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 Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 0:0

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 0:0   Sa 9 Nov 2013 - 2:17

Zitat :
Fußball: Finaler Sturmlauf der TuS wird nicht belohnt

Koblenz - Im Duell der Fußball-Regionalliga Südwest trennten sich die TuS Koblenz und der FSV Mainz 05 II mit einem für beide Mannschaften in dieser Saison außergewöhnlichen Ergebnis: ein torloses Unentschieden. Nach jeweils drei Treffern in den vorangegangenen Heimspielen ging die Offensive der Schängel mal wieder leer aus, für die Gäste war’s überhaupt die erste Begegnung ohne eigenen Torerfolg. Unterm Strich ein glücklicher Punktgewinn der 05er, die Platzherren hatten speziell in der Schlussphase wesentlich bessere Möglichkeiten.
Nessos hatte seine Startformation im Vergleich zum 0:1 in Großaspach an vier Stellen überarbeitet. Überraschend, weil so nicht erwartet, war die Besetzung zwischen den Pfosten: Die etatmäßige Nummer eins Dieter Paucken saß nur auf der Bank, für ihn rückte Fabrice Vollborn ins Tor. Im Zentrum der Abwehr erhielt Patrick Nonnenmann den Vorzug vor Admir Softic und nahm die Position des gelb gesperrten André Marx ein. Und in der Dreier-Mittelfeldkette hinter Sturmspitze Dimitrios Ferfelis spielte Anel Dzaka für Michael Stahl in zentraler Position, auf der rechten Außenbahn wurde Burak Sözen durch Patrick Stumpf ersetzt.

Im strömenden Regen entwickelte sich ein Spiel mit zunächst leichten Vorteilen für den Gastgeber. Ein erstes, aber nur kleines Ausrufezeichen setzte Ferfelis, sein Kopfball ging aber am linken Pfosten vorbei (12.). Elf Minuten später versuchte es Kevin Lahn nach einem Solo durchs Mittelfeld aus der Distanz, sein Schuss strich aber über die Latte. Und was war mit Mainzer Angriffsbemühungen? Vom viel gerühmten Torjäger Petar Sliskovic (16 Treffer), im Wechsel gedeckt von Stefan Haben und Nonnenmann, war eine Weile nichts zu sehen, doch gleich zweimal deutete der Mainzer Mann mit der Nummer neun seine Gefährlichkeit an (24., 34.), der Ball strich aber jeweils am anvisierten Ziel vorbei. Nach 31 Minuten traf Lucas Röser ins Koblenzer Tor, aber der Schiedsrichter hatte vorher eine Abseitsposition der Mainzer ausgemacht. Aufregung dann in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit: Eine Ecke von Kapitän Thomas Gentner verlängerte Ferfelis am kurzen Pfosten mit dem Hinterkopf gen FSV-Tor, dort klärte Dennis Schmitt für seinen bereits geschlagenen Torwart in höchster Not. Die Koblenzer wollten den Ball hinter der Linie gesehen haben, zudem soll Schmitt die Hand zur Hilfe genommen haben. Der Unparteiische ließ aber weiterspielen.

Vier Minuten nach Wiederanpfiff konnte sich die TuS bei Vollborn bedanken, dass hinten weiter die Null stand: Nejmeddin Daghfous spazierte über die rechte Seite und bediente Nico Seegert, dessen Schuss von der Strafraumgrenze fischte der Koblenzer Keeper spektakulär aus dem rechten Winkel. Auch die TuS hatte noch etwas zu bieten: Nach einer Balleroberung von Gentner im Mittelfeld ging's schnell nach vorn, Eldin Hadzic setzte den Ball schließlich nur um Haaresbreite am Gehäuse der 05er vorbei (59.).

