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 Sander freut sich über die gute TuS-Leistung

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Sander freut sich über die gute TuS-Leistung   Mo 27 Jul 2015 - 13:56

Zitat :
Sander freut sich über die gute TuS-Leistung
Fußball Eine Woche vor dem Start in die Oberliga präsentieren sich Koblenzer beim 3:1 über Hapoel Ramat Gan in guter Verfassung

Koblenz. Die Zahl der Gastspieler lichtet sich allmählich, die Startelf nimmt langsam Konturen an, und einen Testspielsieg gab es obendrein auch noch zu bejubeln: Eine Woche vor dem Saisonauftakt in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar kommt die runderneuerte TuS Koblenz immer mehr auf Betriebstemperatur. „Die Jungs haben das richtig gut gemacht, ich bin mit der Leistung zufrieden“, zog TuS-Cheftrainer Petrik Sander ein durchweg positives Fazit nach dem 3:1 (0:1)-Erfolg über den israelischen Zweitligisten Hapoel Ramat Gan vor 250 Zuschauern im Stadion Oberwerth. „Besonders erfreulich ist, dass wir uns endlich einmal selbst belohnt haben für den hohen Aufwand, den wir immer betreiben.“

Bestand die jeweilige Anfangsformation der TuS in den jüngsten Vorbereitungsspielen noch zur Hälfte aus Testspielern, berief Sander dieses Mal lediglich drei Probanden in die Startelf. Neben Fatjon Celani (zuletzt VfR Mannheim) und Giorgi Piranashvili (SpVgg Burgbrohl) durfte sich erstmals auch Daniel von der Bracke (Goslarer SC) beweisen. Der 23-Jährige kam über die volle Distanz zum Einsatz und bildete zusammen mit Lutz Radojewski die Doppel-Sechs vor der Viererabwehrkette. Eigentlich war Marcel Stieffenhofer für diese Position vorgesehen, doch der 19-Jährige ist vorerst außer Gefecht gesetzt. Sander: „Bei Marcel bestand ursprünglich der Verdacht auf Syndesmosebandriss, was sich zum Glück aber nicht bestätigt hat. Dennoch ist aufgrund eines recht chmerzhaften Knochenödems mit einem längerfristigen Ausfall von ihm zu rechnen.“ Neben Stieffenhofer muss aktuell auch Nino Lacagnina eine Zwangspause einlegen. Der Rechtsverteidiger wird wegen einer Fingerverletzung definitiv das Liga-Auftaktspiel bei der EGC Wirges am kommenden Wochenende verpassen. Zurück zur Partie gegen Hapoel Ramat Gan: Aufs Feld geführt wurde die Mannschaft einmal mehr von André Marx. Der Innenverteidiger hat allem Anschein nach das Rennen um die Kapitänsbinde zu seinen Gunsten entschieden. „Ich werde zwar noch die Mannschaft zu ihrer Meinung befragen, letztlich wird es aber wohl auf André hinauslaufen“, bestätigte Sander.

Was sein Team gegen den israelischen Pokalsieger von 2013 bot, hatte durchaus Hand und Fuß und entlockte dem einen oder anderen Fan auf den Rängen auch schon mal ein erstauntes Raunen. Insbesondere Celani konnte im blau-schwarzen Dress einige spielerische Akzente setzen. Immer wieder zog der quirlige Angreifer gleich mehrere Gegenspieler auf sich und schaffte so Freiräume für seinen Sturmpartner Piranashvili. In Zählbares ummünzen konnten die Koblenzer ihre optische Überlegenheit jedoch zunächst nicht. Allein Celani ließ im ersten Durchgang gleich drei Großchancen fahrlässig liegen (7., 27., 45.). „Da waren wir einfach nicht effektiv genug“, ärgerte sich Sander.

Wie man es besser macht, demonstrierte Hapoel Ramat Gan. Mit ihrem ersten Angriff überhaupt gingen die Gäste durch Kapitän Liran Cohen in Führung. Nach einem Ballverlust von Tobias Jakobs hoben die Israelis den TuS-Defensivverbund mühelos mit einem langen Pass in die Spitze aus den Angeln und konterten die Schängel klassisch aus (17.). „Wenn wir vorn die Bälle leichtfertig verlieren, geraten wir einfach zu schnell in eine ungeordnete Situation. Hier haben wir sicherlich noch Nachholbedarf“, gab Sander zu. Apropos Nachholbedarf: Diesen hatte in den vergangenen Wochen auch Fabian Montabell. Dem 30-Jährigen war gegen Hapoel Ramat Gan die fehlende Spielpraxis nach einjähriger Verletzungspause noch deutlich anzumerken, dennoch deutete Montabell sein spielerisches Potenzial an und avancierte auf Anhieb zum Matchwinner. Für Piranashvili eingewechselt, fügte sich der Stürmer nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein und bereitete zunächst mustergültig per Kopf den Ausgleichstreffer durch Celani vor (68.), ehe er vier Minuten vor dem Abpfiff vom Elfmeterpunkt die Verantwortung übernahm. „Für ihn freut es mich ganz besonders“, erklärte Sander. „Noch ist er nicht ganz aus dem Tunnel raus, aber man sieht schon das Licht am anderen Ende. Das Spiel sollte für ihn Ansporn sein.“

Den Haken hinter die Partie gegen den israelischen Zweitligisten machte in der Schlussminute schließlich Luca Wolf. Der von der U 23 aufgerückte Linksverteidiger schlenzte einen Freistoß von der Strafraumgrenze unhaltbar in den Torwinkel.

Bevor für die Sander-Elf am kommenden Wochenende (am 2. August in Wirges) wieder der Ligaalltag beginnt, steht am morgigen Dienstag (19 Uhr) noch ein abschließendes Testspiel auf dem Programm. Im Stadion Oberwerth wird dann der Bezirksligaaufsteiger VfL Bad Ems seine Visitenkarte abgeben.

TuS Koblenz: Patzler (46. Yalcin) – Fritsch (71. Laux), Marx (71. Weber), Stark (63. Saito), Wolf – Tewelde (71. Mun), von der Bracke, Radojewski (71. Hannappel), Mamic (12. Jakobs) – Celani (71. Tafese), Piranashvili (63. Montabell).

RZ Koblenz und Region vom Montag, 27. Juli 2015, Seite 16.
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