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 Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Baunatal 1:2 (0:0)

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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Baunatal 1:2 (0:0)   Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Baunatal 1:2 (0:0) EmptyFr 5 Dez 2014 - 23:23

Zitat :
Koblenzer blamieren sich beim 1:2 gegen Baunatal

Koblenz. Die TuS Koblenz verbringt Weihnachten weiterhin in den frostigen Niederungen der Fußball-Regionalliga Südwest: Gegen das Schlusslicht KSV Baunatal stand zwar ein Sieg auf dem Marschplan, unterm Strich gab’s trotz zeitweiliger Überzahl aber nur eine absolut enttäuschende 1:2 (0:0)-Niederlage. Damit holten die Schängel in beiden Vergleichen mit dem Letzten des Tableaus nicht einen einzigen Punkt, somit müssen sich die Schützlinge von Teamchef Evangelos Nessos zumindest bis Ende Februar mit dem vorletzten Rang begnügen. Ob Nessos dann aber noch in der sportlichen Verantwortung steht, sei einmal dahingestellt.

Das hatte es in dieser Saison noch nicht gegeben: Der Koblenzer Coach vertraute exakt der gleichen Elf in identischer Formation, wie er sie beim 0:1 vor Wochenfrist in Elversberg aufs Feld geschickt hatte. Das Baunataler Trainergespann Tobias Nebe und Tobias Klöppner musste notgedrungen einen personellen Tausch vornehmen. Für den nach der Gelb-Roten Karte einmal gesperrten Daniel Borgardt durfte Andreas Pollasch von Beginn an sein Glück versuchen.

Beide Mannschaften gaben sich vom Anpfiff weg gar nicht groß die Mühe, mit Macht erst einmal das Spiel des Kontrahenten zu zerstören, um so ein Gegentor zu verhindern. Denn sowohl Koblenz als auch die Gäste spielten eigentlich recht munter nach vorne, nennenswerte Gelegenheiten blieben aber zunächst absolute Mangelware. Das änderte sich ab Mitte der ersten Hälfte, als sich sowohl Danko Boskovic (20., 45.) als auch Kapitän Anel Dzaka (22.) per Kopf dem Baunataler Tor näherten.

Richtig turbulent wurde es nach 40 Minuten: KSV-Keeper Niklas Hartmann eilte nach einem langen Ball weit aus seinem Kasten und erwischte das Spielgerät klar außerhalb des Strafraums mit der Hand. Sekundenbruchteile danach schob Dzaka den abprallenden Ball ins verwaiste Tor der Gäste. 1:0 für die TuS? Von wegen. Schiedsrichter Stefan Faller hatte unmittelbar nach dem Vergehen gepfiffen und verwehrte den Koblenzern so den möglichen Vorteil. Sozusagen als Trostpflaster für den erzürnten Anhang der Schängel zeigte er der Nummer 39 der Gäste die Rote Karte. Baunatal nahm zwangsweise Rechtsverteidiger Tom Samson vom Platz, damit Ersatztorhüter Kim Sippel den Platz zwischen den Pfosten einnehmen konnte. Der sich anschließende Freistoß von Benamar brachte übrigens nichts ein.

Wesentlich besser war die Chance nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff: Dzaka schickte Ernst per gefühlvollem Steilpass auf die einsame Reise in Richtung gegnerisches Tor. Doch Sippel stürzte heraus und warf sich sich Ball und Gegner regelkonform in den Weg und verhinderte so die fällige Führung der Platzherren. Keine 90 Sekunden später flankte Dominik Schmidt von links in die Mitte, doch Baunatal klärte in letzter Sekunde.

In der 54. Minute nahm Nessos den defensiv orientierten Marcus Fritsch vom Platz und brachte mit Carlos Penan einen zusätzlichen Angreifer ins Spiel. Doch der Schuss ging gründlich nach hinten los: Beim Gegenstoß unmittelbar im Anschluss über die rechte Angriffsseite schüttelte der Baunataler Christian Käthner seinen Bewacher Schmidt im Laufduell ab und ließ Vollborn mit präzisem Schuss aus spitzem Winkel ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit - 0:1 (55.).

