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 Spielberichte: KSV Hessen Kassel - TuS Koblenz 3:0 (1:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: KSV Hessen Kassel - TuS Koblenz 3:0 (1:0)   Sa 4 Okt 2014 - 10:58

Zitat :
Nächste Pleite für die TuS: 0:3-Niederlage beim KSV Hessen Kassel
Achte Saisonniederlage im zwölften Spiel - 39-minütiges Comeback von Michael Stahl - Anel Dzaka verletzt!

Nächste Pleite für die TuS Koblenz in der Regionalliga Südwest. Am Freitagnachmittag musste sich die Mannschaft von Teamchef Evangelos Nessos dem KSV Hessen Kassel mit 0:3 (0:1) geschlagen geben. Vor 1600 Zuschauern im Auestadion schossen Tobias Becker (40.), der eingewechselte Tobias Damm (64.) und Benjamin Girth (89.) die Tore für den Gastgeber, der nach dem 6. Saisonsieg einen Sprung auf den 6. Tabellenplatz machte. Die TuS kassierte hingegen die achte Niederlage im zwölften Saisonspiel und bleibt mit nur 6 Punkten nach wie vor Tabellenvorletzter. Zu allem Überfluss verletzte sich Anel Dzaka am Oberschenkel und musste in der 21. Minute ausgewechselt werden. Nur in den ersten 40 Minuten konnte die TuS die Partie in Kassel ausgeglichen gestalten. Eine sehr schwache Leistung in der zweiten Halbzeit sorgte schließlich für die zweite Niederlage in Folge. Erfreuliche Nachricht an diesem gebrauchten Nachmittag: Kapitän Michael Stahl feierte nach eineinhalb monatiger Verletzungspause sein Comeback im TuS-Trikot.

Mit zwei Veränderungen zur 1:2-Niederlage gegen Offenbach ging die TuS in die Partie beim KSV Hessen Kassel. Eldin Hadzic und Samir Benamar kamen für Sven Wurm und Kerim Arslan in die Startelf.

Die TuS kam gut ins Spiel, störte den Gegner früh und hatte auch die erste gute Torchance. Nach einem schnellen Konter über die rechte Seite streifte ein 17-Meter-Knaller von Dustin Ernst die Latte (13.). Die Gastgeber blieben weitestgehend ideenlos, fanden kaum ein Rezept gegen die gut organisierte TuS-Defensive. Erst nach 25 Minuten die erste Möglichkeit für Kassel: Eine scharfe Hereingabe des starken KSV-Kapitän Becker verpassten mit Giese und Bektasi gleich zwei Spieler am langen Pfosten (25.). Bis zur Schlussphase der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Das 0:0 zu diesem Zeitpunkt absolut leistungsgerecht. Fünf Minuten vor der Pause dann doch noch die glückliche Führung der Gastgeber. Der erste Torschuss auf das TuS-Tor brachte die 1:0-Führung. Zunächst konnte TuS-Keeper Fabrice Vollborn einen Girth-Schuss noch mit einem starken Reflex parieren, der Ball landete kurz vor dem Strafraum. Doch die Schängel konnten die Situation nicht entscheidend klären, Becker schnappte sich das Leder und traf mit einem gezielten Schuss ins lange Eck (40.).

