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 Spielberichte: TuS Koblenz - SV Elversberg II 4:1 (4:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - SV Elversberg II 4:1 (4:0)   So 9 Aug 2015 - 2:12

Zitat :
Gelungene Heimpremiere: Die TuS gewinnt 4:1 gegen die SV Elversberg II
Doppelpack vom Elfmeterpunkt von Kapitän André Marx - Tobias Jakobs und Luca Wolf mit den weiteren Treffern

Gelungene Heimpremiere für die TuS Koblenz in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Am 2. Spieltag fuhren die Schängel vor 835 Zuschauern im Stadion Oberwerth einen völlig verdienten 4:1-Erfolg gegen die SV Elversberg II ein. Nach einer Notbremse von Oliver Hinkelmann an Lutz Radojewski im Strafraum agierte die TuS 85 Minuten in Überzahl, der Elversberger sah die Rote Karte. TuS-Kapitän André Marx traf vom Elfmeterpunkt doppelt (7., 37.). Linksverteidiger Luca Wolf  per Volleykracher (25.) und Tobias Jakobs nach starkem Solo (32.) sorgten für die beiden weiteren Treffer. Nach einem Konter traf der eingewechselte Roni Cifti zum 1:4-Endstand aus Elversberger Sicht (77.).

Zum 1:1 bei der SpVgg EGC Wirges nahm TuS-Cheftrainer Petrik Sander zwei Veränderungen vor. Akiyoshi Saito rückte für Yannik Tewelde ins Team, Eldin Hadzic spielte für Marcus Fritsch.

Von Beginn an demonstrierte die TuS eindrucksvoll ihre Dominanz gegen die jüngste Mannschaft der Liga. Eine Flanke von Ivan Mamic konnte SV-Keeper Felix Schmelzer noch abfangen (2.), fünf Minuten später war er bereits zum ersten Mal geschlagen. Nach einem schönen Anspiel von Giorgi Piranashvili wäre Lutz Radojewski aus acht Metern völlig frei zum Schuss gekommen, wenn Hinkelmann ihn nicht elfmeterreif gefoult hätte. Schiedsrichter Christopher Dispot gab Hinkelmann die Rote Karte, Kapitän Marx verwandelte den Strafstoß eiskalt zur 1:0-Führung (7.). Die Schängel spielten den Gegner in Überzahl an die Wand. Resulta: Chancen im Minutentakt. Nach einer feinen Kombination von Radojewski und Mamic konnte SV-Verteidiger Moritz Zimmer im letzten Moment klären (7.). Die beiden Offensivspieler Piranashvili (8., 18.) und Mamic (14.) hätten das 2:0 nachlegen können. Linksverteidiger Luca Wolf machte es besser. Nach einer Mamic-Hereingabe jagte der 21-Jährige das Leder per Volleyschuss aus halblinker Position unter die Latte - das schönste Tor des Tages (25.). Sieben Minuten später war der Ball schon wieder im Netz. Nach einem Solo über die linke Seite zog der schnelle Jakobs ins Zentrum und schlenzte die Kugel aus zehn Metern unhaltbar ins lange Eck - 3:0 (32.). Vier Minuten später stand Jakobs dann wieder im Mittelpunkt als der nach einem langen Ball von Daniel von der Bracke alleine vor Keeper Schmelzer auftauchte. Der junge Torwart sprang Jakobs in die Beine, ein klares Foul und der nächste Strafstoß für die TuS (36.). Wiederum trat Marx an und verwandelte - dieses Mal ins andere Eck - zur 4:0-Halbzeitführung (37.). Diese Führung hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, aber weder Robert Stark (40.) noch Wolf (40.) und Marx (44.) konnten den fünften Treffer nachlegen.

