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 Vorberichte: TuS Koblenz - SpVgg Burgbrohl

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - SpVgg Burgbrohl   Fr 2 Okt 2015 - 0:10

Zitat :
TuS hat den achten Sieg in Serie auf dem Schirm

Koblenz. Nach der Spvgg EGC Wirges (1:1), dem FSV Salmrohr (3:0) und dem Aufsteiger FC Karbach (2:0) stellt sich nun der vierte und zugleich letzte Konkurrent aus dem Verbandsgebiet der TuS Koblenz in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar in den Weg: Die Rede ist von der SpVgg Burgbrohl, die am Samstag um 14 Uhr im Rahmen des elften Spieltags im Koblenzer Stadion Oberwerth antreten wird.

Nach der Partie im saarländischen Wiesbach und dem dünnen, aber wertvollen 1:0 machte die Floskel des "dreckigen Sieges" die Runde. Gut, in Kombination mit dem Desaster in Kirchberg war das sicher keine optimale Woche für die ambitionierten Schängel. Aber mehr als die drei Punkte waren am vergangenen Samstag auf ungewohntem Kunstrasen nun mal nicht zu gewinnen - so gesehen, hat die TuS also das Maximum erreicht.

Auffällig war, dass das Koblenzer Ensemble ohne Kapitän und Antreiber André Marx phasenweise blutleer wirkte. Das wollte Trainer Petrik Sander so nicht stehen lassen: "Natürlich ist er sehr, sehr wichtig für uns. Aber wir haben seinen Ausfall kompensieren können, schließlich haben wir ja gewonnen." Ob der ehemalige Mayener am Samstag gegen Burgbrohl wieder dabei sein kann, vermochte Sander nicht mit Bestimmtheit zu sagen: "Das ist doch wie das berühmte Lesen im Kaffeesatz."

Definitiv fehlen wird indes Tony Schmidt nach seiner Roten Karte. Und auch in der folgenden Auswärtspartie beim SV Gonsenheim muss er noch mal zwangspausieren, so lautet das abschließende Urteil des Sportgerichts. Wer den linken Flügelmann ersetzen soll, ließ der Koblenzer Übungsleiter offen. Nur soviel ließ er sich entlocken: "Ich werde deswegen jetzt nicht das ganze Gebilde auseinanderreißen, sondern tausche gerne 1:1. Mögliche Kandidaten für diese Position sind Tobias Jakobs, Ivan Mamic und Yannik Tewelde."

Außer Tony Schmidt gibt es zurzeit keine Ausfälle zu beklagen. Sander relativiert: "In dieser Jahreszeit kommt es schon mal vor, dass der eine oder andere gesundheitlich etwas angeschlagen ist." Aktuell gilt das für Innenverteidiger Robert Stark, der in Wiesbach anstelle des verletzten Marx die Kapitänsbinde getragen hatte. Dort war sein Trainer zwar mit dem kämpferischen Einsatz der Mannschaft einverstanden, es fehlte ihm aber die spielerische Note. Die soll es nun wieder geben. Sander: "Wir müssen an die bisherigen Leistungen in den Heimspielen anknüpfen."

Derweil äußert sich die TuS Koblenz gegen Wiesbacher Vorwürfe: Wenig erbaut zeigte sich der FC Hertha Wiesbach nämlich über das angeblich "beschämende" Auftreten der Koblenzer Fans. Das brachte der Verein auch deutlich und in epischer Breite auf seiner Homepage zum Ausdruck. Die TuS Koblenz ließ diese Anschuldigungen nicht unkommentiert und platzierte im Gegenzug eine Stellungnahme auf der eigenen Webseite. Dort heißt es unter anderem sinngemäß:

"Die Vorwürfe des gastgebenden Vereins an die Fans (und auch die Mannschaft) von TuS Koblenz sind in der Sache unberechtigt und daher - ob bewusst oder unbewusst - falsch. Dass ein Teil der Koblenzer Fans (also keineswegs alle) das Stadion nicht betreten und daher auch keinen Eintritt bezahlt hat, hat sich Hertha Wiesbach selbst zuzuschreiben. Der Bereich, der im Stadion für die Gästefans zur Verfügung stand, war nicht nur eine Zumutung, sondern auch gesundheitsgefährdend. Von den behaupteten Sachschäden im nahen Wohngebiet und größeren Schäden am Stadionzaun kann keine Rede sein. Das Verhältnis der Polizei zu den Koblenzer Fans kann im Großen und Ganzen als sehr entspannt bezeichnet werden."

