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 Schuldenerlass hilft TuS Koblenz über den Berg

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BeitragThema: Schuldenerlass hilft TuS Koblenz über den Berg   Schuldenerlass hilft TuS Koblenz über den Berg EmptyDo 13 Feb 2014 - 21:42

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Schuldenerlass hilft TuS Koblenz über den Berg
Gläubiger verzichten – Künftig will der Verein nur ausgeben, was er eingenommen hat

Von unserem Redakteur Stefan Kieffer

Koblenz. Das große Werk ist (nahezu) vollbracht, Fußball-Regionalligist TuS Koblenz wird seinen Schuldenberg von vier Millionen Euro in absehbarer Zeit (fast) vollständig los sein. TuS-Präsident Werner Hecker und sein Präsidiumskollege Frank Linnig überbrachten die frohe Botschaft bei der Veranstaltung „Ballkontakte“, mit der der Traditionsverein seine Freunde und Förderer nun schon zum vierten Mal unterhielt.

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Am Nachmittag waren sich die TuS-Verantwortlichen auch mit dem letzten der sieben Großgläubiger über einen Forderungsverzicht einig geworden. „In den nächsten Wochen sind noch einige formale Dinge zu regeln, aber wir können heute quasi Vollzug melden“, verkündete Linnig, „das ist ein riesiger Meilenstein auf dem Weg zur Gesundung der TuS.“

Auch die Stadt erlässt Schulden

Hecker dankte vor allem den zahlreich anwesenden Koblenzer Stadtratsmitgliedern und Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig, weil die Stadt ebenfalls auf die Rückzahlung von Außenständen verzichtet hatte. OB Hofmann-Göttig erläuterte: „Wir haben diesen Beschluss nicht nur deshalb gefasst, weil wir alle emotionale TuS-Fans sind. Uns war klar, dass die TuS stirbt, wenn wir das nicht tun – und dann bekommt die Stadt auch nichts zurück.“

Gleichzeitig machte der Oberbürgermeister klar: „Das war eine einmalige Situation, die hoffentlich nie wieder eintritt, denn einen zweiten Schuldenschnitt dieser Art wird es niemals geben.“ Hecker versicherte zustimmend, die TuS werde in Zukunft „nur noch das Geld ausgeben, was wir auch einnehmen, das sind wir unseren Gläubigern schuldig“.

Nun muss der Verein auf die Suche gehen nach Sponsoren, die einen schuldenfreien Klub unterstützen wollen, nachdem sie bei der verschuldeten TuS dazu nicht bereit waren. „Ich hoffe, dass von den vielen Menschen, die uns zugesagt haben, der TuS zu helfen, etliche ihr Wort auch halten“, sagte Linnig. „Schon die laufende Saison ist nur mit großem Kraftaufwand zu stemmen, und für die nächste Spielzeit müssen wir uns, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht drastisch ändern, einen eisernen Sparkurs verordnen.“

Der „Stargast“ der Veranstaltung, Ex-DFB-Präsident Theo Zwanziger, fand freundliche und aufbauende Worte für die TuS: „Der Norden von Rheinland-Pfalz braucht eine starke Mannschaft als Aushängeschild. Zu Hause in Altendiez kenne ich viele Leute, die zu den TuS-Heimspielen fahren oder am Stammtisch darüber diskutieren. Sie können sich darauf verlassen, dass ich Ihnen die Daumen drücke, solange Sie den Verein verantwortungsvoll führen.“ Ballkontakte-11_02_14-01k

Gerade halbwegs von einer Lungenentzündung genesen, machte Zwanziger („Alles in meinem Leben dreht sich um Fußball“) in Koblenz Station zwischen Ruanda, Zürich und Brüssel, wo er mit EU-Vertretern über die Menschenrechtssituation auf dem WM-Baustellen in Katar verhandelt: „Es ist absolut unerträglich, dass dort Menschen unter unwürdigen Bedingungen arbeiten und dass es sogar schon Tote gegeben hat.“ Zwanziger als Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees sieht die für 2022 geplante Weltmeisterschaft im Wüstenstaat kritisch: „Ich halte die Vergabe in dieses Land für einen Fehler.“ Er weiß aber auch, dass Fragen nach Menschenrechten und Minderheitenschutz an Fußballern häufig abprallen: „Viele sagen, das geht uns nichts an. Ich finde, diese Einstellung wird der Verantwortung des Fußballs nicht gerecht.“

Zwanziger wird gern „Privatier“

Der langjährige DFB-Präsident bekräftigte gemäß dem Thema des Abends „Kraft, Verantwortung und Faszination des Fußballs“ seine Überzeugung, dass Fußballer in Sachen Toleranz, Integration und Kampf gegen Diskriminierung eine Vorbildfunktion haben. Seiner Zeit als einflussreicher Funktionär, die mit dem Ausscheiden aus dem höchsten Gremium des Weltverbands im Sommer 2015 endgültig vorüber ist, trauert er indes nicht hinterher: „Ich genieße das Leben mit meiner Frau, den Söhnen und vor allem meinen vier Enkeln.“

Nationalspielerin Celia Sasic, derzeit mit dem 1. FFC Frankfurt auf Meisterkurs, und TuS-Trainer Evangelos Nessos, beide mit einem so genannten „Migrationshintergrund“ ausgestattet, diskutierten mit über Integration und Toleranz im Fußball, die Zuhörer lauschten gebannt, auch wenn sich im Laufe des Abends nicht alles nur um TuS Koblenz drehte.

Als Höhepunkt eines gelungenen Abends freute sich TuS-Stürmer Jerome Assauer über den Hauptgewinn der Tombola, zwei Karten fürs Länderspiel gegen Armenien am 6. Juni. Das ist, wie das Losglück so spielt, ausgerechnet sein Geburtstag.

www.rhein-zeitung.de


Zuletzt von TuS-Thomas am Do 13 Feb 2014 - 21:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Schuldenerlass hilft TuS Koblenz über den Berg   Schuldenerlass hilft TuS Koblenz über den Berg EmptyDo 13 Feb 2014 - 21:44

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TuS wird die Schulden los
Sieben Gläubiger verzichten auf Forderung an Koblenzer Klub

Koblenz. Fußball-Regionalligist TuS Koblenz kann seinen Schuldenberg von vier Millionen Euro in absehbarer Zeit (fast) vollständig abbauen. Nach monatelangen Verhandlungen waren sich die TuS-Verantwortlichen auch mit dem letzten der sieben Großgläubiger, einem Unternehmen, an dem die Landesregierung mehrheitlich beteiligt ist, über einen Forderungsverzicht einig geworden.

„In den nächsten Wochen sind noch einige formale Dinge zu regeln, aber wir können heute quasi Vollzug melden“, verkündete TuS-Präsidiumsmitglied Frank Linnig, „das ist ein riesiger Meilenstein auf dem Weg zur Gesundung der TuS Koblenz.“ Präsident Werner Hecker versicherte, die TuS werde in Zukunft „nur noch das Geld ausgeben, was wir auch einnehmen, das sind wir unseren Gläubigern schuldig.“

Nun muss der Verein auf die Suche gehen nach Sponsoren, die einen schuldenfreien Klub unterstützen wollen, nachdem sie bei der verschuldeten TuS dazu nicht bereit waren. „Für die nächste Spielzeit müssen wir uns, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht drastisch ändern, einen eisernen Sparkurs verordnen“, kündigte Linnig an.
kif

Quelle Rhein-Zeitung 13.02.2014.
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