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 Spielberichte: 1. FC Kaiserslautern II - TuS Koblenz 3:1 (2:1)

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BeitragThema: Spielberichte: 1. FC Kaiserslautern II - TuS Koblenz 3:1 (2:1)   Spielberichte: 1. FC Kaiserslautern II - TuS Koblenz 3:1 (2:1) EmptyDi 21 Apr 2015 - 23:36

Zitat :
Aufholjagd gestoppt: TuS unterliegt in Kaiserslautern

Kaiserslautern. Aufholjagd (vorerst) gestoppt: Im Nachholspiel der Fußball-Regionalliga Südwest musste die TuS Koblenz eine schmerzliche 1:3 (1:2)-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern II einstecken. Damit sanken die Hoffnungen der abstiegsbedrohten Schängel fünf Runden vor Saisonschluss ein gutes Stück, in der Tabelle wenigstens noch einen Platz nach oben zu klettern.

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Nach den zuletzt erfolgreichen Spielen sah TuS-Trainer Petrik Sander keine Notwendigkeit, sein System und die Aufstellung der Schängel großartig zu ändern. Zweimal griff er aber doch korrigierend ein: André Marx spielte nach dem Ablauf seiner Gelbsperre für José Matuwila in der Innenverteidigung, Marcus Fritsch lief von Beginn an für den zwangspausierenden Felix Lietz auf der Position des Linksverteidigers auf. Im Gegensatz dazu hatte FCK-Coach Konrad Fünfstück seine Startformation im Vergleich zum jüngsten 0:0 in Hoffenheim gleich auf fünf Positionen umgekrempelt: Top-Torschütze Mario Pokar fehlte gänzlich, der zuletzt zweimal per Doppelpack erfolgreiche Ex-Betzdorfer Daniel Hammel saß nur auf der Bank. Dort verweilte auch der ehemalige Koblenzer Kevin Lahn, der erst kurz vor dem Ende zum Einsatz kam.

Im ersten Viertel der Begegnung tat sich herzlich wenig auf dem strapazierten Rasen des Fritz-Walter-Stadions, auf dem sich abends zuvor noch "Teufel" und "Bullen" vor 31141 Zuschauern einen Schlagabtausch zwei Klassen höher geliefert hatten. Aber einen Tag später interessierte sich nicht einmal das sprichwörtliche "Schwein" für den Regionalliga-Kick, gerade mal 220 Unentwegte, darunter etliche Koblenzer Fans, verloren sich im weiten Viereck des Betzenbergs.

Und die sahen die Lauterer zu Beginn zwar im Vorwärtsgang und mit viel Ballbesitz, aber wirklich zwingend war das nicht. Die TuS spielte gefällig mit und lauerte auf ihre Chance - und die sollte auch kommen. Der Ex-Lauterer Danko Boskovic, der für die Pfälzer immerhin als junger Spund zehn Jahre lang die Schuhe schnürte, sorgte schließlich mit der allerersten, wirklich nennenswerten Gelegenheit der Partie für die Führung der Gäste. Akiyoshi Saito legte nach rechts ab auf Kevin Steuke, dessen Hereingabe landete - leicht abgefälscht - genau vor den Füßen des 32-Jährigen, der sich nicht zweimal bitten ließ und aus zentraler Position und rund acht Metern Entfernung das 1:0 markierte (27.).

Aber die Freude währte nur vier Minuten, dann fiel bereits der Ausgleich nach einem ähnlichen Spielzug über die linke Angriffsseite des FCK: Manfred Osei Kwadwo flankte, und am langen Pfosten drückte der sträflich ungedeckte Maurice Deville den Ball problemlos zum 1:1 über die Linie. Dann war es der agile Osei Kwadwo selbst, der sich in den Strafraum tankte und das Spielgerät nur knapp übers von Fabrice Vollborn gehütete TuS-Tor lupfte (44.).

Aber zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt handelten sich die Koblenzer dann doch noch ein zweites Gegentor nur Sekunden vor dem Pausenpfiff ein. Michael Schindele stand nach einer Ecke goldrichtig dort, von wo aus 14 Minuten zuvor auch Teamkollege Deville getroffen hatte. Und auch der Innenverteidiger machte alles richtig und erzielte die Führung für die orange-roten Farben der Lauterer.

Nach dem Wechsel waren kaum 30 Sekunden gespielt, da nahm Marco Quotschalla an der FCK-Strafraumgrenze das gegnerische Tor ins Visier, doch der Schuss strich knapp am rechten Pfosten vorbei. Nach 56 Minuten reagierte Sander mit dem ersten Wechsel, für Kevin Steuke sollte fortan Youngster Jeremy Heyer bei seinem zweiten Regionalliga-Einsatz der Offensive etwas Schwung verleihen. Das galt auch für Anel Dzaka (er kam für Akiyoshi Saito) bei seiner temporären Rückkehr nach Lautern, was aber in beiden Fällen nur in Ansätzen gelang.

Der FCK blieb optisch tonangebend und spulte routiniert sein Pensum herunter. Vollborn hielt sein Team im Spiel, als er einen Schuss von Erik Thommy aus der Nahdistanz mit den Fäusten am Einschlag hinderte (77.). Einmal musste die Nummer eins der Schängel dann doch noch hinter sich greifen, als Mario Müller einen von Angelo Hauk an Osei Kwadwo verursachten Foulelfmeter verwandelte (88.). Der Schiedsrichter zeigte zudem für die vorangegangene Notbremse dem Koblenzer mit der 38 die Rote Karte, der Gefoulte musste verletzt ausgewechselt werden.

