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 Spielberichte: TuS Koblenz - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:0 (0:0)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:0 (0:0)   Sa 20 Aug 2016 - 23:03

Zitat :
Last-Minute-Tor beschert der TuS den ersten Saisonsieg
André Marx gelingt gegen Watzenborn-Steinberg der vielumjubelte Siegtreffer

Es läuft bereits die 90. Minute im Heimspiel der TuS Koblenz gegen den SC Teutonia Watzenborn-Steinberg. Noch immer leuchtet ein torloses Remis auf der Anzeigetafel auf, als Andreas Glockner einen Freistoß in den Strafraum befördert. Am langen Pfosten bringt der aufgerückte TuS-Kapitän André Marx den Ball mit aller Entschlossenheit im gegnerischen Kasten unter und sorgt damit für den ersten Saisonsieg der Schängel in der Regionalliga Südwest.

In dem Duell zweier Aufsteiger erwischten die Gäste aus Hessen den besseren Start. In der siebten Spielminute hatte Watzenborns Dennis Lemke das 1:0 für seine Mannschaft auf dem Fuß, doch Marx warf sich dazwischen und verhinderte so einen frühen Koblenzer Rückstand. Auch die anschließende Ecke sorgte für Gefahr im TuS-Strafraum (8.). Der SC Teutonia begann forsch und spielte mutig nach vorne. Nach rund einer Viertelstunde probierte es Christopher Spang mit einem Schuss aus 20 Metern, der Ball flog am Tor vorbei (17.). Zwischendurch kam auch die TuS zu ihrer ersten nennenswerten Offensivszene. Kevin Lahn zog nach einem Solo in den Strafraum, verlor dort aber die Kugel an Spang (9.). Mitte der ersten Hälfte fanden die Schängel immer besser ins Spiel. Nach einem Angriff über rechts kam Stürmer Dejan Bozic im Sechzehner zum Abschluss, verfehlte aber das anvisierte Ziel (23.). Fünf Minuten später gab auf der Gegenseite Denis Weinecker aus spitzem Winkel einen Schuss ab, den TuS-Keeper Sebastian Patzler parieren konnte. In der 32. Spielminute forderten die Koblenzer vergeblich einen Foulelfmeter, nachdem zuvor Tony Schmidt im gegnerischen Strafraum gegen zwei Gegenspieler zu Fall gekommen war.

In den zweiten Durchgang startete die Mannschaft von TuS-Cheftrainer Petrik Sander mit einer Großchance. Nach einer Flanke von Rechtsverteidiger Ricardo Antonaci setzte Bozic im Zentrum zum Kopfball an. Der aufmerksame Vaclav Koutny konnte das Leder für seinen bereits geschlagenen Torwart noch von der Linie kratzen (49.). Nur zwei Minuten später trat erneut Bozic in Erscheinung. Nach einem Glockner-Zuspiel strich der Schuss des Angreifers knapp am langen Pfosten vorbei. Die Koblenzer investierten nun deutlich mehr in die Partie als noch im ersten Durchgang und besaßen nach einer knappen Stunde eine gute Konterchance, die jedoch ungenutzt blieb (59.). Doch auch Watzenborn-Steinberg blieb gefährlich. Weinecker kam im Koblenzer Strafraum zum Schuss, scheiterte jedoch am reaktionsschnellen TuS-Torhüter Patzler (63.). Ein zunächst unscheinbarer Flankenball von Glockner sorgte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff für Torgefahr. SC-Torwart Yannik Dauth bekam im letzten Moment die Arme hoch und verhinderte so den Einschlag (75.). Die TuS nun mit dem deutlich größeren Chancenplus. In der 81. Minute war es der eingewechselte Nico Charrier, der eine Hereingabe von Schmidt nur knapp verpasste. Als Patzler noch zweimal gegen Alessandro Ficara (83.) und Lemke (86.) glänzend rettete und die Minuten allmählich vergingen, hatten sich die meisten wohl schon mit einem Unentschieden angefreundet. Doch dann brach die letzte Spielminute an, die unter den 1202 Zuschauern im Stadion Oberwerth kollektiven Freudentaumel auslöste.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:0 (0:0)   Sa 20 Aug 2016 - 23:07

Zitat :
Spätzünder: Marx sorgt für das 1:0 der TuS Koblenz gegen Watzenborn

1202 Zuschauer hatten sich im Stadion Oberwerth kurz vor Schluss schon an den Gedanken gewöhnt, dass ihre TuS Koblenz am vierten Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest nicht über eine Nullnummer hinauskommen würde. Doch André Marx hatte etwas dagegen, in der 89. Minute erzielte er mit seinem zweiten Saisontreffer das finale 1:0 (0:0) für die Schängel und sorgte so für den ersten Sieg.

