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 Spielberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken 1:1 (1:0)

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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken 1:1 (1:0)   Spielberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken 1:1 (1:0) EmptySo 17 Aug 2014 - 13:40

Zitat :
Erster Punktgewinn: Die TuS spielt 1:1 gegen den SVN Zweibrücken
Anel Dzaka trifft zur 1:0-Führung - Sein 2. Saisontor - Jannik Sommer mit dem 1:1-Ausgleich in der 67. Minute

Der erste Punktgewinn ist eingefahren. Allerdings muss die TuS in der Regionalliga Südwest weiterhin auf ihren ersten Sieg warten. Am Samstagnachmittag kam die Mannschaft von Teamchef Evangelos Nessos vor 1076 Zuschauern im Stadion Oberwerth nicht über ein 1:1 (1:0) gegen den SVN Zweibrücken hinaus. Anel Dzaka brachte die TuS nach einem Schuss von Neuzugang Kevin Steuke mit 1:0 in Führung (27.). In der Folge versäumte es die TuS in der ersten Halbzeit nachzulegen und verpasste mehrfach die Führung auszubauen. Besonders Angreifer Dustin Ernst hätte für den zweiten Treffer sorgen können. Der 22-Jährige scheiterte gleich zweimal freistehend vor dem Gästetor (37., 45.). In den zweiten 45 Minuten waren die Gäste spielbestimmend und kamen durch Jannik Sommer zum letztlich verdienten 1:1-Ausgleich (67.). Nach vier Spieltagen in der Regionalliga Südwest bleibt die TuS Tabellenletzter.

Drei Veränderungen nahm TuS-Teamchef Evangelos Nessos gegenüber der 0:1-Niederlage beim KSV Baunatal vor. Für Besnik Rustemaj – sein Vertrag wurde während der Woche aufgelöst – rückte Julius Duchscherer in die Startelf. Kerim Arslan kam für den gesperrten Samir Benamar ins Team und Kapitän Michael Stahl kehrte nach überstandener Gehirnerschütterung ins Schängel-Team zurück.

Der erste Torschuss für die TuS bereits nach vier Spielminuten. Der gefoulte Michael Stahl zirkelte einen Freistoß aus 17 Metern in die Arme von SVN-Keeper Hodel (4.). In der 8. Spielminute dann die nächste Gelegenheit für die TuS: Nach einer scharfen Hereingabe des Linksverteidigers Marcus Fritsch köpfte Anel Dzaka das Leder aus rund sieben Metern genau in die Arme von Hodel (8.). Drei Minuten später der erste schnelle Konter des SVN Zweibrücken: Der schnelle Gomis ließ Fritsch über die rechte Außenbahn stehen und zog ins Zentrum. Sven Wurm konnte die Situation mit einer riskanten Grätsche im 16er klären, der Ball landete allerdings vor den Füßen von Fliess, der aus elf Metern seitlich abzog. TuS-Keeper Fabrice Vollborn konnte den Knaller mit einem sensationellen Reflex parieren (11.). Im Anschluss an diese Gelegenheit war die TuS das bessere Team, optisch überlegen und kam zu weiteren guten Torchancen. Julius Duchscherer setzte einen Drehschuss nach Fritsch-Vorlage Zentimeter am Pfosten vorbei (13.), kurz darauf war SVN-Keeper Hodel einen Schritt schneller als Dustin Ernst (23.). Die verdiente 1:0-Führung für die TuS dann vier Minuten später. Nach einem Stahl-Pass zog Kevin Steuke mit seinem starken linken Fuß seitlich von der Strafraumgrenze einfach mal ab, Anel Dzaka spitzelte den Schuss letztlich in die Maschen (27.). Und Dzaka hatte sogar kurz darauf den zweiten Treffer auf dem Fuß, tauchte nach einer Bogenlampe frei vor Keeper Hodel auf. Beim versuchten Lupfer traf der Koblenzer Torschütze den Schlussmann im Gesicht und sah die Gelbe Karte (30.). Die beste Chance zur 2:0-Führung vergab dann Dustin Ernst, der freistehend aus fünf Metern scheiterte. Wiederum brachte Steuke das Leder von links in den Strafram, Dzaka ließ geschickt durch und Ernst knallte den Ball am langen Pfosten völlig freistehend am Pfosten vorbei – die dicke Chance zum 2:0 (37.). Eine Minute später versuchte es der Angreifer erneut: dieses Mal flog sein Volleyschuss aus 14 Metern knapp am Tor vorbei (38.). Kurz vor der Pause tauchte dann auch noch einmal der SVN Zweibrücken gefährlich vor dem Tor von Keeper Fabrice Vollborn auf. Im letzten Moment konnte Innenverteidiger Daniel Reith einen Schuss von Gomis aus acht Metern ans Außennetz blocken (42.). In der Nachspielzeit dann noch einmal die TuS. Nach einem Eckball konnte Zweibrücken einen Kopfball von Michael Stahl vor der Linie klären, den Abpraller konnte Ernst einen Meter vor dem Kasten nicht verarbeiten (45.+2).

