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 Spielberichte: FC Hertha Wiesbach - TuS Koblenz 0:1 (0:1)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: FC Hertha Wiesbach - TuS Koblenz 0:1 (0:1)   Sa 26 Sep 2015 - 23:27

Zitat :
TuS gewinnt dank Saito-Treffer mit 1:0 in Wiesbach



Der Pokal-Dämpfer scheint verdaut: Akiyoshi Saito hat die TuS am Samstag zum 1:0-Erfolg bei Hertha Wiesbach geschossen. Sein Tor in der 13. Spielminute war der Treffer des Tages und bescherte der TuS den 7. Liga-Sieg in Folge. Tony Schmidt flog kurz vor dem Ende der Partie noch mit Rot vom Platz. Spielberichte folgen.
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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Spielberichte: FC Hertha Wiesbach - TuS Koblenz 0:1 (0:1)   Mo 28 Sep 2015 - 0:24

Zitat :
Über den Kampf zum Erfolg: 1:0-Auswärtssieg bei Hertha Wiesbach
Akiyoshi Saito mit dem Treffer des Tages – Tony Schmidt fliegt vom Platz – Siebter Dreier in Serie

Die TuS Koblenz hat sich die nächsten drei Punkte in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar gesichert. Am 10. Spieltag setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander mit 1:0 (1:0) beim FC Hertha Wiesbach durch und feierte damit bereits den siebten Ligasieg in Folge.

Die Anfangsphase der Partie ist schnell erzählt. Beide Teams tasteten sich ab, kaum ein Ball kam mal gefährlich in den gegnerischen Strafraum. Umso überraschender war es, dass die TuS gleich mit ihrer ersten zwingenden Torannäherung nach einer knappen Viertelstunde in Führung ging. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte prallte an der Eckfahne ab und blieb von dort im Spiel. Der aufmerksame Tony Schmidt nahm die Kugel blitzschnell auf und legte quer auf Akiyoshi Saito, der aus rund zwölf Metern überlegt zum 1:0 einschoss (13.).

Am Spielgeschehen änderte dieser Treffer jedoch herzlich wenig, der Partie fehlte es weiterhin an echten Strafraumszenen. Erst zum Ende des ersten Durchgangs nahm das Spiel allmählich an Fahrt auf. Ein Vollspannschuss von Björn Recktenwald aus 16 Metern stellte Sebastian Patzler im TuS-Tor vor keine allzu große Herausforderung (41.), auf der Gegenseite verpasste Schmidt eine Hereingabe von Angelo Hauk im Zentrum nur knapp (43.). Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff probierte es dann Col Angelo Dal nach Zuspiel von Patrick Ackermann mit einer Direktabnahme, verfehlte dabei den Koblenzer Kasten jedoch um einen halben Meter (45.) – viel mehr hatte der erste Abschnitt nicht zu bieten.

Nach dem Seitenwechsel wurde Wiesbach mutiger und erarbeitete sich leichte Feldvorteile, dennoch wäre den Koblenzern in der 50. Minute beinahe das 2:0 gelungen. Nach einem Freistoß von Lutz Radojewski fehlte dem aufgerückten Robert Stark am langen Pfosten lediglich eine Fußspitze. Wenig später hatten die Schängel indes das Glück auf ihrer Seite, als ein strammer Schuss von Dal im Abwehrgetümmel geblockt wurde (58.).

Je länger die Partie nun dauerte, umso offener konnten die Hausherren die Begegnung gestalten. Während die TuS auf den entscheidenden Konter lauerte, probierte es Wiesbach immer wieder mit schnellen Pässen in die Spitze. Die Koblenzer Defensive stand jedoch sicher und ließ kaum etwas anbrennen, zudem hatten die Gastgeber der Lufthoheit der beiden TuS-Innenverteidiger Stark und José Matuwila nicht viel entgegenzusetzen. Wirklich brenzlig wurde es für die Sander-Elf lediglich in der 81. Minute. Nach einem Pass von Recktenwald tauchte der eingewechselte Matthias Krauß plötzlich alleine vor Sebastian Patzler auf. Der Koblenzer Keeper machte sich ganz groß und parierte sensationell.