Es war der letzte Höhepunkt einem alles in allem wenig erfrischenden Spiel mit dem FCK als verdienten Sieger. Am Samstag steht nun das Duell mit dem oberen Tabellennachbarn FK Pirmasens auf dem Programm. Und dann wird sich weisen, ob die TuS doch noch einmal in den Kampf um den 15. Platz eingreifen kann.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: 1. FC Kaiserslautern II - TuS Koblenz 3:1 (2:1)   Spielberichte: 1. FC Kaiserslautern II - TuS Koblenz 3:1 (2:1) EmptyDo 23 Apr 2015 - 14:23

Zitat :
1. FC Kaiserslautern II - TuS Koblenz 3:1 (2:1)

Im Nachholspiel des 26. Spieltags in der Regionalliga Südwest kassierte die TuS beim 1. FC Kaiserslautern II nach einer 1:0-Führung noch eine 1:3-Niederlage. Kapitän Danko Boskovic hatte die TuS nach einem schönen Spielzug über die rechte Seite in der 28. Minute in Führung gebracht. Ein Doppelschlag der Zweitligareserve vor der Halbzeitpause brachte die Schängel dann aber vor 267 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion doch noch auf die Verliererstraße. Maurice Deville (32.) und Michael Schindele (45.) waren aus kürzester Distanz zur Stelle. Nach einer Notbremse von Angelo Hauk in der Schlussphase sorgte Mario Müller vom Elfmeterpunkt für den verdienten 3:1-Endstand der Roten Teufel (89.). Der Koblenzer Angreifer flog mit einer Roten Karte vom Platz.

Mit Dominique Heintz, Michael Schindele, Manfred Osei Kwadwo und Erik Thommy standen gleich vier Bundesligaprofis in der Startelf der Gastgeber. Unter den Augen von FCK-Coach Kosta Runjaic und Torwart-Trainer Gerry Ehrmann versuchten die vier Zweitligaprofis in der Reservemannschaft auf sich aufmerksam zu machen. Der ehemalige Schängel Kevin Lahn saß zunächst nur auf der Bank. TuS-Cheftrainer Petrik Sander änderte sein Team gegenüber des 1:0-Erfolgs gegen Hessen Kassel nur auf einer Position. André Marx rückte nach seiner Sperre für José Matuwila in die Innenverteidigung.

Von der ersten Minute an dominierten die Gastgeber im leeren Fritz-Walter-Stadion die Partie. Die TuS lief dem schnellen Kombinationsspiel der Roten Teufel meistens hinterher. Einige Ballverluste im Mittelfeld führten außerdem dazu, dass die Gastgeber immer wieder schnell in die Spitze kombinierten. In der 10. Spielminute hatte die TuS-Defensive Glück als Bajric den Ball nach einer Thommy-Hereingabe freistehend am Tor vorbeiköpfte. Erst nach einer guten Viertelstunde konnte sich die TuS etwas befreien. Eine Hickl-Hereingabe von rechts sorgte erstmals für Gefahr, im Zentrum konnte Kevin Steuke das Leder nicht kontrollieren (16.). Kaiserslautern blieb spielerisch überlegen, doch die TuS sorgte nach einer schönen Kombination über Steuke, Hauk und Boskovic für den etwas glücklichen Führungstreffer. Über die rechte Angriffsseite bediente Steuke Angreifer Hauk im Strafraumzentrum, dessen Kopfballablage verwerte Kapitän Danko Boskovic eiskalt zur 1:0-Führung (27.). Lange konnten sich die rund 30 mitgereisten Schängel-Fans nicht über die Führung freuen, bereits fünf Minuten später die Antwort der Gastgeber. Nach einem Solo des starken Manfred Osei Kwadwo schob Maurice Deville aus kürzester Distanz zum 1:1 ein (32.). Und der FCK sollte vor der Pause nachlegen. Zunächst konnte Oliver Laux den nächsten Gegentreffer noch im letzten Moment verhindern, der anschließende Eckball brachte dann aber praktisch mit dem Pausenpfiff die nicht unverdiente 2:1-Führung für die Hausherren. Nach einer Thommy-Ecke verlängerte Heintz auf Schindele, der die Kugel freistehend aus fünf Metern über die Linie köpfte (45.).

Gleiches Spiel in der zweiten Halbzeit. Kaiserslautern machte das Spiel, die TuS lief meistens hinterher. Trotz der Überlegenheit der Gastgeber kam die TuS zu Ausgleichschancen. Zunächst verzog Marco Quotschalla nur knapp (47.), in der Schlussphase konnte der Stürmer ein Missgeschick des FCK-Keepers nicht nutzen. Nach einem Dzaka-Freistoß ließ Sallinger die Kugel aus den Händen fallen, Quotschalla donnerte das Leder allerdings aus zwölf Metern über das leere Tor (83.). Zuvor hatte es der FCK frühzeitig versäumt den dritten Treffer nachzulegen. Fünf Minuten vor Schluss die Entscheidung. Nach einem Konter über Kwadwo packte Angelo Hauk die Grätsche aus. Resultat: Foulelfmeter, die Rote Karte und der 1:3-Gegentreffer. Mario Müller ließ sich die Chance nicht nehmen und traf vom Punkt zum verdienten 3:1-Endstand (89.).

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