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 Pokal-Vorberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Pokal-Vorberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz   Pokal-Vorberichte: Eintracht Trier - TuS Koblenz EmptyDo 25 Mai 2017 - 0:45

Zitat :
Der Pokalsieg wäre für TuS Koblenz die Krönung
Rheinlandpokal Morgen Mittag steigt das Finale in Salmrohr gegen Trier

Koblenz. Es ist wohl das wichtigste Spiel für TuS Koblenz am Ende einer sportlich erfolgreichen Fußballsaison. Ein Sieg gegen den aus der Regionalliga abgestiegenen Rivalen Eintracht Trier im Endspiel um den Rheinlandpokal, das am Donnerstag um 12.45 Uhr im Salmtalstadion zu Salmrohr angepfiffen wird, wäre die „Krönung“, wie es TuS-Vizepräsident Hannes van Heesch formuliert. Wir liefern alle Informationen zum Finale.

Die Geschichte

Elf Jahre ist es her, dass TuS Koblenz letztmals den Rheinlandpokal gewann. 2005 und 2006 setzte sich der Regionalligist und Zweitliga-Aufsteiger jeweils gegen die SG Roßbach/Verscheid mit 2:0 durch. Zwei weitere Pokalsiege feierte der Verein 1978 (1:0 gegen Wirges) und 1979 (4:1 gegen Eisbachtal). Außerdem stehen vier Niederlagen in der Statistik, die letzte 2011, als Eintracht Trier im Moselstadion mit 2:0 gewann. Wesentlich erfolgreicher liest sich die Pokalbilanz der Moselaner: 20 Finalteilnahmen, 15 Pokalsiege.

Die Aktualität

TuS Koblenz hat als Rückkehrer in die Viertklassigkeit eine bemerkenswerte Saison hingelegt. Die Mannschaft von Petrik Sander war nie ernsthaft in Abstiegsgefahr und steht in der Endabrechnung auf Platz acht als bester der drei Aufsteiger da. Die Trierer Eintracht hingegen, die als Mitfavorit in die Saison gestartet war, steigt als Vorletzter in die Oberliga ab. Für die Trierer, die nach den entlassenen Peter Rubeck und Oscar Corrochano derzeit vom einstigen „Pokalhelden“ Rudi Thömmes trainiert werden, ist das Pokalfinale die letzte Chance, einer völlig verkorksten Saison wenigstens einen versöhnlichen Abschluss zu geben.

Die Finanzen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) zahlt jedem Teilnehmer an der ersten Hauptrunde rund 115 000 Euro Antrittsgeld. Weitere 40 000 Euro, so wird es das DFB-Präsidium wohl beschließen, werden unter den übrigen Pokalteilnehmern verteilt, insgesamt 31 Rheinland-Vereine sollen davon profitieren. „Ich erhoffe mir von einem Pokalsieg mehr als nur die monetären Dinge“, stellt indes der Koblenzer Erfolgstrainer Petrik Sander klar, „die TuS als Ganzes kann davon profitieren.“ Der warme (Geld-)Regen, der über dem Pokalsieger niedergehen wird, löst zwar nicht alle Probleme, wäre aber an beiden Standorten höchst willkommen. Bei der Eintracht war zuletzt von einem Fehlbetrag im sechsstelligen Bereich die Rede. Die Koblenzer gehen offensiver mit ihrer Finanzlage um. Sander weiß bereits, dass er in der kommenden Saison weniger Geld zur Verfügung haben wird als in der abgelaufenen. Wenn dem Pokalsieger ein zugkräftiger Gegner aus dem Profilager zugelost wird, lässt sich in der ersten Hauptrunde zusätzlich eine schöne Stange Geld verdienen. Wermutstropfen für die TuS: Wegen der Umbauarbeiten im Stadion Oberwerth wird sie für einen eventuellen Pokalknüller in ein anderes Stadion ausweichen müssen.

Das Fernsehen

Für die ungewöhnliche Anstoßzeit mittags um 12.45 Uhr ist das Fernsehen verantwortlich; wie im Vorjahr widmet die ARD dem Fußball der „Kleinen“ einen ganzen Sendetag und berichtet ab 12.30 Uhr bis gegen 20 Uhr von 21 Finalspielen in den Landesverbänden.

