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 Spielberichte: SpVgg EGC Wirges - TuS Koblenz 1:1 (0:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: SpVgg EGC Wirges - TuS Koblenz 1:1 (0:0)   So 2 Aug 2015 - 22:59

Zitat :
Wirgeser Ausgleich in der 93. schockt TuS Koblenz

Wirges. Im achten Anlauf schien die TuS Koblenz auf dem besten Wege, endlich mal wieder ein Auftaktspiel einer Saison zu gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Petrik Sander agierte in Überzahl, führte durch ein Tor von Tobias Jakobs mit 1:0 und hatte vor 1300 Zuschauern im Rheinland-Duell der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar in der Defensive fast nichts zugelassen. Doch dann köpfte Spielführer Marian Kneuper von der Spvgg EGC Wirges den Ball in der dritten Minute der Nachspielzeit zu Daniel Bode - und der "Joker" traf mit einem Flachschuss aus elf Metern ins linke Eck zum 1:1-Endstand. Die Enttäuschung der Koblenzer Spieler war so groß, dass sich anschließend keiner von ihnen zum Spiel äußern wollte.

Das Derby hatte in jeglicher Hinsicht eine lange Anlaufzeit gebraucht. Zunächst verzögerte sich der Anpfiff wegen des großen Zuschauerandrangs an den Kassen um zehn Minuten, dann warteten die Fans in der von Kampf und Einsatz geprägten Begegnung lange Zeit vergeblich auf prickelnde Torraumszenen, weil es im Aufbauspiel beiderseits zu viele Ungenauigkeiten gab und den Abwehrreihen die Arbeit somit nicht allzu schwer gemacht wurde. Erst in der 20. Minute musste EGC-Schlussmann Agim Dushica einen Kopfball von Tobias Jakobs mit dem linken Knie abwehren, der erste (harmlose) Wirgeser Torschuss von Marvin Sauerborn resultierte aus der 29. Minute. Fünf Minuten später zwang Sören Klappert nach Jonas Hannappels Zuspiel TuS-Keeper Sebastian Patzler zu einer Glanzparade. Es war Klapperts mit Abstand beste Szene, in der 45. Minute sah er wegen Beleidigung eines Gegenspielers die Rote Karte.

"Das war für uns natürlich ein riesiger Schock", sagte EGC-Trainer Jörg Bach, dessen Team bei großer Hitze während der gesamten zweiten Hälfte in Unterzahl spielen und nach einer Stunde Spielzeit auch noch einem Rückstand hinterherlaufen musste. Nachdem beide Mannschaften zuvor das Spielgerät bei Freistößen in unschöner Regelmäßigkeit ins Nirwana befördert hatten, bescheinigte Sander seinem Mittelfeldspieler Lutz Radojewski "einen Geistesblitz", als dieser den Ball für Ivan Mamic durch einen schnell ausgeführten Freistoß in den freien Raum spielte. Mamic bediente den freistehenden Tobias Jakobs per Rückpass und der traf aus acht Metern mit einem halbhohen Schuss zum 0:1.

In der Folge ließ die TuS allerdings allzu fahrlässig jegliche Genauigkeit und Entschlossenheit vermissen, das entscheidende 0:2 nachzulegen. Es schien auch so zu reichen, denn die Wirgeser kämpften zwar aufopferungsvoll, doch es fehlte wie schon in vielen Vorbereitungsspielen die nötige Durchschlagskraft - bis der eingewechselte Bode in letzter Minute doch noch zum umjubelten 1:1 traf und seinen Trainer Jörg Bach aufatmen ließ: "Zunächst war ich etwas enttäuscht, denn ich hätte mir etwas mehr Mut von meiner Mannschaft gewünscht, doch sie hat nach den Rückschlägen nie aufgesteckt."

Stimmen zum Spiel:

Daniel Bode, Torschütze zum 1:1-Ausgleich: Wir haben uns durch die Rote Karte selbst geschwächt, aber wir haben nie aufgegeben und das Ding noch herumgerissen. Jeder spielt gerne vor einer solchen Kulisse, dann noch bei dem super Wetter. Was will man mehr?

