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 Spielberichte: TuS Koblenz - Wormatia Worms 0:2 (0:1)

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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - Wormatia Worms 0:2 (0:1)   Fr 24 Okt 2014 - 22:45

Zitat :
TuS verpasst den "historischen" Dreierpack

Koblenz. Nichts war’s mit dem "historischen" Ereignis. Nach zwei Siegen in Folge musste sich Fußball-Regionalligist TuS Koblenz im Heimspiel gegen Wormatia Worms mit 0:2 (0:1) geschlagen geben und verpasste den Dreierpack, der den Koblenzern zum letzten Mal vor fast vier Jahren, damals noch in Liga drei, gelungen war. Bei allem kämpferischen und läuferischen Einsatz schaffte es die TuS zu selten, gegen die abgezockten Wormser echte Torgefahr zu erzeugen.

TuS-Trainer Evangelos Nessos musste nicht nur auf die gesperrten Samir Benamar und Eldin Hadzic verzichten, sondern auch auf Michael Stahl. Der frischgebackene Vater hatte nach dem Abschlusstraining über Schmerzen im rechten Knie geklagt; sollte sich der Verdacht auf Außenbandriss bewahrheiten, dann droht dem Mittelfeldmann erneut eine lange Pause. Dafür standen die zuletzt angeschlagenen Anel Dzaka, der seine obligatorische Gelbe Karte diesmal in der 25. Minute kassierte, und Julius Duchscherer wieder im Team. Kevin Steuke, der Siegtorschütze von Neckarelz, durfte wie angekündigt beginnen.

Wormatia-Trainer Sascha Eller hatte in letzter Minute noch für eine Überraschung gesorgt. Der in der offiziellen Mannschaftsaufstellung angekündigte Innenverteidiger Benjamin Maas blieb draußen, stattdessen setzte Eller mit dem Ex-Koblenzer Ideal Iberdemaj neben Neun-Tore-Mann Florian Treske auf eine Doppelspitze im Angriff.

Nach einer ereignislosen Auftaktphase ohne nennenswerte Torszenen war ausgerechnet Iberdemaj am Führungstreffer der Rheinhessen entscheidend beteiligt. Nachdem sich Treske gegen Dominik Schmidt im Strafraum durchgesetzt und von der Grundlinie nach innen geflankt hatte, legte der lange Schweizer mit albanischen Wurzeln den Ball geschickt mit der Brust auf für Enis Saiti, und der linke Mittelfeldmann der Wormser fand aus acht Metern die Lücke im Gewirr der Abwehrbeine und traf bei der ersten und einzigen Wormatia-Chance vor der Pause zum 0:1 ins Tor.

Die Schockwirkung im Koblenzer Team hielt nicht lange an. Lauf- und zweikampffreudig attackierten die Schängel weiter und hätten die Partie bei zwei hochkarätigen Torchancen noch vor dem Seitenwechsel drehen können. Erst lupfte Dzaka den perfekt getimten langen Schlag von Andre Marx aus der Mittellinien-Region frei stehend aus 15 Metern in die Arme von Wormatia-Torwart Tim Paterok (39.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff fand Dzakas Freistoß aus dem linken Halbfeld Dustin Ernst in ähnlich guter Position, doch auch der Ex-Frankfurter brachte den Ball nicht an Paterok vorbei (45.).

Ansonsten bestimmte die Fahne des Schiedsrichter-Assistenten die Schlussphase der ersten Halbzeit, denn mindestens ein halbes Dutzend Mal zeigte der Mann in Gelb an, dass Danko Boskovic, Ernst oder ein anderer Koblenzer in die Wormser Abseitsfalle getappt war.

Nach der Pause mühte sich die TuS unverdrossen um ein konstruktives Spiel nach vorn, biss sich aber immer wieder an der robusten Wormser Defensive die Zähne aus und brachte keine nennenswerten Torchancen mehr zustande. Die Gäste beschränken sich auf gelegentliche Ausflüge in die gegnerische Hälfte und hätten fast das 0:2 erzielt, als der zurückgeeilte Ernst einen Schussversuch von Saiti im letzten Moment blockte (57.).