In den zweiten 45 Minuten baute die TuS deutlich ab, Kassel war optisch klar überlegen. Gleich zweimal musste sich Torwart Vollborn auszeichnen, als er zunächst bei einem Querschläger von TuS-Verteidiger Marcus Fritsch goldrichtig stand (48.) und eine Minute später mit einem starken Reflex gegen Lemke klärte (49.). Kassel war die klar bessere Mannschaft und drückte auf das 2:0. Nach einem Eckball stand Vollborn einmal mehr richtig als Perrey es mit einem Drehschuss versuchte (55.), ein Becker-Freistoß flog deutlich am Ziel vorbei (57.). Die große Chance zum 1:1-Ausgleich hatte die TuS dann dennoch. Der eingewechselte Michael Stahl köpfte nach einem Marx-Einwurf gefährlich in Richtung KSV-Gehäuse, Kassel-Keeper Rauhut klärte mit den Fingerspitzen zur Ecke (58.). Im Anschluss dann wieder nur die Gastgeber. Erst setzte Bektasi eine Schmeer-Ablage nur knapp am Kasten vorbei (62.), zwei Minuten später machte es der eingewechselte Tobias Damm besser. Brandner setzte sich über links ersten gegen Ernst und dann noch gegen Fritsch durch, seine mustergültige Hereingabe schob Damm letztlich drei Meter vor dem Tor locker in die Maschen ein (64.). Wiederum nach einem Marx-Einwurd hatte der aufgerückte TuS-Verteidiger Daniel Reith den 1:2-Anschlusstreffer auf dem Kopf, Perrey rettete für den bereits geschlagenen Keeper Rauhut vor der Linie (70.). Eine Minute später die gleiche Aktion. Nach einem Eckball kam Reith erneut zum Kopfball, wiederum rettete ein KSV-Spieler auf der Linie (71.). Hessen Kassel konterte in der Schlussphase brandgefährlich. Ein Schuss des eingewechselten Merle aus spitzem Winkel verfehlte das Ziel nur knapp (81.), eine Minute vor dem Schlusspfiff dann nach einem Ballverlust von Daniel Reith im Aufbauspiel der 3:0-Endstand. Damm bediente Mitspieler Girth in der Strafraummitte und der Stürmer hatte keine Mühe den Ball zum 3:0 einzuschieben (89.). Letztlich ein verdienter Sieg für den KSV Hessen Kassel. Die TuS muss hingegen weiterhin auf den zweiten Saisonsieg warten und bleibt tief im Tabellenkeller.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: KSV Hessen Kassel - TuS Koblenz 3:0 (1:0)   Sa 4 Okt 2014 - 11:03

Zitat :
TuS muss sich in Kassel mit 0:3 geschlagen geben
Fußball-Regionalliga Südwest Koblenzer kommen auch im Auestadion auf keinen grünen Zweig – Anel Dzaka scheidet verletzt nach 21 Minuten aus

Kassel. 0:9 Tore und nur ein Punkt aus den vergangenen vier Auswärtsspielen – so lautet die ernüchternde Bilanz der TuS Koblenz nach dem aktuellen 0:3 (0:1) in der Partie der Fußball-Regionalliga Südwest beim KSV Hessen Kassel, in der Summe schon die achte Saisonniederlage der Schängel. Entsprechend bedient war Teamchef Evangelos Nessos: „Was wir hier in der zweiten Halbzeit geboten haben, war nicht Regionalliga-tauglich. Nach dem ersten Tor brechen wir zusammen wie ein Kartenhäuschen. Einfachste Dinge im Fußball klappen dann nicht mehr.“
Etwa 100 Koblenzer hatten die 245 Kilometer lange Anfahrt auf sich genommen und mussten letztlich miterleben, was schon fast zu befürchten war. Schon vor dem ersten Treffer an diesem sonnigen Nachmittag im Auestadion hatten sie im Gästeblock den Sündenbock für die derzeit missliche Situation ausgemacht und an den Pranger gestellt. Auf einem Banner („Nessos raus“) und auch lauthals mit Kommentaren teils unter der Gürtellinie forderten sie die Ablösung des sportlich Verantwortlichen.