In der ersten Halbzeit verpasste es die TuS das 2:0 nachzulegen, in den zweiten 45 Minuten waren die Gäste das bessere Team. In einer Eins-gegen-Eins Situation blieb der starke Fabrice Vollborn Sieger gegen SVN-Stürmer Dadachev (53.), zwei Minuten später flog ein Sommer-Schlenzer Zentimeter am Pfosten vorbei (55.). In der 59. Minute hätte Anel Dzaka SVN-Torwart Hodel beinahe den Ball vom Fuß geschnappt, zwei Minuten später landete eine Duchscherer-Bogenlampe auf der Latte (61.). Echte Chancen blieben allerdings Mangelware, die TuS agierte viel zu passiv. Nach einem schnellen Zweibrücker Konter dann der verdiente 1:1-Ausgleich: Über Bouzid und Dadachev landete der Ball plötzlich links beim völlig freistehenden Jannik Sommer. Aus 14 Metern zirkelte der Stürmer den Ball letztlich unhaltbar in die Maschen (67.). Auch in der Schlussphase der Partie waren die Gäste gefährlicher. Erst rettete Vollborn mit den Fingerspitzen gegen Bouzid (75.), zwei Minuten später zischte ein Banouas-Schuss aus 20 Metern knapp am Pfosten vorbei (77.). Zweibrücken blieb am Drücker, die TuS kam zu Konterchancen. In der 80. Minute wurde ein Schuss von Simon Maurer gefährlich abgefälscht. Die große Chance für die TuS zum Siegtreffer in der Nachspielzeit: Der eingewechselte Carlos Penan versuchte nach einem Konter Anel Dzaka im Zentrum zu bedienen, allerdings geriet seine Hereingabe viel zu lang und landete schließlich im Toraus (90.+1). Die letzte Chance der Partie.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken 1:1 (1:0)   Spielberichte: TuS Koblenz - SVN Zweibrücken 1:1 (1:0) EmptyDo 21 Aug 2014 - 22:14

Zitat :
Die TuS holt den ersten Punkt im vierten Spiel
Fußball-Regionalliga Südwest Koblenzer kommen gegen den SVN Zweibrücken nicht über ein 1:1 hinaus – Dzaka erzielt sein zweites Tor

Koblenz. Über Anel Dzaka ist schon viel geschrieben und noch mehr geredet worden. Dass der knapp 34-jährige Ex-Profi nach vier Pflichtspielen der neuen Saison aber mutterseelenallein die vereinsinterne Torjägerliste der TuS Koblenz ziert, das hätte wohl kaum ein Experte und auch kein Fan der Schängel so vorhergesagt. Mit seinem zweiten Tor rettete der Routinier, zu Zweitliga-Zeiten vom Anhang noch respektvoll als „Fußballgott“ bezeichnet, seinem Verein nun ein 1:1 (1:0) im Heimspiel der Regionalliga Südwest gegen den SVN Zweibrücken.

Nach zwei grundverschiedenen Halbzeiten fiel das Fazit von TuS-Teamchef Evangelos Nessos entsprechend zwiegespalten aus: „Wir hätten zur Pause schon mit 2:0 führen können. Am Ende aber müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein.“ Spiegelverkehrt, aber mit gleichem Zungenschlag formulierte es sein Zweibrücker Kollege Adis Herceg: „Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen. Was meine Mannschaft aber danach abgeliefert hat, war der totale Wahnsinn.“ Die Koblenzer, die in Ermangelung eines echten Angreifers mit Mittelfeldspieler Dustin Ernst als einzige Spitze aufwarteten, hatten im ersten Abschnitt wesentlich mehr vom Spiel. Allein vor dem Tor waren die Platzherren nicht zielstrebig genug, die viel zitierte Kaltschnäuzigkeit fehlte im und am gegnerischen Strafraum an allen Ecken und Enden. Und so war es wohl auch mehr ein Zufallsprodukt, als Dzaka die Farben der TuS nach 27 Minuten in Führung brachte. Eine scharfe Hereingabe von Kevin Steuke verlängerte er mit der Fußspitze reaktionsschnell ins SVN-Gehäuse. Nach 290 torlosen Spielminuten war es das erhoffte, aber nur scheinbar erlösende Erfolgserlebnis für die Schängel.
Ernst hätte wenig später schon für klare Verhältnisse sorgen müssen, als Dzaka den Ball mit einer Körpertäuschung klug für ihn passieren ließ, der Neuzugang mit der Nummer 27 aber aus nur fünf Meter Entfernung völlig verzog (35.). Nessos stöhnte später: „Wenn er den reinmacht, dann ist das die halbe Miete. Aber ich mache ihm da keinen Vorwurf.“ Auch nicht, als der Koblenzer Angreifer einige Sekunden vor dem Pausenpfiff wieder in aussichtsreicher Position nicht zum gewünschten Abschluss kam.