Dusel hatten die Koblenzer in der 74. Minute: Einen Mainzer Freistoß hatte Vollborn scheinbar sicher im Griff, ließ den Ball dann aber fallen, den Sliskovic reaktionsschnell über die Linie drückte. Doch der Linienrichter hatte den Torschützen offenbar im Abseits gesehen. Nach schöner Vorarbeit von Lahn brannte es dann zur Abwechslung mal wieder auf der gegenüberliegenden Seite, doch der Hadzic-Kopfball war zu unpräzise (75.). Als Daghfous wegen Nachtretens gegen den eingewechselten Michael Stahl dann die Rote Karte gezeigt bekam, waren die Schängel fortan deutlich am Drücker. In der 80. Minute hatten die Koblenzer Anhänger den Torschrei schon auf den Lippen, doch erst scheiterte der fünf Minuten zuvor ins Spiel gekommene Jerome Assauer am FSV-Schlussmann Robin Zentner, den abprallenden Ball beförderte Stumpf nur an den Pfosten. Die letzte Möglichkeit hatte Assauer in der Nachspielzeit mit dem Kopf, aber auch ihm war an diesem nasskalten Abend kein Erfolgserlebnis vergönnt. Die nächste Gelegenheit, in einem Punktspiel nach nun zwei torlosen Spielen ins Schwarze zu treffen, hat die TuS erst am 24. November in der Partie bei Eintracht Frankfurt II.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 0:0   Sa 9 Nov 2013 - 2:18

Hier die Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Mainz 05 II:

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 0:0   Sa 9 Nov 2013 - 2:28

Zitat :
Ereignisreich aber torarm

U23 spielt 0:0 in Koblenz. Zahlreiche Karten, nicht anerkannte Tore, Standards und Chancen auf beiden Seiten sorgen dennoch für Unterhaltung auf dem Oberwerth.
An gepflegten Fußball war in der Anfangsviertelstunde auf dem Oberwerth nicht zu denken, der sintflutartige Regen erstickte jeden spielerischen Ansatz im Keim. Die TuS schien mit den Witterungsbedingungen zunächst etwas besser zurechtzukommen, mehr als einige Abseitspositionen sprangen dabei aber auch nicht heraus. Bis zur 11. Minute: Dimitirios Ferfelis kam frei zum Kopfball, verfehlte den Kasten der Nullfünfer aber um einen guten Meter. Kevin Lahn sorgte nach 23 Minuten für den zweiten Abschluss der Gastgeber, sein Distanzschuss ging jedoch deutlich über den Querbalken. Weniger fehlte da schon bei Petar Sliskovic, der eine Volleyabnahme im Gegenzug nur knapp drüber setzte. Auch Nico Seegert verfehlte mit einem Schlenzer um einige Zentimeter, den Lucas Röser kurz darauf über den Innenpfosten ins Netzt brachte – dank Abseitsstellung blieb es aber beim 0:0. Genauso erging es den Koblenzern kurz vor der Pause. Das Remis war angesichts besser ins Spiel kommender Mainzer inzwischen leistungsgerecht, hatte aber nur glücklich Bestand: Zentner griff beim Eckball daneben, Dennis Schmitt rettete in höchster Not auf der Linie (44. Minute).

Nach der Pause wurde die Partie zusehends ereignisreicher, Daghfous steckte durch auf Nico Seegert, der gleich zweimal an TuS-Keeper Vollborn scheiterte. Aber auch die TuS blieb im Spiel, Kapitän Gentner legte für Hadzic ab, der den Ball um Haaresbreite ums Lattenkreuz zirkelte. Auch Gentner selbst kam zum Abschluss, Zentner war jedoch auf dem Posten (64. Minute). Und auch noch ein drittes Mal sollte der Ball über die Linie, ohne vom Schiedsrichter gewertet zu werden. Diesmal war es Felix Müller, dessen Freistoß samt Torhüter Vollborn über die Linie rutschte. Die Schlussphase mussten die Nullfünfer dann zu zehnt überstehen, Nejmeddin Daghfous sah gut zehn Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit glatt rot. Und gleich wurde die TuS gefährlich, der Pfosten rettete beim ersten, Zentner erneut beim zweiten Nachschuss aus dem Strafraumgewühl (81. Minute). Trotz einer hektischen Schlussphase mit viel Tempo und verzweifeltem Sturmlauf der Hausherren bis zum Schlusspfiff gab es keine Treffer zu bejubeln, es blieb beim 0:0.

