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 Spielberichte: TuS Koblenz - FC Homburg 2:1 (2:1)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - FC Homburg 2:1 (2:1)   Spielberichte: TuS Koblenz - FC Homburg 2:1 (2:1) EmptySa 30 Nov 2013 - 22:34

Zitat :
TuS feiert knappen 2:1-Heimsieg gegen den FC Homburg!
22 Punkte aus den letzten 11 Spielen - Assauer und Dzaka treffen für die TuS - Vollborn hält Foulelfmeter!

Die TuS bleibt in der Regionalliga Südwest in der Erfolgsspur! Am Samstag feierten die Schängel vor 1614 Zuschauern im Stadion Oberwerth einen knappen 2:1-Heimsieg gegen den FC Homburg. Damit sammelte die TuS unter Teamchef Evangelos Nessos insgesamt 22 Punkte aus den letzten 11 Spielen und kassierte dabei nur eine Niederlage. Ein Doppelschlag durch Treffer von Jerome Assauer (23.) und Anel Dzaka (24.) sorgte für den nächsten Dreier im Stadion Oberwerth. Der FC Homburg kam in der 45. Minute durch den ehemaligen Koblenzer Emil Noll nur noch zum 1:2-Anschlusstreffer. Eine ganz starke Leistung zeigte auch TuS-Keeper Fabrice Vollborn, der unter anderem in der 59. Minute einen Foulelfmeter von André Kilian. Aufgrund einer sehr starken ersten Halbzeit und purer Leidenschaft in den zweiten 45 Minuten verdiente sich die TuS den Dreier gegen den Tabellenfünften der Regionalliga Südwest.

Die TuS war in den ersten 45 Minuten die klar bessere Mannschaft und spielte die ambitionierten Gäste praktisch an die Wand. Immer wieder tauchten die Schägel gefährlich im Strafraum des FC Homburg auf. Zunächst blieben Distanzschüsse von Rechtsverteidiger Takuya Takahashi (6.) und Patrick Nonnenmann (7.) ohne Erfolg. Die TuS blieb brandgefährlich und hatte durch Anel Dzaka (15., Dop-Kick) und Stefan Haben (17., Kopfball) zwei weitere richtig gute Chancen. Über die komplette erste Halbzeit hatte die TuS deutlich mehr Ballbesitz und war optisch überlegen. Ein 30-Meter-Kracher von Anel Dzaka zwang FC-Keeper Sancaktar zur nächsten Parade (21.). Aus dem Nichts dann die erste und richtig gute Chance für die Gäste. Nach einem Konter über links tauchte Carsten Lutz plötzlich frei vor TuS-Keeper Fabrice Vollborn auf. Mit einem Mega-Reflex rettete der 22-Jährige gegen den Homburger (23.). Praktisch im Gegenzug die 1:0-Führung für die TuS: Nach einer gefährlichen Hereingabe von Kevin Lahn konnte FC-Keeper Sancaktar den Ball nicht entschärfen, stattdessen landete die Kugel bei TuS-Torjäger Jerome Assauer, der das Leder aus sieben Metern mit viel Gefühl ins Tor köpfte (23.). Und es kam noch besser für die Schängel, denn eine Minute später gelang Anel Dzaka nach einem Konter über Kevin Lahn und Torschütze Assauer das 2:0 (24.). Ein Doppelschlag der Schängel! Assauer hatte den Ball vor dem herausstürmenden Sancaktar mustergültig zu Dzaka abgelegt, der locker abstaubte. Bis zur Halbzeitpause kontrollierte Koblenz die Partie, der FC Homburg war wirklich erschreckend schwach. Ein Bock der FC-Abwehr führte kurz vor der Pause fast zum 3:0. Dzaka war fünf Meter vor dem Kasten selbst überrascht und konnte das Leder nicht mehr kontrollieren (43.). Noch einmal tauchte dann doch der FCH gefährlich vor dem TuS-Tor auf. Mit einem sensationellen Tackling spitzelte Takuya Takahashi dem schnellen Lutz im Strafraum den Ball vom Fuß (45.). Der fällige Eckball führte dann praktisch mit dem Pausenpfiff noch zum 1:2-Anschlusstreffer durch Emil Noll, der nach einer Kilian-Kofballverlängerung das Leder am langen Pfosten in die Maschen knallte (45.).

