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 Spielberichte: TuS Koblenz - 1. FC Kaiserslautern II 0:3 (0:1)

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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - 1. FC Kaiserslautern II 0:3 (0:1)   Sa 13 Sep 2014 - 2:41

Zitat :
TuS verliert mit löchriger Abwehr gegen Lautern

Koblenz – Neuntes Saisonspiel in der Fußball-Regionalliga Südwest für die TuS Koblenz, es hagelte die sechste Niederlage: Auch im Derby mit dem 1. FC Kaiserslautern II gab es für die TuS Koblenz wie befürchtet absolut nichts zu holen, nach dem 0:3 (0:1) sind die Schängel um eine herbe Enttäuschung reicher und rutschten im Tabellenkeller auf den letzten Platz.

Drei Veränderungen im Vergleich zur Startformation in Saarbrücken hatte TuS-Teamchef Evangelos Nessos vorgenommen: Sven Wurm spielte auf der Position des Rechtsverteidigers für Kerim Arslan. Im Mittelfeld nahm Anel Dzaka nach seiner Gelbsperre die zentrale Position ein, vorne bildete Bence Szenes bei seinem Debüt von Anfang an ein Pärchen in vorderster Linie mit Danko Boskovic. Für Dzaka und den Ungarn mussten Kevin Steuke und Julius Duchscherer weichen. Und auch am Spielsystem hatte der Coach der Koblenzer gefeilt: Eldin Hadzic spielte allein auf der Sechs, davor reihte sich das Dreier-Mittelfeld auf und die beschriebene Doppel-Sturmspitze.

Knapp 20 Minuten hielt der Gastgeber gegen wieselflinke Lauterer mit, hatte auch ein paar halbe Torchancen, die aber in schöner Regelmäßigkeit ohne die gewünschte Wirkung im Getümmel vorm FCK-Gehäuse verpufften. Den ersten zählbaren Erfolg verbuchte - wie so oft in dieser Saison - jedoch der Gegner. Der ehemalige Koblenzer Kevin Lahn flankte von links und fand am rechten Eck des Fünfmeterraums mit Christian Lensch einen dankbaren Abnehmer, der per Schrägschuss den bis dato beschäftigungslosen Schlussmann Fabrice Vollborn überwand (22.).

Nach dem Gegentor war die TuS kaum mehr wiederzuerkennen, Lautern regierte fast nach Belieben und hätte schon bis zum Pausenpfiff klarer führen können. Selbst eine fünfminütige Unterbrechung nach exakt einer halben Stunde aufgrund zweier verrückt spielender Rasensprenger in der FCK-Hälfte konnte die Gäste nicht aus dem Rhythmus bringen. Jan-Lucas Dorow (36.) und Mario Pokar (38.) verpassten das 2:0 der Roten Teufel nur knapp. Was sich die TuS in den letzten zehn, 15 Minuten der ersten Halbzeit an Abspielfehlern im Aufbau leistete, war schon grenzwertig. Nur ein Beispiel: Als der Gastgeber den Ball auf der linken Abwehrseite leichtfertig vertändelte, stand Sebastian Jacob Sekundenbruchteile später allein vor Vollborn. Der Ball näherte sich nach dem Lupfer der Torlinie, doch Daniel Reith klärte in höchster Not per Kopf (45.+3).

Fast wäre der TuS fünf Minuten nach Wiederanpfiff der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr verdiente Ausgleich geglückt: Boskovic scheiterte freistehend an FCK-Keeper Julian Pollersbeck, stand dabei aber nach Ansicht des Schiedsrichters im Abseits. Wie es besser geht, zeigte Lautern nach einer Stunde Spielzeit, als Pokar - aus dem Rückraum kommend - nach einer Flanke von rechts per Flachschuss erfolgreich war. Wer nun glaubte, die Koblenzer würden komplett auseinanderfallen, sah sich zumindest in den Minuten danach getäuscht. Nessos wechselte schon nach 64 Minuten ein drittes und letztes Mal, um die Wende vielleicht noch herbeizuführen. Boskovic per Kopf (65.) nach Flanke von Steuke, Dustin Ernst mit einem Schuss aus halbrechter Position (67.) und Szenes von der Strafraumgrenze (69.) kamen dem gegnerischen Gehäuse vielversprechend nah - aber ohne Erfolg.

