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 Pokal-Spielberichte: VfB Wissen - TuS Koblenz 7:8 n. E.

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BeitragThema: Pokal-Spielberichte: VfB Wissen - TuS Koblenz 7:8 n. E.   Do 26 März 2015 - 8:21

Zitat :
TuS Koblenz zittert sich ins Halbfinale

Fußball-Rheinlandpokal Regionalligist siegt in Wissen erst nach Elfmeterschießen – Rot-Weiß ausgeschieden

Koblenz/Wissen. Während die Fußballer der TuS Koblenz im Rheinlandpokal-Viertelfinale knapp an einer Blamage vorbeigekommen sind und beim VfB Wissen mit 8:7 nach Elfmeterschießen gewonnen haben, ist der Traum vom Halbfinale für TuS Rot-Weiß Koblenz ausgeträumt. Die Vorstädter unterlagen dem FSV Salmrohr mit 0:2. Somit spielt die TuS im Halbfinale in Salmrohr.

TuS Rot-Weiß Koblenz - FSV Salmrohr 0:2 (0:0)

Optisch dominierte der Oberligist, der am vergangenen Sonntag Spitzenreiter SC Hauenstein mit 3:2 besiegte, auf dem Oberwerther Kunstrasenplatz, doch ganz vorn präsentierte sich Salmrohr im ersten Durchgang harmlos. Mehr als eine Minichance, als der Ball nach einem Freistoß von Sebastian Ting abgefälscht wurde, Rot-Weiß-Schlussmann Marko Topic aber sicher aufnehmen konnte, sprang nicht heraus. Der Gastgeber kam 40 Minuten lang nicht in den Strafraum des FSV, hatte aber kurz vor dem Pausenpfiff die größte Chance der ersten Hälfte. Nach einem schönen Pass von David Buschbaum sprintete der Koblenzer Derrick Miles schneller als sein Gegenspieler und zog aus 16 Meter Entfernung ab – aber der Ball zischte knapp am linken Pfosten des Salmrohrer Tores vorbei.

Die zweite Hälfte begann mit einem Zusammenstoß von Salmrohrs Keeper Daniel Ternes und einem Koblenzer nach einer Ecke, woraufhin Ternes verletzt raus musste, Karl-Heinz Kieren hütete von nun an das FSV-Tor. Die Gäste verdauten den Ausfall jedoch schnell und machten in der 60. Minute mit ihrer ersten klaren Chance das 1:0. Nach einer Flanke über die Koblenzer Mauer nahm Ting den Ball aus 14 Metern volley und drosch ihn ins Tor – unhaltbar für den Rot-Weiß-Schlussmann. Und auch beim entscheidenden Treffer war Topic ohne Chance. Nach einem Fehlpass von Miles 30 Meter vor dem eigenen Tor schnappte sich Timo Heinz den Ball und schoss ihn mit der Pike zum 2:0 (74.) für Salmrohr ins Koblenzer Tor. Dabei blieb's, der Oberligist aus Salmrohr steht im Halbfinale, und FSV-Trainer Paul Linz atmete auf: „Das war ein schweres Spiel gegen die dicht gestaffelte Koblenzer Abwehr. Aber wir haben die Nerven behalten, und ich war froh, als das 1:0 für uns gefallen ist.“ Rot-Weiß-Trainer Thomas Esch meinte nach dem Pokal-Aus: „Wir hatten zunächst die besseren Chancen und haben uns gut verkauft. Der Oberligist hat seine Chancen besser benutzt.“

VfB Wissen - TuS Koblenz 7:8 n.E. (1:1, 1;1, 0:1)

Für die Anhänger des VfB, der zu seiner Glanzzeit ja selbst ein kurzes Gastspiel in der Regionalliga gab, begann der Abend verheißungsvoll. Die nach dem 2:1 in Mannheim auf drei Positionen umgebaute TuS-Mannschaft erlaubte sich in der vierten Minute eine Nachlässigkeit. Serdar Aslan nahm das Ballgeschenk gerne an, zog ab, doch Kadir Yalcin im Tor der Gäste wehrte zur Seite ab. Der Warnschuss war abgegeben – doch viel mehr ließen die Gastgeber nicht folgen. Mehr und mehr riss Koblenz das Geschehen an sich und kam zu ersten Chancen, die André Marx (7.) und Angelo Hauk (13.) aber nicht zu nutzen wussten.