Marian Kneuper, Kapitän EGC Wirges: Wenn man sieht, dass wir bei den Temperaturen eine Halbzeit lang nur zu zehnt gespielt haben, dann muss man der Mannschaft ein Kompliment machen. Wir haben bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben. Bis auf das Tor hat die TuS kaum Chancen gehabt. Dieser Punktgewinn gibt uns einen Schub für die nächsten Spiele.

Petrik Sander, Trainer TuS Koblenz: Nach dem 1:0 hätte ich mir ein konsequenteres Ausspielen der Möglichkeiten gewünscht. Da werden wir in den nächsten Wochen personell nachlegen, um diese Qualität in den Kader zu bekommen. Der Kader, der heute zusammen war, wird so in den nächsten Wochen nicht mehr zusammen sein. Da werden wir etwas tun, auch um solche Spiele wie heute souverän nach Hause zu bringen.

Die Statistik

Wirges: Dushica - Masala (73. Fink), Kneuper, L. Klappert, M. Hannappel - Sauerborn, Lauer - Haubrich, S. Klappert, Jonas Hannappel (62. Schlesiger) - Bohm (62. Bode).

Koblenz: Patzler - Fritsch, Marx, Stark, Wolf - Radojewski, von der Bracke - Tewelde (90.+1 Hadzic), Mamic, Jabobs - Piranashvili.

Schiedsrichter: Heiko Kreutz (Cochem).

Zuschauer: 1300.

Tore: 0:1 Tobias Jakobs (60.), 1:1 Daniel Bode (90.+3).

Besonderheit: Rote Karte gegen Sören Klappert (Wirges, 45.) wegen Beleidigung eines Gegenspielers.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-oberliga_artikel,-Wirgeser-Ausgleich-in-der-93-schockt-TuS-Koblenz-_arid,1349609.html
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BeitragThema: Re: Spielberichte: SpVgg EGC Wirges - TuS Koblenz 1:1 (0:0)   So 2 Aug 2015 - 23:16

Zitat :
„Last-Minute-Gegentor“ schockt die TuS in Wirges - Nur 1:1 in Überzahl
Tobias Jakobs trifft zur Führung - Sören Klappert fliegt mit Rot vom Platz - Gegentor in der 93. Spielminute

Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. Und manchmal auch etwas länger. Diese bitte Erfahrung musste die TuS am 1. Spieltag der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar am Sonntagnachmittag in Wirges machen. Vor rund 2000 Zuschauern gelang den Gastgebern durch den eingewechselten Daniel Bode in der Nachspielzeit der mehr als glückliche 1:1-Ausgleich (93.). Tobias Jakobs hatte die Schängel nach einer starken Einzelleistung von Ivan Mamic in der 61. Minute in Überzahl in Führung geschossen. Überzahl? Ja, praktisch mit dem Halbzeitpfiff sah nämlich der ehemalige Koblenzer Sören Klappert die Rote Karte nachdem er einen Ersatzspieler der TuS lautstark beleidigt hatte. Mit einem Mann mehr gelang es dem Team von Cheftrainer Petrik Sander letztlich nicht das 1:0 zu verwalten beziehungsweise das 2:0 nachzulegen. So musste sich die TuS - angefeuert von mehr als 1300 Anhängern der Schängel - nach 95 Minuten mit einem 1:1 bei der SpVgg EGC Wirges zufrieden geben. Zugegeben, dieses Remis glich einer gefühlten Niederlage.