Auch Martin Schmidt und TuS-Coach Evangelos Nessos sahen ein „turbulentes Spiel“. Schmidt zugleich aber auch „unser schwächstes Spiel in diesem Jahr. Mit eigenem Ballbesitz konnten wir nichts anfangen, haben zu viele Zweikämpfe im Zentrum und damit die Bälle verloren. Das Resultat geht dann in Ordnung, aber wir wollen einen schöneren Fußball spielen.“
Nessos dagegen war zufrieden mit dem „Kampf und dem Engagement meiner Mannschaft. Wir hatten mehr Spielanteile, dennoch wussten wir um die enorme Qualität der Mainzer, die immer wieder zu Chancen kamen. In Zukunft müssen wir uns für eine solche Leistung aber auch mit drei Punkten belohnen.“

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 0:0   Sa 9 Nov 2013 - 17:29

Zitat :
Klares Handspiel und der Pfosten verhindern Heimsieg gegen Mainz 05 II!
Daghfous fliegt in der 78. Minute vom Platz - Patrick Stumpf trifft in der 81. Minute nur den Pfosten

Am 16. Spieltag der Regionalliga Südwest kam die TuS vor 1324 Zuschauern im Stadion Oberwerth zu einem 0:0 gegen die Bundesligareserve des 1. FSV Mainz 05 II. Unter den Augen von Profi-Trainer Thomas Tuchel und Jürgen Kohler, Weltmeister und Trainer des kommenden Pokalgegners EGC Wirges, hätten die Schängel vor allem aufgrund der zweiten 45 Minuten einen Sieg gegen das Spitzenteam verdient gehabt. Während in der 44. Minute ein klares Handspiel von Dennis Schmitt (siehe Foto oben) ein Kopfballtor von Dimitrios Ferfelis auf der Torlinie verhinderte, stand in der 81. Minute beim Schuss von Patrick Stumpf der Pfosten im Weg. Nur zwei von zahlreichen guten Torchancen für die TuS.

Auf vier Positionen veränderte Teamchef Evangelos Nessos sein Team gegenüber der 0:1-Niederlage in Großaspach. Fabrice Vollborn rückte für Dieter Paucken ins Tor, Anel Dzaka spielte für Michael Stahl, Patrick Nonnenmann verteidigte für den gesperrten André Marx und Patrick Stumpf ersetzte Burak Sözen in der Offensive.

Bei strömenden Regen war die TuS zunächst das bessere Team. Nach einer Flanke von Kevin Lahn hatte Dimitrios Ferfelis das 1:0 auf dem Kopf. Aus fünf Metern köpfter der Torjäger der Schängel 30 Zentimeter am Pfosten vorbei (13.). Die TuS blieb optisch überlegen und hatte nach einer starken Einzelaktion von Lahn die nächste gute Möglichkeit. In der 24. Minute setzte der 24-Jährige das Leder nach einem Solo aus 17 Metern knapp über die Latte. Bis zu diesem Zeitpunkt war von den eigentlich offensivstarken Gästen so gut wie nichts zu sehen. Zwei Minuten später wurde es dann aber aus dem Nichts gefährlich für die TuS: Mit einem feinen Pass in die Spitze bediente der ehemalige Koblenzer Falkenmayer den Top-Torjäger der Liga Petar Sliskovic, dessen Seitfallzieher aus fünf Metern Zentimeter über die Latte zischte (26.). Mit dem ersten Torschuss der Gäste gestaltete sich die Partie fortan ausgeglichener. Seegert (29.) scheiterte mit seinem Schlenzer nur knapp, Sliskovic setzte einen Drehschuss knapp am Pfosten vorbei (35.). In den Schlussminuten der ersten Halbzeit legten die Schängel dann noch einmal nach. Erst scheiterte Patrick Stumpf nach einem abgefälschten Freistoß von Anel Dzaka nur knapp (44.), eine Minute später wurde es dann kurios. Nach einem Eckball von Kapitän Thomas Gentner köpfte Ferfelis den Ball in Richtung Tor und die Koblenzer Fans hatten den Torschrei schon auf den Lippen. Scheinbar war der Ball mit vollem Umfang hinter der Linie, Mainz Verteidiger Schmitt brachte den Ball allerdings mit der Hand wieder ins Spiel (45.). Kein Tor, kein Handelfmeter. Schiedsrichter Thorsten Braun ließ die Partie weiterlaufen.

