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 Spielberichte: TuS Koblenz - FC Hertha Wiesbach 2:0 (2:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - FC Hertha Wiesbach 2:0 (2:0)   So 10 Apr 2016 - 3:05

Zitat :
TuS baut Tabellenführung nach 2:0-Heimsieg aus
Fatjon Celani und Angelo Hauk schießen die Schängel zum 19. Saisonsieg

Die TuS Koblenz hat am 27. Spieltag ihre Tabellenführung in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ausgebaut. Nach dem 2:0 (2:0)-Heimsieg gegen den FC Hertha Wiesbach beträgt der Vorsprung der Koblenzer auf den SC Hauenstein (0:1 gegen den FK Pirmasens II) bereits fünf Punkte. Der SCH hat jedoch ein Spiel weniger absolviert als die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander.

Es war ein verdienter Sieg der Schängel vor 1175 Zuschauern im Stadion Oberwerth. Vor allem in den ersten 45 Minuten boten die Blau-Schwarzen eine überzeugende Vorstellung. Nach sieben Minuten gab Tony Schmidt aus 16 Metern den ersten Warnschuss ab, nur wenig später verzog der schnelle Fatjon Celani nach Zuspiel von Angelo Hauk aus kurzer Distanz deutlich (12.). Die frühe 1:0-Führung für die Sander-Elf fiel dann nach einer Viertelstunde unter gütiger Mithilfe von Gästetorwart Julian Wamsbach. Der 19-Jährige schoss seinen eigenen Mitspieler an, die Koblenzer reagierten auf den Abpraller geistesgegenwärtig und kombinierten sich den Ball zu. Lutz Radojewski leitete die Kugel zu Schmidt, dessen Flankenball netzte Celani am langen Pfosten sicher zum 1:0 ein. Acht Minuten später hatten die Koblenzer Anhänger den nächsten Torschrei bereits auf den Lippen, als ein strammer Schuss von Celani nur hauchdünn am Pfosten vorbeizischte. Die TuS hatte Spiel und Gegner im Griff und blieb am Drücker. Ein direkter Freistoß von Radojewski aus 18 Metern hätte fast das 2:0 bedeutet, FC-Torwart Wamsbach konnte den Ball noch aus der Ecke fischen (28.). Auf der Gegenseite wurde es für die TuS in der 34. Spielminute brenzlig. Wiesbachs Jannik Schliesing probierte es aus halblinker Position, Sebastian Patzler verhinderte mit einer starken Parade den Ausgleich. Zwar konnte Björn Recktenwald den Abpraller im Tor unterbringen, doch der Wiesbacher stand zuvor im Abseits. Für TuS-Keeper Patzler blieb es im gesamten Spiel die einzige Bewährungsprobe, der 25-Jährige erlebte einen ruhigen Nachmittag zwischen den Pfosten. Ganz anders sein Gegenüber Wamsbach: Der Wiesbacher Torhüter sah einen Angriff nach dem anderen auf sein Gehäuse zukommen. Beim Abschluss von Michael Stahl fehlten nur Zentimeter zum Torerfolg (35.), wenig später zappelte der Ball dann im Netz. Hauk erhöhte in der 36. Minute unter Mithilfe des Pfostens auf 2:0 für die Schängel. Dies war gleichzeitig auch der Halbzeitstand.

Die zweiten 45 Minuten hatten nur noch wenige Höhepunkte parat. Von einem Aufbäumen gegen die Niederlage war bei den Gästen nichts zu sehen, die TuS beschränkte sich derweil auf das Nötigste und stand defensiv sicher. Die beste Chance hatte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs Schmidt. Statt den Ball nach einem Konter querzulegen, probierte es der Koblenzer alleine und traf nur das Außennetz (50.). Die Schängel ließen in der Folge den Ball durch die eigenen Reihen laufen und kamen nach einem Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Robert Stark (63.) und einem Rechtsschuss von Radojewski (67.) zu zwei Halbchancen. Daniel von der Bracke mit einem Versuch von der Strafraumgrenze (82.) und Kapitän André Marx per Freistoß (87.) sorgten in den letzten zehn Minuten noch einmal für Gefahr vor dem Gästetor, blieben bei ihren Abschlüssen aber jeweils erfolglos.

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - FC Hertha Wiesbach 2:0 (2:0)   So 10 Apr 2016 - 23:57

Zitat :
TuS trifft nur auf wenig Wiesbacher Widerstand

Koblenz. Fußball kann für die Anhänger des gastgebenden Vereins manchmal so schön und vor allem einfach sein: Ein Wetter fast wie gemalt, ein souveräner Zu-Null-Erfolg der eigenen Mannschaft, ein fairer Verlierer mit einem artig gratulierenden Trainer, eine friedliche und zufriedene Fangemeinde. So geschehen beim 2:0 (2:0) der TuS Koblenz im Spiel der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/ Saar gegen den FC Hertha Wiesbach.

Vor allem der zuletzt erwähnte Aspekt war nach den Vorkommnissen der jüngsten Vergangenheit sicher nicht der unwichtigste. TuS-Geschäftsstellenleiter Wolfgang Bakesch sagte schmunzelnd nach der friedlichen Demonstration: "Jetzt möchte ich aber auch gerne lesen, wie zahm die Fans waren." Also: Sie waren es, was natürlich auch nicht zuletzt am positiven Endergebnis lag. Hier noch die Aussage eines Mitglieds der Sportrechtskommission des Fußballverbands Rheinland, Heinz Fink war als offizieller Beobachter im Stadion Oberwerth vor Ort: "Es gab überhaupt nichts zu beanstanden, ich hätte genau so gut auch zu Hause bleiben können."