Auch in den zweiten 45 Minuten kontrollierte die TuS die Partie, die eigentlich schon zur Halbzeit gewonnen war. Geschickt ließ man die Kugel durch die eigenen Reihen laufen. Allerdings ließ die Chancenverwertung im zweiten Abschnitt zu wünschen übrig. Radojewski (49., 62.), Stark (53.), Jakobs (57.) und Saito (67.) vergaben gute Möglichkeiten. In der 70. Minute zappelte der Ball erneut im Netz, der eingewechselte Fabian Montabell stand beim Abschluss aber wohl Zentimeter im Abseits. Vier Minuten später hatte der 30-jährige Angreifer erneut Pech als er nach einer Radojewski-Ecke mit seinem Kopfball an der Latte scheiterte (74.). Auf der Gegenseite sorgte der eingewechselte Cifti für Ergebniskosmetik als er nach einem Konter den Elversberger Ehrentreffer markierte (77.). Die letzte Torchance der Partie hatte dann wieder die überlegene TuS: Stürmer Piranashvili scheiterte mit seinem Schuss aus spitzem Winkel an Keeper Schmelzer, der den Ball mit der Fußspitze von der Linie kratzte (87.). Ein starker Auftritt der TuS, allen voran die erste Halbzeit macht Lust auf mehr.

TuS: Patzler - Wolf, Marx, Stark, von der Bracke, Radojewski, Hadzic (58. Fritsch), Saito, Jakobs (60. Montabell), Mamic, Piranashvili

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - SV Elversberg II 4:1 (4:0)   Mo 10 Aug 2015 - 22:32

Zitat :
TuS Koblenz hält dem Druck stand und siegt
Oberliga Die SV Elversberg II steht vor 835 Zuschauern im Stadion Oberwerth auf verlorenem Posten und verliert mit 1:4

Koblenz. Die gute Laune stand den Spielern des Fußball-Oberligisten TuS Koblenz nach dem Schlusspfiff förmlich ins Gesicht geschrieben. Mit freudestrahlenden Mienen und einem breiten Grinsen tollten sie ausgelassen auf dem Rasen herum, noch immer ganz euphorisiert vom 4:1 (4:0)-Erfolg über die SV Elversberg II. Es war weitaus mehr als nur ein in der Summe sogar noch zu niedrig ausgefallener Sieg, insbesondere in den ersten 45 Minuten glich die Vorstellung des Teams von Cheftrainer Petrik Sander vor 835 Zuschauern im Stadion Oberwerth fast schon einer kleinen Machtdemonstration gegen einen in allen Belangen unterlegenen Gast.

„Nach der gefühlten Niederlage in Wirges war es schon so, dass wir einen gewissen Druck verspürt haben. Deshalb wollten wir es zu Hause auch unbedingt besser machen und den Zuschauern ein gutes Spiel bieten. Das ist uns im ersten Durchgang auch gelungen“, gab Sander gewohnt pragmatisch zu Protokoll. Im Vergleich zum Auftaktspiel in Wirges veränderte der TuS-Trainer seine Startformation auf zwei Positionen: Anstelle von Marcus Fritsch spielte Eldin Hadzic auf der Position des Rechtsverteidigers, zudem nahm Akiyoshi Saito den Platz von Yannick Tewelde ein.

Die Koblenzer starteten schwungvoll in die Partie und waren der extrem jungen Elversberger Mannschaft – das Durchschnittsalter der Anfangself von Gästetrainer Timo Wenzel betrug gerade einmal 19,5 Jahre – sowohl läuferisch als auch spielerisch deutlich überlegen. Bereits nach sieben Minuten hätten die an diesem Nachmittag völlig indisponiert wirkenden Saarländer getrost wieder die Heimreise antreten können. Innenverteidiger Oliver Hinkelmann holte den Koblenzer Neuzugang Lutz Radojewski beim Schussversuch rüde von den Beinen – für den Übeltäter gab es die Rote Karte und für die TuS einen Elfmeter. Kapitän André Marx ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte eiskalt zur frühen Koblenzer Führung.

„Damit war alles, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten, über den Haufen geworfen. Wir sind danach nur noch hinterhergerannt“, sagte ein konsternierter Wenzel. „Mit einem Mann weniger ist es natürlich sehr schwer gegen eine Mannschaft wie TuS Koblenz, die in dieser Saison sicherlich um den Aufstieg mitspielen wird.“

Mit dem Tor im Rücken zogen die Gastgeber nun ein regelrechtes Powerplay auf, Elversberg konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Giorgi Piranashvili hatte nach einem Diagonalpass von Daniel von der Bracke das 2:0 auf dem Fuß, doch der Georgier bekam beim Versuch, den Ball am herauseilenden Elversberger Torwart Felix Schmelzer vorbeizuspitzeln, nicht genügend Druck hinter das Spielgerät (19.). Sechs Minuten später machte es Luca Wolf besser. Von Mamic herrlich bedient, hämmerte der aufgerückte Linksverteidiger den Ball von der Strafraumgrenze in den Winkel – 2:0.

