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 TuS Koblenz setzt auf junge Spieler und mehr regionalen Bezug

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BeitragThema: TuS Koblenz setzt auf junge Spieler und mehr regionalen Bezug   Fr 7 Jul 2017 - 0:14

Zitat :
TuS Koblenz setzt auf junge Spieler und mehr regionalen Bezug

Koblenz. Innerhalb von zwei Tagen hat die TuS Koblenz die Kaderstärke ihrer Regionalligamannschaft von 13 auf 17 Spieler geschraubt (die RZ berichtete) und so die Zahl der externen Zugänge im Handumdrehen verdoppelt. Die Verpflichtungen deuten mehr als nur an, dass bei den Schängeln ein rapider Verjüngungsprozess im Gange ist.

Felix Käfferbitz, Jan Engels (beide Jahrgang 1998), Erik Wekesser, Ioannis Nalbantis, Michael Schüler (alle 1997) sind vor noch nicht allzu langer Zeit der U19 entsprungen, Marco Koch (1995) und Marco Müller (1994) zählen gewiss auch nicht zum älteren Eisen. Allein Torhüter Chris Keilmann (1992) muss sich im Reigen der neuen Koblenzer Kicker schon fast wie ein Fußball-Rentner vorkommen.

Im Gegenzug hat die TuS einige Akteure verloren, die im vorangegangenen Jahrzehnt geboren wurden: Robert Stark (1986), Tony Schmidt, Akiyoshi Saito (beide 1988) und Christoph Buchner (1989). Mannschaftsältester ist derzeit Michael Stahl (1987), gefolgt von Andreas Glockner (1988) und Kapitän André Marx (1990).

Die Entwicklung ist natürlich auch den finanziellen Gegebenheiten geschuldet. Junge, hungrige Spieler sind im Bestreben ihrer Weiterentwicklung oftmals günstiger zu bekommen als gestandene Berufsspieler. TuS-Trainer Petrik Sander hebt zwei positive Aspekte hervor: „Wir haben es uns auf die Fahnen geschrieben, den regionalen Bezug zu stärken. Wir wollen nicht nur erzählen, sondern auch machen. In Zukunft werden wir so auch keine Probleme mehr mit der U 23-Regelung bekommen.“ Die verpflichtet alle Regionalligisten dazu, an jedem Spieltag vier Akteure im Kader zu haben, die am 1. Juli der jeweiligen Saison das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Den klassischen „Stallgeruch“ hat vor allem ein Neuzugang aufzuweisen: Jan Engels. Das Elternhaus des 19-Jährigen steht im knapp 20 Kilometer entfernten Andernach, dort begann er als Dreijähriger bei den Bambini der SG 99. Neun Jahre später schloss der Rechtsfuß sich der U 13 der TuS Koblenz an, im B-Jugendalter wechselte er 2014 zum Karlsruher SC und war dort drei Spielzeiten lang in der A- und B-Junioren-Bundesliga im Einsatz.

Engels erinnert sich nur ungern an die Zeit vor knapp zwei Jahren: „Da bin ich mal falsch operiert worden, das beschäftigte mich sehr lange. Aber jetzt ist alles gut.“ Engels hofft, dass er im rechten Mittelfeld oder auf der rechten Abwehrseite seiner Profession nachgehen darf. „Ich habe auch schon im Sturm gespielt. Aber in der Regionalliga gibt es vorne viele hohe Bälle, das ist eher nichts für mich“, sagt er augenzwinkernd mit Blick auf seine Körpergröße (167 cm) und ergänzt: „Für junge Spieler ist diese Klasse ein idealer Einstieg, so weit schaffen es viele erst gar nicht.“

Sein neuer Trainer hakt ein: „Du musst den jungen Spielern mehr zeigen, mehr und gezielt einzeln auf sie eingehen. Einem Christoph Buchner beispielsweise brauchte ich nicht viel zu erklären.“ Den Lern- und Eingewöhnungsprozess will und muss Sander mit seinem Trainerteam beschleunigen und zu einem guten Ende führen, damit es spätestens im Mai 2018 heißt: Reifeprüfung bestanden.

Zunächst aber liegt der Fokus weiterhin auf der Vorbereitung. Am Samstag um 15 Uhr steht das zweite Testspiel auf dem Programm, dann wird auf dem Rasenplatz in Halsenbach/Ney das Duell mit dem Stadtrivalen Rot-Weiß Koblenz aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar angepfiffen.

Seit Mittwoch liegt der Spielplanentwurf der Regionalliga Südwest vor. Demzufolge hat die TuS zum Auftakt am letzten Juli-Wochenende beim Klassenneuling SV Röchling Völklingen anzutreten. Sander: „Ein unangenehmer Aufsteiger, da müssen wir von der ersten Sekunde an hellwach sein.“ Aufgrund der DFB-Pokalpartie gegen Dynamo Dresden (Samstag, 12. August, 15.30 Uhr) wurde das Punktspiel des dritten Spieltags bei den Stuttgarter Kickers auf Mittwoch, 2. August, vorgezogen. „Das ist für uns suboptimal, mit einer englischen Woche in die Saison zu starten. Aber aufgrund besonderer Umstände hast du da auch keine Wahl“, sieht Sander es gelassen.

Das erste Heimspiel bestreitet die TuS am ersten August-Wochenende gegen einen weiteren Neuling, den SC Freiburg II. Diese und wohl auch die beiden folgenden Hausaufgaben gegen den FSV Mainz 05 II und Wormatia Worms werden die Koblenzer aufgrund des Neubaus der Laufbahn im Stadion Oberwerth im Mons-Tabor-Stadion in Montabaur austragen.

Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/sport/rz-regionalsport/regionalsport-fussball-maenner-alle-meldungen/regionalsport-fussball-regionalliga/tus-koblenz_artikel,-tus-koblenz-setzt-auf-junge-spieler-und-mehr-regionalen-bezug-_arid,1673071.html
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