewünschte Lösung darstellen und vor allem wann, ist weiter offen.

„Die Suche ist schwierig“, gibt Schulte-Wissermann eine Wasserstandsmeldung ab, „wir prüfen einige sehr interessante Optionen, die Frage ist, wie schnell das geht.“ Man sollte nicht davon ausgehen, dass der Wunsch des Trainers noch bis Samstag in Erfüllung geht: „Es wäre schön, einen gelernten Stürmer zu haben, der fit ist.“ Vorerst muss Nessos also improvisieren. Seine „Idee für die Offensive“ behält er vorerst für sich, denn, so Nessos: „Wir sollten weniger reden und mehr machen.“ Ersetzen muss er am Samstag auch Samir Benamar, der nach seinem Platzverweis in Baunatal gesperrt ist. „Er hat kein Foul gemacht“, erklärt Nessos kategorisch, „deshalb war es auch keine Gelb-Rote Karte.“ Der Schiri sah es bekanntlich anders, weshalb die TuS auch auf der linken Abwehrseite eine neue Lösung finden muss.

Auch wenn die TuS „früher als erwartet“ (Nessos) von ihren Problemen eingeholt wurde, betont der Trainer erneut: „Wir sind weit davon entfernt, die weiße Flagge zu hissen.“ Er weiß aber auch, dass markige Durchhalteparolen, so gut sie auch gemeint sein mögen, keine Punkte bringen: „Sagen und Leben ist manchmal ein riesiger Unterschied.“ Was TuS Koblenz hilft, sind Punkte. Es wird höchste Zeit, die ersten zu holen.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 15. August 2014, Seite 13
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