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 Spielberichte: TuS Koblenz - TSV Schott Mainz 2:0 (2:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - TSV Schott Mainz 2:0 (2:0)   So 20 Sep 2015 - 6:54

Zitat :
Siegeszug der TuS hält an: 2:0 gegen den TSV Schott Mainz
Tore durch Fatjon Celani und Angelo Hauk – Sechster Sieg in Folge – Zu Hause noch ungeschlagen

Die TuS Koblenz eilt in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar weiter von Sieg zu Sieg. Am 9. Spieltag gewannen die Schängel erneut, dieses Mal mit 2:0 (2:0) gegen den TSV Schott Mainz. Für die Mannschaft von Trainer Petrik Sander war es bereits der fünfte Sieg im fünften Heimspiel, zudem haben die Koblenzer die vergangenen sechs Ligaspiele allesamt für sich entschieden.

Vor 1.012 Zuschauern im Stadion Oberwerth erwischte die TuS einen Traumstart. Bereits nach sieben Minuten zappelte der Ball im Netz. Vorausgegangen war eine schöne Kombination auf dem linken Flügel. Akiyoshi Saito passte das Leder zu Lutz Radojewski, der das Auge für Fatjon Celani hatte. Der spritzige Angreifer, für Giorgi Piranashvili neu in die Anfangsformation gerückt, versenkte das Leder aus elf Metern trocken ins lange Eck.

Auch nach dem frühen Führungstreffer hielt die TuS ihre offensive Ausrichtung weiter aufrecht. Tony Schmidt probierte es einfach mal aus 20 Metern, im letzten Moment konnte Gästetorwart Patrick Manthe den Ball noch zur Ecke abwehren (18.). Nur drei Minuten später scheiterte Angelo Hauk bei seinem Abschluss an der Latte.

Nach einer halben Stunde war es dann so weit, die Koblenzer legten den zweiten Treffer nach. Saito leitete den Ball mit der Hacke weiter zu Hauk, der alleine vor Gästetorwart Manthe die Nerven behielt und eiskalt versenkte.

Von der vor dem Spiel so hochgelobten Mainzer Offensive war dagegen so gut wie nichts zu sehen. Zwar musste TuS-Torwart Sebastian Patzler innerhalb von Sekundenbruchteilen gleich zweimal gegen Srdjan Baljak und Nicklas Schlosser parieren (22.), doch damit verpufften die Offensivbemühungen der Gäste auch wieder relativ schnell.

Ganz anders die Koblenzer: Die Sander-Elf suchte weiter den Weg nach vorne und spielte sich die Bälle blitzschnell zu. Vor allem Celani beschäftigte die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal, schaffte so immer wieder Freiräume für seine Mitspieler. In der 39. Minute hatten die Koblenzer den nächsten Torschrei bereits auf den Lippen. Doch anstatt selbst abzuschließen, legte Hauk den Ball uneigensinnig quer zu Celani – die Chance war vertan.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die TuS die klar spielbestimmende Mannschaft, Mainz hätte sich über weitere Gegentreffer nicht beschweren dürfen. Allein in den ersten zehn Minuten des zweiten Durchgangs ließen die Koblenzer gleich drei gute Gelegenheiten ungenutzt. Zunächst konnte Celani nach Zuspiel von Hauk den Ball unter Bedrängnis nicht mehr kontrollieren (48.), wenig später fehlte Tony Schmidt im Zentrum nur eine Fußspitze (53.). In der 55. Minute setzte dann TuS-Kapitän André Marx einen Kopfball knapp neben das Tor.

Auf der anderen Seite sorgte Can Özer kurzzeitig für Entlastung, doch der Drehschuss des 25-Jährigen flog letztlich einen guten Meter neben das Tor (61.). Wie seine Sturmkollegen blieb auch der Mainzer Torjäger (10 Saisontreffer) über die gesamte Spieldauer blass und biss sich an der zu jederzeit unaufgeregt agierenden Koblenzer Defensive reihenweise die Zähne aus.

In der Schlussviertelstunde hätte die TuS bei konsequenter Chancenverwertung den Spielstand durchaus noch weiter in die Höhe treiben können. Aber weder Celani nach Flankenball von José Matuwila (74.) noch Schmidt aus spitzem Winkel (76.) brachten den Ball im gegnerischen Tor unter. Somit blieb es am Ende beim hochverdienten 2:0-Sieg für die Schängel, die das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute im Griff hatten.

TuS Koblenz - TSV Schott Mainz 2:0 (2:0)

TuS Koblenz: Patzler - Lacagnina, Marx (82. Wolf), Stark, Matuwila - Radojewski, von der Bracke - Schmidt (90. Piranashvili), Saito, Hauk - Celani (74. Montabell).

TSV Schott Mainz: Manthe - Bilotta (86. Vogler), Özer, Huth, Baljak, Schlosser (72. Fischer), Doymus, Sakai, Heizmann, Senftleben (56. Günes), Rinker.

Schiedsrichter: Manuel Reichardt (Oberbexbach).

Zuschauer: 1.012.

Tore: 1:0 Celani (7.), 2:0 Hauk (30.).

Gelbe Karte: Matuwila.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - TSV Schott Mainz 2:0 (2:0)   So 20 Sep 2015 - 20:27

Zitat :
TuS befolgt Sanders Plan und begeistert ihre Fans

Koblenz. Nach neun Spieltagen ist es zugegebenermaßen gewagt, schon eine Prognose für das Saisonende abzugeben. Doch vieles deutet darauf hin, dass das Titelrennen in der Fußball-Oberliga auf einen Zweikampf zwischen dem ambitionierten SC Hauenstein und dem Regionalliga-Absteiger TuS Koblenz hinausläuft. Quasi im Gleichschritt hielten die beiden Topteams am Samstag Gegner aus dem erweiterten Favoritenkreis auf Distanz; eineinhalb Stunden nach dem souveränen Koblenzer 2:0 (2:0)-Heimsieg gegen den TSV Schott Mainz gewannen die Westpfälzer mit dem gleichen Ergebnis gegen die TSG Pfeddersheim, während der erste Verfolger SV Gonsenheim in Jägersburg verlor.

