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 Vorberichte: SVN Zweibrücken - TuS Koblenz

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BeitragThema: Vorberichte: SVN Zweibrücken - TuS Koblenz   Sa 24 Okt 2015 - 14:52

Zitat :
TuS-Fans dürfen wieder ohne Aufpasser zum Spiel
Fußball-Oberliga Regionalverband setzt Auflagen gegen Koblenz aus

Koblenz. Auch am Samstag wird Fußball-Oberligist TuS Koblenz wohl wieder von zahlreichen Fans begleitet. Auf die 188 Kilometer lange Reise ins weit entfernte Zweibrücken muss die TuS allerdings diesmal nicht „fünf geschulte Ordner“ mitschicken wie zuletzt nach Gonsenheim. Der Regionalverband Südwest hat die Auflage gegen den aktuellen Tabellenführer bis zum Jahresende ausgesetzt, rechtzeitig vor dem Auswärtsspiel der Fußball-Oberliga beim Tabellenletzten SVN Zweibrücken am Samstag um 14.30 Uhr.

Spruchkammer wird verhandeln

Mit dem Rückzieher des Verbands ist die leidige Angelegenheit allerdings noch lange nicht abgeschlossen. Im Gegenteil. Wie Bernd Hemmler, der Spielleiter der Oberliga, auf RZ-Anfrage mitteilte, will sich die Spruchkammer des Regionalverbands unter Vorsitz von Heinz Müller (Neunkirchen) „spätesten in der übernächsten Woche“ in einer mündlichen Verhandlung mit den Vorwürfen gegen die TuS und ihren Anhang sowie mit dem Einspruch der Koblenzer gegen die Auflagen befassen.

Ausgangspunkt der Streitigkeiten war das Auswärtsspiel der TuS am 26. September beim FC Hertha Wiesbach. Die Koblenzer Fans hatten sich die Partie von außerhalb des Stadions angeschaut, nachdem die Gastgeber ihnen nur einen schmalen Grünstreifen am Fuße eines stark abschüssigen Hügels zuweisen wollten. „Die Wiesbacher ärgerten sich, dass unsere Fans kein Eintrittsgeld bezahlten“, erinnert sich TuS-Präsidiumsmitglied Hannes van Heesch, der wie Kollege Frank Linnig vor Ort war. „Die Polizei hätte unsere Fans auch auf die Tribüne gelassen, doch der Verein wollte ihnen die entsprechenden Tickets nicht verkaufen.“

Nach der Partie kam es zu heftigen Wortgefechten, auch unter den Offiziellen beider Teams. Doch die TuS-Vertreter konnten von keinerlei Ausschreitungen oder sonstigem unangemessenen Verhalten der blau-schwarzen Anhängerschaft berichten, sieht man davon ab, dass plötzlich ein einzelner Ski (!) aufs Wiesbacher Tribünendach flog, ohne jemanden zu verletzen.. „Wir haben mehrfach mit der Polizei in Koblenz und im Saarland telefoniert, die bestätigt hat, dass unsere Fans sich nichts haben zuschulden kommen lassen“, versichert van Heesch.

Auflagen kosten 750 Euro pro Spiel

Dennoch verhängte Oberliga-Spielleiter Hemmler wenige Tage später gegen die TuS die erwähnten Auflagen, die den Verein fürs Spiel in Gonsenheim rund 750 Euro gekostet haben. Zur Begründung hieß es, dass im Laufe der bisherigen Saison „vermehrt Problemfans der TuS Koblenz auffällig“ geworden seien. Hemmler präzisiert auf Nachfrage: „Die Anordnung stützte sich auf Erkenntnisse, die ich gewonnen habe, über die ich aber vor der Verhandlung nichts sagen kann. Der Vorsitzende der Spruchkammer recherchiert nun, ob das, was mir zugetragen wurde, der Realität entspricht.“ Die TuS-Verantwortlichen waren vor allem empört darüber, dass der Verein vor Verhängung der Sanktionen nicht mal angehört wurde. TuS-Präsident Werner Hecker weiß bis heute nicht, was man von Verbandsseite seinem Verein oder seinen Fans konkret vorwirft: „Das macht mich ein bisschen sauer. Ich will doch wenigstens wissen, wofür ich einen auf die Rübe kriege.“