Die letzten sieben Minuten des Spiels mussten beide Mannschaften in Unterzahl bestreiten. Nach einem groben Foulspiel an Daniel von der Bracke flog Patrick Ackermann mit Rot vom Platz, und auch den Koblenzer Schmidt schickte der Schiedsrichter nur Sekunden später wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit im Zuge einer Rudelbildung vorzeitig zum Duschen.

In den Schlussminuten warf Wiesbach noch einmal alles in die Waagschale, doch die TuS hielt mit Kampf und Wille dagegen und brachte den dritten Auswärtssieg der Saison in trockene Tücher.

FC Hertha Wiesbach - TuS Koblenz 0:1 (0:1)

FC Hertha Wiesbach: Wamsbach - P. Ackermann, Lück, Baier, Groß - Yalcin, C. Ackermann, Fritsch (81. Sieger), Dal (86. Neumeier) - Recktenwald, Rauber (62. Krauß).

TuS Koblenz: Patzler - Lacagnina, Stark, Matuwila Wolf - Radojewski, von der Bracke - Schmidt, Saito (90. Montabell), Hauk (69. Jakobs) - Celani (88. Piranashvili).

Schiedsrichter: Christian Gittelmann (Gauersheim).

Zuschauer: 350.

Tor: 0:1 Saito (13.).

Rote Karten: P. Ackermann (83., grobes Foulspiel), Schmidt (83., Tätlichkeit).

Gelbe Karten: Recktenwald, Baier, Dal – Patzler, von der Bracke, Hauk.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: FC Hertha Wiesbach - TuS Koblenz 0:1 (0:1)   Mo 28 Sep 2015 - 0:32

Zitat :
Die Eckfahne begünstigt das Tor des Tages

Koblenz. Die TuS Koblenz hat die vorangegangene Pokalblamage zwar nicht komplett vergessen lassen, sich aber zumindest halbwegs rehabilitieren können. Das 1:0 (1:0) in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar beim FC Hertha Wiesbach war hart erkämpft, unterm Strich stand jedoch der siebte Punktspielsieg der Schängel in Serie. Da sich auch der in der Tabelle führende SC Hauenstein (2:1 in Pirmasens) nicht lumpen ließ, blieb im Zahlenwerk an der Spitze alles beim Alten. Verfolger SV Gonsenheim kam überraschend mit 1:5 gegen den FSV Salmrohr unter die Räder, somit haben die Koblenzer bereits acht Zähler Vorsprung auf den Rest des Feldes.

TuS-Trainer Petrik Sander fasste das Geschehen im Eppelborner Stadion auch mit Blick auf die wenig erbauliche Vorstellung in Kirchberg zusammen: "Es war heute ein Kampfspiel, wir haben hervorragend dagegengehalten und den knappen Vorsprung verteidigt. Ein fußballerischer Leckerbissen war unter den Gegebenheiten sicherlich nicht möglich. Von der Einstellung her war das die richtige Reaktion auf das Pokalspiel." Schwer wiegt der Ausfall von Tony Schmidt, der sieben Minuten vor dem Ende wegen Tätlichkeit die Rote Karte sah und nun eine Sperre absitzen muss. Dazu später mehr.

Für den am Knie lädierten Koblenzer Kapitän André Marx kam ein Einsatz bei der schon fünften Saarland-Tour in dieser Saison noch zu früh, für ihn spielte José Matuwila im Zentrum der Viererabwehrkette. Akiyoshi Saito, der wegen Problemen an der Patellasehne drei Tage zuvor ebenfalls nicht mitwirken konnte, war aber von Beginn an dabei.

