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 16. Spieltag: SG Malberg/Rosenheim - TuS Koblenz II 0:2

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TuS-Thomas
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BeitragThema: 16. Spieltag: SG Malberg/Rosenheim - TuS Koblenz II 0:2   Fr 20 Nov 2015 - 23:27

Zitat :
TuS Koblenz II nutzt eine Malberger Unachtsamkeit
Rheinlandliga Naric und Inal treffen beim 2:0 der Oberligareserve

Malberg. Eine Freistoßvorlage aus dem Mittelfeld von Kerim Arslan, ein aus halbrechter Position vollstreckender Adressat Aleksandar Naric und der anschließende Jubel in Blau-Schwarz – diese Aktion aus der 26. Minute hat im Fußball-Rheinlandligaspiel zwischen der SG Malberg/Rosenheim und der TuS Koblenz II den Unterschied gemacht. Dass Can Inal in der Nachspielzeit einen Koblenzer Konter schließlich noch zum 2:0-Endstand vollendete, diente nur noch der Statistik und der Koblenzer Absicherung, auf den letzten Drücker nicht doch noch den Dreier einzubüßen.

„Ein Unentschieden wäre meiner Meinung nach verdient gewesen“, urteilte Malbergs Trainer Michael Boll. „Wir hatten starke Aktionen nach vorne, gute Möglichkeiten, aber auch eine Unachtsamkeit in unserem Spiel, und die wird von einer Mannschaft mit dem Niveau von Koblenz bestraft“, schilderte Boll den für ihn „spielentscheidenden“ Treffer von Naric gegen Mitte der ersten Hälfte bei Temperaturen von sechs Grad, fiesem Dauerregen und einer strammen, kalten Brise.

Nicht nur aufgrund dieser äußeren Bedingungen hatte TuS-Trainer Dirk Laux vor dem Gastspiel im Westerwald gewarnt: „Wir wussten, dass Malberg ein unangenehmer Gegner ist, der körperbetont spielt, und dass es dort häufig emotional zur Sache geht. Wir haben gut dagegengehalten, spielerisch fehlte heute allerdings vieles.“ Das spielte für den 44-Jährigen nach dem Abpfiff aber keine Rolle mehr, schließlich entführte seine Elf die drei Punkte: „Wir haben in dieser Saison schon deutlich bessere Spiele gezeigt, diese aber verloren.“

So ergaben sich für die Malberger einige gute Möglichkeiten, selbst auch einzunetzen. Vor allem die Angriffe über die mit Yanick Tsannang besetzte rechte Seite waren im ersten Abschnitt immer wieder zielstrebig. Erstmals in der 15. Minute: Thomas Blum legte den Ball zum Kameruner, dieser flankte, aber Sturmspitze Markus Nickol setzte seinen Schuss zu hoch an. Oder zehn Minuten später, als Nickol diesmal Tsannang bediente, seinen Schuss Ivan Baturins zwischen den Koblenzer Pfosten mit den Fäusten abwehrte und Blum den zweiten Ball per Direktabnahme ebenfalls übers Tor setzte.

Für die TuS, mit vier Spielern angetreten, die an den vergangenen beiden Spieltagen zum 18er-Aufgebot der Oberliga-Mannschaft zählten (David Peifer, Marcus Fritsch, Tobias Jakobs, Kerim Arslan), besaßen vor dem Kabinengang neben Naric bei seinem Tor durch Marvin Weber mit einem 20-Meter-Freistoß (17.) und Tobias Jakobs, der eine Hereingabe Kerim Arslans grätschend knapp nicht mehr erreichte (39.), ordentliche Gelegenheiten.

„Insgesamt waren wir in den ersten 45 Minuten die bessere Mannschaft“, fand Malbergs Michael Boll, dem nach gut einer Stunde der Torjubel auf den Lippen lag: Bei Simon Weinlichs Schuss konnte mit Markus Nickol der „eigene Mann“ nicht mehr ausweichen, den Dennis Märzhäuser vor die Füße gefallenen Abpraller rettete Sekundenbruchteile später Björn Böhnke kurz vor der Linie. Torwart Baturins hätte das Nachsehen gehabt, weil er zuvor im Luftzweikampf die Kontrolle verloren hatte. „Wir sind nicht gut in die zweite Halbzeit reingekommen und haben nicht genug gemacht“, beobachtete Dirk Laux. Die Schängel hatten die Malberger Angriffsbemühungen in der Regel zwar gut im Griff, nach vorne kam jedoch nicht mehr viel. Wenn der Ball in die Nähe des Strafraums des Vorjahresaufsteigers kam, mussten die Rot-Weißen aber den Atem anhalten. David Peifer scheiterte in der 59. Minute an Zeiler, und Tobias Jakobs vergab nach einer Hereingabe von der rechten Seite aus der Nahdistanz das mögliche 2:0. Es wäre wohl die Entscheidung gewesen, weil die Gastgeber trotz der einen oder anderen guten Chance insgesamt zu sehr im Hauruck-Stil agierten. Sie rückten nach rund 70 Minuten offensiver nach, aber im Mittelfeld fehlte es am nötigen Ideenreichtum.

Die entstehenden Räume nutzten zwei Joker zum 2:0. Marcel Stieffenhofer legte für Can Inal vor, der Schlussmann Zeiler klassisch ausguckte. Inal hätte mit dem nächsten Angriff sogar noch für das 3:0 sorgen können, dieses Ergebnis hätte dem deutlich ausgeglicheneren Kräfteverhältnis allerdings nicht entsprochen.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 16. November 2015, Seite 14.
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