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 Spielberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz 0:3 (0:1)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz 0:3 (0:1)   Mo 5 Sep 2016 - 22:54

Zitat :
TuS triumphiert in Trier auch mit Stürmertoren
Koblenzer gewinnen das Duell mit der Eintracht erstaunlich glatt mit 3:0

Trier. Wer sich ernsthafte Sorgen darüber gemacht hat, dass die TuS Koblenz noch eine Weile ohne Torerfolg eines offensiven Spielers bleiben würde, sah sich beim prestigeträchtigen Derby in Trier eines Besseren belehrt: Mit 3:0 (1:0) behielt der Klassenneuling im Spiel der Fußball-Regionalliga Südwest nicht zuletzt dank zweier Stürmertore beim SV Eintracht 05 erstaunlich glatt die Oberhand. Die Zeiten, in denen allein Kapitän André Marx in vorderster Linie für Erfolgserlebnisse sorgte, sind vorbei.

So etwas aus Schängel-Sicht sehr Schönes hatte es gegen den alten Rheinlandrivalen schon lange nicht mehr gegeben. Viele Fans freuten sich diebisch, im Moselstadion genauso hoch dominiert zu haben wie Borussia Dortmund im DFB-Pokalspiel knapp zwei Wochen zuvor an gleicher Stelle. „Ich weiß nicht, ob Koblenz hier so deutlich schon einmal hat gewinnen können“, sinnierte TuS-Trainer Petrik Sander auch nach dem im Endeffekt einseitigen Schlagabtausch. Martin Köbler, Moderator der Pressekonferenz, war gut vorbereitet: „Doch, genau dieses Ergebnis hatte es in der Saison 2005/06 schon einmal gegeben.“

Nur eine statistische Randnotiz, die Sander in seiner Analyse dann auch nicht weiter interessierte. Lobend gab er zu Protokoll: „Natürlich findest du als Trainer immer ein Haar in der Suppe, aber das hier heute war schon ein fast perfektes Spiel.“ Perfekt insofern, weil die TuS dem Gegner sehr früh den Zahn zog. Alles konzentrierte sich in der sechsten Minute bei einem Eckball durch Andreas Glockner von der linken Seite wohl auf Marx in der Mitte, doch Stahl nahm den Ball in der Nähe des vorderen Fünfmeterecks früher mit dem Kopf, der sich anschließende Abwehrversuch auf der Linie ging daneben, und die TuS führte 1:0.

Es war der sogenannte Türöffner, keine Frage. Denn die TuS hatte fortan kaum Probleme, die Gefahr vorm eigenen Tor gegen ratlos wirkende Trierer weitgehend fernzuhalten. Nur zweimal stand die Führung auf der Kippe: Stahl blockte einen Schuss von Christoph Anton in brenzliger Position (23.), wenig später forderten die Trierer Anhänger einen Foulelfmeter, als Torjäger Muhamed Alawie über links unwiderstehlich in den Strafraum eingedrungen war, dort einfädelte und zu Boden ging. Für Schiedsrichter Tobias Doering jedoch keine strafstoßwürdige Aktion (25.).
Mit einem nicht ganz freiwilligen Doppelwechsel beraubte sich Trier zudem noch im ersten Abschnitt einiger Optionen: Trainer Peter Rubeck nahm kurz vor der Pause den Gelb-Rot-gefährdeten Kapitän Michael Dingels vom Feld, kaum 90 Sekunden später auch Schlussmann Chris Keilmann, der sich im luftigen Duell mit Marx an der Schulter verletzt hatte.

Ob Dingels und auch Keilmann die beiden folgenden Gegentore hätten vermeiden können, muss zumindest bezweifelt werden. Beim 0:2 war es vielmehr der kollektive Tiefschlaf der Trierer Defensive, die nach einer neuerlichen Glockner-Ecke einfach Nico Charrier in Tornähe ungedeckt ließen. Per Direktabnahme traf der ehemalige Hamburger sehenswert zum 2:0 (59.). „Da war es natürlich gelaufen“, räumte Rubeck später zähneknirschend ein: „Eine Riesenenttäuschung. Wir wollten bei Standards hellwach sein, waren aber völlig verunsichert und hatten nur 10 bis 15 gute Minuten in der zweiten Halbzeit. Wir dürfen jetzt nicht lamentieren, sondern müssen das alles sachlich analysieren. Es gibt einiges aufzuarbeiten.“