Der Koblenzer Teamchef reagierte mit einem weiteren Wechsel, Cem Inal kam für Dzaka ins Spiel (58.). Ohne Erfolg. Im Gegenteil: Die TuS hatte Dusel, dass Nico Schrader freistehend in zentraler Position vorm Koblenzer Tor nicht noch ein zweites Tor des KSV (68.) nachlegte. Eine Minute danach näherte sich der davoneilende Schrader erneut gefährlich dem angepeilten Ziel, wurde dann aber rigoros von Innenverteidiger André Marx zu Boden geschickt. Und auch hier zögerte der Unparteiische nicht eine Sekunde und zeigte dem TuS-Mann mit der Nummer 16 die Rote Karte. Frustierte Koblenzer Fans skandierten daraufhin "Nessos raus".

Was im Spiel "zehn gegen zehn" folgte, ist schnell erzählt. Baunatal hatte kaum Mühe, die Angriffsbemühungen der TuS bis zum Ende im Keim zu ersticken. Und als Daniel Reith den agilen Schrader im Strafraum zu Fall brachte, machte Nebe per verwandeltem Foulelfmeter (85.) das Koblenzer Desaster perfekt. Daran änderte auch das Tor des aufgerückten Reith nach einem Eckball in der letzen Minute der regulären Spielzeit nicht mehr viel. Damit rückte der Gastgeber dem drohenden Abstieg in die Oberliga ein gutes Stück näher.
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Baunatal 1:2 (0:0)   Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Baunatal 1:2 (0:0) EmptyFr 5 Dez 2014 - 23:24

Hier die Pressekonferenz nach der 1:2-Niederlage gegen Baunatal:

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Baunatal 1:2 (0:0)   Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Baunatal 1:2 (0:0) EmptySa 6 Dez 2014 - 20:16

Zitat :
Katastrophale Leistung: 1:2-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten!
In Überzahl verliert die TuS völlig verdient gegen den KSV Baunatal - Marx sieht nach Notbremse die Rote Karte

Schlimmer hätte das Jahr 2014 für die TuS Koblenz nicht enden können. Am 20. Spieltag kassierten die Schängel nach einer katastrophalen Leistung gegen den Tabellenletzten KSV Baunatal im Stadion Oberwerth eine 1:2-Niederlage und gehen somit mit nur 13 Punkten in die Winterpause der Regionalliga Südwest. Der KSV Baunatal schloss hingegen mit der TuS in der Tabelle auf und ist nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf dem 18. Tabellenplatz. Trotz Überzahl, KSV-Keeper Hartmann sah nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums in der 41. Minute die Rote Karte. In Unterzahl gelang den Hessen vor 900 Zuschauern im Stadion Oberwerth dann sogar die 1:0-Führung durch Kapitän Christian Käthner (55.). In der 71. Minute war dann auch die TuS nur noch zu zehnt. Innenverteidiger André Marx sah nach einer Notbremse an Nico Schrader die Rote Karte. In der 85. Minute foulte Daniel Reith nach einem Fehlpass von Akiyoshi Saito den schnellen Nico Schrader im Strafraum. Schiedsrichter Stefan Faller entschied folgerichtig auf Strafstoß. Spielertrainer Tobias Nebe ließ sich die Chance vom Punkt nicht nehmen und traf zur verdienten 2:0-Vorentscheidung (85.). Zwar gelang Daniel Reith nach einem Eckball von Samir Benamar noch per Kopf der 1:2-Anschlusstreffer in der Nachspielzeit. Letztlich sorgte dieses Tor allerdings nur noch für Ergebnis-Kosmetik. Der KSV Baunatal war über 90 Minuten die bessere Mannschaft und auch in Unterzahl gefährlicher als die TuS.

