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 Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Hessen Kassel 1:2 (1:1)

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Hessen Kassel 1:2 (1:1)   So 9 Okt 2016 - 1:27

Zitat :
TuS Koblenz geht gegen Hessen Kassel leer aus
1:2-Heimniederlage – Julian Grupp gelingt der zwischenzeitliche Ausgleich

Die TuS Koblenz muss weiter auf ihren fünften Saisonsieg in der Regionalliga Südwest warten. Vor 1523 Zuschauern im Stadion Oberwerth unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Petrik Sander am 14. Spieltag dem KSV Hessen Kassel mit 1:2 (1:1).

Ohne Tony Schmidt, Kevin Lahn und Nico Charrier ging die TuS ersatzgeschwächt ins Spiel und lief bereits früh einem Rückstand hinterher. Einen Freistoß von Nael Najjer verlängerte der Koblenzer Eldin Hadzic unfreiwillig nach hinten. Der Ball landete genau vor die Füße von Marco Dawid, der die Nerven behielt und die Gäste nach einer Viertelstunde in Führung brachte. In den Minuten zuvor kam Andreas Glockner zweimal zum Schuss, setzte die Kugel aber beide Male deutlich über den gegnerischen Kasten (10., 13.). Nach einer halben Stunde markierte die TuS den Ausgleichstreffer. Eine Hereingabe von links landete bei Grupp, der das Leder aus rund 16 Metern zum 1:1 in die Maschen versenkte. Das Tor gab den Schängeln Auftrieb, nun waren sie besser im Spiel. Ein Schuss von Glockner flog am linken Pfosten vorbei (33.), kurz darauf probierte es dann Robert Stark im Anschluss an einen Einwurf mit einem Fallrückzieher (36.). In der 39. Minute schlug Hadzic von rechts eine Flanke in den Strafraum, doch Kassels Lucas Albrecht war hellwach und klärte vor dem hinter ihm lauernden Dejan Bozic.

Drei Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da gingen die Gäste erneut in Führung. KSV-Kapitän Sergej Evljuskin setzte sich durch, sein Schuss prallte an den Pfosten und ging von dort ins Tor. Die TuS suchte die direkte Antwort. Michael Stahl tauchte nach einem langen Einwurf von André Marx am langen Pfosten frei auf und verfehlte das Gästetor nur haarscharf (52.). Auf der Gegenseite konterten die Hessen nach einem Koblenzer Ballverlust. Dawid spielte den Ball zum mitgelaufenen Sebastian Schmeer, der jedoch das Leder vor TuS-Keeper Sebastian Patzler verstolperte (54.). Die beste Koblenzer Chance zum 2:2-Ausgleich dann in der 64. Minute: Glockner mit dem langen Zuspiel auf Bozic, der alleinstehend vor dem gegnerischen Tor den Ball zu hoch ansetzte. Eine knappe Viertelstunde vor dem Abpfiff versuchte Gästespieler Adrian Bravo Sanchez den Koblenzer Torwart Patzler mit einem Lupfer zu überwinden, scheiterte aber (76.). Zwei Minuten später sorgte Kassels Tim Philipp Brander unfreiwillig für Gefahr vor dem eigenen Gehäuse, als er einen Einwurf der Koblenzer aufs Tornetz köpfte. In der Schlussphase sollte die TuS noch einmal zu zwei guten Gelegenheiten kommen. Ricardo Antonaci tauchte am rechten Strafraumeck auf, hatte freie Schussbahn, drosch das Leder aber über den Kasten (89.). Kurz darauf war es dann Glockner, der bei seinem Schussversuch an einem Abwehrbein hängen blieb (90.+2). Somit mussten sich die Schängel dem KSV Hessen Kassel in einer umkämpften Partie am Ende knapp mit 1:2 geschlagen geben.

