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 Vorberichte: 1. FC Kaiserslautern II - TuS Koblenz

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: 1. FC Kaiserslautern II - TuS Koblenz   Vorberichte: 1. FC Kaiserslautern II - TuS Koblenz EmptyFr 23 Sep 2016 - 10:40

Zitat :
TuS baut auch in Kaiserslautern auf Herzensstärke

Fußball-Regionalliga Koblenzer nach 1:1 gegen Elversberg am Samstag auf dem Betzenberg

Koblenz. Die dramatische Schlussphase des Regionalliga-Spitzenspiels der TuS Koblenz gegen die SV Elversberg mit dem späten, aber verdienten Ausgleich für die Gastgeber ließ alle, die dabei waren, so schnell nicht los. Auch TuS-Trainer Petrik Sander gestand, dass sich bei ihm der Nachtschlaf nach solch einer Partie wie dem 1:1 (0:1) gegen den Aufstiegsfavoriten nicht ohne Weiteres einstellt. „Ich lenke mich mit Fernsehen ab und versuche, Abstand zu gewinnen“, verrät Sander, „wenn ich die Augen schließe, kommen die Bilder von Spielzügen hoch. Und meistens sind das nicht die gelungenen Aktionen.“

Bis zum Samstag wird Sander aber wieder ausgeschlafen sein, denn dann steht schon die nächste Aufgabe an. Um 14 Uhr gastiert die TuS im 48 000 Zuschauer fassenden Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern.

Gegen die ambitionierten Saarländer aus Elversberg, die in der vergangenen Saison erst in der Relegation den Aufstieg verpasst haben und nun einen erneuten Anlauf Richtung Dritte Liga nehmen, lieferte Sanders Team zwei grundverschiedene Halbzeiten ab. In Durchgang eins spielte die TuS ohne Selbstvertrauen und ohne Mut, reagierte nur auf die Aktionen der spielerisch überlegenen Saarländer und kassierte folgerichtig mit der letzten Aktion vor dem Pausenpfiff das 0:1. „Zu diesem Zeitpunkt war das hochverdient“, räumte Sander ein, der nach einer Erklärung für den lahmen Auftritt seines Teams nicht lange suchen musste: „Die Konstellation, im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer zu stehen, haben einige wohl nicht richtig verarbeitet. Das ist eben alles Kopfsache.“

Für Elversbergs Trainer Michael Wiesinger war die knappe Pausenführung zu wenig nach einer chancenreichen ersten Halbzeit: „Wir mussten nicht 1:0 oder 2:0 führen, sondern mindestens 3:0.“

In der Kabine fand der Koblenzer Trainer dann wohl die passende Ansprache: „Ich habe keine Streicheleinheiten verteilt“, sagt Sander, „da waren schon derbe Worte dabei, aber auch ein positiver Ausblick.“ Prompt fand die TuS zu ihren Grundtugenden zurück, die da sind Leidenschaft, Herzblut und Kampfgeist. „Das ist unsere Basis in jedem Spiel“, verdeutlicht Sander, „auch wenn ich mich immer wiederhole und es für manchen abgedroschen klingt: Ohne diese Tugenden werden wir uns gegen jeden Gegner in dieser Liga schwertun.“

Die Kehrtwende in Köpfen und Füßen bescherte der TuS in der letzten halben Stunde der Partie nicht nur eine wachsende Feldüberlegenheit, sondern wurde in der 85. Minute auch durch den Ausgleichstreffer belohnt, als Nico Charrier den Ball nach dem weiten Einwurf von André Marx über die Linie des Elversberger Tores stocherte. „Wir wussten, wie gefährlich die Koblenzer Standards sind“, meinte Elversbergs Trainer Michael Wiesinger hinterher, „die sind halt schwer zu verteidigen.“ Kurios dabei: Standardspezialist und Vorlagenkönig Andreas Glockner hatte kurz zuvor den Platz verlassen, seine muskulären Probleme nach einem Pferdekuss hatten ihn zum Ausscheiden gezwungen. „Dass auch André Marx gut einwerfen kann, ist ja bekannt“, nahm Sander die Situation gelassen, „zumindest bei uns.“

Ob Glockner am Samstag in Kaiserslautern wieder in der Anfangself stehen kann, ist derzeit noch ungewiss. Wer ihn ersetzen könnte? „Das hängt davon ab, ob wir die offensivere oder die defensivere Lösung wählen“, hält sich Sander bedeckt.

Die kleinen „Roten Teufel“ haben nach durchwachsenem Saisonstart am Mittwoch mit einem 4:1-Auswärtssieg beim Aufsteiger SSV Ulm 46 aufhorchen lassen. Sander weiß, was sein Team auf dem Betzenberg erwartet: „Wie alle zweiten Mannschaften von Profiteams ist auch diese fußballerisch gut ausgebildet, das sind alles junge Dachse, die marschieren. Wenn man sie spielen lässt, bekommt man ein Problem.“ Doch seine TuS muss bei entsprechender Einstellung derzeit keinen Gegner fürchten. „Wir haben bisher eine tolle Runde gespielt, das Selbstbewusstsein sollte da sein.“ Sander wird seinen Schützlingen wohl zunächst wieder das verordnen, was sein tüchtiger Torwart Sebastian Patzler nach dem Elversbergspiel als „Willenskraft und Herzensstärke“ umschrieb. Doch dabei soll es nicht bleiben: „Ich will, dass wir uns nicht nur darüber definieren. Wir müssen auch unser fußballerisches Potenzial abrufen“, fordert Sander, „wie wir es teilweise in der zweiten Halbzeit gegen Elversberg getan haben. Da ist noch viel Luft nach oben.“

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 23. September 2016, Seite 13.
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