Mit der gleichen Startelf wie bei der knappen 0:1-Niederlage beim Tabellenzweiten SV Elversberg ging die TuS in das wichtige Spiel gegen den Tabellennachbarn. Schon in den Anfangsminuten konnte man erkennen, dass Baunatal in Koblenz etwas mitnehmen wollte. Die erste Chance des Spiels hatte die TuS. Nach einer Hereingabe von Dustin Ernst brachte Danko Boskovic den Ball aus fünf Metern nicht im Tor unter (8.), drei Minuten später landete ein Boskovic-Schuss nach Benamar-Flanke nur auf dem Tornetz (11.). In der 16. Spielminute dann der erste Annäherungsversuch der Gäste: Nach einem Pforr-Pass nahm Pollasch das Spielgerät aus 16 Metern direkt, traf den Ball aber nicht richtig. Die deutlich besseren Möglichkeiten hatte hingegen die TuS, allerdings blieb die Chancenverwertung einmal mehr das größte Problem. In der 21. Minute köpfte Boskovic aus fünf Metern freistehend drüber, zwei Minuten später setzte Anel Dzaka eine Ernst-Flanke Zentimter am Pfosten vorbei (23.). Zehn Minuten stand Gäste-Keeper Hartmann das erste Mal richtig im Fokus. Nach einer Marx-Hereingabe schnappte sich der Schlussmann das Leder klar außerhalb des Strafraums mit den Händen (33.) Schiedsrichter Faller ließ die Partie weiterlaufen, die erste Fehlentscheidung des unerfahrenen Referees. Fünf Minuten vor der Pause wurde es dann hektisch und kurios: Nach einem langen Ball in Richtung Strafraum berührte KSV-Keeper Hartmann den Ball erneut klar mit beiden Händen außerhalb des 16ers, trotzdem kam Anel Dzaka an den Ball und beförderte die Kugel ins leere Tor zur 1:0-Führung für die TuS. Denkste! Denn Schiedsrichter Faller entschied zwar auf Handspiel und gab Torhüter Hartmann die Rote Karte, pfiff der TuS aber den Vorteil ab und gab nur Freistoß (41.). Baunatal wechselte Rechtsverteidiger Samson für den Ersatztorwart Sippel ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte die TuS in Überzahl dann Chancen im Minutentakt, ließ aber hundertprozentige Gelegenheiten liegen. Nach einer Ernst-Flanke ließ zunächst Keeper Sippel den Ball einfach aus den Händen fallen, Anel Dzaka war vor dem Gehäuse so überrascht, dass er die Kugel nicht kontrollieren konnte (48.). Eine Minute später schickte Dzaka den schnellen Dustin Ernst mit einem starken Pass in die Tiefe auf die Reise, doch der Außenstürmer konnte den Ball völlig freistehend nicht verwerten. Er scheiterte am herausstürmenden Sippel (49.). Wiederum nur eine Minute später tauchte plötzlich Rechtsverteidiger Sven Wurm völlig freistehend im Strafraum der Gäste auf. Doch statt den Ball in den Rückraum zu passen, zog der junge Verteidiger direkt ab. Sein Versuch wurde von Wolf geblockt (50.). Sekunden danach brachte Linksverteidiger Dominik Schmidt den Ball im Strafraum gefährlich in Richtung KSV-Tor. Keeper Sippel war schon geschlagen, aber Verteidiger Wolf rettete auf der Torlinie gegen Boskovic (51.). Nachdem die TuS mehrere hundertprozentige Chancen nicht verwerten konnte, führte der erste gefährliche Angriff der Gäste zur Führung. Über die rechte Seite setzte sich Kapitän Käthner locker und leicht gegen Daniel Reith durch, der mit seiner Grätsche viel zu spät kam, und hatte keine Mühe das Leder aus sieben Metern ins Tor zu befördern. Vom linken Innenpfosten schlug der Ball im Tor ein – die 1:0-Führung für den KSV Baunatal in Unterzahl (55.). Doch es sollte noch schlimmer kommen. Mit der Führung im Rücken gab Baunatal jetzt den Ton an, die junge TuS-Mannschaft war völlig verunsichert. Lediglich zu einer Halbchance kam der eingewechselte Carlos Penan nach Benamar-Zuspiel, Keeper Sippel konnte den Schuss von der Strafraumgrenze sicher parieren (63.). Die große Chance zur 2:0-Führung in Unterzahl vergab schließlich Nico Schrader als er das Leder freistehend aus acht Metern über die Latte knallte (70.). Eine Minute später war Schrader erneut auf und davon, Innenverteidiger Marx foulte in kurz vor der Strafraumgrenze und war gleichzeitig letzter Mann. Klare Entscheidung. Notbremse, Rote Karte (71.). In der Schlussphase warf die TuS dann zwar alles nach vorne, Baunatal war aber viel cleverer und deutlich näher am 2:0 dran als die TuS am Ausgleich. Ein Fehlpass von Akiyhoshi Saito an der eigenen Eckfahne sorgte dann schließlich für die Vorentscheidung im Spiel der beiden Abstiegskandidaten. Schrader bedankte sich für den Pass, zog in den Strafraum und wurde schließlich von Daniel Reith klar zu Fall gebracht. Schiedsrichter Faller entschied absolut richtig, Strafstoß. Spielertrainer Tobias Nebe ließ es sich nicht nehmen und schloss eiskalt aus elf Metern zum 2:0 ab (85.). Zwar gelang der TuS nach einem Kopfballtor von Daniel Reith nach einem Benamar-Eckball noch der 1:2-Anschlusstreffer in der Nachspielzeit, an der 13. Saisonniederlage änderte der „Last-Minute-Treffer“ allerdings nichts mehr. Pure Enttäuschung, der absolute Tiefpunkt der Saison 2014/2015.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Baunatal 1:2 (0:0)   Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Baunatal 1:2 (0:0) EmptySo 7 Dez 2014 - 16:57

