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 Vorberichte: TuS Koblenz - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg

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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg   Vorberichte: TuS Koblenz - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg EmptyFr 19 Aug 2016 - 9:48

Zitat :
Zwei Punkte, ein Tor: Jetzt will die TuS eindeutig mehr

Fußball-Regionalliga Koblenzer haben im Heimspiel gegen Watzenborn den ersten Sieg im Visier – Marx beendet die Torflaute beim 1:1 in Pirmasens

Koblenz/Pirmasens. Petrik Sander wirkte in der Nachbetrachtung gar nicht unzufrieden: „Wir haben einen Punkt gewonnen, damit können wir gut leben“, bewertete der Trainer das 1:1 (1:1) seiner TuS Koblenz in der Fußball-Regionalliga Südwest beim FK 03 Pirmasens. Prognose: Ein ähnliches Resultat im nun unmittelbar folgenden Heimspiel gegen den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg (Samstag, 14 Uhr) wird Sander aber kaum so gnädig bewerten.

Mit „gut leben“ meinte Sander nämlich nur das Endergebnis der Pirmasenser Partie in der Einzelbetrachtung und keinesfalls die Gesamtsituation. Das mäßige und kaum ansehnliche Spiel im Sportpark Husterhöhe selbst wollte er keinesfalls schönfärben: „Der Ball war ja mehr in der Luft als am Boden. Da gibt es keine zwei Meinungen, ein fußballerischer Leckerbissen war das ganz bestimmt nicht.“ Da pflichtete ihm FKP-Kollege Peter Tretter in seiner Analyse uneingeschränkt bei: „Das war grauenhaft anzuschauen, dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient. Ich bin maßlos enttäuscht von meiner Mannschaft. Wir wollten sechs Punkte aus den ersten drei Spielen holen, jetzt haben wir bloß vier.“

Zunächst sah es aber noch so aus, als sollte Tretters Hochrechnung problemlos aufgehen. Beim frühen Führungstreffer des Gastgebers befanden sich die Koblenzer im Abwehrzentrum noch im kollektiven Tiefschlaf: Felix Bürger konnte in der dritten Minute von rechts ungehindert flanken, Benjamin Auer am hinteren Pfosten ebenso unbehelligt köpfen. Und den vom Aluminium abprallenden Ball konnte Alexander Heinze ungestört aus knapp drei Meter Entfernung über die Linie bugsieren. Nur gut, dass Pirmasens zwei weitere Gelegenheiten bis zum Pausenpfiff ungenutzt verstreichen ließ, sonst wäre die TuS wohl nicht mit einem Unentschieden davongekommen.

Aber so reichte der Kopfballtreffer von Kapitän André Marx nach langem Einwurf von Andreas Glockner (24.) auf der linken Seite in der Endabrechnung zum Punktgewinn. Statistische Randnotiz: Es war das erste tormäßige Erfolgserlebnis der Koblenzer in der Vierten Liga seit dem 23. Mai 2015 (2:5 beim SC Freiburg II). Der Schütze des letzten Treffers dieser damals desaströsen Saison war derselbe wie nun in Pirmasens.

Die zweite Hälfte hätten sich beide Teams übrigens getrost schenken können, da passierte so gut wie gar nichts mehr. Jeder war darauf bedacht, keinen spielentscheidenden Fehler zu produzieren. Tretter meinte später fast entschuldigend: „Beide Mannschaften wissen, dass es für sie nur um den Klassenerhalt geht.“ Richtig, das ist auch der Ansatz fürs nun folgende Heimspiel der TuS gegen einen der drei Mitaufsteiger. Dass Watzenborn nach dem jüngsten 0:3 gegen den SSV Ulm auch auf dem Oberwerth praktisch kampflos die drei Punkte liegen lässt, davon ist nicht auszugehen. Sander sagt klipp und klar: „Nein, einfache Spiele gibt es nicht, das ist eine mörderische Liga.“

Und so wird er wieder an der einen oder anderen Stellschraube drehen, um seine Schützlinge bestens vorbereitet in diese Begegnung zu schicken. Vielleicht wieder im 4-1-4-1-System wie in Pirmasens? Zur Erläuterung: Julian Grupp, beim 0:1 gegen den 1. FC Saarbrücken noch mit Daniel von der Bracke auf der Doppelsechs im Einsatz, spielte weiter vorn und erweiterte die Dreier- zu einer Vierermittelfeldreihe. Eine geglückte Maßnahme? Der Koblenzer Trainer erwidert ohne Umschweife: „Naja, das war doch wohl eher suboptimal. Gegen Watzenborn wird es Veränderungen geben.“ Nur systemtechnischer oder auch personeller Art? Sander zögert etwas und sagt dann eindeutig zweideutig: „Es war in Pirmasens nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Daher kann ich es nicht so lassen.“

Was sich Sander am Mittwochabend gewünscht hat und auch wohl fürs anstehende Duell mit SC-Pendant Daniel Steuernagel fordert: „Mehr Ruhe am Ball.“ Heißt wohl so viel wie: keine hektischen Befreiungsschläge, konzentrierter Spielaufbau, saubere Passfolge. Dann klappt es auch mit dem, was er mit eigenem Publikum im Rücken vorgibt: „Es wird Zeit, zu Hause drei Punkte zu holen.“

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 19. August 2016, Seite 14.
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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg   Vorberichte: TuS Koblenz - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg EmptyFr 19 Aug 2016 - 9:49

Zitat :
Der Gegner: SC Teutonia Watzenborn-Steinberg

Watzenborn. Erst einmal tief Luftholen, um dann in einem Atemzug fehlerfrei sagen zu können: Sportclub Teutonia Watzenborn-Steinberg. So lautet die Vereinsbezeichnung des kommenden Koblenzer Gegners in voller Länge. Auffällig ist nicht nur der Name, sondern auch das aktuelle Auftreten des Klassenneulings: Nach zwei ordentlichen Begegnungen gab's am Dienstag vor eigenem Publikum ein ernüchterndes 0:3 im Spiel gegen den Mitaufsteiger aus Ulm. 68 Minuten lang hielten die „Teutonen“ die Gefahr vom eigenen Tor fern, dann klingelte es noch dreimal. Zehn Tage zuvor hatte der Aufsteiger einen Start nach Maß gefeiert, nach Toren von Abdenour Amachaibiu (2) und Ilias Azaoaghi gab es ein 3:0 gegen den TSV Steinbach. Und auch das folgende 1:2 bei Hessen Kassel konnte sich sehen lassen, zur Pause lagen die Gäste dank des Tores von Alessandro Ficara (9.) noch vorne. Am Ende aber gab es die erste Lektion, die Trainer Daniel Steuernagel (36 Jahre) wie folgt bewertete: „Man hat gesehen, wie unglaublich wichtig in dieser Klasse die Basistugenden sind: das Tempo mitgehen, die Zweikampfstärke und das Durchsetzungsvermögen.“

Der Meister der Hessenliga aus dem Pohlheimer Stadtteil (Landkreis Gießen) hat einen interessanten Neuzugang in seinen Reihen: Oliver Laux (26), lange Jahre Spieler in Koblenz und Sohn des TuS-II-Trainers Dirk Laux, wechselte von Eintracht Trier zu den Watzenbornern, die ihre Heimspiele auf dem rund 20 Kilometer entfernten Rasenplatz im Wetzlarer Stadion austragen. bhm

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