Und das sollte sich schon nach 13 Minuten als absoluter Glücksgriff erweisen, denn der Japaner erzielte bereits zu diesem Zeitpunkt den Goldenen Treffer des späten Nachmittags. Begünstigt wurde dieser Treffer aber durch eine Eckfahne. Als schon fast alle den Ball im Aus wähnten, prallte er gegen die Stange und somit ins Feld zurück. Schmidt reagierte schnell, nahm den Ball auf, drang in den Strafraum ein und bediente Saito, der aus rund zwölf Meter Entfernung das 1:0 für die blau-schwarzen Farben der Gäste erzielte.

Für Mittelfeld-Kollege Angelo Hauk war das die logische Konsequenz der Anfangsminuten: "Es war genau das Spiel, wie wir es uns vorgestellt haben. Wir haben auf diese Chance gewartet und dann auch direkt das Tor gemacht. Danach haben wir uns auf die Lauer gelegt, um vielleicht noch erfolgreich den zweiten Konter zu fahren."

Das gelang aber bis in die Schlussphase hinein nicht. In einem an Höhepunkten armen Spiel geriet der Erfolg so noch einmal in Gefahr. Die mit Abstand dickste Chance auf den Ausgleich versemmelte die Hertha in der 81. Minute, als der eingewechselte Matthias Krauß allein auf TuS-Schlussmann Sebastian Patzler zusteuerte, der aber die Nerven behielt und reaktionsschnell den Einschlag verhinderte. Natürlich sehr zum Leidwesen des Wiesbacher Übungsleiters Heiko Wilhelm: "Es war klar, dass wir nicht viele Gelegenheiten bekommen. Die musst du dann nutzen, wenn du auf solch einen Gegner triffst, der defensiv sehr gut organisiert ist. Koblenz geht mit einer Halbchance in Führung. Insgesamt war es ein ausgeglichenes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften. Von daher sind wir natürlich enttäuscht, dass wir ohne Punkte dastehen."

Ordentlich Aufregung gab es dann noch einmal 120 Sekunden nach der Krauß-Aktion: Der Wiesbacher Patrick Ackermann hatte Daniel von der Bracke rustikal und absolut rotwürdig von den Beinen geholt. Bei der sich anschließenden Rudelbildung ging auch Schmidt zu Boden, vorher soll er aber gegen den Übeltäter handgreiflich geworden sein. Für Schiedsrichter Christian Gittelmann war's in beiden Fällen eine klare Angelegenheit: Er schickte sowohl die Nummer zehn des Gastgebers als auch die 23 der Schängel per Roter Karte vorzeitig in die Kabine.

Schmidt äußerte sich nach dem Abpfiff zu dem Vorfall: "Ich bin zu dem Spieler hin, der Daniel brutal umgetreten hat, und habe ihn mir zur Brust genommen. Der Schiri hat das so ausgelegt, als hätte ich ihn am Hals angepackt. In meinen Augen war die Rote Karte absolut übertrieben. Das ist für mich natürlich jetzt ärgerlich, da ich der Mannschaft im kommenden Spiel nicht helfen kann."

Nicht direkt unterstützen konnte oder wollte ein Teil der mitgereisten TuS-Fans ihre Günstlinge vom Spielfeldrand aus. Wegen überhöhter Preise für schlechte Stehplätze, so der einhellige Tenor, stellten sich die Anhänger hinter den Zaun des Stadions - natürlich sehr zum Unmut des Gastgebers. Auf den sportlichen Ausgang der Begegnung hatte diese Anekdote aber keinerlei Einfluss. Nun hat die TuS am Samstag um 14 Uhr im Duell zweier Pokalgeschädigter - die SpVgg Burgbrohl kommt aufs Oberwerth - die Möglichkeit, den achten Dreier in Folge einzufahren.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-oberliga/tus-koblenz_artikel,-Die-Eckfahne-beguenstigt-das-Tor-des-Tages-_arid,1375040.html#.VgggpyscQW4
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