Ein fragwürdiger Schiedsrichterpfiff sorgte dann für die Entscheidung. Der Wormser Ricardo Antonaci ging am Strafraumeck in einem aus der Distanz harmlos wirkenden Zweikampf zu Boden, Referee Florian Steinberg zeigte zur Überraschung der meisten Zuschauer auf den Elfmeterpunkt. Alan Stulin ließ sich diese unverhoffte Chance nicht entgehen und knallte den Ball zum 0:2 ins Eck (70.). Vier Minuten später verhinderte Fabrice Vollborn mit einer guten Parade gegen den frei stehenden Saiti das 0:3, wieder hatte der offenbar hoch motivierte Iberdemaj die Vorarbeit geliefert.

Den Koblenzern gelang es auch in der Schlussphase nicht mehr, das gegnerische Tor ernsthaft in Gefahr zu bringen. So war die Niederlage am Ende verdient.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - Wormatia Worms 0:2 (0:1)   Sa 25 Okt 2014 - 1:15

Zitat :
TuS muss Rückschlag hinnehmen: 0:2-Niederlage gegen Wormatia Worms
Saiti und Stulin treffen für die Gäste - Strittiger Elfmeterpfiff - Schängel bleiben im Tabellenkeller

Der erhoffte dritte Sieg in Folge ist ausgeblieben. Quasi mit dem letzten Aufgebot musste sich Fußball-Regionalligist TuS Koblenz am Freitagabend dem VfR Wormatia Worms vor heimischem Publikum mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. „Die Niederlage ist absolut verdient. Wir haben über die gesamten 90 Minuten einfach zu wenig investiert“, ärgerte sich TuS-Teamchef Evangelos Nessos nach der Partie. „Eigentlich hätten wir nach den beiden Siegen heute mit breiter Brust auftreten müssen. Stattdessen haben wir ohne Selbstvertrauen gespielt und sind zu spät in die Zweikämpfe gekommen. Bei uns hat einfach die Grundaggressivität gefehlt. Das ist für mich unerklärlich.“ Große Erleichterung herrschte dagegen im Lager der Gäste. „Ich bin froh, dass wir nach unserer Niederlagenserie endlich wieder dreifach punkten konnten. Wir sind gut ins Spiel hineingekommen und haben auch nach dem Führungstreffer weiter Druck gemacht. Insofern bin ich mit der gezeigten Leistung meiner Spieler sehr zufrieden“, so VfR-Trainer Sascha Eller.

Schon vor dem Anpfiff hatte die TuS die erste Hiobsbotschaft zu verdauen. Kapitän Michael Stahl musste kurzfristig mit Verdacht auf Riss des hinteren Kreuzbandes passen. Nessos: „Diese Nachricht hat uns aus heiterem Himmel getroffen. Michael hat in den Tagen zuvor noch normal trainiert. Ein absoluter Schock.“ Neben dem 27-Jährigen fielen mit den beiden gelbgesperrten Samir Benamar und Eldin Hadzic zwei weitere Stammspieler aus. „Wir sind nicht so stark besetzt, dass wir solche Ausfälle kompensieren könnten. Man hat deutlich gemerkt, dass uns heute drei Führungsspieler gefehlt haben“, erklärte Nessos, der zumindest auf die Rückkehr von Anel Dzaka bauen konnte. Der Routinier stand nach auskurierter Oberschenkelzerrung ebenso neu in der Startformation wie Kevin Steuke und Julius Duchscherer. Mit Luca Wolf sowie Joshua Marx gehörten zudem zwei Spieler aus der U23 erstmals dem Kader des Regionalligisten an.