Die erste Halbzeit ist schnell erzählt. Die TuS war spielbestimmend, Wirges hielt kampfstark dagegen. Chancen blieben bis zur 22. Minute Mangelware. Nach einer Hereingabe von Lutz Radojewski kam Angreifer Giorgi Piranashvili am langen Pfosten zum Kopfball, die erste Halbchance. Die große Chance zur 1:0-Führung verpasste kurz darauf Tobias Jakobs, als er wiederum nach einer Radojewski-Flanke am langen Pfosten an SpVgg-Keeper Agim Dushica scheiterte. Mit den Knien kratzte der Wirgeser Torwart den Ball von der Linie (27.). Und Wirges? Die Gastgeber versuchten es aus einer kompakten Defensive immer wieder mit langen Bällen in die Spitze, die dem aufmerksamen TuS-Keeper Sebastian Patzler keine Probleme bereiten. In der 30. Minute packte Patzler auch bei einem Distanzschuss von Marvin Sauerborn sicher zu. Auf der Gegenseite hatten die Gastgeber Glück als Piranashvili einen Tewelde-Pass zehn Meter vor dem Tor nicht mehr kontrollieren konnte, Dushica war zur Stelle (37.). In der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde es dann hektisch. Auslöser war ein Foulspiel von Piranashvili am Ex-Koblenzer Lukas Klappert. Sein Bruder Sören ergriff Partei und beleidigte dabei einen Ersatzspieler der Koblenzer. Schiedsrichter Heiko Kreutz blieb nichts anderes übrig als Sören Klappert wegenn Beleidigung die Rote Karte zu zeigen (45.).

Wer glaubte, dass es für die TuS in Überzahl einfacher werden würde, sah sich getäuscht. Zwar blieb die TuS spielbestimmend, allerdings wurden einige Angriffe viel zu schlampig zu Ende gespielt. Einzig der Führungstreffer entsprang aus einer schönen Kombination zwischen Radojewski, Mamic und Torschützen Jakobs. Letzterer hatte keine Mühe das Leder nach einer feinen Mamic-Vorarbeit von rechts aus kürzester Distanz zu verwerten (61.). Doch das war es schon, was die TuS in den zweiten 45 Minuten zu bieten hatte. Unzählige Konterchancen über Jakobs, Tewelde und Co. wurden schlecht abgeschlossen. Somit blieben die kampfstarken Gastgeber auch in Unterzahl jederzeit im Spiel. Resultat. In der Nachspielzeit wurde ein langer Ball von Lukas Haubrich per Kopf von Kapitän Marian Kneuper in den Strafraum verlängert. Dort setzte sich der eingewechselte Daniel Bode rustikal gegen TuS-Verteidiger Robert Stark durch und ließ auch Keeper Patzler aus sieben Metern nicht den Hauch einer Chance - der mehr als glückliche „Last-Minute-Ausgleich“ für die SpVgg EGC Wirges in einem sehr hitzigen Lokalderby.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: SpVgg EGC Wirges - TuS Koblenz 1:1 (0:0)   Di 4 Aug 2015 - 21:08

Zitat :
Auf Petrik Sander wartet noch viel Arbeit
Fußball-Oberliga Spielerische Elemente kommen im Derby zwischen Wirges und TuS Koblenz deutlich zu kurz

Wirges. Dass das Derby zwischen der Spvgg EGC Wirges und der TuS Koblenz kein Oberliga-Spiel wie jedes andere ist, macht allein die Zahl von 1300 Zuschauern deutlich. Als die Mannschaften am Sonntag wegen des großen Andrangs an den Kassen mit zehnminütiger Verspätung endlich aufs Feld kamen, boten die Westerwälder wesentlich mehr TuS-Tradition auf als die Gäste. Immerhin sieben Akteure aus der Wirgeser Anfangsformation hatten bereits das TuS-Trikot getragen, in der Koblenzer Elf war Defensivkraft André Marx der einzige Spieler, der auch schon im November 2013 dabei war, als die Wirgeser das damalige Rheinlandpokal-Spiel mit 0:2 verloren.
Trainerdebüt in Oberliga gerettet

Diesmal sprang ein 1:1 heraus, weil Daniel Bode bei der einzigen klaren Torgelegenheit der Gastgeber in der zweiten Halbzeit in der Nachspielzeit traf. Damit rettete er Jörg Bachs Einstand als Oberliga-Trainer. Der Ex-Profi bejubelte zwar den in Unterzahl erkämpfen Ausgleich ausgiebig und lobte zurecht den nimmermüden Einsatz und die Laufbereitschaft seiner Mannschaft, gab aber zu, dennoch insgesamt „ein bisschen enttäuscht“ zu sein. Er hatte seinen Schützlingen ein wenig mehr Mut gewünscht bei der Aufgabe, die TuS zu schlagen, was „an den ersten Spieltagen der Saison sicherlich leichter ist als später“.

