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 Vorberichte: Stuttgarter Kickers - TuS Koblenz

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: Stuttgarter Kickers - TuS Koblenz   Di 1 Aug 2017 - 10:59

Zitat :
TuS kann es bei den Kickers gleich besser machen
Fußball-Regionalliga Koblenz will am Mittwoch in Stuttgart Wiedergutmachung für Auftaktpleite

Koblenz. Nur vier Tage nach dem misslungenen Saisonauftakt mit der 2:3-Niederlage beim Neuling in Völklingen muss Fußball-Regionalligist TuS Koblenz erneut auf Reisen gehen. Die Partie bei den Stuttgarter Kickers am Mittwoch (19 Uhr) wurde vom dritten Spieltag vorgezogen, an dem die TuS bekanntlich ihr Pokal-„Heimspiel“ in Zwickau gegen Zweitligist Dynamo Dresden bestreitet.

Dass die Koblenzer wie auch der 1. FC Saarbrücken für ihre Pokalerfolge mit einer derart frühen englischen Woche bestraft werden, findet TuS-Trainer Petrik Sander nicht besonders glücklich: „Ich hätte gern diese Trainingswoche gehabt, um auf das erste Spiel zu reagieren“, sagt der Coach, „zu einem späteren Zeitpunkt wäre mir das Wochenspiel lieber gewesen.“

Zumal nach der Auftaktpleite durchaus Bedarf an Aufarbeitung besteht. „Wir haben am Sonntag über das Völklingen-Spiel gesprochen und am Montag eine Videoanalyse gemacht“, verrät Sander, „dann ist es aber auch gut, denn wir müssen uns ja auf Stuttgart vorbereiten.“ Der ohnehin kleine Spielerkader, der ihm zur Verfügung steht, ist für die Partie bei den Kickers nach den Platzverweisen für Andreas Glockner und Daniel von der Bracke bekanntlich zusätzlich reduziert. Immerhin hat Routinier Glockner nach seinem Aussetzer von Völklingen, als er wegen anhaltender Beschwerdeführung vom Platz gestellt wurde, „auch ein paar Worte an die Mannschaft gerichtet“, wie Petrik Sander es neutral formuliert. Man darf davon ausgehen, dass der fürs Team eigentlich unverzichtbare Routinier sich für seinen Fauxpas entschuldigt hat.

Das nützt Sander kurzfristig indes nichts. Er muss Glockner und von der Bracke, der kurz vor Schluss wegen einer Notbremse „glatt Rot“ sah, ersetzen. Da bleibt wenig Spielraum, mit zusätzlichen Umstellungen auf die Erkenntnisse aus Völklingen zu reagieren. „Wir können ja nicht die ganze Mannschaft auf den Kopf stellen“, verrät Sander seine Überlegungen, „wir brauchen jeden Einzelnen, und außerdem haben die Spieler eine zweite Chance verdient.“

Um was zu zeigen? „Ich erwarte, dass die Spieler in Stuttgart das an den Tag legen, was wir uns schon für Völklingen vorgenommen hatten: größere Laufbereitschaft, kämpferische Einstellung, Leidenschaft.“ Das wird auch nötig sein, denn die Kickers von heute sind nur sehr bedingt mit der Mannschaft zu vergleichen, die am 4. März durch ein Tor von Kevin Lahn kurz vor der Pause mit 0:1 gegen die TuS unterlag. Sander: „Damals waren die Kickers stark verunsichert, weil sie abstiegsgefährdet waren. Wir hatten einen Lauf und haben sehr glücklich gewonnen. Ich warne davor, daraus falsche Rückschlüsse für die anstehende Partie zu ziehen.“

Bekanntlich war der Stuttgarter Traditionsverein, der 1988/89 und 1991/1992 zwei Spielzeiten lang erstklassig spielte und 1987 sogar im Pokalfinale stand (1:3 gegen den Hamburger SV), in der vorvergangenen Saison überraschend aus der 3. Liga abgestiegen und wäre beinahe auch in der Regionalliga nach unten durchgereicht worden. Ein 2:0-Sieg in Hoffenheim bescherte den Kickers am letzten Spieltag gerade so den siebtletzten Tabellenplatz und damit den Klassenverbleib.

Zur neuen Saison präsentieren sich die „Blauen“, wie sie in Stuttgart in Abgrenzung zu den “Roten“ des Stadtrivalen VfB genannt werden, in neuer Zusammensetzung. Sieben gestandene Neue sind gekommen, vornehmlich für die Defensive, von denen besonders Torwart Christian Ortag (vorher FC Ingolstadt) beim Auftaktsieg gegen Wormatia Worms (1:0) zu überzeugen wusste, nicht nur mit einem gehaltenen Elfmeter. Auch in unseren Breiten bekannt ist Robin Garnier, der von der Trierer Eintracht an den Neckar wechselte, beim Saisonstart allerdings nicht zum Einsatz kam.

Die Stuttgarter sind bemüht, hochfliegende Erwartungen im Keim zu ersticken. „Wir tun gut daran, mit Demut in die Saison zu gehen“, sagt Kickers-Präsident Reiner Lorz mit Blick auf das gerade überstandene Beinahe-Deasaster, „wir wollen eine bessere Saison spielen und unsere Fans zurückgewinnen.“ Der neue Kader soll laut dem Fachmagazin „Kicker“ der jüngste der gesamten Regionalliga Südwest sein, unter den Neuzugängen werden neben erfahrenen Kräften wie Daniel Döringer (ehemals 1. FC Saarbrücken) und Maurice Hirsch (einst bei Hannover 96) auch vier ehemalige A-Jugendspieler gelistet.

Da kann die TuS Koblenz mithalten: Mit einem Durchschnittsalter von knapp 23 Jahren bewegt sich Sanders Team mit den Zweitvertretungen der Bundesligaklubs aus Mainz, Freiburg und Hoffenheim auf Augenhöhe – zumindest altersmäßig.

RZ Koblenz und Region vom Dienstag, 1. August 2017, Seite 13.
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