Angenehme Begleiterscheinung: Dieses Resultat spülte die Elf von Petrik Sander in der Tabelle zwischenzeitlich auf den siebten Platz. Nach dem Abpfiff atmete der Trainer erst einmal durch: "Ein enorm wichtiger Erfolg, den wir uns mit viel, viel Aufwand teuer erkauft haben. Wieder hat eine Standardsituation zum Tor geführt, aber so etwas gehört nun einmal zum Spiel dazu." Das erwähnte Erfolgserlebnis war fast eine Kopie des Treffers drei Tage zuvor beim 1:1 in Pirmasens. Die beiden kleinen, aber entscheidenden Unterschiede: Andreas Glockner als Vorbereiter bediente Marx von der linken Seite nicht per Einwurf, sondern mit einem Freistoß. Und der Schütze selbst nahm diesmal den Fuß und nicht den Kopf als vollendendes Körperteil zu Hilfe.

Watzenborns Coach Daniel Steuernagel ließ sich nur ungern an diese Szene erinnern: "Eine bittere Lektion, da waren wir viel zu naiv. Ansonsten haben wir hier geschlossen gut verteidigt und hätten einen Punkt verdient gehabt. Das Pendel hätte in beide Richtungen ausschlagen können."

Unterm Strich hatte die TuS vornehmlich im zweiten Abschnitt die besseren Chancen. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff hatte Sturmspitze Dejan Bozic per Kopf bereits mustergültig Maß genommen und SC-Schlussmann Yannik Dauth gegen die Laufrichtung bereits düpiert, doch Innenverteidiger Vaclav Koutny hinderte den Ball per Fallrückzieher am Überqueren der Torlinie.

Der lange Stürmer bleibt somit weiterhin ähnlich glücklos wie der Koblenzer Flügelmann Kevin Lahn, der immer wieder gute Ansätze zeigte, sich aber in vorderster Front oft verzettelte und auch in zwei Szenen nicht den Blick für den besser postierten Nebenmann hatte. "Es läuft bei uns beiden im Moment nicht besonders", räumte der Mann mit der Nummer elf unumwunden ein und ergänzte: "Glück und Konzentration haben gefehlt. Aber wir haben gewonnen, da ist es im Endeffekt ja auch egal, wer die Tore schießt."

Dem pflichtete Marx indirekt bei: "Wir sind im Soll, alles ist gut." Und fügte augenzwinkernd hinzu: "Ist doch prima, dass ich so spät getroffen habe, da mussten wir das Ergebnis nicht mehr so lange verteidigen." Gäste-Spielführer Markus Müller hatte kurz nach dem Treffer des Nachmittags zwar noch ins Schwarze getroffen, doch der Schiedsrichter verweigerte dem vermeintlichen Tor die Anerkennung. "Ja, das konnte er so pfeifen. Ich habe vorher wohl Foul gespielt", gab der Watzenborner Spieler mit der Nummer zehn später auf entsprechende Anfrage zu, sagte aber auch: "Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, wir waren spielerisch absolut gleichwertig."

Jetzt hat die TuS erst einmal ein paar Tage Pause, bevor am kommenden Freitag um 19 Uhr das schwere Auswärtsspiel beim FC Nöttingen auf dem Programm steht.

TuS Koblenz: Patzler - Antonaci, Marx, Buchner, Stark - Stahl (77. von der Bracke) - Schmidt (86. Saito), Glockner, Grupp, Lahn (71. Charrier) - Bozic.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-regionalliga/tus-koblenz_artikel,-spaetzuender-marx-sorgt-fuer-das-10-der-tus-koblenz-gegen-watzenborn-_arid,1535146.html
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - SC Teutonia Watzenborn-Steinberg 1:0 (0:0)   Mo 22 Aug 2016 - 10:43

Zitat :
Wieder Marx: Kapitän sichert ersten Saisonsieg

Fußball-Regionalliga Koblenzer klettern dank des 1:0 gegen Watzenborn ins Tabellenmittelfeld – Tor des Nachmittags fällt erst in der 89. Minute

Koblenz. Die dem Gastgeber zugetanen Zuschauer hatten sich im Stadion Oberwerth kurz vor Schluss schon an den wenig erfreulichen Gedanken gewöhnt, dass ihre TuS Koblenz am vierten Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest nicht über eine Nullnummer hinauskommen würde. Doch André Marx hatte etwas dagegen. In der 89. Minute erzielte der Kapitän und Innenverteidiger gegen den SC Watzenborn-Steinberg mit seinem zweiten Saisontreffer das finale 1:0 (0:0) der Schängel und sorgte so für den ersten Sieg.

Angenehme Begleiterscheinung des Premierendreiers: Dieses Resultat spülte die Elf von Petrik Sander im Zahlenwerk auf einen einstelligen Tabellenplatz. Nach dem Abpfiff atmete der Trainer erst einmal durch: „Das war ein enorm wichtiger Erfolg, den wir uns mit viel, viel Aufwand teuer erkauft haben. Wieder musste eine Standardsituation für das Tor herhalten, aber so etwas gehört nun einmal zu einem Fußballspiel dazu.“ Das erwähnte Erfolgserlebnis war fast eine Kopie des Treffers drei Tage zuvor beim 1:1 in Pirmasens. Die beiden kleinen, aber feinen Unterschiede: Andreas Glockner als Vorbereiter bediente Marx von der linken Seite diesmal nicht per Einwurf, sondern mit einem Freistoß. Und der Schütze selbst nahm aktuell den Fuß und nicht den Kopf als vollendendes Körperteil zu Hilfe.