Der FC Homburg spielte in der zweiten Halbzeit deutlich engagierter nach vorne. In der 52. Minute kratzte Fabrice Vollborn einen 18-Meter-Schlenzer von Klinger aus dem Winkel, auf der Gegenseite verzog Assauer einen Drehschuss nach Kopfballvorlage von Michael Stahl (54.). Nach einem Konter der Gäste konnte TuS-Schlussmann Vollborn den eingwechselten Gerlinger nur noch per Foul stoppen und sah die Gelbe Karte. Beim Strafstoß von Kilian war der starke TuS-Keeper dann wieder zur Stelle. Mit einem starken Reflex konnte der Keeper den Rechtsschuss parieren und rettete somit die knappe 2:1-Führung (59.). Homburg blieb gefährlich, die TuS lauerte auf Konter. Baier (63.) und Gerlinger (68.) vergaben gute Gelegenheiten. In der 73. Minute konnte Vollborn einen Distanzschuss von Kilian entschärfen. Pech hatte die TuS bei zwei Szenen im Strafraum des FC Homburg. Zunächst wurde bei einer Flanke von Lahn zu Boden gerissen (67.), in der 79. Minute war die Angelegenheit eigentlich noch deutlicher. Assauer wurde nach einem Konter vom bereits mit Gelb verwarnten Gaebler im 16er zu Fall gebracht, Schiedsrichter Schmitt entschied auf Handspiel des Koblenzers. In den letzten zehn Spielminuten drängten die Gäste noch einmal auf den 2:2-Ausgleich. Aus spitzem Winkel jagte der eingewechselte Bellanave den Ball aus fünf Metern am Tor vorbei (84.). Eine Minute später die nächste hundertprozentige Torchance für den FCH in einer intensiven Schlussphase: Nach einer Tewelde-Flanke köpfte Lutz am langen Pfosten aus fünf Metern am Tor vorbei (85.). In der Nachspielzeit vergab der eingwechselte Ideal Iberdemaj nach einer Duchscherer-Flanke per Kopf das 3:1 (90.+4). Letztlich blieb es beim 2:1 für die Schängel und den wichtigen Heimsieg gegen den FC Homburg. Nächste Woche geht es zum letzten Meisterschaftsspiel des Jahres nach Offenbach. Forza TuS!

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - FC Homburg 2:1 (2:1)   Spielberichte: TuS Koblenz - FC Homburg 2:1 (2:1) EmptyMo 2 Dez 2013 - 9:53

Zitat :
TuS stellt in 50 Sekunden die Weichen auf Sieg

Koblenzer erkämpfen sich ein 2:1 gegen FC Homburg – Assauer und Dzaka treffen – Vollborn pariert Foulelfmeter

Koblenz. Einen optimalen Start in die Rückrunde der Fußball-Regionalliga Südwest erwischte die TuS Koblenz im Duell mit dem FC 08 Homburg. Nach einer sehenswerten ersten Hälfte und einem zweiten Spielabschnitt, der wahrlich nichts für schwache Nerven war, siegten die Schängel gegen die ambitionierten Saarländer am Ende knapp und auch etwas glücklich mit 2:1 (2:1). Unmittelbar nach dem Abpfiff des letzten Heimspiels im auslaufenden Kalenderjahr verneigten sich die Spieler des Gastgebers mit einem Transparent symbolisch vor ihrem Anhang: „Vielen Dank für die Unterstützung.“

Keine Frage, dass TuS-Teamchef Evangelos Nessos unterm Strich mit dem siebten Saisonerfolg natürlich zufrieden war: „Die erste Halbzeit war läuferisch und taktisch nahe an der Perfektion. Wir haben unsere paar Chancen eiskalt genutzt. Am Ende hätte es aber auch noch anders ausgehen können.“ Für seinen Kollegen Christian Titz gab es keine zweite Meinung: „Wir haben hier drei Punkte verschenkt“, gab er etwas zerknirscht zu Protokoll. Gegen drei unmittelbare Konkurrenten im Aufstiegskampf hatten sich die Homburger zuletzt jeweils mit 2:0 behauptet, beim auf dem Papier schlechter notierten Ex-Zweitligisten setzte es nun innerhalb von 50 Sekunden zwei Gegentore.