Die Schängel drückten weiter aufs Tempo und bestraften schon kurz darauf das passive Spiel des Gegners mit dem 3:0. Nach einem völlig verunglückten Abstoß von SVE-Keeper Schmelzer ließ der dribbelstarke Tobias Jakobs seine Gegenspieler wie Fahnenstangen stehen und schloss aus halblinker Position ab (33.). „Ein wunderschönes Tor“, kommentierte Sander den zweiten Saisontreffer des 22-Jährigen, der im Verlauf der zweiten Hälfte mit einer Bänderverletzung ausgewechselt werden musste.

Trotz der mittlerweile komfortablen Führung rollte weiterhin eine Angriffswelle nach der anderen auf das Elversberger Tor. Die Gäste ergaben sich nun vollends ihrem Schicksal und halfen beim nächsten Gegentreffer kräftig mit. Torwart Schmelzer konnte den entwischten Jakobs nur mit einem Foul stoppen, den fälligen Strafstoß verwandelte erneut Marx zum 4:0-Pausenstand (37.). Nach dem Seitenwechsel ließen es die Koblenzer bei schwülheißen Temperaturen etwas gemächlicher angehen, die Elversberger Regionalligareserve näherte sich nun Stück für Stück dem gegnerischen Strafraum an, ohne dabei echte Torgefahr auszustrahlen – mit einer Ausnahme: Nach einem langen Ball ließ sich die aufgerückte Koblenzer Hintermannschaft düpieren, der eingewechselte Roni Cifti konnte sich die Ecke aussuchen und markierte das 1:4 (78.). „Das Gegentor ärgert mich natürlich, wir hätten gerne zu null gespielt. Aber dazu hätten wir dann einfach auch ein bisschen mehr investieren müssen“, monierte Sander, der die „Psychologie des Fußballs“ als Grund dafür ausmachte, warum seine Mannschaft „in der zweiten Hälfte all jenes eingestellt hat, was uns im ersten Durchgang noch ausgezeichnet hat“. Die Schängel dominierten die Partie inzwischen nicht mehr ganz so sehr, hätten bei konsequenter Chancenverwertung aber dennoch das Ergebnis durchaus noch weiter in die Höhe schrauben können. Allein Radojewski, der im Mittelfeld ein beachtliches Laufpensum abspulte, scheiterte zweimal aus vielversprechender Position (50., 62.), zudem traf der eingewechselte Fabian Montabell nur die Latte (75.).

„Insgesamt bin ich zufrieden, jetzt müssen wir sehen, dass wir auch beim kommenden Auswärtsspiel in Jägersburg erfolgreich sind“, richtete Sander nach der gelungenen Heimpremiere den Blick bereits nach vorn. Schließlich soll sich das gegen Elversberg abgebrannte Offensivfeuerwerk nicht als Strohfeuer entpuppen.

TuS Koblenz - SV Elversberg II 4:1 (4:0)

TuS Koblenz: Patzler - Hadzic (58. Fritsch), Marx, Stark, Wolf - Radojewski, von der Bracke - Mamic, Saito, Jakobs (60. Montabell) - Piranashvili.

SV Elversberg II: Schmelzer - Floegel, Hinkelmann, Zimmer, Lo Scrudato - Schmidt, Koch - Sellentin, Gherram (60. Kannengießer), Reiplinger (46. Cifti) - Celik.

Schiedsrichter: Christopher Dispot (Kaiserslautern).

Zuschauer: 835.

Tore: 1:0 Marx (7., Foulelfmeter), 2:0 Wolf (25.), 3:0 Jakobs (33.), 4:0 Marx (37., Foulelfmeter), 4:1 Cifti (78.).

Rote Karte: Hinkelmann (Elversberg II) wegen einer Notbremse (6.).

Gelbe Karten: Hadzic - Schmelzer, Reiplinger, Sellentin.

Das nächste Spiel für TuS Koblenz: am Sonntag, 16. August, um 15 Uhr beim FSV Jägersburg.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 10. August 2015, Seite 20.
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