Zitat :
Selbst zehn Baunataler sind noch zu stark

KOBLENZ. Tiefer geht’s kaum noch, und die Niederlage kam zum unpassendsten Zeitpunkt überhaupt: Mit einer blamablen 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen Schlusslicht KSV Baunatal verabschiedeten sich die Regionalliga-Fußballer von TuS Koblenz in die Winterpause. Bezeichnend: Auch eine halbe Stunde Überzahlspiel nutzte der TuS nichts, im Gegenteil – in dieser Phase fiel der erste Gegentreffer. Was sich nach dem Abpfiff im Stadion abspielte, lässt sich durchaus als „Jagdszenen“ beschreiben.

Jagdszenen mit bizarren Nebenerscheinungen. So wird kurzerhand die Mixed Zone gesperrt. Niemand darf in den Kabinenbereich, auch die Presse ist ausgesperrt. Die Akteure kommen nach und nach hinaus, verstecken sich, so gut es eben geht, unter Mützen und Kapuzen. Die hinter der Haupttribüne wartenden Besucher des Spiels lassen sie ziehen. Alle warten auf Evangelos Nessos. Der Teamchef lässt sich Zeit mit dem Gang zur Pressekonferenz – er nimmt einen „Schleichpfad“ durchs Stadioninnere und einen Seitenausgang zum Presseraum. Polizei und Sicherheitskräfte stehen bereit als Geleitschutz. Ganz unbemerkt ist Nessos‘ „Flucht“ nicht: Einige Besucher wollen ihn zur Rede stellen, sprechen ihn an, beschimpfen ihn, versperren ihm den Zugang zum Pressekonferenzraum. „Pass bloß auf“, entweicht es Nessos, sichtlich gezeichnet nicht nur von den 90 Minuten des Spiels. Seine Ausführungen kurz darauf sind – dies mag zum Teil der besonderen Lage geschuldet sein – einmal mehr eine Bankrotterklärung und an Hilflosigkeit kaum noch zu überbieten. „Das war pure Angst bei uns“, beginnt er, „wir hatten uns viel vorgenommen, das aber nicht mal im Ansatz umsetzen können. Wir waren lethargisch, wie gelähmt.“ Unterstützung kommt von Tobias Nebe, Spielertrainer der Baunataler: Wenn die Verletzungsprobleme überstanden seien, sähe es wieder anders aus, ermutigt er seinen Kollegen, um ansonsten Worte auszusprechen, die man sich von Nessos so gewünscht hätte: „Wir sind erleichtert und glücklich. Bei einer Niederlage hätten wir in der Restrunde auslaufen können, so aber sind wir auf Tuchfühlung und haben noch die Chance auf eine Überraschung.“ Die Freudentänze der Mannschaft nach dem Abpfiff sprachen jedenfalls Bände.