Im Luftduell mit Anel Dzaka konnte FCH-Schlussmann Edin Sancaktar nur ungenügend klären, den abprallenden Ball setzte Jerome Assauer mit dem obersten Körperteil über den auf der Linie postierten Emil Noll hinweg ins Netz (23.). Und kaum eine Minute später war Assauer vorm gegnerischen Tor schon wieder in Position, passte diesmal uneigennützig quer auf den mitgelaufenen Dzaka, der nur noch abzustauben brauchte. „Haarsträubende Böcke“ hatte Titz in dieser für Homburg wenig erbaulichen Phase gesehen.

Linksverteidiger Noll, 2007 auch mal ein halbes Jahr bei der TuS im Einsatz, stand im weiteren Verlauf zweimal im Mittelpunkt: Erst traf der 194 Zentimeter große Hüne direkt vor der Pause nach einer Ecke des agilen Carsten Lutz zum Anschluss, dann im Getümmel nach dem Abpfiff den Koblenzer Innenverteidiger Patrick Nonnenmann. Schiedsrichter Philipp Schmitt hatte seine Hand schon an der Roten Karte in der Gesäßtasche, ließ diese dann aber doch stecken. „Erst gab es ein Wortgefecht und dann hat er mich ein bisschen gewürgt. Aber alles halb so schlimm“, wiegelte Nonnenmann ab. Der Mann mit der Nummer drei wollte übrigens vor dem einzigen Koblenzer Gegentreffer des Nachmittags auch ein Foulspiel Nolls an TuS-Abwehrrecke Stefan Haben gesehen haben.

Nach diesem Tor und der dann folgenden Halbzeitpause bekamen die Gäste ordentlich Oberwasser. Doch Schlussmann Fabrice Vollborn, nach dem Spiel zum besten Koblenzer des Monats gekürt, hielt, was zu halten war. Und entpuppte sich speziell in der 59. Minute als Matchwinner, als er einen von ihm selbst an Dennis Gerlinger verschuldeten und von Homburgs Kapitän André Kilian getretenen Foulelfmeter meisterte. „Wir haben alles gegeben. Am Ende war wohl unsere Defensivleistung der Schlüssel zum Erfolg. So kann es jetzt gerne weitergehen“, sagte Vollborn nach einer turbulenten Schlussphase.

Und als fairer Sportsmann ergänzte er mit Blick auf seinen derzeit angeschlagenen Torwartkollegen Dieter Paucken: „Wenn Dieter im neuen Jahr wieder fit ist, freue ich mich auf einen Konkurrenzkampf auf Augenhöhe.“ Auch Nonnenmann, einer der besten Koblenzer in einer homogenen Einheit, atmete nach dem Abpfiff erst einmal ordentlich durch: „In den letzten 15 bis 20 Minuten war es eine richtige Schlacht. Die erste Halbzeit war dafür fast perfekt. Es war ein guter Plan, früh draufzugehen. Das war natürlich ein bisschen riskant, doch es hat sich im Endeffekt gelohnt.“

Dass sich die Mannschaft derzeit durchaus auf dem Level der Topteams im Südwesten bewegt, zeigten die Begegnungen in Frankfurt und gegen Homburg, wenn auch phasenweise das Quäntchen Glück auf der Seite der Schängel war. In der Summe der Ereignisse steht aber aktuell nur ein neunter Platz in der Bilanz, zehn respektive elf Punkte hinter den beiden Relegationsplätzen an der Spitze und sieben Zähler vor der Abstiegszone, beginnend mit Hessen Kassel.

Den Abstand nach unten gilt es nun im letzten Spiel des Jahres bei den schwächelnden Kickers aus Offenbach möglichst auszubauen. Während die Koblenzer also zumindest mit einem Auge noch nach unten schauen, blickt Titz trotz der Niederlage in die andere Richtung und in die etwas fernere Zukunft: „Erst im April werden sich vier Teams an der Spitze absetzen.“ Ob er seine Mannschaft dazu zählt und wen er sonst noch meint, ließ der Homburger Coach offen.

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