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 Vorberichte: Stuttgarter Kickers - TuS Koblenz

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BeitragThema: Vorberichte: Stuttgarter Kickers - TuS Koblenz   Fr 3 März 2017 - 10:55

Zitat :
Verkehrte Rollen beim TuS-Spiel in Stuttgart

Fußball-Regionalliga Aufsteiger aus Koblenz will den Absteiger ärgern – Trainer Sander muss bis zu vier Akteure aus dem Trier-Spiel ersetzen

Koblenz. Wenn ein Drittliga-Absteiger zu Hause auf einen Oberliga-Aufsteiger trifft, sind die Rollen in der Regel klar verteilt. Das trifft allerdings nicht ganz auf die aktuelle Konstellation zu: Denn beim nun folgenden Spiel der Fußball-Regionalliga Südwest zwischen den Stuttgarter Kickers und der TuS Koblenz (Samstag, 14 Uhr) im GAZI-Stadion ist die Erwartungshaltung eher umgekehrt, wenn man allein der sportlichen Entwicklung in den vergangenen Monaten die Aufmerksamkeit schenkt.

Dafür spricht in der Summe das Zahlenwerk, die Tabelle lügt im Allgemeinen nicht. Die abstiegsbedrohten Stuttgarter kamen in den bisherigen 25 Spielen nur auf fünf Siege, der Gegner vom Deutschen Eck schaffte zuletzt vier hintereinander – ohne Gegentor, wohlgemerkt. TuS-Trainer Petrik Sander weiß natürlich um den Druck, der auf dem Gastgeber lastet: „Stuttgart hatte ganz andere Ziele, mit dieser Situation haben sie nicht gerechnet.“ Dennoch will er so etwas wie die Favoritenrolle nicht annehmen. Die formidable Momentaufnahme bewertet er wie folgt: „Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, die es bis jetzt so weit gebracht hat. Wir haben nichts geschenkt bekommen, sondern alles hart erarbeitet.“

Mit gestreckten Armen und geballten Fäusten nahm er unmittelbar nach dem Abpfiff das jüngste Erfolgserlebnis (1:0 im Derby gegen Eintracht Trier) erleichtert zur Kenntnis: „Ja, normalerweise sind meine Emotionen eher nach innen gekehrt. Was aber niemals den Eindruck erwecken soll, dass ich mich sonst nicht über einen Sieg freue. Aber dieser hier war natürlich besonders, weil wir noch nicht genau wussten, wo wir stehen. Die Geste hatte mit dem Gegner speziell nichts zu tun.“

Der Koblenzer Coach weiß nur zu genau, dass dieser Sieg in vielfacher Hinsicht ein positives Signal aussendet: Zum einen bringen diese drei Punkte nach der Winterpause die TuS in die gewünschte Spur. Neun weitere Zähler aus den noch folgenden zwölf Spielen sollten für das gesteckte Ziel reichen. Zum anderen ist der zweite Erfolg gegen Trier ein Indiz dafür, dass es auch in einem dritten Aufeinandertreffen mit der Eintracht im laufenden Rheinlandpokal-Wettbewerb ein gutes Ende nehmen kann – sofern beide ihre Aufgaben bis zum Pokalfinale am 25. Mai auch lösen.

Ein paar Worte zum aktuell verfügbaren Personal der TuS: Sander bevorzugt den Konkurrenzkampf im Kader – und der war ja vorm Trier-Spiel in ausreichendem Maß vorhanden. Nun hat es aber zwei Gelbsünder im Duell mit der Eintracht gegeben, die nach ihrer fünften Verwarnung erst einmal auf der Tribüne pausieren müssen: Sturmspitze Dejan Bozic und Linksverteidiger Robert Stark. Was Sander zudem nicht ins Konzept passt: Kapitän André Marx und Michael Stahl mussten am Mittwoch angeschlagen das Training abbrechen. „Ihr Einsatz ist gefährdet“, beurteilte der Trainer zwei Tage vor dem Spiel in Stuttgart den Stand der Dinge.

Damit müsste er im Extremfall vier neue Spieler in die Startformation einbauen: Dass es sich dann dabei um Tony Schmidt, Daniel von der Bracke, Nico Charrier und Eldin Hadzic handeln dürfte, liegt (fast) auf der Hand. Von der Bracke für Marx, Hadzic für Stark, Schmidt für Stahl, Charrier für Bozic – so könnte es auch einigermaßen positionsbezogen funktionieren. Gut also, dass Alternativen zur Verfügung stehen.

Wie Sander im Fall des Falles reagieren wird, konnte oder wollte er nicht sagen: „Ich muss mir klar darüber werden, wie ich die einzelnen Puzzleteile am besten zusammenfüge.“ Sicher ist: So einen Auftritt wie beim 0:3 an gleicher Stätte gegen den VfB Stuttgart II möchte er nicht noch einmal erleben.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 3. März 2017, Seite 13.
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BeitragThema: Re: Vorberichte: Stuttgarter Kickers - TuS Koblenz   Fr 3 März 2017 - 10:56

Zitat :
Der Gegner unter der Lupe: Stuttgarter Kickers

Stuttgart. Den Einstieg ins neue Jahr hatten sich die Stuttgarter Kickers mit verändertem Personal und vor allem neuem Trainer auch ein wenig besser vorgestellt: Zwei Unentschieden und eine Niederlage waren in der misslichen Situation im unteren Tabellendrittel nicht gerade förderlich.

Das 2:3 beim Spitzenreiter in Mannheim war zum Auftakt auf den ersten Blick zwar aller Ehren wert, aber die beiden Tore durch Sebastian Mannström und Jesse Weißenfels fielen erst in den letzten Minuten der Partie, als im Prinzip schon alles verloren war. Die sich anschließenden 1:1-Teilerfolge gegen Hessen Kassel (Tor: Alessandro Abruscia) und beim SSV Ulm (Tor: Weißenfels), waren zwar ganz ordentlich, aber eben nicht das, was im Abstiegskampf so wichtig wäre: drei Punkte am Stück.

Wie das Hinspiel der Stuttgarter im Stadion Oberwerth bei nun schon elf Unentschieden endete, klingt da fast schon logisch: Beim 1:1 sorgte Ryan Malone für die Pausenführung der Kickers, Dejan Bozic traf für die TuS kurz nach dem Wechsel zum Endstand. Damals war Alfred Kaminski noch Trainer, doch der musste nach dem peinlichen 1:2 gegen das Schlusslicht aus Nöttingen am 21. Oktober seinen Hut nehmen. Ebenso Sportdirektor Michael Zeyer.

Nach Interimscoach Dieter Märkle, erfolgreicher Coach der U23, installierten die Kickers kurz vor Weihnachten mit dem erst 32-jährigen Tomasz Kaczmarek (zuvor Viktoria Köln) den vierten Übungsleiter binnen eineinhalb Jahren. Geholfen hat's bisher freilich nur bedingt, wie die zwei Punkte aus drei Spielen dokumentieren. Geht's allein nach den Koblenzern, dann darf die Misere zumindest noch bis Samstag so weitergehen. Den letzten Liga-Sieg der Stuttgarter (4:1) gab's übrigens am 1. November des Vorjahres – der damalige Gegner: Eintracht Trier.bhm

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 3. März 2017, Seite 13.
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