Mit einer Portion Wut im Bauch startete die TuS in die zweite Halbzeit, die erste Chance der zweiten 45 Minuten hatte hingegen der 1. FSV Mainz 05 II. Aus sechs Metern kam Seegert völlig frei zum Schuss, mit einem sensationellen Reflex fischte TuS-Keeper Vollborn das Leder aus dem Winkel (50.). Mainz II blieb besonders über Konterchancen gefährlich, die TuS kontrollierte das Spielgeschehen hingegen. In der 60. Minute fehlten Eldin Hadzic nach einem Schuss aus 17 Metern nur Zentimeter. Im letzten Moment wurde sein Versuch von einem Mainzer Verteidiger zur Ecke abgewehrt. Der 21-jährige Mittelfeldspieler der Schängel wurde immer stärker. Einem weiteren Schuss aus der Distanz (64.) folgte die nächste große Chance zur 1:0-Führung. In der 77. Minute köpfte Hadzic den Ball über den herausstürmenden FSV-Torwart Zentner in Richtung Tor. Letztlich verfehlte sein Kopfball das leere Tor um einen Meter. Als Daghfous wegen Nachtretens gegen den eingewechselten Michael Stahl dann in der 78. Minute die Rote Karte sah, erhöhte sich der Druck der Schängel noch einmal deutlich. In den letzten zehn Minuten warf die TuS alles nach vorne und hätte den "Last-Minute-Siegtreffer" mehr als verdient gehabt. In der 81. Minute dann die beste Möglichkeit zur Führung: Erst konnte Zentner einen Seitfallzieher des eingewechselten Jerome Assauer aus drei Metern mit einem starken Reflex parieren, den Abpraller setzte Patrick Stumpf schließlich an den Pfosten. Sehr viel Glück für Mainz! Die letzte Chance des Spiels vergab Assauer dann in der Nachspielzeit nach einer Lahn-Flanke. Sein Kopfball zischte einen Meter über den Kasten. Letztlich ein glücklicher Punktgewinn für den 1. FSV Mainz 05 II.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - FSV Mainz 05 II 0:0   Di 12 Nov 2013 - 0:31

Zitat :
Vollborns zweiter Vollzeit-Einsatz: Null bleibt stehen

Koblenzer Keeper steht gegen Mainz 05 II für Dieter Paucken im Tor

Koblenz. „Das war unser schlechtestes Saisonspiel.“ Eine schonungslose Wertung, die nach einer torlosen Darbietung durchaus von beiden Trainern der beteiligten Mannschaften hätte stammen können. Wer das nach dem 0:0 in der Fußball-Regionalliga Südwest zwischen der TuS Koblenz und dem FSV Mainz 05 II aber allein von sich gab, war Martin Schmidt. Der Coach der Gäste war mit der gezeigten Leistung seiner Schützlinge nicht einverstanden, konnte aber mit dem Punktgewinn unterm Strich ganz gut leben. Im Umkehrschluss war sein Koblenzer Kollege Evangelos Nessos recht angetan von der Vorstellung seiner Eleven und trotz des entgangenen Heimsiegs „zufrieden“. Das durfte er im Prinzip auch mit seiner verblüffenden Entscheidung sein, kurzerhand die Besetzung zwischen den Pfosten zu ändern: Fabrice Vollborn, der zuvor nur beim 1:1 in Zweibrücken den Vorzug vor seinem Konkurrenten Dieter Paucken erhalten hatte, spielte zum zweiten Mal über die volle Distanz und machte seine Sache gut, von einem einzigen Patzer einmal abgesehen. Doch dazu später mehr. Nessos begründete diese Maßnahme wie folgt: „Das ist ein Prozess der letzten Wochen, seit dem Spiel in Zweibrücken befinden sich beide auf Augenhöhe.“