Die Null lange zu halten – dieses Ziel hatte Wissens Trainer Wolfgang Leidig seinen Jungs mit auf den Platz gegeben. Nach einem Foul von Maik Schnell, das einige TuS-Akteure auf die Palme brachte, von Schiedsrichter Ehsan Amirian nicht mit einer Karte, sondern nur mit einem Freistoß geahndet wurde, war's um den Plan geschehen. Kevin Steuke brachte den Ball aus 25 Metern vors Tor, wo Stefan Hickl lauerte und per Kopf verwertete (23.). Dass es bis zur Pause für die TuS bei diesem Treffer blieb, lag an VfB-Keeper Marvin Scherreiks, der bei den Versuchen von Marco Quotschalla (31., 34.) und Marx (31.) glänzend parierte. Auf der Gegenseite fischte Yalcin einen Freistoß von Cem Cakatay aus der rechten Ecke (39.).

Nach der Pause schien es, als wolle sich der große Favorit mit der Führung gegen die leidenschaftlich kämpfenden Gastgeber begnügen. Ein Fehler, wie die 73. Minute zeigte: Gerade eingewechselt, bereitete Fatih Ceylan per Heber den verdienten Ausgleich vor. VfB-Stürmer Aslan vollendete die sehenswerte Vorarbeit frech und nicht minder sehenswert per Lupfer zum 1:1. Gäste-Coach Petrik Sander reagierte und sorgte mit seinen Wechseln für etwas Belebung. Die Chance, die Partie in der regulären Spielzeit zu entscheiden, hatte aber Wissen, nach Cakatays Freistoß köpfte Mario Weitershagen aber zu unplatziert (90.+1). Da in der Verlängerung Marx nach einem Steuke-Eckball an Scherreiks scheiterte (116.), musste die Entscheidung vom Elfmeterpunkt fallen. Und auch in diesem Krimi präsentierte sich Wissen als Gegner auf Augenhöhe. Erst als Simon Ebach verschoss, packte ausgerechnet der Koblenzer Ersatztorwart Yalcin die Gelegenheit beim Schopf, verwandelte und ersparte der TuS die Blamage. lv, tr, ros, sle

RZ Koblenz und Region vom Donnerstag, 26. März 2015, Seite 25.
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BeitragThema: Re: Pokal-Spielberichte: VfB Wissen - TuS Koblenz 7:8 n. E.   Sa 28 März 2015 - 0:49

Zitat :
Pokalkrimi: Die TuS zittert sich nach Elfmeterschießen ins Halbfinale
Torwart Kadir Yalcin wird zum TuS-Pokalhelden - 8:7-Sieg im Elfmeterschießen gegen den VfB Wissen

Diese verrückten Geschichten schreibt nur der Fußball. Durch einen 8:7-Erfolg im Elfmeterschießen beim Bezirksligisten VfB Wissen zog die TuS am Mittwochabend vor knapp 1000 Zuschauern glücklich ins Rheinlandpokal-Halbfinale. Zum Pokalhelden avancierte ausgerechnet Torwart Kadir Yalcin, der erst im Winter zurück nach Koblenz gewechselt war und seitdem für die U23 in der Rheinlandliga zwischen den Pfosten stand. Kurzfristig musste der 22-Jährige für Darius Motazed einspringen, der sich beim Aufwärmen unglücklich einen Finger auskugelte. Stammtorwart Fabrice Vollborn musste aufgrund einer Zerrung passen. Letztlich sollte Yalcin nach dem Führungstreffer durch Felix Lietz (23.) und dem Ausgleich von Serdar Alsan (73.) im anschließenden Elfmeterschießen - die Verlängerung blieb torlos - drei Elfmeter halten. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte der Torwart dann noch selbst zum Halbfinaleinzug der Schängel. Dort wartet nun der FSV Salmrohr auf die TuS. Der Oberligist setzte sich am Mittwochabend souverän mit 2:0 beim TuS Rot-Weiss Koblenz durch.