Diese Phase entpuppte sich aber nur als Strohfeuer, der Gegner schlug eiskalt zurück und erstickte die geringen Hoffnungen der Koblenzer im Keim. Nach einer Ecke und dem sich anschließenden Kopfball aus dem Gewühl heraus war Schlussmann Fabrice Vollborn noch zur Stelle, gegen den Abstauber von Marco Raimondo-Metzger war er aber machtlos (71.). Der Rest war ein ständiges Auf und Ab: Lautern hatte kaum Mühe, die verzweifelten Gegenstöße des Gastgebers zu entschärfen. Am Ende stand die TuS wieder einmal desillusioniert mit leeren Händen da.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - 1. FC Kaiserslautern II 0:3 (0:1)   So 14 Sep 2014 - 14:48

Zitat :
Enttäuschende Vorstellung: 0:3-Heimniederlage gegen Kaiserslautern II
1032 Zuschauer sehen eine schwache Leistung der Schängel - Sechste Saisonniederlage in der Regionalliga

Die TuS Koblenz muss in der Regionalliga Südwest weiterhin auf ihren ersten Heimsieg warten und rutschte am Freitagabend nach der 0:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern II auf den letzten Tabellenplatz ab. Für die Schängel war es bereits die sechste Saisonniederlage, die vor 1032 Zuschauern im Stadion Oberwerth auch in der Höhe völlig in Ordnung ging. Christian Lensch (22.), Mario Pokar (59.) und Marco Raimondo-Metzger (71.) schossen die Pfälzer zum verdienten Auswärtssieg. Auch der ehemalige Koblenzer Kevin Lahn machte ein starkes Spiel, bereitete unter anderem die 1:0-Führung der Gäste vor. Die TuS konnte hingegen nur in den ersten 20 Minuten mithalten und verlor nach dem 0:1-Rückstand völlig den Faden.

Mit Neuzugang Bence Szenes als zweite Spitze neben Danko Boskovic startete die TuS offensiv in die Partie. Anel Dzaka und Sven Wurm standen ebenfalls wieder in der Startelf. Besonders durch Standardsituation und langen Einwürfen von André Marx tauchten die Schängel immer mal wieder gefährlich vor dem Gästetor auf (2., 12., 18.). Innenverteidiger Marx versuchte es auch aus der zweiten Reihe, sein 18-Meter-Schuss flog allerdings einen Meter drüber (18.). Die beste Chance der Anfangsphase verpasste hingegen TuS-Kapitän Anel Dzaka, als er das Leder nach einen Kopfballablage von Danko Boskovic Zentimeter über die Latte knallte (22.). Praktisch im Gegenzug schlugen die Gäste das erste Mal eiskalt zu. Kevin Lahn setzte sich über links durch, seine scharfe Hereingabe verwertete Christian Lensch am langen Pfosten zur 1:0-Führung (22.). Die TuS suchte nach der schnellen Antwort. Mehr als ein Dop-Kick von Dzaka war vor dem Pausenpfiff allerdings nicht mehr drin (26.). Im Gegenteil, es spielten nur noch die Pfälzer. Nach einem Freistoß köpfte Dorow nur knapp am Tor vorbei (36.), zwei Minuten später setzte Pokar einen Schuss aus spitzem Winkel an das Außennetz (38.). In der 45. Minute konnte sich die TuS-Defensive bei Keeper Fabrice Vollborn bedanken, dass man schließlich nur mit einem 0:1-Rückstand in die Pause ging. Nach einem Solo von Reiß konnte der Torwart im letzten Moment klären, als er gegen den freistehenden FCK-Spieler mit einem starken Reflex agierte. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte die TuS dann noch einmal Glück: Nach einem FCK-Konter konnte Daniel Reith einen Heber von Jacob gerade noch so per Kopf vor der Linie klären (45.+4).

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten schöpften die TuS-Fans noch einmal Hoffnung, als Boskovic nach einer Hereingabe von Dustin Ernst freistehend zum Schuss kam. FCK-Keeper Pollersbeck parierte glänzend, allerdings hatte der Angreifer der TuS auch im Abseits gestanden (51.). Neun Minuten später schlug der FCK nach einem Konter über die rechte Außenbahn erneut eiskalt zu: Rizzuto bediente Pokar, der Mittelfeldspieler hatte aus fünf Meter keine Mühe das Leder in die Maschen zu schieben – 2:0 für Kaiserslautern (59.). Jacob hätte unmittelbar nachlegen können, traf den Ball aus 16 Metern allerdings nicht richtig (63.). Drei Minuten später hätte ein Kopfball von Danko Boskovic dann doch beinahe für den 1:2-Anschlusstreffer sorgen können. Sein Aufsetzer flog allerdings über die Latte (66.). Halbchancen durch Ernst (68.) und Szenes (70.) sorgten für keine große Gefahr. Anders die Bundesligareserve des FCK: Nach einem Eckball konnte Keeper Vollborn den Ball noch von der Linie kratzen, beim Nachschuss von Marco Raimondo-Metzger war der Koblenzer Schlussmann allerdings machtlos – 0:3 (71.). In der Schlussphase schalteten die starken Gäste zwei Gänge zurück, kontrollierten dabei nach wie vor die Partie. Die TuS lieferte hingegen eine mehr als enttäuschende Vorstellung ab.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - 1. FC Kaiserslautern II 0:3 (0:1)   Di 16 Sep 2014 - 12:45

Zitat :
Triste TuS tritt im Tabellenkeller auf der Stelle
Fußball-Regionalliga Südwest Koblenzer kommen auch beim 0:3 im Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern II auf keinen grünen Zweig

Koblenz. Einmal mehr spaltete die Vorstellung der TuS Koblenz das Lager der Anhänger in zwei Hälften. Absolut untauglich für diese Klasse, urteilen die einen vernichtend nicht erst nach dem unterm Strich klaren 0:3 (0:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern II in der Fußball-Regionalliga Südwest. Phasenweise ganz gut mitgespielt, meinen auf der anderen Seite die den Schängeln wohlgesonnenen Fans, die selbst nach langen Durststrecken nicht den Glauben an ihre Mannschaft verlieren.