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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Hessen Kassel 1:2 (1:1)   So 9 Okt 2016 - 1:30

Zitat :
TuS Koblenz verliert zum vierten Mal hintereinander

Koblenz. TuS Koblenz steckt in einer Ergebniskrise. Gegen den KSV Hessen Kassel kassierten die Schängel mit 1:2 (1:1) die vierte Regionalliga-Niederlage in Folge und sind in der Tabelle ins dicht gedrängte Mittelfeld abgesackt.

Vor 1523 Zuschauern geriet die TuS gegen die zuvor sechsmal sieglosen Nordhessen in der 14. Minute in Rückstand, als Eldin Hadzic einen Gästefreistoß mit dem Kopf genau vor die Füße von Kassels Stürmer Marco Dawid verlängerte, der aus kurzer Distanz einschoss.

Julian Grupp sorgte mit einem abgefälschten 15-Meter-Schuss nach einer halben Stunde für den Ausgleich, der auch den Pausenstand darstellte. Gleich nach Wiederbeginn nutzte die Gäste eine Serie von Nachlässigkeiten in der TuS-Defensive, KSV-Kapitän Sergej Evljuskin traf zum 1:2 ins lange Eck (47.). In der Folge mühten sich die Koblenzer engagiert, aber erfolglos um den Ausgleich. Die besten Chancen: Dejan Bozic (62.) schlenzte den Ball frei vor Gästetorwart Niklas Hartmann über die Latte, Andreas Glockner kam in der Nachspielzeit mit seinem Schuss vom Elfmeterpunkt gegen die vielbeinige Kasseler Abwehr nicht durch. Die spielerisch überlegenen Gäste ließen ihrerseits zahlreiche gute Konterchancen aus, mit denen sie für eine frühere Entscheidung hätten sorgen können.



TuS-Trainer Petrik Sander sprach von einem "enttäuschenden Ergebnis" und kritisierte die fehlende professionelle Einstellung einiger seiner Spieler, nicht nur bei den Gegentoren.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-regionalliga/tus-koblenz_artikel,-tus-koblenz-verliert-zum-vierten-mal-hintereinander-_arid,1557150.html
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BeitragThema: Re: Spielberichte: TuS Koblenz - KSV Hessen Kassel 1:2 (1:1)   Mo 10 Okt 2016 - 8:45

Zitat :
Sander kritisiert mangelnde Einstellung bei TuS-Profis

Regionalliga Koblenz verliert gegen Hessen Kassel zum vierten Mal in Folge – Abwehrschnitzer, Abschlussschwäche und ein Schnupfen

Koblenz. In der Öffentlichkeit tritt Petrik Sander stets beherrscht und kontrolliert auf. Nach der 1:2-Heimschlappe gegen den KSV Hessen Kassel, der vierten Niederlage in Folge, musste der Trainer des Fußball-Regionalligisten TuS Koblenz jedoch schwer an sich halten, um seinen Ärger im Zaum zu halten. Erst ließ Sander seinen Kasseler Kollegen Tobias Cramer und die Journalisten mehr als eine halbe Stunde warten, bis die Pressekonferenz begann, dann sprach der Coach deutliche Worte: „Den Jungs ist es offenbar wichtiger, dass die Haare richtig sitzen, anstatt eine Mütze aufzusetzen. Dann wundern sie sich, wenn sie einen Schnupfen bekommen“, echauffierte sich Sander. „Wenn man Fußball professionell ausüben will, braucht man eine professionelle Einstellung und eine Verantwortung gegenüber sich selbst, die auch der Mannschaft gerecht wird. Davon sind wir momentan meilenweit entfernt.“

Ziel von Sanders Spielerschelte war offenbar, wenn auch vielleicht nicht allein, Nico Charrier, der für die Anfangself vorgesehen war, dann aber 90 Minuten plus Nachspielzeit auf der Ersatzbank saß. „Er hat in der Halbzeit gesagt, dass ihm wieder schlecht war“, erläuterte Sander, warum er den Stürmer auch beim Rückstand nicht ins Spiel brachte und es bei zwei Auswechslungen beließ.

