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 Vorberichte: TuS Koblenz - SpVgg EGC Wirges

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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - SpVgg EGC Wirges   Fr 27 Nov 2015 - 19:20

Zitat :
Die TuS will gegen Wirges eine neue Serie starten
Fußball-Oberliga Koblenzer lassen sich durch erste Heimniederlage nicht beirren – Westerwälder kommen am Samstag zum Rückrunden-Auftakt

Koblenz. 14 Siege, nur ein Unentschieden und zwei Niederlagen – eine Bilanz, durchaus eines Herbstmeisters würdig. Warum die TuS Koblenz in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar mit dieser Statistik nach Abschluss der Hinrunde aber „nur“ auf dem zweiten Platz rangiert, liegt unter anderem an jenem 1:1-Remis, das die Schängel am ersten Spieltag bei der SpVgg EGC Wirges erzielten.

Wenn am Samstag ab 14 Uhr das Rückspiel zwischen den geografisch relativ eng beieinanderliegenden Vereinen im Stadion Oberwerth über die Bühne geht, zählt für die TuS im Prinzip nur das, was Präsidiumsmitglied Frank Linnig nach dem 1:2 im Spitzenspiel gegen den SC Hauenstein wie folgt formulierte: „Dann beginnen wir jetzt eine neue Serie.“ Bezogen auf das anstehende Spiel gegen die Westerwälder bedeutet das: drei Punkte sollen her.
Das schreibt sich immer so einfach, passiert aber in der realen Fußballwelt natürlich nicht im Vorbeigehen. Und das betont der Koblenzer Trainer Petrik Sander ja Woche für Woche, verbunden mit der obligatorischen Warnung vor dem kommenden Gegner. So geschehen auch im Vorfeld der Begegnung mit der härtesten Konkurrenz aus Hauenstein. Aber auch alle noch so gut gemeinten Ratschläge, Hinweise und taktischen Maßnahmen greifen einfach nicht, wenn du – wie es im Jargon heißt – die „Seuche am Fuß“ hast. Es hatte den Anschein, als könnte Sander gut mit dem Geschehenen umgehen: „Es war ja nur das Ergebnis, das nicht gestimmt hat. So Tage gibt es im Fußball nun mal.“

Und so ganz nebenher haben die Koblenzer am letzten Hinrunden-Spieltag auch das Attribut „sturmstärkste Mannschaft“ verloren, weil der TSV Schott Mainz nach dem 9:1-Kantersieg gegen Zweibrücken (nach 19 Minuten stand es dort bereits 6:0) in dieser Kategorie an den Schängeln vorbeigezogen ist. Aber das ist eine Randnotiz – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Grundsätzlich ließ sich die TuS nicht die Stimmung vermiesen oder gar komplett aus der Bahn werfen. „Wir waren enttäuscht, klar. Aber ich kann niemandem einen Vorwurf machen“, so Sander.

Personelle Konsequenzen, wie sie mitunter nach einer Niederlage für den einen oder anderen Mitstreiter auf dem Feld zu befürchten sind, kommen für den Coach nicht in Frage: „Warum sollte ich etwas ändern? Dafür gibt es keine gravierenden Gründe.“ Somit wird wohl die bewährte Formation im 4-1-4-1-System am Samstag auflaufen. Zumindest eine Änderung wird es im 18er-Kader geben, aber die betrifft die Reservebank. „Kadir Yalcin ist verletzt“, signalisiert Sander, dass die Nummer zwei hinter dem souveränen Schlussmann Sebastian Patzler derzeit nicht zur Verfügung steht. Als möglichen Ersatz nannte der Koblenzer Trainer den U23-Keeper Ivans Baturins und die beiden Torhüter des A-Junioren-Regionalligateams.

Personell ähnlich gut sieht es im Wirgeser Lager aus, Trainer Thomas Arzbach – erst seit Anfang September in der Verantwortung – stehen alle Spieler zur Verfügung. Auch Kapitän Marian Kneuper ist seit Mittwoch wieder voll im Mannschaftstraining und steht als Alternative für die Abwehr zur Verfügung. Arzbach gibt zu Protokoll: „Gegen die Übermannschaft vom Rhein haben wir eigentlich keine Chance, aber die wollen wir nutzen. Wir fahren nicht nach Koblenz, um da nur Parkplätze zu blockieren. Nicht wir, sondern unsere Gastgeber stehen unter Zugzwang. Wir dagegen haben rein gar nichts zu verlieren.“ Zumindest die eingangs erwähnten drei Punkte, mit denen die TuS dem Ensemble von Weltmeister Jürgen Kohler auf den Fersen bleiben möchte.

Das letzte TuS-Spiel des Jahres bei der SV Elversberg II wurde auf Freitag, 4. Dezember (19 Uhr), vorverlegt. Neuer Spielort: Mühlwaldstadion in St. Ingbert.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 27. November 2015, Seite 25.
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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - SpVgg EGC Wirges   Fr 27 Nov 2015 - 19:21

Zitat :
Der Gegner unter der Lupe: SpVgg EGC Wirges

Wirges. Wäre die Saison schon nach der ersten Halbserie beendet, stünde die SpVgg EGC Wirges schon mit einem Bein in der Rheinlandliga. Da nur Saar 05 Saarbrücken nach aktueller Lage aus der Regionalliga Südwest absteigen würde, müssten die Mannschaften auf den Oberliga-Plätzen 15 bis 18 in die höchste Verbandsklasse absteigen. Und dazu zählen nun mal die Westerwälder als Viertletzter des Tableaus. Nur der Aufstieg des Zweitplatzierten nach erfolgreicher Relegation würde Wirges in diesem Fall den Hals retten.

Womit der Kreis wieder geschlossen wäre, denn dabei handelt es sich zurzeit um die TuS Koblenz, den kommenden Gegner der Eintracht Glas-Chemie, wie das Kürzel im Vereinsnamen übrigens in voller Länge ausgesprochen wird. Nach grottigem Saisonstart schaffte Wirges nach zuvor nur vier Remis in acht Spielen erst am 20. September mit 4:0 gegen den SVN Zweibrücken den ersten Saisonsieg. Da war der ursprüngliche Trainer Jörg Bach schon nicht mehr im Amt, das 0:2 im Rheinlandpokal am 2. September beim Bezirksligisten VfB Linz war für ihn zugleich das letzte Spiel. Mit dem neuen Coach Thomas Arzbach holten die Westerwälder immerhin 14 Zähler in neun Begegnungen und schafften dabei auch das, was die TuS jüngst nicht zuwege brachte: Am 10. Oktober erzwang die SpVgg ein respektables 0:0 beim SC Hauenstein und verhalf der TuS – wenn auch nur vorübergehend – zum Sprung auf den ersten Platz. Und in Jägersburg, wo Koblenz mit 0:2 die einzige Auswärtsniederlage bezog, war Wirges mit sage und schreibe 4:0 erfolgreich.

Allesamt Quervergleiche, die nur bedingt die wahren Kräfteverhältnisse widerspiegeln. Beim 1:1 im Hinspiel sah die TuS nach dem Treffer von Tobias Jakobs (61.) schon wie der sichere Sieger aus, bevor Daniel Bode in der dritten Minute der Nachspielzeit den finalen Ausgleich erzielte. Damit es diesmal gar nicht so weit kommt, wollen die Schängel vor eigenem Publikum schon lange vor der Schlussphase für klare Verhältnisse sorgen.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 27. November 2015, Seite 25.
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