Die Partie vor 1176 Zuschauern im Stadion Oberwerth begann zunächst verhalten. Die Gäste aus Worms zwar mit erkennbar mehr Zug zum Tor, ohne sich jedoch zwingende Chancen herauszuspielen. Die TuS agierte dagegen in der Anfangsphase relativ abwartend und fand erst mit zunehmender Spieldauer besser in die Begegnung. Torraumszenen hatten aber hüben wie drüben weiterhin Seltenheitswert. Stattdessen störten viele Fouls den Spielfluss beider Mannschaften. Es dauerte letztlich eine knappe halbe Stunde, ehe die Koblenzer das erste Mal gefährlich vor das gegnerische Tor auftauchen sollten. Nach einem Freistoß von Duchscherer fehlte Dzaka in der Mitte lediglich eine Fußspitze (28.). Weitaus effektiver zeigte sich an diesem Abend hingegen die Wormatia. Gleich die erste gute Gelegenheit brachte die Führung für die Gäste ein. Der Ex-Koblenzer Ideal Iberdemaj hatte den Ball nach einem feinen Zuspiel von Alan Stulin gut mit dem Rücken zum Tor behauptet und für den besser positionierten Enis Saiti abgelegt. Aus kürzester Distanz bezwang der Offensivakteur TuS-Keeper Fabrice Vollborn mit einem Beinschuss und markierte damit das 1:0 für den VfR (30.). Die Schängel erholten sich in der Folge schnell vom Rückstand und hatten ihrerseits gleich mehrfach die Chance auf den Ausgleich. Zunächst hatte der Wormser Torwart Tim Paterok gut gegen den heraneilenden Dustin Ernst aufgepasst (33.), wenig später vergab Dzaka dann eine hundertprozentige Torchance. Statt mit dem Vollspann abzuschließen, setzte der 34-Jährige alleinstehend vor dem gegnerischen Keeper zum Heber an und scheiterte damit kläglich (39.). Auch die letzte Chance im ersten Durchgang ging auf das Konto der Koblenzer. Nach einem langen Zuspiel stand dieses Mal Ernst vollkommen frei. Mit einer starken Fußabwehr konnte Wormatias Keeper Paterok den Schuss schließlich in höchster Not entschärfen (45.). „Das waren zwei hundertprozentige Torchancen. Gerade Dzaka ist zu fahrlässig mit der Situation umgegangen. Viel mehr solcher Gelegenheiten bekommt man einfach nicht. Da müssen wir uns cleverer anstellen“, haderte Nessos mit der Abschlussschwäche seines Teams.

Der zweite Durchgang begann direkt schwungvoll. Keine Minute war gespielt, als Akiyoshi Saito von der Strafraumgrenze einfach mal abgezogen hatte. Der Rechtsschuss des Japaners wurde von einem Gegenspieler noch gefährlich zur Ecke abgefälscht (46.). Danach spielte eigentlich fast nur noch Wormatia Worms. Nach einem Stellungsfehler von André Marx probierte es Saiti aus rund 18 Metern. Erst im letzten Moment konnte sich Ernst in den Schuss hineinwerfen und die Gefahr bannen (56.). Die Offensivbemühungen der Schängel verpufften dagegen regelrecht. Sowohl der eingewechselte Jose Matuwila (60.) als auch Duchscherer (66.) stellten mit ihren Weitschüssen keine ernsthafte Gefahr für das gegnerische Tor dar. Ein strittiger Elfmeterpfiff sollte dann nach knapp 70 Minuten für die Entscheidung an diesem Abend sorgen. Nach einer leichten Berührung von Saito gegen Ricardo Antonaci fiel der Wormser im Strafraum zu Boden – Referee Florian Steinberg entschied sofort auf Strafstoß. Stulin ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher zum 2:0 (69.). Mit der komfortablen Führung im Rücken kontrollierte Worms jetzt zunehmend die Partie und erarbeitete sich gleich mehrere vielversprechende Torchancen. In der 73. Spielminute scheiterte zunächst Saiti aus spitzem Winkel am stark parierenden Vollborn, drei Minuten später konnte Reith in höchster Not vor dem einschussbereiten Florian Treske noch zur Ecke klären. Die TuS hatte den Angriffen der Gäste nur noch wenig entgegenzusetzen und wirkte in ihren Bemühungen zu ideenlos und statisch. Zu allem Überfluss handelten sich mit Daniel Reith und André Marx zwei Koblenzer die fünfte Gelbe Karte ein. Damit muss Nessos beim schweren Auswärtsspiel am kommenden Wochenende gegen den FC 08 Homburg auf seine komplette Innenverteidigung verzichten.