Dazu Hemmler: „Ich habe im Internet (auf der Homepage der TuS, Anm. d. Red.) die Stellungnahme des Vereins zu den Vorfällen in Wiesbach gelesen, da brauchte ich keine zusätzliche Stellungnahme mehr einzuholen. Ich bin ja kein Jurist, sondern Spielleiter.“ Beim nächsten Auswärtsspiel in Gonsenheim überzeugte sich Hemmler persönlich davon, dass sich die TuS-Fans friedlich verhielten: „Da ist nichts passiert.“ Als Beleg für die Harmlosigkeit des Koblenzer Anhangs wollte er diese Beobachtung allerdings nicht werten; eher im Gegenteil: „Vielleicht haben sie sich überlegt, ein bisschen ruhiger zu werden.“

Natürlich weiß die Vereinsführung der TuS, dass sich unter der blau-schwarzen Anhängerschaft nicht nur weiße Schafe tummeln. In der vergangenen Regionalligasaison war es zu etlichen Vorfällen gekommen, die dem Koblenzer Verein ein schlechtes Image bescherten – und nicht nur das. „Wir haben in der vergangenen Saison rund 10 000 Euro bezahlt für Fehlverhalten unserer Fans“, sagt Präsidiumsmitglied van Heesch.

Ultras sagen Wohlverhalten zu

Doch die Zeiten haben sich geändert, versichert „Edelfan“ van Heesch: „Ich habe mich vor der Saison mit zahlreichen Fans, darunter auch den Ultras, getroffen und intensiv mit ihnen diskutiert. Sie haben zugesagt, sich anständig zu benehmen, und wir haben im Gegenzug Hausverbote fürs Stadion, die durchaus möglich gewesen wären, nicht umgesetzt.“

Ob die „harten Jungs“ unter den TuS-Fans nun aber auf Dauer geläutert sind, bleibt ungewiss. TuS-Präsident Hecker hat vom Spruchkammervorsitzenden Heinz Müller erfahren, dass die Staatsanwaltschaft Saarbrücken 15 Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt in Zusammenhang mit dem TuS-Spiel in Wiesbach eingeleitet hat. „Dabei geht es um Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“, sagt Hecker. „Im direkten Umfeld des Spiels hat davon keiner unserer Leute etwas gesehen oder mitbekommen.“
Klären will der Regionalverband im Übrigen auch die rassistischen Beleidigungen, denen sich TuS-Akteur Jose Matuwila nach der Partie in Wiesbach ausgesetzt sah und die Hannes van Heesch als Ohrenzeuge bestätigt. „Selbstverständlich ermitteln wir auch in dieser Sache“, versichert Hemmler. „Wenn es sich so zugetragen hat, wird es Konsequenzen haben.“

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 23. Oktober 2015, Seite 13.
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BeitragThema: Re: Vorberichte: SVN Zweibrücken - TuS Koblenz   Sa 24 Okt 2015 - 14:54

Zitat :
SVN Zweibrücken hat seit 357 Tagen keinen Punkt mehr gewonnen – Sander warnt trotzdem

Wenn der Tabellenerste beim Schlusslicht antritt, sollte das eine klare Sache sein. Doch Petrik Sander, Trainer der TuS Koblenz, will von Überheblichkeit vor dem Auswärtsspiel beim abgeschlagenen Tabellenletzten SVN Zweibrücken nichts wissen: „Wir haben keinen Grund, irgendeinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen“, sagt der Coach. „Man muss immer Obacht geben und jeden Gegner respektieren.“ Allerdings sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache. Die Westpfälzer haben am 1. November 2014 zum letzten Mal ein Punktspiel gewonnen, damals war's ein 2:0 beim Regionalliga-Konkurrenten FC-Astoria Walldorf. Im Kalenderjahr 2015 lautet die Bilanz der Zweibrücker: 14 Regionalligaspiele, null Punkte, 2:49 Tore; 13 Oberligaspiele, null Punkte, 4:47 Tore. Da besteht wenig Hoffnung, den Abstieg in die Sechstklassigkeit zu verhindern. Sander hat festgestellt: „Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, dass sie ab der 50., spätestens ab der 60. Minute Probleme bekommen und einbrechen.“ Persönlich hat er den nächsten Gegner am 5. Spieltag in Karbach beobachtet, wo der SVN durch ein Tor von Thomas Klasen (31.) mit 0:1 verlor. „Da haben sie ganz gut gespielt“, sagt Sander. „Auch bei unserem 2:1-Sieg in Zweibrücken vergangene Saison haben wir uns sehr schwergetan.“

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 23. Oktober 2015, Seite 13.
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