TuS-Trainer Petrik Sander fasste den sportlichen Ablauf zusammen: "Wir wollten den Gegner zu Fehlern zwingen, aggressiv sein, früh anlaufen. Die Aufgabe war außerdem, defensiv stabil zu stehen - das hat ja auch alles gut geklappt. Sonst fressen wir immer ein blödes Gegentor, das ist heute nicht passiert." Kollege Helmut Berg wirkte in seiner Analyse so, als hätte er die drei Punkte schon vor dem Anpfiff abgehakt: "Herzlichen Glückwunsch, ein verdienter Sieg. Koblenz ist aber nicht unser Maßstab. Die Gegentore haben wir teilweise selbst gemacht. Danach habe ich das Schlimmste befürchtet, aber die Schadensbegrenzung ist uns ganz gut gelungen."

Der Koblenzer Coach vertraute auf die gleiche Anfangsformation, die eine Woche zuvor beim 3:1 in Mainz den Rasen betreten hatte. In der ersten Halbzeit lief’s wie am Schnürchen. Der Gastgeber diktierte fast nach Belieben das Geschehen und brauchte diesmal eine knappe Viertelstunde, um mit gütiger Mithilfe des Gegners in Führung zu gehen. Hertha-Torwart Julian Wamsbach schoss beim Befreiungsschlag einen eigenen Mitspieler an, über Umwege gelangte der Ball auf der rechten Seite schließlich schnell zu Tony Schmidt, der uneigennützig in der Mitte seinen Teamkollegen Fatjon Celani suchte. Und auch fand: Der Mann mit der Nummer 15 setzte den Ball am langen Pfosten locker ins Netz und brachte die Koblenzer mit seinem 16. Saisontor in Führung.

Weitgehend harmlose Wiesbacher boten weiterhin wenig Widerstand, nur ein einziges Mal brachten sie die TuS-Defensive während der ersten Halbzeit in Verlegenheit, als sich Schlussmann Sebastian Patzler mächtig strecken musste, um den platzierten Schrägschuss von Jannik Schließing zu parieren. Berg zeigte sich begeistert von der Glanztat: "Überragend. Den hält in der Oberliga nicht jeder Torwart." Der wieder genesene Wiesbacher Torjäger Björn Recktenwald brachte den abprallenden Ball zwar mit dem Kopf im Ziel unter, stand bei dieser Aktion aber im Abseits (32.).

Es war eine Schrecksekunde für die TuS mit einem "Hallo-wach"-Effekt. Denn nur drei Minuten danach erhöhten die Schängel durch Hauk auf 2:0. Wieder war die Verteidigung der Gäste nicht ganz auf der Höhe, Kapitän Marius Neumeier köpfte beim Klärungsversuch den späteren Torschützen an, der dann knapp vor dem Strafraum nicht lange fackelte und per platziertem Schuss ins lange Eck dem Wiesbacher Keeper keine Abwehrmöglichkeit ließ. Unmittelbar nach dem Wechsel hätten die Koblenzer schon uneinholbar auf 3:0 stellen können, doch Schmidt war in einer 3:1-Überzahlsituation eine Spur zu eigensinnig und setzte den Ball knapp links neben das Tor anstatt in die Mitte zu den mitgelaufenen Hauk oder Celani zu passen (48.). Hauk (51.) und Lutz Radojewski (66.) zirkelten den Ball in aussichtsreicher Position übers Tor für eine nun etwas passiver auftretende TuS.

"Wir stehen!", beschwerte sich Sander denn auch folgerichtig am Spielfeldrand über die nun behäbiger wirkenden Bemühungen seiner Schützlinge. Am Ende brachte die TuS aber auch im Schongang den gegentorlosen Erfolg im Duell mit einem schwachen Kontrahenten über die Runden. Der Koblenzer Coach wollte die letzte halbe Stunde denn auch nicht als Haar in der Suppe ansehen: "Wir wollten hinten nichts mehr zulassen, so etwas geht natürlich auch zu Lasten der Offensive."



Und noch ein positiver Randaspekt: Der SC Hauenstein verlor eine Stunde später mit 0:1 gegen einen 48 Minuten lang in Unterzahl spielenden FK 03 Pirmasens II, den noch ungeschlagenen Tabellenführer der Rückrunde, damit wächst der Vorsprung an der Spitze auf ordentliche fünf Zähler. Am nächsten Sonntag muss die TuS bei der zuletzt fleißig punktenden SpVgg Burgbrohl antreten. "Und da möchte ich dann nichts davon lesen, dass wir die Favoritenrolle haben", machte Sander den versammelten Vertretern nach der Pressekonferenz unmissverständlich klar, wie er die Kräfteverhältnisse nach dem 2:1 der Brohltaler in Neunkirchen sieht. Auch wenn seine Elf stattliche 31 Punkte und 13 Plätze besser steht als der kommende Gegner. Fußball ist manchmal auch kompliziert und mehr als nur eine simple Rechenaufgabe.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-oberliga/tus-koblenz_artikel,-TuS-trifft-nur-auf-wenig-Wiesbacher-Widerstand-_arid,1468640.html
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