Charriers kurzfristiger Ausfall war umso bitterer, als mit Kevin Lahn und Tony Schmidt zwei weitere Offensivkräfte verletzt fehlten. Sanders Maßnahmen waren logisch und nachvollziehbar, aber letztendlich wirkungslos.

Rechts stürmte Ricardo Antonaci, bisher als Rechtsverteidiger schon durch dynamischen Offensivdrang aufgefallen. Der 21-Jährige fiel durch großen Kampfgeist und ansehnliche Dribblings auf, aber auch durch überhastete Abschlussversuche.

Dejan Bozic in der Mitte agierte eifrig, aber glücklos, wie gehabt. In Minute 62 fiel ihm der Ball im Strafraum vor die Füße, nur noch Torwart Niklas Hartmann stand im Weg, doch Bozic schoss weit übers Tor.

Andreas Glockner rückte nach links, hatte viele Ballkontakte und sprach das Gesamturteil selbst aus: „Ich musste zwei Tore machen, habe zu oft die falsche Entscheidung getroffen“ In der Nachspielzeit traf der Routinier vom Elfmeterpunkt nach Antonacis glänzender Vorarbeit nur das Bein eines Gegenspielers, in anderen Situationen zog auch er den untauglichen Schussversuch aus der Distanz dem geduldigen Kombinieren vor.

„Es tut mir leid für die Mannschaft“, nahm der 28-jährige Führungsspieler sich in die Verantwortung. Glockners Selbstbezichtigung ehrt ihn, doch ihn traf beileibe nicht die Alleinschuld. Diese Niederlage hatte viele Väter.

Eldin Hadzic, als rechter Verteidiger aufgeboten, verlängerte nach einer Viertelstunde eine Freistoßflanke des Kasselers Nael Najjer mit dem Kopf nach hinten in den eigenen Strafraum genau vor die Füße von Marco Dawid, der frei im Fünfmeterraum stand und diese Vorlage gern zum 0:1 verwertete (14.). „Unser Spieler hat da nichts zu suchen“, kritisierte Sander und fragte sich: „Was geht da in seinem Kopf vor?“

Nach dem Ausgleich durch Julian Grupps erstes Regionalligator für die TuS per abgefälschtem Schuss (30.) hätte doch noch alles gut werden können. „Wir gingen richtig euphorisch in die Pause und waren sicher, auf alle Fälle die drei Punkte zu holen“, verriet Glockner hinterher. Denkste.

Kaum zwei Minuten waren gespielt, da führte eine Kette von Koblenzer Fehlleistungen zum 1:2, bei dem KSV-Kapitän Sergej Evljuskin im Strafraum freie Bahn hatte (47.). „Die Situation war schon geklärt, da bringen wir uns selbst wieder in Schwierigkeiten“, ärgerte sich Michael Stahl, „so einfache Gegentore dürfen wir nicht fangen.“

Abschlussschwäche, Abwehrschnitzer, dazu Husten, Schnupfen, Heiserkeit – eine Menge Baustellen tun sich auf für Teamleiter Sander und seine Crew. Nach 14 Spieltagen steht Aufsteiger TuS Koblenz noch immer auf einem einstelligen Tabellenplatz, doch der Abstand zur Roten Laterne beträgt nur noch sechs Punkte, umgerechnet zwei Siege. „Man hat heute wieder gesehen, dass man in dieser Klasse jedes Spiel mit hundert Prozent angehen muss“, fasste der glückliche Gästetrainer Cramer die Kasseler Trendwende nach sechs sieglosen Spielen zusammen.

Ganz in Sanders Sinne: „Bei uns glauben manche, sie müssten nicht mehr 105 oder 110 Prozent geben. Dann machen sie einen Schritt weniger und sind nicht mehr so aufmerksam.“ Wie er diesen Verschleißerscheinungen begegnen will? „Jetzt müssen wir in den vielen englischen Wochen frische Spieler ans Werk schicken.“ Man wird sehen, was der Kader so hergibt.

RZ Koblenz und Region vom Montag, 10. Oktober 2016, Seite 13.
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