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 Vorberichte: Kickers Offenbach - TuS Koblenz

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BeitragThema: Vorberichte: Kickers Offenbach - TuS Koblenz   Fr 5 Mai 2017 - 10:49

Zitat :
Die TuS hat rein gar nichts zu verschenken

Fußball-Regionalliga Koblenzer absolvieren heute Abend bei den Kickers Offenbach ihr drittes Spiel in sieben Tagen – Finanzlage ist unverändert

Koblenz. Die letzte englische Woche der Fußballsaison geht heute Abend für die TuS Koblenz zu Ende: Nach dem Spiel der Regionalliga Südwest bei der TSG 1899 Hoffenheim II (1:1) und dem drei Tage später folgenden Rheinlandpokal-Halbfinale beim FC Karbach (2:1) sitzen die Schützlinge von Trainer Petrik Sander ein drittes Mal binnen kürzester Zeit im Bus. Die Reise führt zu den Kickers aus Offenbach, um 19.30 Uhr – eine halbe Stunde später als zunächst vorgesehen – wird die Begegnung des drittletzten Spieltags im schmucken Sparda-Bank-Hessen-Stadion angepfiffen.

„Drei Spiele in sieben Tagen, es ist eine harte Woche“, sagt denn auch Sander in diesem Zusammenhang. Platz sechs in der Liga gefestigt, Finale im Pokalwettbewerb erreicht – also momentan alles eitel Sonnenschein rund ums Koblenzer Oberwerth? „Es ist nichts passiert, da müssen sie noch die nächsten Tage abwarten“, zuckt der Trainer mit den Schultern, angesprochen auf die nach wie vor angespannte finanzielle Lage zur neuen Saison in Kombination mit den einhergehenden Vertragsverhandlungen.

Dieses Thema schiebt Sander ebenso schnell zur Seite wie die Nachbetrachtung des Pokalspiels in Karbach: „Wir haben unsere Aufgabe erfüllt, alles blieb im Rahmen. Am Mittwoch habe ich mit der Mannschaft noch einmal darüber gesprochen, das war's dann aber auch schon. Wie immer konzentrieren wir uns jetzt auf das nächste Spiel.“ Und da werden dann zügig die personellen Überlegungen diskutiert.

Ob es für die Partie in Offenbach vielleicht Änderungen im Vergleich zur Karbach-Partie geben wird? Sander gibt sich gewohnt nebulös: „Wenn ein Spieler eine Pause braucht, dann bekommt er sie auch. Ich bringe jetzt ganz bestimmt keinen nur zu 50 Prozent fitten Müller, dann lasse ich doch lieber den Meier dafür spielen.“ Insider wissen: Spieler dieses Namens gibt es natürlich nicht bei der ersten Mannschaft der TuS. Heißt in etwa also vielleicht so viel wie: Sollten beispielsweise Marx und Stahl ihre Kopfverletzungen weiter auskurieren, bleiben sie unter Umständen zunächst mal auf der Bank.

Dass beide in Karbach trotz Brummschädel ihren Mann von der ersten bis zur letzten Minute standen, war fast zu erwarten – auch wenn Sander das zuvor in Frage gestellt hatte. „Beide waren enorm wichtig für unser Spiel“, beeilte er sich zu sagen. Stimmt. Marx erzielte nach einer Standardsituation das 1:0 für die Koblenzer Farben, Michael Stahl störte wiederholt empfindlich das Karbacher Offensivspiel schon im Ansatz.

Auf großartige Experimente wird sich der Koblenzer Coach nun aber nicht einlassen, so muss beispielsweise Ersatztorhüter Tobias Kraus weiter geduldig auf seine Bewährungsprobe warten. Sander wird seine bestmögliche Einheit aufbieten, zumal er sich sicher nicht so etwas wie Wettbewerbsverzerrung im Abstiegskampf vorwerfen lassen will: „Obwohl ich so eine Diskussion für absoluten Blödsinn halte. Was bedeutet übrigens Bestbesetzung? Wir haben sehr viele gute Spieler. Und zu verschenken haben wir rein gar nichts.“

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 5. Mai 2017, Seite 13.
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BeitragThema: Re: Vorberichte: Kickers Offenbach - TuS Koblenz   Fr 5 Mai 2017 - 10:58

Zitat :
Der Gegner unter der Lupe: Kickers Offenbach

Offenbach. Mit einer schweren Hypothek waren die Kickers aus Offenbach im Sommer 2016 in die Saison gestartet – und die belastet die Hessen heute immer noch. Neun Punkte wurden dem OFC schon vor dem Start wegen des zunächst angemeldeten, später aber nicht vollzogenen Insolvenzverfahrens abgezwackt. Eine Berufung gegen dieses Urteil brachte nicht den gewünschten Erfolg.

Und so stehen die Offenbacher nun mit eigentlich positiver Bilanz und ebensolcher Tordifferenz als Zwölfter des aktuellen Tableaus nur knapp über der Abstiegszone. Was bedeutet, dass die Kickers im Rückspiel gegen die Koblenzer im Vollgasmodus einen Sieg anstreben, um dem möglichen Sturz in die Oberliga zu entgehen. Zwei Erfolge gab es im April gegen Homburg (4:0) und in Steinbach (1:0). Das jüngste 1:2 gegen den SSV Ulm beendete eine kleine Serie der Offenbacher, die zuvor fünfmal in Serie ungeschlagen geblieben waren. Zurzeit drückt dem OFC personell vor allem ganz hinten der Schuh: Bei der erwähnten Pleite im Donaustadion musste Trainer Oliver Reck zwischen den Pfosten zum zweiten Mal mit Levent Vanli vorlieb nehmen, dem Ersatz des eigentlichen Reservetorhüters. Was dessen Leistung nicht schmälern soll, schließlich parierte er zwischenzeitlich einen Strafstoß der Spatzen. Zu allem Übel kassierte Dennis Schulte nach einer Notbremse schon in der allerersten Minute dieser Begegnung die Rote Karte und wird Offenbach heute gegen die TuS fehlen.

Im Hinspiel unterlag der OFC im Stadion Oberwerth mit 1:2. Andreas Glockner und Michael Stahl sorgten für einen scheinbar komfortablen Vorsprung der Schängel, bevor es Maik Vetter mit dem Anschlusstreffer kurz vor Schluss noch einmal spannend machte.bhm

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 5. Mai 2017, Seite 13.
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