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 Spielberichte: TSG Pfeddersheim - TuS Koblenz 0:1 (0:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TSG Pfeddersheim - TuS Koblenz 0:1 (0:0)   Mi 11 Mai 2016 - 22:36

Zitat :
TuS steht mit eineinhalb Beinen in der Regionalliga
Fußball-Oberliga Koblenzer setzen sich im Aufstiegskampf dank des Tores von Angelo Hauk knapp mit 1:0 bei der starken TSG Pfeddersheim durch

Pfeddersheim. Das Meisterstück ist noch nicht zu 100 Prozent unter Dach und Fach, aber nach dem 1:0 (0:0)-Sieg im Spiel der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bei der TSG Pfeddersheim fehlt der TuS Koblenz nur noch ein Wimpernschlag zum Titelgewinn und der damit verbundenen Rückkehr nach nur einjähriger Abstinenz in die Regionalliga Südwest.

Für die Fans ist das schon beschlossene Sache, sie stürmten nach dem Abpfiff den Platz und feierten überschwänglich ihre Günstlinge. Angelo Hauk hatte übrigens mit dem Tor des Abends in einer lange offenen Begegnung nach 53 Minuten für die Entscheidung gesorgt.

TuS-Trainer Petrik Sander sagte später gewohnt sachlich: „Ich bin richtig stolz auf die Jungs, wir sind fast am Ziel. Der Moment heute nach dem Spiel gehörte der Mannschaft, da habe ich mich bewusst rausgehalten. Am Samstag können wir gemeinsam feiern, wenn wir das letzte noch fehlende Pünktchen holen wollen. Aber erst mal sehen, wie Hauenstein gegen Salmrohr spielt...“ Der Koblenzer Coach musste seine Anfangsformation im Vergleich zum jüngsten 0:0 in Mehring auf einer Position ändern: Der am Auge verletzte Robert Stark fehlte, dafür rückte Linksverteidiger José Matuwila ins Zentrum der Abwehr. Die so frei gewordene Stelle nahm Nino Lacagnina ein.
Schrecksekunde für die Schängel nach knapp zehn Minuten und einer zuvor laufintensiven, aber relativ ereignislosen Anfangsphase: TSG-Mittelfeldmann Sebastian Kaster brachte den Ball von der rechten Seite flach und messerscharf vors von Namensvetter Patzler gehütete Koblenzer Tor, doch der völlig freistehende Kevin Gotel – zuletzt Doppeltorschütze beim 3:3 in Neunkirchen – trat am Fünfmeterraum über den Ball. Glück in dieser Szene für die TuS, Können in einer anderen: Den Schuss von Yannick Krist aus spitzem Winkel lenkte Patzler reaktionsschnell über die Latte (14.).

Danach war die TuS in Person von Lutz Radojewski an der Reihe: Der erste Versuch aus rund 20 Metern wurde sichere Beute von TSG-Keeper Thorsten Müller (17.). Bei der zweiten Annäherung verfehlte die Nummer sechs wesentlich knapper den Torerfolg, Müller parierte aber mit einer Hand. Ungewohntes Bild weiterhin für die in der Regel dominante TuS: Der Gegner versteckte sich nicht einmal im Ansatz, so hatte es Sander auch vermutet. Pfeddersheim suchte schnell und schnörkellos den Weg nach vorne, so entwickelte sich allmählich ein munterer Schlagabtausch.

Am Ende des ersten Abschnitts erarbeitete sich die TuS leichte Vorteile und auch zwei gute Chancen: Nach Pass von Michael Stahl tauchte der aufgerückte Eldin Hadzic allein vor Müller auf, der sich in den Schuss warf und so drohendes Ungemach für seine rot-schwarzen Farben verhinderte (37.). Hauk war nach Zuspiel von Fatjon Celani über rechts schon am herausstürzenden Müller vorbei, wurde aber zu weit abgedrängt und fand dann in der Mitte keinen Abnehmer mehr (40.).

In der zweiten Hälfte bekam die TuS sofort Zugriff aufs Spiel und setzte Pfeddersheim unter Druck. Bereits acht Minuten nach Wiederanpfiff wurde das erhöhte Engagement mit dem Führungstreffer belohnt. Radojewski bediente über rechts den davoneilenden Tony Schmidt, der seinen Gegenspieler Timm Adler einfach stehen ließ und den Ball flach nach innen flankte. Müller ließ das Spielgerät in Bedrängnis nur abklatschen, diesen Moment nutzte Hauk eiskalt aus und traf zum 1:0 (53.).