TuS Koblenz: Vollborn - Schmidt, Reith, Marx, Fritsch, Dzaka (57. Matuwila), Saito, Ernst, Duchscherer, Steuke, Boskovic.

VfR Wormatia Worms: Paterok - Hien (51. Özgün), Maslanka, Loechelt (67. Zinram), Saiti, Findik, Himmel, Treske, Antonaci, Stulin, Iberdemaj (85. Hiemeleers).

Schiedsrichter: Florian Steinberg (Korntal).

Zuschauer: 1.176.

Tore: 0:1 Saiti (30.), 0:2 Stulin (69., Foulelfmeter).

Gelbe Karten: Dzaka, Reith, Marx, Boskovic – Loechelt.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - Wormatia Worms 0:2 (0:1)   Di 28 Okt 2014 - 9:28

Zitat :
TuS-Teamchef Nessos vermisst Mut und Gier
Fußball-Regionalliga Koblenzer enttäuschen beim 0:2 gegen Worms – Morgen wichtiges Pokalspiel

Koblenz. Das zarte Pflänzchen Aufschwung beim Fußball-Regionalligisten TuS Koblenz droht schon wieder zu verwelken. Bei der 0:2-Heimniederlage gegen Wormatia Worms fielen die Schängel nach zwei vielversprechenden Siegen wieder zurück in überwunden geglaubte Verhaltensmuster. Teamchef Evangelos Nessos brachte das Dilemma auf den Punkt: „Wir haben ohne Mut und ohne Selbstvertrauen gespielt, es fehlten Aggressivität und Gier.“

Vor allem im zweiten Durchgang ließ sein Team nicht erkennen, dass es in der Lage sein könnte, wie zuletzt in Neckarelz einen 0:1-Pausenrückstand zu drehen. Unterm Strich standen in Durchgang zwei null Torchancen für die TuS, dafür jede Menge Abseitspfiffe gegen die Koblenzer Angreifer, die immer wieder in die Falle der Nibelungenstädter tappten. Nessos fand für die insgesamt schwache Vorstellung seines Teams eine Erklärung, die er aber nicht als Entschuldigung verstanden wissen wollte: „Das Fehlen dreier so wichtiger Stammspieler können wir einfach nicht kompensieren.“

Neben den Gelb-gesperrten Eldin Hadzic und Samir Benamar war kurzfristig auch Kapitän und Leitwolf Michel Stahl ausgefallen. Der Teamchef wunderte sich: „Ich habe am Freitagmorgen per Telefon die Hiobsbotschaft erhalten, dass Stahli verletzt ist und nicht spielen kann. Dabei hatte er ganz normal trainiert und kein Wort über irgendwelche Beschwerden oder Schmerzen gesagt.“ Stahl selbst war es ähnlich gegangen: „Ich war ganz perplex, als der Arzt mich mit der Diagnose konfrontierte“, kommentierte der zuletzt so starke Kapitän. Anfang der Woche soll geklärt werden, was im Knie des ewigen Pechvogels wirklich kaputt ist; eine längere bis lange Zwangspause scheint jedoch unvermeidlich.