Seinem Koblenzer Kollegen Petrik Sander blieb ein spätes Glücksgefühl hingegen verwehrt. Dem ehemaligen Bundesliga-Trainer von Energie Cottbus muss es einfach nur gruselig vorgekommen sein, wie leichtfertig sein Team einen scheinbar sicheren Sieg herschenkte. Außer dem von Wirgeser Schlafmützigkeit bei einem schnell ausgeführten Freistoß unterstützten Führungstor durch Tobias Jakobs nach einer Stunde spielte sich die feldüberlegene TuS in der zweiten Hälfte trotz Überzahl nach der Roten Karte gegen den Wirgeser Sören Klappert keine glasklare Torchance heraus.

In der Endphase wurden mehrere Kontergelegenheiten in Überzahl von den Koblenzern schon vor dem Erreichen des Wirgeser Strafraums kläglich vergeben. „Eigentlich hätten wir das 0:2 bekommen müssen, da war die TuS sehr fahrlässig“, wusste Jörg Bach. „Ich hatte in der Pause Geduld von meiner Mannschaft gefordert“, sagte Petrik Sander. „Nach dem 1:0 hätte ich mir ein konsequenteres Ausspielen der Möglichkeiten gewünscht.“ Überhaupt wurde in dem umkämpften Derby, in dem sich die beiden Mannschaften weitgehend gegenseitig neutralisierten, sehr deutlich, dass noch viel Arbeit auf die beiden Trainer wartet. Zwar wäre es vermessen gewesen, gleich zu Saisonbeginn und bei großer Hitze ein Offensiv-Spektakel zu erwarten, doch etwas mehr spielerische Klasse wäre den Zuschauern doch zu gönnen gewesen. In punkto Kreativität im Aufbauspiel, Passgenauigkeit und somit auch Durchschlagskraft in der Offensive gibt es noch viel Luft nach oben.

Im Offensivspiel viel Luft nach oben

So aber war die Partie geprägt von verbissenen Zweikämpfen, auch von außen hereingetragene Hektik, viele Unterbrechungen und Diskussionen. Schiedsrichter Heiko Kreutz, der der Farbe der Wirgeser Stutzen schon im Vorfeld und dann noch mal in der Pause übertrieben große Bedeutung beimaß, ließ allein in der ersten Halbzeit fünf Minuten nachspielen. Letztlich tat er sich keinen Gefallen damit, nach knapp 20 Minuten beim ersten Scharmützel auf dem Platz mit einigen Schubsern und theatralischen Fallern die Karten stecken zu lassen. Insgesamt lebte das Derby von einer Spannung, die mehr durch das knappe Resultat als durch das Geschehen auf dem Platz erzeugt wurde. Der unerwartete späte Ausgleich ließ zumindest die Wirgeser Fans doch noch zufrieden nach Hause gehen. In welcher Zahl sie in den nächsten Wochen und Monaten ins Stadion pilgern, bleibt abzuwarten. „Wir wären schon froh, wenn beim nächsten Heimspiel so viele Zuschauer kommen wie heute 45 Minuten vor dem Spiel da waren“, sagte EGC-Präsident Klaus Koch. In der Tat ist aus Wirgeser Sicht zu befürchten, dass der EGC-Kassierer die Einnahmen einiger Begegnungen addieren muss, um die Zahlen des Auftaktspiels gegen Koblenz zu erreichen.

RZ Koblenz und Region vom Dienstag, 4. August 2015, Seite 23.
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