Natürlich sehr zur Freude der rund 180 Koblenzer, die sich in dieser Ecke des Sportplatzes positioniert hatten und fortan frenetisch ihre Mannschaft anfeuerten. „Nie mehr Oberliga“, skandierten sie in der fast absoluten Gewissheit, dass ihre Schützlinge mit diesem Tor schon die Schwelle zur Regionalliga überschritten haben könnten. Fatjon Celani hätte nach 62 Minuten schon alles klar machen können, verzettelte sich aber zu eigensinnig vorm Pfeddersheimer Tor anstatt den Ball nach rechts zum freistehenden Schmidt abzuspielen. Das sollte sich aber nicht mehr rächen, Koblenz hatte bis zum Abpfiff alles im Griff und ließ in der zweiten Halbzeit so gut wie nichts zu – und der Gegner war beileibe nicht schwach. Auch wenn Sander am Spielfeldrand gegen Ende seinem Unmut lautstark Luft machte über die eine oder andere Unzulänglichkeit seiner Schützlinge im Aufbauspiel – verständlich, die Nervosität war in dieser Phase fast greifbar. Ein letzter Aufreger in der vierten Minute der Nachspielzeit, als Gotel frei vorm Tor das Ziel deutlich verfehlte.

Somit scheint also unterm Strich alles gerüstet für eine rauschende Meisterfeier am Samstag vor, während und/oder nach dem Heimspiel gegen den FK Pirmasens II (15.30 Uhr). Sollte Verfolger Hauenstein heute gegen Salmrohr nicht gewinnen, ist die TuS sozusagen schon auf dem Sofa durch. Ansonsten genügt ein Punkt im Duell mit der FKP-Reserve.

TSG Pfeddersheim - TuS Koblenz 0:1 (0:0)

Pfeddersheim: Müller - Krist (90.+3 Ludwig), Bundenthal, Litzel, Adler - Kaster (61. Buch), Klotz, Bräuner, Tillschneider - Gotel, Schulz (77. Schattner).

Koblenz: Patzler - Hadzic, Marx, Matuwila, Lacagnina - von der Bracke – Schmidt, Radojewski (75. Saito), Stahl, Hauk (77. Jakobs) - Celani (90.+2 Tewelde).

Schiedsrichter: Timo Klein (Wiebelskirchen).

Tor: 0:1 Hauk (53.).

Zuschauer: 500.

Die nächste Aufgabe für Koblenz: am Samstag um 15.30 Uhr gegen den FK Pirmasens II.

RZ Koblenz und Region vom Mittwoch, 11. Mai 2016, Seite 25.
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TSG Pfeddersheim - TuS Koblenz 0:1 (0:0)   Mi 11 Mai 2016 - 22:40

Zitat :
Regionalliga-Aufstieg nach 1:0-Sieg so gut wie perfekt
Angelo Hauk schießt die TuS in Pfeddersheim zum Auswärtssieg

Als Schiedsrichter Timo Klein nach rund dreiminütiger Nachspielzeit zur Pfeife griff und die Partie abpfiff, kannte der Jubel im Pfeddersheimer Uwe-Becker-Stadion keine Grenzen mehr. Überschwänglich feierten Spieler und Fans der TuS Koblenz nach dem 1:0 (0:0)-Auswärtssieg bei der TSG die Oberligameisterschaft und damit die Rückkehr in die Regionalliga Südwest nach einjähriger Abstinenz. Zwar ist der Titelgewinn rein rechnerisch noch nicht endgültig festgezurrt, doch die Hauensteiner Chancen, die TuS in den verbleibenden drei Saisonspielen noch vom Thron zu stoßen, sind angesichts eines Neun-Punkte-Rückstands und der um 18 Treffer schlechteren Tordifferenz nur noch theoretischer Natur.

