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 Die TuS hat noch zwei bis drei Optionen

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BeitragThema: Die TuS hat noch zwei bis drei Optionen   Do 20 Jul 2017 - 12:29

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Die TuS hat noch zwei bis drei Optionen

Fußball Koblenzer suchen weiter nach Stadion fürs Pokalspiel – Mehrheitliche Entscheidung gegen China-Deal

Koblenz. Die Suche dauert an. Bis gestern Nachmittag hatte Fußball-Regionalligist TuS Koblenz noch immer kein Stadion gefunden, in dem das Pokalspiel der ersten DFB-Hauptrunde gegen Dynamo Dresden am Samstag, 12. August um 15.30 Uhr, ausgetragen werden kann.

Doch Nils Wiechmann, im TuS-Vorstand für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, bleibt optimistisch: „Zurzeit stehen wir mit zwei bis drei Stadien ganz konkret in Verhandlungen“, verrät Wiechmann. Um welche Arenen es sich handelt, will er allerdings nicht preisgeben, um die eigene Verhandlungsposition nicht zu schwächen. Eine Neuigkeit kann er allerdings zuverlässig verkünden: „Wir werden nicht in Kaiserslautern spielen.“ Anscheinend war also auch der Betzenberg jüngst ein Thema.

Montabaur und Mülheim fallen aus

Wie bereits mehrfach berichtet, hatte sich die Hoffnung der Koblenzer Fußballer zerschlagen, dass die Bauarbeiten im städtischen Stadion Oberwerth früher beendet werden als am „Stichtag“ 15. September. Was die TuS-Verantwortlichen dazu zwingt, auf Stadionsuche zu gehen. Die für die ersten drei Heimspiele der Regionalligasaison auserkorenen Sportplätze in Montabaur und Mülheim-Kärlich sind für das Pokalspiel gegen einen Zweitligisten natürlich nicht geeignet.

Da das Losglück der TuS mit den Dresdnern ausgerechnet einen Gegner bescherte, dessen Fans gelegentlich die Sicherheitskräfte über Gebühr in Atem halten, nicht zuletzt im Pokalwettbewerb, haben sich die Koblenzer bei der Suche nach einem alternativen Austragungsort so manche Absage eingehandelt. „Häufig lag es aber auch an Terminüberschneidungen“, konkretisiert Wiechmann.

Kriterium bleibt weiterhin, dass das Pokalstadion auch für die Koblenzer Anhänger erreichbar ist. Wiechmann spricht von einem Radius von „eineinhalb bis zwei Autostunden“. Was für das Stadion des FSV Zwickau, rund 430 Kilometer von Koblenz entfernt und laut Wiechmann ebenfalls noch in der Verlosung, mit Sicherheit nicht zutrifft.

Das Argument, wenn schon Zwickau, könne man ja auch gleich in Dresden spielen, zieht beim DFB nach wie vor nicht. Ein Heimrechttausch ist nach wie vor kein Thema, was Wiechmann auch verstehen kann: „Wenn man da einen Präzedenzfall schafft, kommen demnächst andere kleine Vereine, die Borussia Dortmund oder den FC Bayern als Gegner zugelost bekamen, und wollen auch in den großen Arenen spielen und Geld verdienen.“

Bei mehr als einem Dutzend scheinbar geeigneter Spielstätten hat TuS-Vizepräsident Hannes van Heesch inzwischen angefragt und sich Absagen eingehandelt. „Häufig sind die Stadien bereits von anderen Sportveranstaltungen belegt“, weiß Wiechmann, „auch die Sicherheitsauflagen, die ja unabhängig vom Gegner ziemlich anspruchsvoll sind, können nicht überall erfüllt werden.“ Und man merkt dem ehemaligen stellvertretenden Regierungssprecher der abgewählten rot-grünen Koalition in Nordrhein-Westfalen an, wenn der Politiker wie ein Mantra wiederholt: „Wir hoffen, im Laufe der nächsten Tage zu einem Abschluss zu kommen.“

Beim Gegner in Dresden beobachtet man die Koblenzer Stadionsuche gelassen. „Noch haben sie Geduld“, stellt Wiechmann zufrieden fest, „das muss man ihnen hoch anrechnen, denn auch für die ist das natürlich eine logistische Herausforderung, wenn sie erst kurzfristig erfahren, wo gespielt wird.“ Und es wird gespielt werden, so viel steht fest.

Eigentlich klingt das alles ganz einfach: Die Koblenzer müssen ein Stadion finden, der angeblich so kooperative DFB muss dann zustimmen und für den Fall einer notwendigen Verlegung der Anstoßzeit mit den TV-„Partnern“ ARD und Sky verhandeln. Und wenn die TuS tatsächlich auf eigene Faust keinen Spielort finden sollte, dann wird der Verband tätig und legt fest, wo gekickt wird.

Die ehrenamtlichen Verantwortlichen des aktuell erfolgreichsten Fußballvereins im Rheinland sind derzeit also nicht zu beneiden, wenn es um den Arbeitsumfang geht. So ist es wohl auch zu erklären, dass es vom Verein noch immer keine offizielle Stellungnahme zur Absage des „Chinesen-Deals“ gibt. Bekanntlich hat es TuS Koblenz wie die Stuttgarter Kickers und der SV Waldhof Mannheim abgelehnt, an den spielfreien Tagen Freundschaftsspiele gegen die chinesische Olympiamannschaft zu absolvieren.

Nicht unter Rechtfertigungsdruck

Dafür gibt es zwar mindestens 15 000 Euro „Antrittsprämie“ pro Verein, dagegen finden vor allem Fans aber viele Argumente, die letztlich auch den TuS-Vorstand überzeugt haben. „Es handelte sich um ein Angebot des DFB, das man annehmen oder ablehnen konnte“, erinnert Wiechmann, „deshalb sehen wir uns nicht unter Druck, uns für unsere Entscheidung rechtfertigen zu müssen.“ Die „mehrheitliche Entscheidung“ im Präsidium ist, so Wiechmann „nach kontroversen Diskussionen, aber letztlich einvernehmlich“ gefallen.

„Auf der einen Seite lockt natürlich das Geld, das wir gut gebrauchen könnten“, gibt Wiechmann den Rahmen der internen Diskussion wieder. „Aber von unterschiedlichen Leuten, unter anderem von einigen Fanklubs, sind Bedenken an uns herangetragen worden, die sich vor allem um die zunehmende Kommerzialisierung drehten.“

Doch das war nicht der einzige Grund für die Absage: „Auch die Kommunikation des DFB war aus unserer Sicht nicht glücklich, die Details der Zusammenarbeit mit den Chinesen wurden scheibchenweise vermittelt. Diese Salamitaktik wollten wir nicht mitmachen. Aber glauben Sie mir, wir haben uns die Diskussion und die Entscheidung nicht leicht gemacht.“

RZ Koblenz und Region vom Donnerstag, 20. Juli 2017, Seite 25.
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