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-oberliga/tus-koblenz_artikel,-TuS-hat-den-achten-Sieg-in-Serie-auf-dem-Schirm-_arid,1377001.html#.Vg1BsyscQW4
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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - SpVgg Burgbrohl   Fr 2 Okt 2015 - 0:11

Zitat :
Vorschau – Unser Gast: SpVgg Burgbrohl
Im Brohltal wird auf die Erfahrung von WM-Teilnehmer Assimiou Touré gesetzt

Assimiou Touré hat im Fußballgeschäft schon einige turbulente Zeiten erlebt. In der Jugend von Bayer Leverkusen groß geworden, reifte der Defensivspezialist mit 18 Jahren zum Nationalspieler und bestritt für sein Heimatland Togo sogar zwei Spiele bei der WM 2006 in Deutschland. Vier Jahre später, beim Afrika-Cup in Angola, bezahlte der heutige 27-Jährige seine Leidenschaft fast mit dem Leben, als ein Terroranschlag auf den togolesischen Nationalmannschaftsbus verübt wurde. Trotz des schrecklichen Vorfalls hat Touré („Ich genieße das Leben, denn ich weiß, wie schnell es vorbei sein kann“) den Spaß am Fußball nicht verloren. Seit Saisonbeginn spielt der Abwehrspieler nun für die SpVgg Burgbrohl und soll der Defensive mit seiner Routine zu mehr Stabilität verhelfen. „Er hat viel Erfahrung und kann eine Mannschaft von hinten lenken“, weiß Tobias Wirtz um die Stärken von Touré.

Wirtz ist nicht nur Tourés Mannschaftskamerad in Burgbrohl, sondern gleichzeitig auch Co-Trainer des Oberligisten und damit auf dem Platz der verlängerte Arm von Chefcoach Klaus Adams. Dieser peilt mit den Burgbrohlern im dritten Jahr der Oberligazugehörigkeit erneut den Klassenerhalt an und gibt sich diesbezüglich auch zuversichtlich. „Der Kader ist flexibler und variabler als im Vorjahr. Das ist sehr angenehm“, sagt Adams erfreut. Selbst der Wegfall wichtiger Stützen wie Kapitän Marius Kroener (zum Regionalligaaufsteiger TuS Erndtebrück) oder Torjäger Giorgi Piranashvili (TuS Koblenz) konnte den erfahrenen Trainer nicht aus der Ruhe bringen, akribisch arbeitete der 48-Jährige in der Sommervorbereitung am neuen Gesicht des Teams. Das Ergebnis kann sich bislang sehen lassen. Anders als noch in der letztjährigen Saison, als die SpVgg nach der Hinrunde lediglich 18 Punkte vorzuweisen hatte, ist die Mannschaft dieses Mal gut aus den Startlöchern gekommen – natürlich sehr zur Freude ihres Trainers. Denn auf eine ähnliche Zittersaison wie im Vorjahr - der Klassenerhalt konnte erst am letzten Spieltag eingefahren werden - würde dieser liebend gern verzichten. Doch Adams weiß auch, dass „oft Nuancen über Sieg und Niederlage entscheiden, die Spiele in der Oberliga sind alle hart umkämpft“.

Was dem Team fehlt, ist ein bisschen die Konstanz. Anfang August gelang Burgbrohl beim 6:1-Schützenfest über den Tabellenletzten SVN Zweibrücken noch der höchste Oberligasieg der Vereinsgeschichte, nur einen Monat später ging die Mannschaft bei einem weiteren Kellerkind, der SV Elversberg II, sang- und klanglos mit 1:4 unter. „Wir haben das Spiel zu leicht hergeschenkt“, bemängelte Adams nach der Partie. Keine zwei Wochen darauf, als der Verein beim Bezirksligisten TSV Emmelshausen überraschend aus dem Rheinlandpokal flog, fiel sein Fazit ähnlich aus: „Wir hatten zu wenig Durchschlagskraft und haben Emmelshausen zu den Toren eingeladen“, so der Übungsleiter kritisch.

Dass die Fußballer aus dem Brohltal durchaus auch anders können, haben sie im bisherigen Saisonverlauf bereits des Öfteren unter Beweis gestellt. Gegen den starken Aufsteiger FSV Jägersburg bog das Team beispielsweise einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch in einen Sieg um, und bei der knappen 1:2-Niederlage gegen den Meisterschaftsanwärter SC Hauenstein sah Adams ein „Spiel auf Augenhöhe“.

Wenn es Burgbrohl jetzt noch gelingt, die Formschwankungen auf ein Minimum zu reduzieren, dürfte der Truppe von Adams eine sorgenfreie Spielzeit bevorstehen. Touré hätte sicherlich nichts dagegen einzuwenden. In seinem (Fußballer-)Leben muss es schließlich nicht immer so turbulent zugehen wie noch in der Vergangenheit.

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