Den Feierlichkeiten voraus ging ein hartes Stück Arbeit. Der Tabellenfünfte aus Pfeddersheim verlangte den Blau-Schwarzen über die komplette Spielzeit alles ab. Um ein Haar wären die Gastgeber in der elften Spielminute sogar in Führung gegangen. Nach einer Flanke von Sebastian Kaster tauchte Kevin Gotel frei vor dem TuS-Tor auf, verstolperte aber kläglich den Ball. Auch die zweite Chance des Spiels gehörte der Mannschaft von Trainer Norbert Hess, Abwehrspieler Yannick Krist scheiterte aus spitzem Winkel am reaktionsschnellen Koblenzer Keeper Sebastian Patzler (15.). Auf der Gegenseite prüfte Lutz Radojewski Thorsten Müller mit einem Schuss aus der Distanz (25.). Der Pfeddersheimer Schlussmann rückte in dieser Phase der Partie zusehends in den Mittelpunkt. Einen Kopfball von Michael Stahl begrub der 40-Jährige sicher unter sich (31.), und auch gegen den aufgerückten Rechtsverteidiger Eldin Hadzic bewies Müller seine ganze Klasse (38.). Minuten zuvor hätte Pfeddersheims Tobias Klotz die Hausherren fast in Führung geschossen, doch Patzler konnte den 16-Meter-Schuss des Kapitäns noch um den Pfosten lenken (34.).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen nur wenig, die TSG bot der Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander weiterhin Paroli. Umso größer war der Jubel aufseiten der Koblenzer, als Angelo Hauk in der 53. Spielminute der erlösende Führungstreffer gelang. Nach einer tollen Einzelleistung von Tony Schmidt über rechts konnte Torhüter Müller den Ball nicht festhalten, Hauk nahm die Kugel auf und setzte den Abpraller unter die Latte. Pfeddersheim zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt und reagierte mit wütenden Angriffen. Doch anders als noch im ersten Durchgang tauchten die Gastgeber bei ihren Bemühungen nun nicht mehr ganz so zwingend vor dem Koblenzer Kasten auf. Dies lag zu großen Teilen an der leidenschaftlich agierenden TuS-Elf, die keinem Zweikampf aus dem Weg ging und sich in jeden Ball warf. Der knappe Vorsprung hielt, ausruhen wollten sich die Schängel darauf aber nicht, vielmehr sollte möglichst das beruhigende 2:0 nachgelegt werden. Doch dieses fiel nicht, und so stieg die Spannung von Minute zu Minute. Pfeddersheim warf bei einem letzten Freistoß in der dritten Minute der Nachspielzeit noch einmal alles nach vorne, selbst Torwart Müller hielt es nicht mehr in seinem Kasten. Die TuS verteidigte mit Mann und Maus, konnte aber nicht verhindern, dass Gotel im Sechzehner an den Ball kam. Sollte der Stürmer zum Spielverderber für die Koblenzer werden? Nein, der Pfeddersheimer verfehlte das Ziel um einen knappen Meter. Danach war Schluss – und auf dem Platz brachen alle Dämme.

Am kommenden Samstag (14. Mai) feiert die TuS Koblenz gemeinsam mit ihren Fans den Heimabschluss einer überaus erfolgreichen Saison 2015/2016. Zu Gast im Stadion Oberwerth ist der FK Pirmasens II, Anpfiff ist um 15.30 Uhr. Neben Freibier und Snacks wird im TuS-Dorf ein buntes Rahmenprogramm geboten. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TSG Pfeddersheim - TuS Koblenz 0:1 (0:0)   Mi 11 Mai 2016 - 22:41

Zitat :
Oberliga-Meister! TuS Koblenz gelingt der direkte Wiederaufstieg
Zwei Spieltage vor dem Saisonende stehen die Schängel als Regionalliga-Aufsteiger fest

Es ist geschafft! Nach dem 1:1-Unentschieden des SC Hauenstein gegen den FSV Salmrohr sind auch die letzten rechnerischen Zweifel beseitigt: Die Oberligameisterschaft und damit der direkte Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest sind endgültig unter Dach und Fach.

Die Zahlen des frisch gekürten Meisters sprechen für sich: Mit 64 Treffern nach 30 Spielen stellt die Sander-Elf die beste Offensive der Liga. Die Schängel kommen damit auf einen Schnitt von 2,1 Toren pro Begegnung. Neben dem erfolgreichsten Angriff stellen die Koblenzer gleichzeitig auch die beste Defensive. Erst 23-mal musste Keeper Sebastian Patzler hinter sich greifen. In zwölf Spielen blieb der Schlussmann sogar ohne Gegentor, zusammen mit Pfeddersheims Thorsten Müller (ebenfalls zwölf Zu-Null-Spiele) bedeutet das Ligabestwert.

Patzler ist gemeinsam mit seinem Mannschaftskollegen Daniel von der Bracke auch der Dauerbrenner der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Das Duo hat bislang keine einzige Minute verpasst. Mit neun verwandelten Strafstößen (kein Fehlversuch) hat sich derweil TuS-Kapitän André Marx ligaweit einen Namen als Elfmeterspezialist gemacht.

Die meisten Siege, die wenigsten Niederlagen – auch hier haben die Blau-Schwarzen die Nase vorn. 21 Siege fuhr die TuS vor den beiden abschließenden Spielen ein. Zwischen August und November gewannen die Koblenzer sogar 13 Ligaspiele in Folge und stellten damit einen neuen Vereinsrekord auf. Gänzlich ohne Punkte musste das Sander-Team im bisherigen Saisonverlauf dagegen erst zweimal den Platz verlassen.

Für Bestmarken sorgten aber nicht nur die Spieler, sondern auch die Anhänger. Im Schnitt verfolgten knapp 1300 Fans die Heimspiele im Stadion Oberwerth. Damit ist die TuS Koblenz mit Abstand der Zuschauerkrösus der Liga. Den Höchstwert erzielten die Schängel Ende November, als 2.650 Zuschauer dem Spitzenspiel gegen Hauenstein beiwohnten.

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