SVN-Coach Herceg fasste die erste Halbzeit zusammen: „Am Anfang hat uns einfach das Selbstvertrauen gefehlt, da haben wir die Koblenzer kaum gestört. In der Pause habe ich mir dann gedacht, dass es schlimmer eigentlich nicht mehr kommen kann.“ Nassim Banouas zählte als Innenverteidiger schon in den schwachen Minuten eins bis 45 zu den Besseren im Dress der Pfälzer, den Wirkungskreis von Dzaka konnte aber auch er nur selten stören. Der Zweibrücker Torwart Thorsten Hodel sagte später: „Wir hatten echt Glück, dass die vor der Pause nicht noch einmal getroffen haben.“ Was er explizit meinte, waren die zwei geschilderten Szenen, in denen Ernst anstelle von Dzaka zum TuS-Protagonisten des Nachmittags hätte avancieren können. Das Spiel kippte allmählich, als die Koblenzer Kräfte nach knapp einer Stunde sichtlich erlahmten. Fortan blieben nennenswerte Offensivaktionen des Gastgebers eher Mangelware. In dieser Phase gelang dem SVN auch der Ausgleich, als Jannik Sommer völlig freistehend die Einladung des Gastgebers auf dem Silbertablett dankend annahm. Als die Viererabwehrkette der TuS nämlich ungeordnet und in der Mitte blank stand, landete das Spielgerät beim Zweibrücker Mann mit der Nummer neun, der in aller Seelenruhe den Ball mit der Innenseite von der Strafraumgrenze im rechten Torwinkel platzierte (67.). Kapitän Michael Stahl konnte das Gesehene kaum fassen: „Da gehen wir mit drei Mann blöd hin, und dann passiert so etwas. Das hat uns das Genick gebrochen.“
Schon in der 51. Minute war der Ausgleich eigentlich fällig gewesen, als Rufat Dadashov zentral durch die Koblenzer Abwehr spazierte, seinen Meister aber im herausstürzenden TuS-Torwart Fabrice Vollborn fand. „Am Schluss war der Gegner doch total tot. So gesehen haben wir natürlich zwei Punkte verloren“, befand Hodel.

Damit mag er nicht ganz unrecht haben, verschwieg dabei aber wohl geflissentlich die drei Szenen, als die TuS einem zweiten Tor recht nahe war: Ein als Flanke gedachter Schuss von Julius Duchscherer tickte nur auf die Latte (60.), 17 Minuten danach wollte Dzaka den besser postierten Christian Luitz mustergültig per Hacke bedienen, doch das ging gründlich daneben. Und auch der eingewechselte Stürmer Carlos Penan hatte bei seiner Regionalliga-Premiere in der letzten Minute noch eine gute Gelegenheit, doch auch die verstrich ungenutzt.

„Ich weiß nicht genau, warum das vorn bei uns nicht klappt. Aber ohne einen echten Stürmer hat auch der FC Barcelona so seine Probleme. Es wird jetzt ganz schwer, das sollte jedem bewusst sein. Wir müssen alle anpacken, um da rauszukommen“, appellierte Dzaka. Teamkollege Stahl ergänzte: „Wir müssen uns bei einer Führung auch mal cleverer anstellen. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr klar genug gehandelt.“ Umgehend handeln will jedoch TuS-Präsidiumsmitglied Thomas Theisen: „Es muss und wird in den nächsten Tagen etwas geschehen, wir werden noch einen Stürmer verpflichten.“

Bis dahin regieren die nackten Fakten: TuS Koblenz bleibt trotz des ersten Punktgewinns im vierten Spiel erst einmal auf dem letzten Platz der Tabelle hängen. Gelegenheit zum ersten Saisonsieg erhält die TuS am Freitag, dann steht um 19 Uhr die Partie beim FC Nöttingen auf dem Programm.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 18. August 2014, Seite 13.
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