Und weiter gingen die Jagdszenen – Nessos verlässt den Presseraum. Draußen merken manche Vertreter erst, dass die Pressekonferenz gerade stattgefunden hatte; zumindest einige von ihnen hatte er täuschen können mit seinem Versteckspiel. „Der kennt doch meine Nummer und wird nicht ans Telefon gehen, wenn ich ihn morgen anrufe“, mutmaßt ein Journalist. Dafür sprach Präsidiumsmitglied Frank Linnig. Und zwar von einer „ganz schwarzen Stunde. Wir waren schlecht und haben verdient verloren. Man mag sich nicht ausmalen, was ab morgen hier los sein wird, aber damit muss man leben.“ Kritik äußerte Linnig an einigen vermeintlichen Leistungsträgern, zur Personalie Nessos gab es aber nichts Neues. Jedenfalls vorerst nicht. Doch so, wie sich der Übungsleiter nicht nur an diesem Abend präsentierte, war es einmal mehr Wasser auf die Mühlen derjenigen, die ihn nicht mehr für tragbar halten.

Die Knackpunkte des Spiels:

- 20./22. Minute: Die TuS hat zwei Mal die Chancen auf die Führung, doch erst köpft Boskovic nach Benamar-Flanke vorbei, kurz darauf verfehlt Dzaka per Kopf nach Zuspiel von Ernst knapp das Gehäuse.

- 40. Minute: Rot gegen Baunatals Keeper Hartmann wegen Handspiels – anstatt den Vorteil laufen zu lassen und Anel Dzakas Tor anzuerkennen, gibt es Platzverweis und einen Freistoß, der nichts einbringt.

- 55. Minute: Die TuS brennt auf die Führung und vergibt etliche Tormöglichkeiten, ehe KSV-Mittelfeldspieler Christian Käthner einen Konter zum 0:1 nutzt, vom Innenpfosten springt der Ball ins Netz.

- 69. Minute: Rot gegen TuS-Verteidiger André Marx wegen einer Notbremse. Eine klare Angelegenheit, die TuS nun nicht mehr in Überzahl.

- 85. Minute: Foul von Daniel Reith an Nico Schrader im Sechzehner, Tobias Nebe verwandelt den Strafstoß zum 0:2.

- 90. Minute: Reiths 1:2 per Kopf kommt zu spät. Die Menge tobt, das Stadion brüllt: „Nessos raus!“

Aufstellungen:

TuS Koblenz: Vollborn – Wurm, A. Marx, Reith, Schmidt (72. Jakobs) – Saito, Fritsch (54. Penan) – Ernst, Dzaka (58. Inal), Benamar – Boskovic.

KSV Baunatal: Hartmann – Samson (41. Sippel), Hanske, Wolf, Leipold – Käthner, Ulusoy – Pollasch, Nebe, Pforr (90.+2 Cetinkaya) – Schrader (88. Frerking).

Tore: 0:1 Käthner (55.), 0:2 Nebe (85./FE), 1:2 Reith (90.).

Rote Karten: Hartmann (KSV/40.) wegen Handspiels außerhalb des Strafraums, A. Marx (TuS/69.) wegen einer „Notbremse“.

Schiedsrichter: Faller (Karlsdorf).

So geht’s weiter: Im ersten Ligaspiel nach der Winterpause tritt die TuS voraussichtlich am Samstag, 28. Februar (14 Uhr), beim SVN Zweibrücken an.

http://www.der-lokalanzeiger.de/index.php/articles/8330/selbst-zehn-baunataler-sind-noch
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