Watzenborns Coach Daniel Steuernagel ließ sich nur ungern von seinem Koblenzer Kollegen an diese Szene erinnern: „Dabei hatten wir doch genau vor einer solchen Situation gewarnt. Eine bittere Lektion, da waren wir viel zu naiv. Ansonsten haben wir hier geschlossen gut verteidigt und hätten einen Punkt verdient gehabt. Das Pendel hätte in beide Richtungen ausschlagen können.“ Mit Wehmut dachte er dabei speziell an die Szene in der 58. Minute, als Denis Weinecker von Christoph Buchner und TuS-Schlussmann Sebastian Patzler – einmal mehr sicherer Rückhalt der blau-schwarzen Farben – am erfolgreichen Abschluss gehindert wurde.

Sander setzte übrigens seine Ankündigung nach dem Pirmasens-Spiel in die Tat um und änderte die Anfangsformation, allerdings nur auf einer einzigen Position: Daniel von der Bracke musste auf der Sechser-Position für Michael Stahl weichen. Und wer beim Gegner den ehemaligen Koblenzer Oliver Laux in der Startelf vermutete, der suchte umsonst, denn der 26-Jährige musste wegen Rückenbeschwerden passen: „Ich hatte schon Probleme vor unserem Heimspiel gegen Ulm, habe dann noch einen zusätzlichen Schlag bekommen und kann mich kaum bewegen. Vielleicht bin ich zum nächsten Spiel wieder fit, da muss man abwarten.“

Im Vergleich zur vorangegangenen Hausaufgabe gegen Saarbrücken (0:1) ging es diesmal auf den Rängen wesentlich beschaulicher zu. Der Gästeblock blieb komplett leer, im sich unmittelbar anschließenden Tribünenbereich tummelten sich gerade mal drei mit Watzenborner Schals bestückte Fans. Und die sahen eine gegnerische TuS, die im Spiel nach vorn sichtlich bemüht war, Akzente zu setzen. Viele Angriffe verpufften aber wirkungslos aufgrund überhasteter Aktionen. Die von Sander geforderte „Ruhe am Ball“ war nur phasenweise zu erkennen.

Unterm Strich hatten die Koblenzer im ersten Abschnitt eine brauchbare Chance, als Julian Scheffler und Christopher Schadeberg in höchster Not den gefährlich vorm Tor aufkreuzenden Tony Schmidt in die Mangel nahmen und so am präzisen Abschluss hinderten. Das Gros der Koblenzer hatte dabei ein elfmeterreifes Vorgehen der beiden Watzenborner gesehen (31.).

Nach der Pause ging es wesentlich turbulenter zu. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff hatte Dejan Bozic, Sturmspitze der Schängel, per Kopf bereits mustergültig Maß genommen und SC-Schlussmann Yannik Dauth gegen die Laufrichtung düpiert, doch Innenverteidiger Vaclav Koutny hinderte den Ball per Fallrückzieher am Überqueren der Torlinie. Kaum 120 Sekunden später stand der lange Stürmer erneut sträflich frei vorm Watzenborner Gehäuse. Diesmal wollte er den Ball flach mit dem Fuß in der rechten Ecke versenken, doch Dauths Zehenspitze verhinderte sehr zum Verdruss von Bozic und der Koblenzer Anhänger das zu diesem Zeitpunkt absolut mögliche 1:0.

Der Ex-Walldorfer bleibt somit weiterhin ähnlich glücklos wie der Koblenzer Flügelmann Kevin Lahn, der immer wieder gute Ansätze zeigte, sich aber in vorderster Front oft verzettelte und auch in zwei Szenen nicht den Blick für den besser postierten Nebenmann hatte. „Es läuft bei uns beiden im Moment nicht besonders“, räumte der Mann mit der Nummer elf unumwunden ein und ergänzte: „Glück und Konzentration haben gefehlt. Aber wir haben gewonnen, da ist es im Endeffekt ja auch egal, wer die Tore schießt.“

Dem pflichtete Marx indirekt bei: „Wir sind im Soll, alles ist gut.“ Und fügte augenzwinkernd hinzu: „Ist doch prima, dass ich so spät getroffen habe, da mussten wir das Ergebnis nicht mehr so lange verteidigen.“ Gäste-Spielführer Markus Müller hatte vier Minuten vor dem Treffer des Nachmittags zwar noch ins Schwarze getroffen, doch der Schiedsrichter verweigerte dem vermeintlichen Tor die Anerkennung. „Ja, das konnte er pfeifen. Ich habe vorher wohl Foul gespielt“, gab der Watzenborner Spieler mit der Nummer zehn später auf entsprechende Anfrage zu, sagte aber auch: „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, wir waren spielerisch absolut gleichwertig.“

Mag durchaus sein, aber diesmal war das Glück des Tüchtigen mit dem engagierten Gastgeber. Das wird vielleicht auch am kommenden Freitag in Kombination mit spielerischem Geschick vonnöten sein, wenn die TuS beim mit zwei Heimsiegen gestarteten FC Nöttingen anzutreten hat.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 22. August 2016, Seite 29.
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