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 Vorberichte: TuS Koblenz - Kickers Offenbach

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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - Kickers Offenbach   Fr 28 Okt 2016 - 9:19

Zitat :
TuS trifft am Samstag auf einen falschen Fünfzehner

Fußball-Regionalliga Koblenzer spielen gegen die Kickers aus Offenbach – Buchner, Schmidt, Stark fehlen sicher, Lahn, Grupp, Glockner vielleicht

Koblenz. Im Herbst kam die TuS Koblenz in der Fußball-Regionalliga Südwest bis jetzt noch auf keinen grünen Zweig: Seit dem 2:1 am 24. September in Kaiserslautern hagelte es ausnahmslos Niederlagen – jetzt schon sechs am Stück. Am Samstag um 14 Uhr erhält der Klassenneuling vor eigenem Publikum eine weitere Gelegenheit, diese Misere zu beenden. Neben der bevorstehenden Hausaufgabe gegen die Kickers Offenbach bleiben bis zum Winter noch sieben weitere Spiele, um wieder in die Spur zu kommen.

Für das jüngste 1:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim II hatten die Anhänger schnell einen Schuldigen ausgemacht: den Schiedsrichter. Doch das Studium der Fernsehbilder belegt, dass der Mann in Gelb-Schwarz gar nicht so falsch lag mit den Entscheidungen vor und bei den beiden Gegentreffern. Dem 1:1 war ein von Robert Stark verursachter Handelfmeter vorausgegangen. Die Nummer 20 warf sich untypisch in die Schussbahn des Balls, vergrößerte mit rudernden Armen die Körperfläche und verhinderte so, dass das Spielgerät gefährlich vors Tor kommt. „Kann man geben, muss man aber nicht“, bewertete TuS-Trainer Petrik Sander jetzt die Szene.

Und dem knapp vier Minuten später folgenden 1:2 ging – wie von vielen vermutet – keine Abseitsstellung eines Hoffenheimers voraus, der Koblenzer Kapitän André Marx und Keeper Sebastian Patzler standen beim Schuss von Philipp Ochs der Torlinie am nächsten. Den von Patzler abprallenden Ball verwertete Joshua Mees zum Sieg. Aber mit dieser Analyse wollte sich der Koblenzer Coach dann auch gar nicht weiter beschäftigen: „Es ist müßig, über so etwas lange zu spekulieren. Weniger zu sagen, ist manchmal einfach mehr.“ Und damit kommt er flugs auf die sportliche Talfahrt zu sprechen: „Es ist ja jetzt nicht so, dass uns zuletzt mal einer mit 3:0, 5:0 oder 8:0 aus dem Stadion geschossen hat. Kleinigkeiten sind entscheidend, das haben wir umgekehrt ja auch bei unserem 1:0-Sieg in Mannheim erlebt.“

Wer sich die Tabelle vor Augen führt, erkennt schnell: Die TuS liegt nur drei Punkte vor dem letzten Tabellenplatz. Also sollte nun gegen den Fünfzehnten dringend etwas Zählbares hängen bleiben. Doch der Schein trügt: Aufgrund des Punktabzugs zählt Offenbach eher zum gehobenen Mittelfeld und ist beileibe keine Laufkundschaft. Aber in der momentanen Verfassung ist wohl jeder Gegner für die TuS der gefährlichste.

Personell drückt arg der Schuh. „Ich hatte Anfang der Woche nur zwölf Feldspieler im Training“, machte Sander diesen Umstand in Zahlen fest. Kevin Lahn, Julian Grupp und Andreas Glockner fehlten angeschlagen, Christoph Buchner wird ja wegen seiner Knieverletzung noch eine ganze Weile das Geschehen auf dem Fußballplatz bestenfalls vom Spielfeldrand aus verfolgen können.

Kaum wieder fit, schon wieder raus: Der zuvor verletzte Tony Schmidt wirkte gegen die TSG zwar mit, muss nun aber aufgrund der fünften Gelben Karte einmal aussetzen. Das gilt im Prinzip auch für Robert Stark, der mit Gelb-Rot vom Platz flog. Eine Zwangspause bleibt Glockner und Lahn – sofern sie bis Samstag wieder fit sind – (noch) erspart, beide sahen gegen Hoffenheim zum vierten Mal den gelben Karton in dieser Saison.

„Ich verstehe jeden, dem gegen Hoffenheim die Nerven durchgegangen sind“, sagt Sander, doch diese Aussage bezieht sich lediglich auf die unbeteiligten Betrachter im Stadion. Seine Spieler nimmt er ins Gebet: „Als Profi musst du dich im Griff haben, du schadest sonst der ganzen Mannschaft. Für so etwas verhängen wir eine Geldstrafe. Die Höhe ist dabei zweitrangig, das muss nur eine abschreckende Wirkung haben.“ Gegen Offenbach soll jetzt aber alles, wirklich alles im gewünschten Rahmen bleiben.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 28. Oktober 2016, Seite 13.
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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - Kickers Offenbach   Fr 28 Okt 2016 - 9:24

Zitat :
Der Gegner unter der Lupe: Kickers Offenbach

Offenbach. Die sportliche Bilanz der Kickers aus Offenbach täuscht ein wenig über die wahre Spielstärke hinweg: Aufgrund finanzieller Missstände des Vereins – das abgelaufene Geschäftsjahr wurde mit einem Minus von 1,1 Millionen Euro beendet – startete die Mannschaft in der Regionalliga Südwest mit einem schweren Rucksack in Form von neun Minuspunkten. Anstelle der regulär erkämpften 24 Zähler ist die Elf des Bremer Ex-Profis Oliver Reck also eher ein „falscher Fünfzehner“.

Der bereits gestellte Insolvenzantrag als Auslöser des Punktabzugs wurde Ende August wieder zurückgezogen. Die Schulden sind aufgearbeitet, wie Geschäftsführer Remo Kutz seinerzeit erklärte: „Wir sind zahlungsfähig.“ Und das angeblich für zwei Spielzeiten. Präsident Helmut Spahn sprach von „Aufbruchstimmung“ und auch von rechtlichen Schritten, um die neun verlorenen Punkte wiederzubekommen. Bis jetzt jedoch ohne das gewünschte Ergebnis.

Der sechste Saisonsieg vor Wochenfrist kam kurios zustande: Zur Pause lagen die Offenbacher gegen den SSV Ulm mit 0:2 schon fast aussichtslos im Hintertreffen, doch mit drei Treffern drehten die Kickers diese Geschichte. Serkan Firat per Doppelpack (62., 90.) und der Serbe Dren Hodja (77.) sorgten im Stadion auf dem Bieberer Berg für die Trendwende gegen am Ende vogelwilde „Spatzen“. Die beiden Sieggaranten haben jetzt jeweils fünf Saisontreffer auf dem Konto.

Zu Hause sind die Offenbacher noch ohne Niederlage, auswärts zogen sie schon dreimal den Kürzeren. Ein weiteres Mal vielleicht am Samstag im Koblenzer Stadion auf dem Oberwerth?bhm

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 28. Oktober 2016, Seite 13.
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