Der 36-Jährige hatte in Kassel einen neuen Co-Trainer an seiner Seite, zugleich ein altbekanntes Mitglied des Betreuerstabs: Peter Auer. Aber auch das Koblenzer Urgestein brachte bei seiner Premiere als zweiter Mann nicht das erhoffte Glück. Der Teamchef hatte die Elf der Vorwoche im Vergleich zum 1:2 gegen Kickers Offenbach auf zwei Positionen geändert: Kerim Arslan und Sven Wurm saßen nur auf der Bank, wohl eine Art Denkzettel für ihre individuellen Fehler vor Wochenfrist. Dafür durften Samir Benamar und Eldin Hadzic von Beginn an ran. Benamar verteidigte auf der linken Seite, Fritsch wechselte im Gegenzug nach rechts. Vor der Vierer-Mittelfeldreihe versuchte sich Anel Dzaka als hängende Spitze hinter und auch neben Danko Boskovic. Gefährlich vorm Gehäuse der Hessen wurde es nach zwölf Minuten, als ein Schuss von Dustin Ernst nur die Latte rasierte. Wenig später schickte Nessos sowohl Michael Stahl als auch Bence Szenes zum Aufwärmen – ein Indiz für die Unzufriedenheit des Koblenzer Coachs? Nicht unbedingt, aber zumindest eine notwendige Maßnahme, wie sich schnell herausstellen sollte: Dzaka blieb verletzt liegen, wurde behandelt und musste schließlich gegen Szenes ausgetauscht werden (21.). „Vielleicht ist es ein Faserriss im Oberschenkel, etwas Genaueres weiß ich wohl erst am Montag“, so lautete die erste Einschätzung der Nummer 10 zu seiner Verletzung.

Nach 39 äußerst durchwachsenen Minuten hatte dann KSV-Trainer Matthias Mink erstmals Grund zur Freude. Die musste er allerdings auf der Haupttribüne ausleben, auf die er nach den Vorkommnissen beim Heimspiel zuvor gegen den SVN Zweibrücken (1:2) nun vom Karlsruher Sportgericht verbannt worden war. Ihn vertrat Tobias Cramer als Interimscoach an der Seitenlinie. Und der bejubelte in der besagten Phase kurz vor der Pause das 1:0 durch seinen Kapitän Tobias Becker. TuS-Schlussmann Fabrice Vollborn hatte Sekunden vorher noch gegen Benjamin Girth gerettet, doch seine Vorderleute konnten anschließend nicht entscheidend klären. Das Wirrwarr in der Koblenzer Gefahrenzone nutzte Becker mit einem Schuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck. 19 Minuten nach Wiederanpfiff waren die Bemühungen der Gäste praktisch im Keim erstickt: Der von Cramer vorher eingewechselte Tobias Damm erzielte das 2:0. „Ich weiß nicht, zum wievielten Mal wir da ein Gegentor aus zwei oder drei Metern bekommen haben“, schüttelte Nessos den Kopf in Erinnerung an diese Szene. Tim Philipp Brandner war vorbei an Dustin Ernst und auch Fritsch bis an die Grundlinie gesprintet und hatte dann Joker Damm in der Mitte maßgerecht in Szene gesetzt.
Was folgte, war ein eher überschaubares Aufbäumen der Gäste. Nessos schilderte schonungslos: „Das reicht nicht, einfach nur mitzuhalten. Die Beine werden müde, der Kopf macht nicht mehr mit. Da kann man sich die Zunge fusselig reden, aber einige begreifen einfach nicht, worum es hier geht. Für die TuS zu spielen bedeutet, dass sich jeder zerreißen muss.“

Den zahlenmäßigen Schlusspunkt setzte einmal mehr der Gegner der Koblenzer, dieses Szenario sind sie beim Vorletzten ja schon gewohnt: Nach einem Ballverlust von Daniel Reith in der Vorwärtsbewegung reagierte Damm am schnellsten und bediente Girth in der Spitze. Der ließ sich nicht zweimal bitten und beendete mit dem 3:0 (89.) die kleine Durststrecke seiner Mannschaft. „Sinnbildlich für unsere Situation, wie wir da über den Ball gestolpert sind“, legte Nessos ein weiteres Mal den Finger in die offene Wunde.

Die Durststrecke am Eck von Rhein und Mosel hingegen hält unverändert an. Auch Dzaka findet deutliche Worte: „Eine einzige Katastrophe. Jede Woche passiert der gleiche Mist. Es hilft aber nichts, wir müssen jetzt den Kopf hochnehmen und weitermachen.“ Damit meint er konkret den anstehenden Vergleich auf dem Oberwerth am 12. Oktober mit dem Aufsteiger aus Pirmasens. Noch einmal Nessos: „Da müssen wir punkten, punkten, punkten. Egal wie. Notfalls mit der Brechstange.“

RZ Koblenz und Region vom Samstag, 4. Oktober 2014, Seite 27.
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