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 Vorberichte: TuS Koblenz - SC Freiburg II

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TuS-Thomas
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BeitragThema: Vorberichte: TuS Koblenz - SC Freiburg II   Fr 4 Aug 2017 - 10:43

Zitat :
TuS Koblenz empfängt Freiburg II in Montabaur
Regionalliga Nach dem 1:1 bei den Stuttgarter Kickers folgt am
Sonntag das „Heimspiel“ gegen Freiburg II auf ungewohntem Terrain

Koblenz. Der Anfang ist gemacht: Die Fußballer der TuS Koblenz haben am Mittwochabend im vorgezogenen Auswärtsspiel des dritten Spieltags ihren ersten Punkt in der Regionalligasaison 2017/2018 gewonnen (1:1 bei den Stuttgarter Kickers). Vorgezogen worden war die Partie wegen der Koblenzer Teilnahme am DFB-Pokalwettbewerb am zweiten August-Wochenende.

Nicht zu einem früheren Zeitpunkt als vorgesehen, dafür jedoch an einem anderen Spielort müssen die Schängel am Sonntag zu ihrem ersten Heimspiel in der Liga antreten. Im Mons-Tabor-Stadion in Montabaur sind die Koblenzer ab 14 Uhr Gastgeber gegen die U 23 des Bundesligisten und Europa-League-Qualifikanten SC Freiburg.

Doch zunächst der Blick in den Rückspiegel ins Gazi-Stadion auf der Waldau im Stuttgarter Stadtteil Degerloch. Nach der 2:3-Niederlage zum Saisonauftakt beim Aufsteiger SV Röchling Völklingen hatte der TuS-Trainer Petrik Sander deutliche Kritik an seinen Spielern geübt. „Dafür gibt es ein Wort mit x, das war in weiten Teilen nix“, hatte er die teils überhebliche und lethargische Spielweise seiner Mannschaft beschrieben.

Ebenso deutlich, wie der Koblenzer Coach den Missstand angeprangert hatte, lobte er nun bei der Pressekonferenz im Untergeschoss der neuen Haupttribüne des drittligatauglichen Stadions, in dem außer den Kickers auch die U 23 des VfB ihre Regionalliga-Heimspiele austrägt, seine Jungs: „Das war ein Punkt der Moral. Heute haben wir mit Leidenschaft, Laufbereitschaft, Einsatzbereitschaft und viel Kampfkraft agiert. Nur so, wie wir hier aufgetreten sind, haben wir eine Chance, in der Liga zu bestehen. Was wir in Völklingen gespielt haben, hatte mit Fußball nichts zu tun. Das war Kirmes oder Karneval – aber das sind ja ganz andere Sachen“, arbeitete Sander den Unterschied für seine Spieler in der Gesamtbetrachtung für die Zukunft deutlich heraus.

Im Sonnenschein am Fuß des Stuttgarter Fernsehturms hatten die Gastgeber alles für den perfekten Saisonstart ihrer „Blauen“ vorbereitet. Nach dem 1:0 zum Start gegen Wormatia Worms sollte der zweite Heimsieg den Sechs-Punkte-Auftakt perfekt machen. Allein die schier überbordende Zuversicht unter den Zuschauern und Mitarbeitern der Kickers konnte leichte Zweifel aufkommen lassen – ganz nach dem Motto: Und erstens kommt es anders, als man zweitens denkt.

Beispiel 1: „Eins, zwei, drei. Eins zwei drei. Alles so wie am Samstag, das klingt gut“, hallte es beim Soundcheck des Stadionsprechers durch die Lautsprecher.

Beispiel 2: „Das sind heute Abend traumhafte Bedingungen für unseren siebten Heimsieg in Folge.“ Mit diesen Worten begrüßte er die Mannschaften, als sie den super gepflegten Rasen kurz vor dem Spielbeginn betraten.

Beispiel 3: „Jetzt gewinnen wir, und dann sind wir ein Mal im Jahr Tabellenführer“, posaunte ein Kickers-Gönner im Anzug, als er aus der VIP-Lounge kommend zu seinem Platz auf der Haupttribühne unterwegs war.