Sein Saisondebüt feierte Innenverteidiger Patrick Nonnenmann, der den Vorzug vor Admir Softic erhalten hatte und den einmalig gesperrten André Marx ordentlich vertrat. Kein Gegentor ist sicher genau der Leistungsnachweis, den sich ein defensiv orientierter Mann nur wünschen kann. Vorn trauerten die Schängel speziell in zwei Szenen einem verpassten Torerfolg nach. Fall eins ereignete sich direkt vor der Pause: Nach einer Ecke von Kapitän Thomas Gentner und dem sich anschließenden Kopfball von Dimitrios Ferfelis am kurzen Pfosten klärte FSV-Verteidiger Dennis Schmitt mit der Hand, wie die Auswertung des Videomaterials ergab.

„Ich habe es selbst nicht richtig sehen können. Aber wenn dem so ist, dann sind wir zum zweiten Mal innerhalb einer Woche um einen Handelfmeter gebracht worden“, sagte Nessos mit Bittermiene und in Erinnerung ans vorangegangene 0:1 in Großaspach. Ob sich der Ball zum Zeitpunkt des Vergehens schon hinter der Linie befand, war aber nicht zu erkennen. Beim zweiten Fall hatte Nessos freie Sicht auf das Geschehen, konnte aber kaum glauben, was er da zu sehen bekam. Erst scheiterte der eingewechselte Jerome Assauer im Zentrum vorm Tor am reaktionsschnellen 05-Schlussmann Robin Zentner, den abprallenden Ball setzte der verdutzte Patrick Stumpf aus knapp drei Metern Entfernung nur an den rechten Pfosten (75.). Nessos brauchte bloß drei Worte, um die Situation messerscharf zu analysieren: „Der muss rein.“

Auch Schmidt hatte ausreichenden Grund, sich an einer Szene zu reiben, der eine umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters knapp 60 Sekunden vorher zugrunde lag. Vollborn hatte an diesem verregneten Abend einen dunklen Moment, als er einen schon gefangenen Freistoß wieder fallen ließ und Damian Roßbach das Spielgerät im Nachsetzen über die Linie drückte. Kein Tor, befand der Unparteiische und entschied auf Abseitsstellung. „Ich weiß nicht, was er da gepfiffen hat, aber Abseits war das 100-prozentig nicht“, wunderte sich Schmidt. Zwei nicht ganz kompatible Meinungen gab es auch zum Platzverweis zwölf Minuten vor dem Ende gegen Nejmeddin Daghfous, in Unterzahl gerieten die Mainzer am Ende gehörig in Bedrängnis.

Michael Stahl hatte dem in der Summe indisponierten 05er zunächst den Ball sauber vom Fuß gegrätscht, der Mainzer revanchierte sich auf seine Art, als er dem kurz zuvor eingewechselten Mann mit der Nummer acht im Liegen von hinten in die Beine trat. „Als er aufgestanden ist und über mich steigen wollte, habe ich aus Reflex ein Bein leicht angehoben und er ist drübergefallen“, schilderte Daghfous die Szene. „Da hätte es vielleicht auch die Gelbe Karte getan.“ Stahl entgegnete: „Eine klare Rote Karte, das war total unnötig von ihm. Als ich loslaufen will, tritt er mir von hinten in die Beine.“

Schmidt hatte zum Vergehen seines Schützlings eine ganz spezielle Sicht der Dinge: „Er hat ja fast schon darum gebettelt. So viele Ballverluste von ihm waren ja kaum zu überbieten. Vielleicht tut es ihm ja ganz gut, wenn er jetzt mal zwei oder drei Wochen Pause hat.“ Trotz reduzierter Zahl des balltretenden Personals brachte Mainz das Anfangsergebnis am Ende noch über die Runden. Es war sicher ein 0:0 der besseren Art, und so hatte „Stahli“ auch eine andere Meinung als Schmidt: „Ein von beiden Seiten gutes Spiel.“

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