Nach Jahren der fußballerischen Magerkost am Oberwerth scheint TuS-Trainer Petrik Sander mit seinem neu formierten Team die Trendwende geschafft zu haben. Zum ersten Mal seit, na ja, seit langer Zeit steht eine Mannschaft auf dem Platz, die einen klaren Spielplan verfolgt und diesen auch erfolgreich umsetzt. Mit konsequentem Pressing eroberten die Koblenzer unzählige Bälle, schalteten blitzschnell um und kamen mit schnellem, präzisen Direktspiel zu einer Vielzahl von erstklassigen Torchancen.

Gleich die erste führte zum 1:0, allerdings mit ein wenig Hilfe des Gegners. Nach Lutz Radojewskis Pass in die Spitze trat der Ex-Koblenzer Yannick Rinker über den Ball ("Ein Platzfehler", meinte Schott-Trainer Ali Kayhan Cakici hinterher), und Fatjon Celani, der für Georgi Piranashvili in die Startelf gerückt war, rechtfertigte seine Nominierung mit einem präzisen Schuss ins lange Eck.

Kurz darauf lieferte sich der emotional hochtourige Gästecoach, jüngster Spross einer berühmten türkisch-mainzerischen Ringerfamilie, ein heftiges Wortgefecht mit dem Koblenzer Co-Trainer Gilbert Gorges. Schiri Manuel Reichardt hatte einen verheißungsvollen Angriff der Mainzer abgepfiffen, weil Celani verletzt am gegnerischen Strafraum liegen geblieben war. Cakici kritisierte die Unterbrechung, Gorges gab - ganz entgegen seinem ruhigen Naturell - kräftig Kontra, und plötzlich standen sich die beiden Widersacher Nasenspitze an Nasenspitze gegenüber. Die Gemüter beruhigten sich schnell wieder, ein Männer-Handschlag beim Pausenpfiff beendete diese kuriose Episode.

Dass der Coach des Mainzer Werksteams leicht reizbar war, kam indes nicht von ungefähr. Chancenlos lief sein Team den Koblenzern nur hinterher, Zehn-Tore-Mann Can Cemil Oezer machte keinen Stich und lief wie der 36-jährige Ex-Profi Srdjan Baljak gut ein halbes Dutzend Mal in die von den Koblenzer Innenverteidigern André Marx und Robert Stark perfekt organisierte Abseitsfalle. Nur in der 20. Minute musste TuS-Keeper Sebastian Patzler, der ansonsten fast nur hohe Bälle aus der Luft zu pflücken hatte, mit gutem Stellungsspiel erst gegen Oezer, dann gegen Baljak klären.

Auf der anderen Seite häuften sich die Chancen. Der fleißige Tony Schmidt avancierte zum Pechvogel der Partie, ließ ein halbes Dutzend Großchancen ungenutzt verstreichen. Angelo Hauk traf mit einem Kopfball nur die Latte (19.), ehe der quirlige Offensivmann die brillante Hackenvorlage von Akiyoshi Saito zum 2:0 veredelte (30.). Das war Konterfußball vom Allerfeinsten und riss die TuS-Fans regelrecht von den Sitzen. "Wir spielen derzeit wie im Rausch", stellte Mittelfeldmotor Lutz Radojewski erstaunt fest.

Noch einmal lief Hauk nach Saitos Pass allein auf Gästetorwart Patrick Mathe zu, doch anstatt selbst den Abschluss zu suchen, wollte er den mitgelaufenen Celani bedienen. Dummerweise stand der im Abseits (38.).

Mit dem Selbstbewusstsein des Seriensiegers bestimmte die TuS auch den zweiten Durchgang bei verminderter Drehzahl. Die verbleibende Energie reichte, um die Mainzer vom Tor fernzuhalten und selbst eine Handvoll Möglichkeiten herauszuspielen. Einzig die mangelnde Torausbeute hätte Anlass zur Kritik geben können. Radojewski versprach indes: "Die Tore heben wir uns auf für die nächsten Spiele."

Trainer Petrik Sander lobte nach einem "richtig guten Oberligaspiel" vor allem die Mannschaftsleistung, wohl wissend, dass diese Art von laufintensivem Hochgeschwindigkeitsfußball nur funktioniert, wenn alle mitmachen. "Diesen Weg wollen wir weitergehen", versprach der Coach, "auch wenn es Rückschlägegeben wird." Kollege Cakici, der vor dem Spiel optimistisch gesagt hatte: "Wir können hier gewinnen, das wäre keine Überraschung", räumte hinterher ein: "Koblenz ist verdienter Sieger aufgrund der vielen Chancen."

Dass die TuS-Mannschaft sich von den Komplimenten nicht blenden lassen will, machte Radojewski deutlich: "Wir wollen nicht schön spielen, sondern gewinnen." Wenn beides so trefflich zusammenpasst wie an diesem Samstag, wird er gegen eine Portion Fußball-Ästhetik gewiss nichts einzuwenden haben.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-oberliga/tus-koblenz_artikel,-TuS-befolgt-Sanders-Plan-und-begeistert-ihre-Fans-_arid,1371672.html#.Vf7HcJftitQ
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