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 Spielberichte: TSG Hoffenheim II - TuS Koblenz 2:0 (0:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TSG Hoffenheim II - TuS Koblenz 2:0 (0:0)   Mo 16 März 2015 - 1:20

Zitat :
57 Minuten in Unterzahl: Die TuS verliert 0:2 bei 1899 Hoffenheim II
Angelo Hauk fliegt in der 33. Minute mit Gelb-Rot vom Platz - Akpoguma und Özkan treffen für die TSG

Trotz sensationeller Unterstützung der mehr als 200 TuS-Fans blieb die Elf von Cheftrainer Petrik Sander am Sonntagnachmittag auch bei der TSG 1899 Hoffenheim II erfolglos. Kevin Akpoguma (68.) und Bahadır Özkan (75.) sorgten mit ihren Treffern für den verdienten Sieg der Bundesligareserve gegen eine viel zu harmlose TuS-Mannschaft. Zu allem Überfluss kassierte Neuzugang Angelo Hauk nach wiederholtem Foulspiel in der 33. Minute die Gelb-Rote Karte. Die TuS bleibt in der Regionalliga Südwest Tabellenletzter und 2015 noch ohne jeden Punktgewinn.

Mit Danko Boskovic und Felix Lietz schickte Petrik Sander zwei neue Kräfte in die Startelf. Marcus Fritsch und Dustin Ernst nahmen auf der Ersatzbank Platz. Zwar hatten die Gastgeber von Beginn an mehr Ballbesitz und deutlich mehr vom Spiel, allerdings verteidigten die Schängel zunächst geschickt und ließen in der Defensive nichts anbrennen. Die erste echte Torchance der Partie hatte dann auch die TuS: Einen Freistoß von Kevin Steuke köpfte Marco Quotschalla nur knapp am Hoffenheimer Gehäuse vorbei (21.). Ab der 33. Spielminute agierte die TuS dann in Unterzahl nachdem Offensivspieler Angelo Hauk nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot sah. Hoffenheim agierte nach dem Platzverweis immer stärker. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit sorgte TuS-Schlussmann Fabrice Vollborn dafür, dass die Schängel im Spiel blieben. Erst parierte er einen Atik-Freistoß sicher (38.), kurz darauf rettete er gegen Russell Canouse (41.).

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten wurde der Druck der Gastgeber immer stärker. Die TuS verteidigte mit allen Kräften, in der Offensive blieb die Sander-Elf hingegen blass. Eine Standardsituation brachte die TuS schließlich auf die Verliererstraße: Der eingewechselte Özkan servierte einen Freistoß punktgenau in den Strafraum, der aufgerückte Akpoguma sprang am höchsten und köpfte zur verdienten 1:0-Führung ein (68.). Kurz darauf legten die technisch bärenstarken Gastgeber mit einem Konter das 2:0 nach – die Entscheidung. Uneigennützig brachte Prömel zwei Meter vor dem Tor Özkan ins Spiel, der aus zwei Metern keine Mühe hatte das Leder im Koblenzer Tor zu platzieren (75.). Die letzte Torchance der Partie hatte dann noch einmal die TuS: Der eingewechselte Samir Benamar versuchte es mit einem Rechtsschuss, kein Problem für TSG-Keeper Marvin Schwäbe (80.). Letztlich kassierte die TuS in Hoffenheim eine verdiente 0:2-Niederlage und verpasste es nach den Resultaten am Wochenende ein Zeichen im Tabellenkeller der Regionalliga Südwest zu setzen. Die Hoffenheimer Bundesligareserve fuhr nach zwei heftigen Niederlagen gegen den FC Nöttingen (1:4) und die SpVgg Neckarelz (0:3) die ersten Punkte im Jahr 2015 ein. Die TuS bleibt mit nur 13 Zählern das Schlusslicht der Liga.

Hoffenheim: Schwäbe – Schindler, Akpoguma, Ruck, Canouse – Prömel, Mann – Amiri, Haberer (77. Krempicki), Atik (73. Trümner) – Röser (60. Özkan).

Koblenz: Vollborn – Wurm, Hickl, Matuwila, Lietz – Bošković – Steuke, Hadžić (89. Göderz), Softić (72. Ernst), Hauk – Quotschalla (72. Benamar).

Tore: 1:0 Akpoguma (68.), 2:0 Özkan (75.).

Zuschauer: 398.

Schiedsrichter: Thomas Münch (Rielasingen).

Karten: Gelb für Amiri, Röser, Atik, Mann / Wurm, Softić; Gelb-Rot für Hauk (33., wiederholtes Foulspiel).

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TSG Hoffenheim II - TuS Koblenz 2:0 (0:0)   Mo 16 März 2015 - 1:22

Zitat :
Auch das zweite von 14 "Endspielen" geht verloren

Koblenz. Auch das zweite von 14 "Endspielen" hat die TuS Koblenz im Kampf um den Klassenerhalt verloren: Wie beim 0:1 vor Wochenfrist gegen den FC Nöttingen gab es zu allem Verdruss erneut kein Tor der Schängel zu bejubeln, die Partie der Regionalliga Südwest bei der TSG 1899 Hoffenheim II ging mit 0:2 (0:0) gründlich in die Binsen. Schon nach 32 Minuten geriet der Tabellenletzte auf die schiefe Bahn, als Angelo Hauk nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte sah und das Feld im Dietmar-Hopp-Stadion verlassen musste.