Unten auf dem Spielfeld dokumentierte derweil Michael Stahl im Koblenzer Mannschaftskreis, wohin die Reise tatsächlich gehen sollte. Mit einem langen Ausfallschritt stand er dort, den Kopf mit seinen Teamkameraden zusammengesteckt. Seine Körpersprache machte klar: Wir sind bereit, wir starten und spielen mit einem ganz anderen Elan als in Völklingen. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis die Gäste ihren Plan umzusetzen vermochten. Und dies gelang ihnen mit zunehmender Spielzeit besser und besser, obwohl sie bereits nach gut einer Viertelstunde mit 0:1 zurücklagen.

Die Standards der Kickers, die viele hohe Bälle in den Koblenzer Strafraum auf ihre beiden groß gewachsenen Stürmer Luca Pfeiffer und Mijo Tunjic servierten, stellten die TuS-Abwehr einschließlich des Torwarts Chris Keilmann vor reichlich Probleme. Kommentar Sander: „Gegen diese langen Kerle ist es nicht einfach, gut zu verteidigen.“

Doch das gelang im weiteren Verlauf der Begegnung ordentlich, nicht zuletzt, weil die TuS es schaffte, den Ball fortan durch eigene Offensivbemühungen häufiger vom eigenen Tor fernzuhalten. „Es war ein Kampfspiel, in dem beide Mannschaften versucht haben, auch fußballerische Akzente zu setzen. Wir zwar erst etwas später als Stuttgart, aber wir sind mit diesem Punkt zufrieden, und er ist auch verdient“, fasste Sander die 93 Minuten im Gazi-Stadion treffend zusammen.

Logisch, dass der Coach sein Team nun auch gegen den Freiburger Talentschuppen genauso wiedersehen will. „Freiburg II zeichnet das aus, was alle zweiten Mannschaften von Bundesligisten auszeichnet: Schnelligkeit, gute technische Ausbildung, Laufstärke“, beschreibt Sander die Qualitäten des nächsten Gegners.

Sein Vorhaben: „Wenn es um die körperliche Präsenz geht, haben junge Spieler ihre Schwächen. Da müssen wir ansetzen.“ Weiter wollte sich der Koblenzer Trainer zu Freiburg nicht äußern. „Wir müssen uns auf uns selbst konzentrieren. Dazu gehört, dass wir uns auf die Bedingungen einstellen, die uns in Montabaur erwarten. Wir fahren morgen zum Training da hoch“, sagte Sander vor dem Freitagtraining in der Westerwälder Kreisstadt, wo die TuS auch am 26. August gegen Wormatia Worms spielen wird.

Gegen Freiburg II ist der in Stuttgart wegen seiner Gelb-Roten Karte gesperrte Routinier Andreas Glockner wieder spielberechtigt. Daniel von der Bracke muss nach seiner Roten Karte in Völklingen wegen einer Notbremse an der Mittellinie noch ein weiteres Mal zuschauen.

RZ Koblenz und Region vom Freitag, 4. August 2017, Seite 25.
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BeitragThema: Re: Vorberichte: TuS Koblenz - SC Freiburg II   Fr 4 Aug 2017 - 10:56

Zitat :
DKF bietet Shuttlebus-Service zum „Heimspiel“ in Montabaur an
Abfahrt vom Stadion Oberwerth um 12 und 13 Uhr – Fahrpreis von 3 Euro pro Fahrt

Zur bevorstehenden „Heimpremiere“ gegen den SC Freiburg II am Sonntag, 6. August, um 14 Uhr in Montabaur bietet der Dachverband Koblenzer Fanclubs e.V. einen Shuttlebus-Service an. Der erste Bus verkehrt am Spieltag ab 12 Uhr vom Stadion Oberwerth aus. Um 13 Uhr bringen zwei weitere Busse die TuS-Fans ins Mons-Tabor-Stadion. Die Abfahrt erfolgt ebenfalls vom Stadion Oberwerth.

Die Plätze sind begrenzt, pro Bus stehen 50 Sitzplätze zur Verfügung. Stehplätze sind im Bus nicht erlaubt. Eingelöst werden die Fahrscheine direkt beim Fahrer. Kostenpunkt ist 3 Euro pro Person und Fahrt. Die Rückfahrtszeiten ab dem Stadion in Montabaur sind 16 und 17 Uhr.

Alle auf nach Montabaur! Gemeinsam zum ersten Saisonsieg!

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