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 Vorberichte: SV Gonsenheim - TuS Koblenz

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: SV Gonsenheim - TuS Koblenz   Fr 9 Okt 2015 - 0:21

Zitat :
Kapitän Marx in der Zuschauerrolle

Koblenz. Nur ein einziges Törchen fehlte der TuS Koblenz in der Bilanz des elften Spieltags, um erstmalig wenigstes für eine Woche die Tabellenführung in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar übernehmen zu können. Das eigene, hart erstrittene 3:1 gegen die SpVgg Burgbrohl lieferte eine komfortable Ausgangslage, tags darauf nahmen die Schängel dann noch wohlwollend das 0:1 des Spitzenreiters SC Hauenstein beim FC Karbach zur Kenntnis.

Die nächste Herausforderung steht am Sonntag um 15 Uhr auf dem Programm, dann müssen die Koblenzer beim zuletzt arg schwächelnden SV 1919 Gonsenheim im Stadion "Wildpark" antreten. Dabei muss der Tabellenzweite einmal mehr auf ungeliebtem Kunstrasen antreten - ein Umstand, mit dem TuS-Trainer Petrik Sander zwar leben kann, mit dem er sich aber nicht anfreunden möchte: "Ich mag diesen Belag generell nicht, Fußballspiele sollten in höheren Sphären auf Rasen ausgetragen werden." Noch frisch in Erinnerung ist dabei eine der bisher zwei Pflichtspiel-Niederlagen: Im Rheinlandpokal verlor die TuS auf eben diesem Untergrund mit 1:2 beim TuS Kirchberg. Der zweite Versuch verlief wesentlich erfolgreicher, beim jüngsten Auswärtsspiel in Wiesbach gingen die Koblenzer mit einem 1:0-Erfolg vom künstlichen Geläuf.

Welche Diskussion aber weitaus mehr Raum einnimmt, ist naturgemäß jene ums verfügbare respektive einzusetzende Personal: Nach Tony Schmidt (muss noch einmal zwangspausieren) fehlt nun auch Kapitän André Marx nach seiner Roten Karte im Duell mit den Brohltalern. "Die Entscheidung war ein absoluter Witz", urteilte Sander, nachdem er die entsprechende Videoaufzeichnung in Augenschein genommen hatte: "Es würde mich wirklich wundern, wenn er dafür länger als ein Spiel gesperrt werden würde. "

Ein Urteil ist noch nicht gesprochen, gegen Gonsenheim muss der Innenverteidiger mit der Nummer 16 auf jeden Fall passen. Vorhersage: José Matuwila, zuletzt als Außenverteidiger im Einsatz, rückt für Marx nach innen, dafür dürfte Luca Wolf - er schmorte gegen Burgbrohl komplett auf der Reservebank - wieder den dann verwaisten Posten des linken Abwehrmanns einnehmen. "Das kann sein", räumte Sander ein. Für Schmidt könnte erneut Yannik Tewelde die rechte Mittelfeldseite bearbeiten. Ansonsten bleibt vermutlich alles beim Alten, schließlich läuft es ja auch absolut rund für die Koblenzer nach acht Punktspielsiegen hintereinander. Die einzige Niederlage, das 0:2 in Jägersburg, liegt nun schon fast drei Monate in der Vergangenheit.

Und wenn's einmal richtig läuft, dann wird es schwer für die Spieler aus der zweiten Reihe, sich irgendwie warm für einen Einsatz zu empfehlen. Fatjon Celani beispielsweise nutzte die Gunst der Stunde, als er sich nach seiner Einwechslung in Völklingen (3:2) direkt mit einem Treffer und einer guten Leistung nachhaltig ins Gedächtnis spielte. Auf eine derartige Bewährungsprobe warten nun auch Eldin Hadzic und Marcus Fritsch, die in der Vorsaison noch in schöner Regelmäßigkeit zur Stammformation der Schängel zählten.

Hadzic war gegen Burgbrohl zwar im 18er-Kader, doch für ihn kommt ein Einsatz von Beginn an noch zu früh, wie Sander erläutert: "Er ist nach seine langen Verletzungspause weiter weg als näher dran." Ähnliches gilt auch für Fritsch, der nach Adduktoren- und Leistenproblemen jetzt erst wieder ins Rollen kommt. "Wir werden mit ihm vielleicht am Freitag im Spiel der U23 einen Versuch unternehmen", will Sander dem 20-jährigen Blondschopf die dringend nötige Spielpraxis verschaffen.

Die hätte derzeit wohl auch gerne Michael Stahl. Die Koblenzer Ikone, Torschütze des Jahres 2010, ist nach langer Verletzungs- und Leidenszeit schon seit ein paar Wochen im Training. Auf einen neuen Vertrag muss er aber noch eine Weile hoffen. Sander: "Es ist gefährlich, da jetzt ein vorschnelles Urteil zu fällen. Zurzeit ist er ja wieder krank geschrieben. Wir wollen diesen Monat noch abwarten und dann eine Entscheidung treffen." Geduld ist also für einige Spieler im Kader derzeit das Schlagwort.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-oberliga/tus-koblenz_artikel,-Kapitaen-Marx-in-der-Zuschauerrolle-_arid,1380269.html#.VhaDtiscQW5
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