TuS-Trainer Petrik Sander sagte unmittelbar nach dem Abpfiff: "Im Großen und Ganzen kann ich der Mannschaft eigentlich keinen Vorwurf machen. Wir waren am Anfang nur zu brav und zu naiv dem Schiedsrichter gegenüber, da fehlte einfach die Cleverness." Doch der Reihe nach: Sander hatte seine Formation im Vergleich zum Nöttingen-Spiel auf zwei Positionen verändert. Dustin Ernst und auch Marcus Fritsch fanden sich auf der Reservebank wieder, dafür rückten Danko Boskovic und Felix Lietz ins erste Glied. Innenverteidiger Daniel Reith fehlte ein weiteres Mal verletzt: "Ich habe eine Sehnenreizung und weiß nicht genau, wie lange sich das hinzieht. Aber vielleicht klappt es ja schon am nächsten Freitag beim Spiel in Mannheim", gab er am Spielfeldrand zu Protokoll.

Der Koblenzer Trainer schraubte außerdem am System: Im 4-1-4-1 spielte Marco Quotschalla alleinige Spitze, der ins Team zurückgekehrte Boskovic trug die Kapitänsbinde und operierte solo vor der Viererabwehrkette. Hauk fand sich auf der linken Mittelfeldseite wieder, Lietz übernahm die linke Verteidigerrolle von Fritsch. Warum der Defensivmann mit der Nummer drei zum ersten Mal nicht von Beginn an mitwirken durfte, erklärte Sander wie folgt: "Ja, er hat zuletzt gut gespielt. Aber ich habe mich nun mal für eine andere Aufstellung entschieden. Das kann dann auch in Zukunft schon mal vorkommen, dass sich der eine oder andere überraschend auf der Ersatzbank wiederfindet."

Torchancen blieben in einer relativ ereignislosen Anfangsphase absolute Mangelware, lediglich der aufgerückte Boskovic verzog nach guter Vorarbeit von Quotschalla in aussichtsreicher Position (6.). Erste Aufreger waren die Gelben Karten gegen den Hoffenheimer Nadiem Amiri und Kontrahent Hauk. Für Letztgenannten war der Arbeitstag noch vor der regulären Pause nach einer weiteren rüden Aktion beendet, als er Amiri erneut zu Boden schickte. "Was soll ich dazu sagen, das war doch gar nicht so wild. Der Schiedsrichter hat viel zu schnell die Karten gezogen", sagte der vermeintliche Übeltäter später auf der Tribüne. Eldin Hadzic beackerte fortan in der reduzierten Mittelfeldreihe notgedrungen die linke Seite.

Die Hoffenheimer bekamen in Überzahl deutlich Oberwasser, doch das sollte sich erst im zweiten Abschnitt negativ für die TuS bemerkbar machen. Aber auch schon vor der Pause rückte TuS-Schlussmann Fabrice Vollborn mehr und mehr in den Brennpunkt. Bei einem Freistoß von Baris Atik (38.) und einem Versuch von Kingsley Schindler aus halblinker Position (41.) zeigte er sich als Meister seines Fachs. In der 68. Minute war es aber um tapfere Koblenzer geschehen: Einen Freistoß des eingewechselten Bahadir Özkan verlängerte der baumlange Kevin Akpoguma zentral vorm TuS-Tor per Kopf ins anvisierte Ziel. "Bitter, bei dieser Standardsituation stimmte ganz einfach die Zuordnung nicht", monierte Sander. Und nur sieben Umdrehungen des Sekundenzeigers danach waren die Punkte im Prinzip verteilt: Nach klugem Kurzpassspiel tauchten gleich drei Hoffenheimer allein vor Vollborn auf, Grischa Prömel legte quer auf Özkan, der nur noch einzuschieben brauchte. "Wir waren konzentriert, haben nie nachgelassen und das Tempo hochgehalten. Das war heute eine echte Erleichterung, nachdem wir zuletzt zweimal doch sehr schlecht ausgesehen haben", lautete das Fazit des TSG-Trainers Marco Wildersinn.

Drei Minuten vor dem entscheidenden zweiten Treffer hatte Sander noch mit einem Doppelwechsel versucht zu retten, was kaum noch zu retten war. Der wiedergenesene Samir Benamar ging für den oft allein auf sich gestellten Quotschalla ganz nach vorn, Dustin Ernst kam für Admir Softic. Aber es blieb im Prinzip in der Vorwärtsbewegung alles beim Alten. Gegen wieselflinke und ballsichere Hoffenheimer konnten die Gäste nur selten Nadelstiche setzen, eine echte Torchance gab es in der zweiten Halbzeit nicht. Das war und bleibt ganz offensichtlich das Hauptmanko der akut abstiegsbedrohten Gäste.

Vor dem nun folgenden Auswärtsspiel in Mannheim sagte Reith stellvertretend für seine Koblenzer Mitstreiter: "Es fehlt uns nur mal ein Erfolgserlebnis, damit wir den Schalter umlegen können." Klingt irgendwie überzeugend, doch der Glaube daran wird zurzeit doch arg infrage gestellt.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/regionalsport-neumitservicebereich/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-regionalliga_artikel,-Auch-das-zweite-von-14-Endspielen-geht-verloren-_arid,1286625.html
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