Das Sportliche

Auf dem Papier ist TuS Koblenz, in der Punktrunde zweimal Sieger des Rheinlandderbys (3:0 und 1:0), Favorit. Doch die Koblenzer wollen davon nichts hören: „Wir dürfen uns von den Punktspielsiegen nicht blenden lassen“, warnt Sander, „das ist ein Pokalspiel auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden.“ Sander, der mit seiner Vertragsverlängerung bei der TuS in der vergangenen Woche ein starkes Signal an den Verein und sein Umfeld gesandt hat, bat seine Schützlinge nach dem Saisonende weiter zum Training, wenn auch nur einmal täglich und mit reduzierter Belastung: „Natürlich bolzen wir keine Kondition mehr, das Augenmerk liegt eher auf taktischen Dingen.“

Die Taktik

Petrik Sander verrät seine Pokalstrategie natürlich nicht, gibt aber Hinweise: „Wir wissen, dass an diesem Tag eine Entscheidung fallen muss und fallen wird. Dementsprechend kann der kleinste Fehler verheerende Folgen haben.“ Einen offensiven Hurrastil sollte man also von beiden Teams nicht erwarten, höchste Aufmerksamkeit aber schon: „Wir müssen die gegnerischen Fehler ausnutzen“, fordert Sander, „und glauben Sie mir: Beide Mannschaften werden nicht fehlerfrei bleiben.“

Das Personal

Sander bangt noch um drei Leistungsträger: Standardspezialist Andreas Glockner ist erkrankt, Kapitän André Marx und Verteidiger Ricardo Antonaci sind angeschlagen vom 1:2 in Worms zurückgekommen. Sander hofft aber, mit der besten Formation auflaufen zu können: „Ich bin immer zuversichtlich.“ Dem Beispiel des Trainers folgend, haben Glockner (bis 2019), Michael Stahl, Daniel von der Bracke und Kevin Lahn (jeweils bis 2018) vor dem Pokalfinale ein Zeichen gesetzt und ihre Verträge verlängert. Die Trierer bauen im Cup-Duell vor allem auf Stürmer Muhamed Alawie, der mit 22 Treffern bester Torjäger der Regionalliga geworden ist.

Die Anführer

„Ob es eine sehr gute Saison wird, steht und fällt mit dem Donnerstag“, sagt Kapitän Marx. „Wir haben zweimal gegen Trier gewonnen, das hier wird aber ein ganz anderer Vergleich.“ Und Michael Stahl, der mit seinem Tor des Jahres 2010 gegen Hertha BSC Pokalgeschichte geschrieben hat, formuliert es so: „Ich erwarte eine Trierer Mannschaft, gegen die wir am absoluten Limit und vielleicht sogar darüber hinaus agieren müssen, um den Pokal zu holen. Nur dann wird diese Mannschaft eine besondere sein in der TuS-Geschichte. Dafür lohnt es sich, alles bis zum letzten Tropfen rauszuholen.“

Die Fans

„Auf unsere Fans können wir uns verlassen“, weiß Sander, „ich erwarte, dass sie uns auch im Finale leidenschaftlich anfeuern – und selbstverständlich die Regeln beachten.“ Die Unterstützung für die TuS im Salmtal-Stadion wird enorm sein. Vizepräsident Hannes van Heesch erwartet „mindestens 1500 TuS-Fans“. Rund 500 von ihnen werden mit zehn Bussen ins Salmtal kutschiert. „Stand Dienstag haben wir mehr als tausend Tickets verkauft“, freut sich van Heesch, „die Trierer angeblich erst 200.“ Und was können die Fans erwarten am Vatertag? Petrik Sander: „Ich verspreche, dass wir alles versuchen werden, um den Pokal endlich nach Koblenz zu holen.“

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Tipps für Autofahrer

Eine frühe Anreise ist Pflicht. Da die Abfahrt Kreuz Wittlich auf der A1 gesperrt ist, sollen die Koblenzer Fans die Abfahrt Wittlich-Mitte und danach die L141 in Richtung Salmtal nehmen. Die Anfahrt zum Stadion wird ausgeschildert sein. In Stadionnähe gibt es nur wenig Parkplätze, die Fans aus Koblenz sollen ihr Auto auf der Wiese hinter dem Stadion (Einfahrt Salmaue) abstellen. Die Salmaue selbst ist für Busse reserviert. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es in der Nähe des Bahnhofs, von dort sind es zu Fuß zehn Minuten zum Stadion.

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