Zurück zum Spiel: Trotz akuter Harmlosigkeit in der Offensive hätte die TuS nicht verlieren müssen. „Zwei hundertprozentige Chancen“ hatte Trainer Nessos gesehen, als kurz vor der Pause die frei stehenden Anel Dzaka per Heber und dann Dustin Ernst per Flachschuss den Ball nicht an Gästetorwart Tim Paterok vorbeibrachten. „Bei der zweiten Chance hat der Torwart sehr gut reagiert“, analysierte Nessos, „und Anel ist mit seiner Chance zu fahrlässig umgegangen.“

Ein Ausgleichstreffer vor der Pause, räumte Verteidiger Daniel Reith ein, „wäre unverdient gewesen“ – aber: „Hätten wir einen reingemacht, wäre es vielleicht anders gelaufen“ Der ehemalige Ulmer, der nach dem Spiel noch ein wenig mit seinem früheren Mannschaftskollegen und heutigen Wormser Florian Treske kuschelte, legte den Finger in die Wunde, als er schimpfte: „Ich verstehe das nicht; wir sind von Anfang an nicht richtig auf dem Platz. Wenn wir nur zehn Prozent weniger geben, reicht es einfach nicht.“

Die Wormser, zuletzt dreimal von vermeintlich schwächeren Teams bezwungen, brauchten keine Glanzleistung, um auf dem Oberwerth zu triumphieren. Ihr Trainer Sascha Eller hatte aus der Not eine Tugend gemacht und den kurzfristigen Ausfall seines Defensiv-Stabilisators Benjamin Maas, der sich im Abschlusstraining eine Fußprellung zugezogen hatte und beim Aufwärmen feststellte, dass ein Einsatz nicht infrage kam, durch eine offensive Lösung kompensiert. Der Ex-Koblenzer Ideal Iberdemaj, der in der vergangenen Hinrunde keinen nachhaltigen Eindruck am Oberwerth hinterlassen hatte und alsbald nach Pfullendorf gewechselt war, zeigte in vorderster Linie eine engagierte Vorstellung, bereitete den Wormser Führungstreffer überlegt mit einer Brust-Vorlage vor, ehe Enis Saiti einschoss (30.), und sorgte immer wieder für Unruhe in der Koblenzer Defensive.

Die zarten Koblenzer Hoffnungen, vielleicht doch noch eine Wende herbeizuführen, zerstörte der Unparteiische. Beim Zweikampf zwischen Akihiro Saito und Ricardo Antonaci am Strafraumeck war aus der Tribünen-Perspektive jedenfalls kein Foul zu erkennen. Schiedsrichter Florian Steinberg sah jedoch mehr und gab Elfmeter, den Alan Stulin humorlos verwandelte (70.). „Mein Spieler sagt, er sei von hinten getroffen worden“, beteuerte Wormatia-Trainer Eller. Der Unparteiische, dessen Gespann schon zuvor durch die zahlreichen Abseitsentscheidungen den Unmut der Koblenzer Zuschauer auf sich gezogen hatte, wurde durch diesen Strafstoßpfiff endgültig zum Buhmann der Blau-Schwarzen.

Doch TuS-Präsidiumsmitglied Frank Linnig stellte zu Recht fest: „Es lag nicht am Schiedsrichter, dass wir verloren haben.“ Was Evangelos Nessos bestätigte: „Der Schiedsrichter war bestimmt nicht gut, aber wir waren nicht besser.“

Im kommenden Auswärtsspiel beim FC Homburg am Samstag (14 Uhr) muss Nessos erneut umstellen. Daniel Reith und André Marx kassierten einträchtig die fünfte Verwarnung und sind gesperrt. Der Teamchef ist nicht zu beneiden, wenn er in dieser schwierigen sportlichen Situation die komplette Innenverteidigung ersetzen muss.

Doch zunächst steht der TuS die Achtelfinal-Aufgabe im Rheinlandpokal bevor. Beim Bezirksligisten TSV Emmelshausen am Dienstag (19 Uhr) ist ein Sieg Pflicht. Frank Linnig: „Jeder weiß, was der Pokal für uns bedeutet.“ Nämlich: Zum ersten Mal seit 2006 wieder als Pokalsieger in die Hauptrunde einzuziehen und dort auf einen attraktiven Gegner aus der Bundesliga zu treffen, würde die klamme Kassenlage der TuS spürbar verbessern.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 27. Oktober 2014, Seite 24.
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