Aber „ganz gut mitgespielt“ allein genügt nun mal nicht, um das im Endeffekt zu bewerkstelligen, worauf es in dieser Sportart ankommt. Positive Ergebnisse und gewonnene Punkte spiegeln sich vielversprechend in der Tabelle wider – nichts anderes.

„Das ist im Moment für Koblenz alles ziemlich bitter. Aber der Zeitpunkt wird bald kommen, da stellt sich auch wieder der Erfolg ein“, glaubt nicht etwa ein eingefleischter TuS-Sympathisant, sondern der zuletzt recht treffsichere FCK-Mittelfeldspieler Kevin Lahn (drei Tore in vier Spielen), im Vorjahr noch im blau-schwarzen Dress auf der gegnerischen Seite im Einsatz. An alter Wirkungsstätte blieb er aber weitgehend blass und musste nach 71 Minuten das Feld räumen.

TuS-Teamchef Evangelos Nessos sprach in seiner Analyse mit gesenkter Stimme von „fehlender Effizienz vorm gegnerischen Tor“ – fast eine Kopie der Aussage, die er nach dem vorherigen 0:3 in Saarbrücken zu Protokoll gegeben hatte. Feigheit vor dem scheinbar übermächtigen Feind konnte der geneigte Betrachter den Platzherren beileibe nicht vorwerfen, erstmals in dieser Saison setzte Nessos auf eine doppelte Sturmspitze, gebildet durch die beiden erst kürzlich verpflichteten Danko Boskovic und Bence Szenes, unterstützt von einer offensiven Dreier-Mittelfeldreihe mit Anel Dzaka in zentraler Position hinter den Angreifern. Allerdings ohne den gewünschten Erfolg. Zu allem Übel musste die TuS schon früh wechseln, für den angeschlagenen Samir Benamar kam Kevin Steuke ins Spiel (39.).

Gefahr vor dem FCK-Tor beschworen in der Regel nur Standardsituationen herauf, speziell die weiten Einwürfe von Innenverteidiger André Marx. „Brandgefährlich und schwierig zu verteidigen, die sind ja fast wie Torschüsse“, bewertete Gästecoach Konrad Fünfstück fast ehrfürchtig diese Szenen. Im anschließenden Gewühl suchte man aber vergebens nach einem eiskalten Vollstrecker. „Da fehlte der Wille, um so ein Ding mal über die Linie zu drücken“, monierte Nessos: „Bei Lautern war in solchen Momenten einfach die Geilheit da, das Tor zu machen.“

Erstmals nach 22 Minuten, als Christian Lensch genau dieses geschilderte Gefühl offenbarte und die orange-roten Farben der Betzebuben auf die Siegerstraße schoss.

Zu den etwas besseren Spielern im Team der in der Summe wenig produktiven Koblenzer zählte einer, der eigentlich zum Kader der U 23 gehört: Marcus Fritsch hat sich auf der Position des Linksverteidigers dauerhaft als Ersatz für den langzeitverletzten Kapitän Thomas Gentner etabliert. Ganz frei von Fehlern konnte sich der 19-jährige Blondschopf aber auch nicht sprechen, die wachsende Verunsicherung im Kollektiv speziell in der Viertelstunde vor dem Pausenpfiff ging auch an dem Youngster nicht spurlos vorüber. Haarsträubende Fehler produzierte der Gastgeber da im Aufbauspiel gleich in Serie.

Irgendwie war es dann fast wie immer: Koblenz handelte sich mit dem 0:2 (58.) und dem finalen 0:3 (71.) schon den zehnten und elften Gegentreffer in der Mittel- und Endphase der zweiten Halbzeit ein und hatte fortan nur noch sehr wenig zu bestellen gegen wieselflinke Lauterer, die die Fortsetzung des aktuellen Höhenflugs nach dem Abpfiff auch frenetisch feierten. Der einzige Kritikpunkt von Fünfstück: „Am Ende wollten wir es oft zu schön machen, das hätten wir klarer ausspielen müssen.“

Sorgen, die sein Koblenzer Pendant Nessos sicher gerne hätte. Dass die Position des 37-jährigen Griechen, dessen Vertrag erst vor der Saison um stattliche drei Jahre verlängert worden war, allmählich ob der prekären Situation in Gefahr gerät, ist allein aus finanziellen Erwägungen heraus jedoch kaum zu erwarten. Ob die TuS in Kürze den Stuhl ihres Teamchefs mit positiven Ergebnissen stützen kann, muss zumindest angezweifelt werden, denn die nächsten Punktspiel-Gegner (Trier, Offenbach und Kassel) zählen nicht gerade zur Laufkundschaft der Liga.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 15. September 2014, Seite 15.
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