Glücklicher kann man nicht gewinnen. Zwar hatte die TuS gegen den Bezirksligisten über 120 Minuten deutlich mehr Ballbesitz, allerdings war kein Klassenunterschied zu erkennen. Im Gegenteil. Wissen verteidigte geschickt und spielte immer wieder schnell nach vorne. Ein Querschläger von José Matuwila im eigenen 16er hätte beinahe die überraschende Führung der Gastgeber gebracht: Serdar Aslan schoss den Ball aus 13 Metern an den linken Pfosten (4.). André Marx (7.) und Angelo Hauk (13.) kamen zu Halbchancen. Die 1:0-Führung der TuS dann durch eine Standardsituation: Linksverteidiger Felix Lietz köpfte einen Steuke-Freistoß aus fünf Metern in die Maschen (23.). Im Anschluss versäumte es die TuS das 2:0 nachzulegen. Marco Quotschalla, André Marx und Angelo Hauk (31.) hatten nach einem Standard den nächsten Treffer auf dem Fuß. Eine Minute später rettete VfB-Keeper Marvin Scherreiks mit einer starken Parade gegen Quotschalla (32.). Der VfB Wissen versuchte es vor der Pause noch einmal aus der Distanz. Ein Distanzschuss von Cem Cakatay landete sicher in der Armen von TuS-Keeper Yalcin (45.).

Auch in den zweiten 45 Minuten fand die TuS kein Mittel gegen die kompakte Abwehrarbeit des VfB Wissen. Halbchancen durch Hauk (55., 58.) brachten keine Gefahr. In der 70. Minute wurde Kevin Steuke elfmeterreif zu Fall gebracht, der Pfiff von Schiedsrichter Ehsan Amirian blieb aus. Eine Minute später traf TuS-Stürmer den Ball bei einem Volleyschuss nicht richtig (71.). Gerade eingewechselt, bereitete Fatih Ceylan per Heber den nicht unverdienten Ausgleich der Gastgeber vor. VfB-Stürmer Aslan vollendete die sehenswerte Vorarbeit frech und mit einem sehenswerten Lupfer zum 1:1 (73.). In den Schlussminuten der regulären Spielzeit drückte die TuS dann auf den Siegtreffer. VfB-Keeper Scherreiks parierte gegen Hauk (80.) und lenkte einen 16-Meter-Hammer von Eldin Hadzic mit den Fingerspitzen an die Latte (90.). Die Chance, die Partie in der regulären Spielzeit zu entscheiden, hatte aber auch der VfB Wissen, nach Cakatays Freistoß kam Mario Weitershagen ziemlich freistehend zum Kopfball, TuS-Torwart Yalcin rettete mit einem starken Reflex (90.+1). Erst in der Verlängerung mussten die Gastgeber körperlich Tribut zollen, die TuS blieb im Abschluss aber weiterhin harmlos. So musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Stefan Hickl, Kevin Steuke und Eldin Hadzic scheiterten vom Punkt. Ein Lattenschuss, drei gehaltene Elfmeter und die Nervenstärke von U23-Keeper Kadir Yalcin sorgten letztlich dafür, dass die TuS mehr als glücklich das Halbfinale erreichen sollte.

Wissen: Scherreiks - Ferfort, Land, Weitershagen, Ebach - Lichtenfeld (88. Brenner), Schulz (72. Ceylan), Kohl, Cakatay - Aslan (116. Brocca), Schnell.

Koblenz: Yalcin - Marx, Matuwila, Lietz (58. Fritsch) - Hickl, Boskovic, Duchscherer (74. Hadzic) - Steuke, Hauk, Ernst - Quotschalla (74. Dzaka).

Schiedsrichter: Ehsan Amirian (Burgschwalbach).

Zuschauer: 950.

Tore: 0:1 Felix Lietz (23.), 1:1 Serdar Aslan (73.).

Elfmeterschießen:

1:2 Kohl, Hickl scheitert an Scherreiks, Land scheitert an der Latte, 2:2 Hauk, Ceylan scheitert an Yalcin, Steuke scheitert am Pfosten, 2:3 Scherreiks, 3:3 Dzaka, 3:4 Cakatay, 4:4 Boskovic, 4:5 Schnell, 5:5 Matuwila, 5:6 Brenner, 6:6 Fritsch, Brocca scheitert an Yalcin, Hadzic scheitert an Scherreiks, 6:7 Weitershagen, 7:7 Ernst, Ebach scheitert an Yalcin, 8:7 Yalcin.

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