Zurück zum zweiten Tor: „Das hat Nico wirklich gut gemacht“, lobte hinterher ausgerechnet einer diesen Treffer, der für Charrier den Platz in der Startelf hatte räumen müssen: Dejan Bozic. Sander erklärte: „Ich habe versucht, mal einen anderen Reiz zu setzen. Wir hatten einen Plan, der ist aufgegangen.“ Und Bozic, acht Minuten nach dem zweiten Tor für Charrier eingewechselt, bekam von Sander eine imaginäre Streicheleinheit: „Er hat viel gearbeitet.“ Lohn dieser Bemühungen war rund 180 Sekunden nach dem Personaltausch das 3:0 durch den Mann mit der Nummer 21 (70.).

Julian Grupp hatte sich halbrechts allein bis vor Triers Ersatztorwart Andrei-Sorin Popescu durchgespielt, hielt dann aber nicht einfach drauf, sondern hatte den Blick für den mitgelaufenen und auch besser postierten Bozic. Der Rest war nach mustergültigem Querpass nur noch Formsache. Der Vorbereiter bekam ein dickes Lob vom Torschützen: „Das macht auch nicht jeder, in dieser Situation noch den Ball rüberzulegen. Aber so etwas zeichnet uns im Moment auch aus, wir sind einfach eine harmonische Truppe. Natürlich hoffe ich jetzt, dass bei mir der Knoten geplatzt ist.“

Sander fasste zusammen: „Ein tolles Spiel, eine tolle Kulisse. Wir haben völlig verdient gewonnen. Es hat einen besonderen Stellenwert, dass es heute mal andere Torschützen gegeben hat. Wir haben jetzt acht Auswärtspunkte geholt, das kommt sicherlich nicht von ungefähr. Es gibt noch Luft nach oben. Aber wir wollen realistisch bleiben und betrachten nur jedes Spiel einzeln.“

Stichwort tolle Kulisse: 4702 Zuschauer wurden offiziell angegeben, aber das traf bei Weitem nicht zu. Eine ganze Reihe an potenziellen Trier-Anhängern hatten Eintrittskarten im Paket mit einem Ticket fürs Dortmund-Spiel erworben, blieben dann aber beim Regionalliga-Derby dem Geschehen fern – in weiser Voraussicht?

Trier: Keilmann (44. Popescu) - Riedel, Dingels (42. Gladrow), Heinz - Lienhard, Henneboele, Telch, Anton - Szimayer (74. Maurer), Alawie.

Koblenz: Patzler - Antonaci, Marx, Buchner, Stark - Stahl, Grupp - Schmidt (84. Jusufi), Glockner, Lahn (72. von der Bracke) - Charrier (67. Bozic).

Schiedsrichter: Tobias Doering (Klengen).

Tore: 0:1 Stahl (6.), 0:2 Charrier (59.), 0:3 Bozic (70.).
Zuschauer: 4702.

Gelbe Karten: Dingels, Schneider, Riedel, Henneboele - Marx (4), Stahl (2), Lahn (1).

Die nächste Aufgabe für Koblenz: am Mittwoch um 19.30 Uhr bei der DJK Kruft/Kretz (Rheinlandpokal).

RZ Koblenz und Region vom Montag, 5. September 2016, Seite 14.
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BeitragThema: Re: Spielberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz 0:3 (0:1)   Mo 5 Sep 2016 - 22:57

Zitat :
3:0-Sieg in Trier? Der Ex-Eintrachtler Christoph Buchner sagt vor dem Spiel: Schön wär's...

Nur drei Gegentore in sechs Spielen, das ist der defensive Spitzenwert in der Regionalliga Südwest. Dass die TuS Koblenz eine solide Abwehr als Trumpf im Ärmel hat, ist nicht zuletzt auch ein Verdienst von Christoph Buchner. Der von Eintracht Trier ans Deutsche Eck gekommene Innenverteidiger (187 cm groß) half in fünf von sechs Fällen mit, den Klassenneuling in der Tabelle weit nach vorne zu heben. Beim 0:0 zum Auftakt in Walldorf hatte er passen müssen, weil er wegen einer Roten Karte aus der Vorsaison noch gesperrt war.

Ein derart glattes Erfolgserlebnis hätte er gegen seine ehemaligen Teamkollegen nicht erwartet. Auf die nicht ganz ernst gemeinte Frage, ob denn in Trier ein 3:0 möglich sei, antwortete der gelernte Bankkaufmann zwei Tage vorm Spiel: „Schön wär's.“ Nach dem Spiel urteilte der in Koblenz wohnhafte 27-Jährige: „Das ist unsere Stärke, hinten so gut zu stehen. Unglaublich auch, dass wir schon wieder zwei Tore nach Standardsituationen geschossen haben. Wir wollen aber bei aller Euphorie nicht vergessen, dass das alles Punkte gegen den Abstieg sind.“

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BeitragThema: Re: Spielberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz 0:3 (0:1)   Mo 5 Sep 2016 - 22:58

Zitat :
3:0-Derbysieg in Trier
Schängel feiern bei der Eintracht den dritten Sieg in Folge

Die TuS Koblenz hat das Rheinland-Pfalz-Derby beim SV Eintracht Trier klar für sich entschieden und damit in der Regionalliga Südwest den dritten Sieg in Folge eingefahren. Vor 4702 Zuschauern im Moselstadion bejubelte die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander einen verdienten 3:0 (1:0)-Auswärtssieg.

Gleich zu Beginn des Spiels stellten die Koblenzer einmal mehr ihre Torgefährlichkeit nach ruhenden Bällen unter Beweis. Einen Eckball von Andreas Glockner köpfte Michael Stahl in der sechsten Minute in die Maschen und brachte damit seine Farben früh in Führung. Danach die TuS weiter im Vorwärtsgang. Zunächst probierte es Glockner mit einem Schuss aus der zweiten Reihe (10.), wenig später kam Julian Grupp aus halbrechter Position gefährlich zum Abschluss (12.). Die Anfangsphase gehörte eindeutig den Koblenzern, die immer wieder zielstrebig vor dem Tor von SVE-Keeper Chris Keilmann auftauchten. Bis zur ersten nennenswerten Offensivaktion der Gastgeber dauerte es eine knappe halbe Stunde. Zweimal binnen Sekundenbruchteile kamen die Trierer im TuS-Strafraum zum Abschluss, beide Male warfen sich die Koblenzer in die Schussbahnen und konnten so letztlich mit vereinten Kräften die Situation bereinigen (25.). Kurze Zeit später forderte die Eintracht nach einem Zweikampf zwischen Stahl und Muhamed Alawie einen Elfmeter, doch die Pfeife von Schiedsrichter Tobias Doering blieb glücklicherweise stumm (27.). In einem packenden Derby mit vielen hitzig geführten Zweikämpfen hätte der aufgerückte André Marx acht Minuten vor dem Halbzeitpfiff fast das 2:0 für die Schängel erzielt. Nach einer Glockner-Ecke stieg der Innenverteidiger zum Kopfball hoch und verfehlte die Kugel nur um Haaresbreite.

Den zweiten Durchgang eröffnete Kevin Lahn mit einem Schlenzer von der linken Seite (47.). Danach war zunächst die Eintracht die druckvollere Mannschaft. Brenzlig wurde es für die TuS-Defensive in der 52. Spielminute, als Marx am langen Pfosten per Kopf vor dem hinter ihm lauernden Sebastian Szimayer rettete. Auf der Gegenseite setzte Tony Schmidt nach einem kurz ausgeführten Freistoß im gegnerischen Sechzehner zum Dribbling an, konnte das Leder aber am eingewechselten SVE-Torwart Andrei Popescu nicht mehr vorbeizirkeln (57.). Drei Minuten später erhöhte Nico Charrier auf 2:0 für die Koblenzer. Wieder ging dem Treffer eine Ecke von Glockner voraus. Charrier stand genau richtig und netzte am langen Pfosten ein. In der 70. Minute gelang dem erst kurz zuvor eingewechselten Dejan Bozic das 3:0. Nach einer Balleroberung von Grupp behielt dieser die Übersicht und leitete den Ball geschickt zu Bozic weiter, der vor dem Trierer Schlussmann die Nerven behielt und die Kugel eiskalt versenkte. Fast hätte im direkten Gegenzug Christoph Anton auf 1:3 für die Eintracht verkürzt, doch der SVE-Spieler scheiterte am glänzend reagierenden TuS-Keeper Sebastian Patzler (72.). Einmal noch sollten die Hausherren in der Schlussviertelstunde für Gefahr im TuS-Strafraum sorgen, als Alawie den Ball knapp über das Tor köpfte (76.). Danach passierte nicht mehr allzu viel. Die TuS spielte die verbliebenden Minuten souverän und routiniert herunter und stand damit als verdienter Derbysieger fest.

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